Gerd Voigt schrieb zu Theaterjahrmarkt:
verfasst am Dienstag, den 10.07.2018 um 19:06 Uhr
 

Liebe Frau Zulk, ich hatte es mir schon lange vorgenommen und will's jetzt endlich tun: Ihrer Bewertung muss widersprochen werden! Sowohl, was den König Kasper betrifft, vor allem aber auch hinsichtlich des Schauspiels generell. Zum König Kasper: Warum Sie Lisa SchĂŒtzenberges Kaspar-Figur nichts abgewinnen konnten, warum Sie Sigrun Fischers Stimme fĂŒr die "stĂ€rkste Frau der Welt" nicht beeindruckte, warum Ihnen bei der kleinen EtĂŒde zwischen Clown Eddy und Petra nicht das Herz aufging und warum Ihnen Thomas Harms mit seiner Geschichte nicht gefallen hat - ich versteh's nicht. Waren wir in verschiedenen Veranstaltungen? Vielleicht sogar eine ganze Spielzeit lang? Wie anders wĂ€re Ihr "Gesamteindruck vom Schauspiel von der ablaufenden Spielzeit" zu erklĂ€ren. Ich hab' Fabians Onkel Wanja gesehen, Sie auch? Eine Spitzenleistung! Oder die Verwandlung in der KammerbĂŒhne. Oder Momo oder die letzte Sonnenallee oder Emilia Galotti ... Was bitte wĂŒnschen Sie sich von einem Ensemble? Ich wĂŒnsch' mir, dass es so weitergeht.

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Karin Zulk schrieb zu Theaterjahrmarkt:
verfasst am Freitag, den 15.06.2018 um 15:21 Uhr
 

Ich weiß leider nicht auf welchem Aufputschmittel man sein muss, damit dem Geschehen auf der Wiese ein vernĂŒnftiger Aspekt abgerungen werden kann. FĂŒr mich bestand die Handlung aus sinnleerem Rumgerenne, verballhorten Liedern und null Spaßfaktor. Schade! Zumindest hat mich gefreut, einen Theatermacher wiederzusehen, der Cottbus verlassen hat und sicher aus Neugier gekommen ist. Meinem Gesamteindruck vom Schauspiel von der ablaufenden Spielzeit konnte ich keinen positiven Aspekt hinzuzufĂŒgen.

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Felix Fritzke schrieb zu Das brennende Aquarium:
verfasst am Montag, den 23.04.2018 um 16:56 Uhr
 

Guten Tag,
das StĂŒck „Das brennende Aquarium“ hat mir Ă€ußerst gut gefallen, besonders der dritte Teil hat mich stark ĂŒberzeugen können. Die Emotionen der Schauspieler sind wunderbar rĂŒber gekommen und auch die Elemente, in denen das Publikum mit einbezogen wurden, waren mal etwas anderes. Ich zĂ€hle es sogar zu einem der besten TheaterstĂŒcke, die ich je besuchte, lediglich der erste Teil konnte meine Faszination nicht in dem Maße wie die anderen fĂŒr sich gewinnen. Ein weiterer Punkt, der den Abend fĂŒr mich so schön werden ließ, waren die Lieder, die mich durchaus fĂŒr das StĂŒck gewinnen konnten. Doch eine Frage liegt mir bis jetzt auf der Zunge, welche mich dann auch dazu veranlasste diese Nachricht zu schreiben. Wie lautet der Name des Liedes, das wĂ€hrend der UmrĂ€umarbeiten/ der Szenenwechsel gespielt wurde?
Ich hoffe auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen GrĂŒĂŸen Felix

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Aldo Bergmann schrieb zu Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui:
verfasst am Freitag, den 16.02.2018 um 11:02 Uhr
 

Mir hat das StĂŒck sehr gut gefallen, auch wenn es teilweise doch etwas ermĂŒdend schien.
Was mir gefehlt hat, ist ein Ende bezogen auf Brechts Epilog, der gerade in der heutigen Zeit mehr als aktuell ist:

"Ihr aber lernet, wie man sieht, statt stiert
Und handelt, statt zu reden noch und noch.
So was hÀtt' einmal fast die Welt regiert!
Die Völker wurden seiner Herr, jedoch
Dass keiner uns zu frĂŒh da triumphiert –
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch."

Vielleicht hĂ€tte man das beeindruckende Schlussbild einfrieren können, dann wĂ€re ein Sprecher mit genau diesem Epilog auf die BĂŒhne gestreten und dann wĂ€re das Licht ausgegangen. Das ist keine Kritik - sehenswertes Theater, besonders fĂŒr Brecht-Liebhaber.

