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SparteKonzert
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Spielstätte
Drei Hammerschläge sind in Mahlers SECHSTER SINFONIE notiert – später reduzierte Mahler sie auf zwei. Was bleibt, sind zwei Schläge – kurz, mächtig, dumpf, „von nicht metallischem Charakter“. Kein greller Triumph, kein heroisches Pathos. Ein Klang, als träfe Holz auf Erde. Zeitgenossen deuteten sie als Schicksalsschläge; Alma Mahler las die Schläge später als Vorahnung persönlicher Katastrophen. Mahler selbst widersprach solchen Lesarten. 1904 nimmt das Werk Gestalt an, im Sommer in Maiernigg komponiert, während Mahler als Direktor der Wiener Hofoper auf dem Höhepunkt seines Erfolges steht. Nach den Wunderhorn-Sinfonien und vor der expressiven Siebten markiert sie eine Zäsur: rein instrumental, ohne Erlösungsgeste, in einem unerbittlichen Verlauf.
Marschrhythmen drängen vorwärts, kippen ins Abgründige. Lyrische Inseln erscheinen, brechen ab, setzen neu an. Tonarten ringen um Halt. Klang strukturiert Erfahrung. Der langsame Satz, in der Abfolge lange umstritten, hält die Zeit an, ohne Trost zu gewähren. Das Scherzo verzerrt Bewegung ins Groteske. Der Finalsatz spannt über dreißig Minuten einen Bogen, steigert Spannung, verdichtet Energie, bricht sie auf. Die Musik endet, aber sie verstummt nicht.
Mit dieser Sinfonie beschließen GMD Alexander Merzyn und das Philharmonische Orchester Cottbus die Reihe HORIZONTE mit einem Werk, das nicht antwortet, sondern aushält. Im Nachhall entscheidet sich, was Bestand hat. Was bleibt, entscheidet sich nicht nur im Konzertsaal, sondern im Gedächtnis einer Stadt.
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Hörschleife vorhanden
Sie können induktiv über die Telefonspule Ihrer Hörgeräte hören. -
Für Rollstühle geeignet
Wir bitten dennoch um Anmeldung per E-Mail oder unter 0355 7824 242.
Besetzung
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MUSIKALISCHE LEITUNG
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ES SPIELT