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SparteKonzert
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Spielstätte
Mozarts KLAVIERKONZERT d-Moll KV 466 und Bruckners DRITTE SINFONIE spannen einen Bogen von dramatischer Verdichtung zu großer sinfonischer Architektur. Als Mozart 1785 in Wien sein d-Moll-Konzert schreibt, betritt er einen Raum innerer Spannung, wie er in seinen Klavierkonzerten selten so scharf konturiert erscheint. Schon der Beginn ist von Unruhe durchzogen: Das Orchester eröffnet in d-Moll mit einer Dringlichkeit, die den Raum nicht einfach öffnet, sondern auflädt. Wenn das Klavier einsetzt, antwortet es als eigene Stimme im Gefüge. Matthias Kirschnereit gestaltet diese Partie als Spiel zwischen dramatischer Konzentration und klanglicher Klarheit. Raum erscheint hier nicht als Weite, sondern zunächst als Spannung, als innere Architektur des Hörens.
Mit Bruckners Dritter dehnt sich dieser Raum entscheidend aus. Bruckner bringt Richard Wagner die Widmung persönlich nach Bayreuth, legt ihm zwei Sinfonien vor und bittet um eine Entscheidung. Wagner wählt die Dritte. Die Geschichten um diese Widmung erzählen von Verehrung, Unsicherheit und Beharrlichkeit. Die Uraufführung 1877 markiert eine Zäsur: Das Werk bleibt unverstanden, und Bruckner arbeitet erneut an der Sinfonie. Mehrfach greift er ein, formt, klärt, ordnet. So entsteht ein Werk in drei Fassungen – eine Musik, die ihre Gestalt über zeitliche Abstände gewinnt. Wer sich auf diese Architektur einlässt, erlebt, wie Bruckner Klang als Raum denkt.
Zwischen Mozarts drängender Innenspannung und Bruckners monumentaler Weite entfaltet sich ein Abend, der „Raum“ erfahrbar macht: zuerst als Verdichtung, dann als Ausdehnung. RAUM ÖFFNET SICH beschreibt hier keinen Zustand, sondern eine Erfahrung. Wer Übergänge wahrnimmt, entdeckt in dieser Musik ein eigenes Maß für Dimension.
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Hörschleife vorhanden
Sie können induktiv über die Telefonspule Ihrer Hörgeräte hören. -
Für Rollstühle geeignet
Wir bitten dennoch um Anmeldung per E-Mail oder unter 0355 7824 242.
Besetzung
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MUSIKALISCHE LEITUNG
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KLAVIERMatthias Kirschnereit
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ES SPIELT