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Susanne Wuttge schrieb zu Onkel Wanja:
verfasst am Mittwoch, den 27.12.2017 um 12:35 Uhr
 

Ich habe die BeitrĂ€ge leider nicht vor dem Kartenkauf gelesen. Wir haben uns mit MĂŒhe zur Pause gequĂ€lt, meist peinlich berĂŒhrt. Gute Ideen, schöne Farben, schone Bilder, wie man es von Jo Fabian kennt und mag. - Vorfreude! Aber dann so ein sprachlicher KĂ€se, viel zu laut und viel zu viel von allem. Schlimm. Die Feinheiten der russischen Seele lassen sich so, meiner Meinung nach, nicht darstellen. Auch nichts gegen Herrn Fabian, aber wenn dann bitte als Schauspieler und nicht als Selbstdarsteller. Manche Weihnachtsgeschenke passen eben nicht, hier kann man bloß leider nicht umtauschen.

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Karin Hofrichter schrieb zu Das brennende Aquarium:
verfasst am Mittwoch, den 22.11.2017 um 11:31 Uhr
 

Auf der Heimfahrt nach dem Theaterbesuch habe ich mich zum wiederholten Mal gefragt, was ich da eigentlich gesehen habe. Am Anfang unverstĂ€ndliches Deutsch-Englisch- Geschnacke. Im zweiten Teil Szenen einer Ehe. Die Rammsteinsequenz hat mich zumindest aus dem Frust aufgerĂŒttelt. Und im dritten Teil fĂŒhlte ich mich in der Theaterschule, um Eleven bei ihren EtĂŒden zum ewig gleichen Text zuzusehen und zu hören. Nein, das ist es nicht, was ich vom Schauspiel in unserem Cottbusser Musentempel erwarte. Die beiden Schauspieler können sich noch so viel MĂŒhe geben, am Ende zĂ€hlen nur die Bilder, die im Kopf des Zuschauers zurĂŒckbleiben. Ich habe mich fĂŒr Abhacken und Hoffen auf ein nĂ€chstes, besseres TheaterstĂŒck entschieden.

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Klaus Gebler schrieb zu Onkel Wanja:
verfasst am Samstag, den 11.11.2017 um 09:42 Uhr
 

"FrĂŒher war mehr Lametta" jammern die einen ĂŒber das StĂŒck Onkel Wanja, "ein großer Theaterabend" befinden die anderen (siehe Rezensionen).

Warum ist das StĂŒck fĂŒr jung und alt gleichermaßen (im Wortsinne!) sehenswert? Weil es so ĂŒberdurchschnittlich viel zu sehen und auch zu hören gibt. Weil man eine vor Spielfreude sprĂŒhende Schauspielertruppe erlebt, die nicht ihre Texte herunterhaspelt, sondern sie zuweilen aus der Situation heraus interpretieren und erfinden darf. Weil hier Regisseur, Schauspieler und Publikum gemeinsam einen Abend gestalten, der VergnĂŒgen und Erkenntnis möglich macht.
Nach einem schönen Theaterabend wird auch noch die Möglichkeit eines gemeinsamen Ausklanges in zwangloser Runde angeboten: FĂŒnf Schauspieler und der Dramaturg plaudern mit dem Publikum im Foyer bei einem Glas Wein ĂŒber den Abend. Und bei aller Unterschiedlichkeit der Sichtweisen wurde klar: Am Konzept hatte kaum einer zu meckern. Weil bei aller Ernsthaftigkeit des Stoffes der erhobene Zeigefinger fehlte und die scheinbar so lockere Darbietung mit ihrer FĂŒlle von Komik (bis hin zum Slapstick) gerade die nicht sehr rosige Lebenswirklichkeit der Figuren offenlegte. Ich habe wĂ€hrend der Vorstellung die Minen Ă€lterer und jĂŒngerer Zuschauer beobachtet: Onkel Wanja halte ich fĂŒr geeignet, auch den Altersdurchschnitt des Publikums weiter zu erhöhen.

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Onkel Wanja:
verfasst am Mittwoch, den 08.11.2017 um 09:34 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Seidel,
vielen Dank fĂŒr ihre Antwort auf meinen Beitrag - sowohl im Theaterforum wie auch an mich privat. Ich halte die Antwort hier im öffentlichen Theaterforum schon fĂŒr richtig, soll sie doch auch Anregung zum Nachdenken fĂŒr andere Besucher sein.
Der Premierenabend war schon eine Herausforderung fĂŒr mich. Immerhin habe ich, im Gegensatz zu einer Reihe anderer Zuschauer, bis zum Schluss durchgehalten, mit dem Ergebnis der „Glosse“(*) wie Sie es nennen.
Das es nicht zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Dargebotenem reichte, lag vor allem an zwei GrĂŒnden. Zum Einen waren mir, wie geschĂ€tzt auch der HĂ€lfte des Publikums, doch rein optisch umfassendere Einblicke in die Inszenierung durch eine nun nicht gerade publikumsfreundlichen BĂŒhnenbildlösung verwehrt. Zum Anderen konnte durch die mangelhafte akustische Darbietung kaum ein Bezug zu inhaltlichen Problemen hergestellt werden, die ja die Grundlage einer Auseinandersetzung gewesen wĂ€ren.
Beide Probleme kann man nicht den Schauspielakteuren anlasten, die sich, wie in der „Glosse“ ausgefĂŒhrt, redlich MĂŒhe gegeben haben, wenigstens keine Langeweile aufkommen zu lassen.
Und mit dem Regieteam ĂŒber handwerkliche Grundlagen zu diskutieren, die eigentlich in den Erstsemestern eines Studiums abgeklĂ€rt sein sollten, halte ich nicht fĂŒr sinnvoll.
BezĂŒglich Ihres Angebotes fĂŒr einen „2. Versuch“ bin ich daher zur Zeit wenig motiviert. UnabhĂ€ngig davon gedenke ich auch weiterhin dem Theater meine Treue zu halten. Und wir sind ja erst am Beginn der „neuen SchauspielĂ€ra“, wo wir sehen werden, wie sie sich entwickelt und was sie uns noch zu bieten hat. Und dann wird es vielleicht auch Inszenierungen geben, die zur inhaltlichen Auseinandersetzung anregen. In diesem Sinne: 
 Gutes Gelingen fĂŒr ZukĂŒnftiges!
(*)„Die Glosse ist die kĂŒrzeste und daher die schwerste journalistische Stilform.“ (Emil Dovifat)
Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Dr. Joachim Saretz

