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SparteKonzert
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Spielstätte
Ein tiefer Ton. Schwebende Stille. Dann das aufsteigende Licht. Wenige Takte genügen, und die Sonne geht auf. Mit ALSO SPRACH ZARATHUSTRA überschreitet Richard Strauss 1896 eine Schwelle zur Moderne. Inspiriert von Nietzsche entwirft er ein musikalisches Denkbild: Der Horizont öffnet sich und bleibt zugleich fragil. Alexander von Zemlinskys SIEBEN LIEDER VON NACHT UND TRAUM, 1910 und 1913 in Wien komponiert, setzen diese Fragilität fort. In einer Zeit, in der die Tonalität ihre Gewissheit verlor, verharren sie am Übergang – eine Haltung, die in einer beschleunigten Gegenwart neue Klarheit gewinnt. Die Stimme von Luzia Tietze hält diese Spannung: Nacht erscheint als Zwischenraum, als tastende Bewegung auf einen kommenden Morgen hin. Mit der Uraufführung von Søren Nils Eichberg tritt Gegenwart unmittelbar hinzu. Seine Musik formt sich im Dialog mit dem Philharmonischen Orchester und dem Publikum. Strukturelle Klarheit und energetische Verdichtung prägen einen Klang, der Tradition berührt, ohne sich an sie zu binden. Zukunft ereignet sich im Klang selbst. Maurice Ravels Suite Nr. 2 aus DAPHNIS ET CHLOÉ, 1912 für Sergej Diaghilev und die Ballets Russes komponiert, treibt diese Bewegung in ein leuchtendes Finale. Aus feinen Schichtungen hebt sich ein Morgen, der den Weg vom Dunkel ins Licht als behutsame Öffnung nachzeichnet. In Cottbus und der Lausitz, wo Übergänge Alltag sind, wird dieses Licht zur konkreten Erfahrung. So beginnt HORIZONTE: als Schritt über eine Schwelle. Als Einladung, Zukunft hörend zu betreten. GMD Alexander Merzyn eröffnet die Konzertsaison mit einem Programm, das diesen Schritt nach vorn hörbar macht.
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Hörschleife vorhanden
Sie können induktiv über die Telefonspule Ihrer Hörgeräte hören. -
Für Rollstühle geeignet
Wir bitten dennoch um Anmeldung per E-Mail oder unter 0355 7824 242.
Besetzung
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MUSIKALISCHE LEITUNG
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MEZZOSOPRAN
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ES SPIELT