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Onkel Wanja:
verfasst am Sonntag, den 05.11.2017 um 15:40 Uhr
 

Und zum Schluss hilft nur ein Wodka 


Am Sonnabend nun die mit Spannung erwartete Premiere des neuen Schauspieldirektors im Großen Haus – „Onkel Wanja“. Der Besucher wurde von einem opulenten BĂŒhnenbild ĂŒberrascht, welches doch eher an ein Fernsehstudio als an eine TheaterbĂŒhne erinnerte. Die Hoffnung, dass die mit einer FlĂŒgeltĂŒr und diversen DurchbrĂŒchen versehene massive Wand als BĂŒhnenvorhang dann mal in den SchnĂŒrboden gezogen wĂŒrde, verflĂŒchtete sich schnell. Ein Kommentator erklĂ€rte die Bedeutung der Wand. Also davor das ist „draußen“ und dahinter, das ist „drinnen“. Soweit erst mal klar. „Draußen“ regnete es dann auch mal und „drinnen“ schneite es, wieso eigentlich???
Offen blieb, was war da, wo die Ziegen waren. War das nun noch „drinnen“ oder doch noch weiter dahinter, also wieder „draußen“. Sei’s drum, von meinem Platz aus konnte ich dank der massiven Wand die Ziegen ohnehin nicht sehen und auch das Angebot , meinen Platz zu wechseln, brachte nichts!
Nachdem die Örtlichkeiten dermaßen geklĂ€rt waren, begann das eigentliche Schauspiel. Stimmen erklangen - hinter der Wand erst zögerlich, dann auch vor der Wand - verstĂ€rkt (vor allem auch digital, wir leben ja im modernen Zeitalter). In einem etwas undefinierbaren Pseudo-Russisch-Dialekt sprach Jeder mit Jedem oder auch mit sich Selbst, aber meist alle gleichzeitig. Das Ganze unterlegt mit ansprechender Pianomusik oder undefinierbaren elektronischen KlĂ€ngen. Dies hatte den Vorteil, dass man sich als Zuschauer ĂŒber den Text keine Gedanken machen musste. Er war wohl unbedeutend, so dass die UnverstĂ€ndlichkeit nicht weiter ins Gewicht fiel. Zumindest gab es schöne pantomimisch angelegte Einlagen durch die Schauspieler/-innen, die sich redlich MĂŒhe gaben, keine Langeweile aufkommen zu lassen.
So ging es zwei Stunden weiter, erfreulicherweise mit einer Erholungspause fĂŒr alle. Als Höhepunkt dann der Scheintod des Professors – untermalt durch Beethovens Mondscheinsonate.
Das Finale immer so weiter und so weiter und so 
..
Ja, und dann waren da natĂŒrlich noch die Ziegen, also richtig in echt und so, nicht als PappbĂŒhnendeko. Zumindest waren sie gut erzogen. Haben sich nicht mit meckernden Kommentaren in das BĂŒhnengeschehen eingemischt. Vielleicht waren sie aber auch nur sprachlos, angesichts dessen, was sich da vor ihnen, also „drinnen“ und davor „draußen“ so abspielte.
Das war‘s nun mit der neuen SchauspielĂ€ra, 
. war‘s das??



Sehr geehrter Herr Dr. Saretz,
vielen Dank fĂŒr Ihren Beitrag, dem ich entnehme, dass der Premierenabend fĂŒr Sie leider keine Herausforderung zur Auseinandersetzung war. Es reichte nur fĂŒr eine Glosse ...

Vielleicht stoßen Sie mit der ja genau das an, wozu Sie selbst keinen Anlass sehen: eine Debatte! Gern auch ĂŒber die verwendeten kĂŒnstlerischen Mittel! Wir werden diese Debatte ab 10.11. vor und nach jeder Vorstellung fĂŒhren. Der Dramaturg Jan Kauenhowen, so oft wie möglich auch der Regisseur Jo Fabian und in jedem Fall die Schauspielerinnen und Schauspieler der AuffĂŒhrung suchen das GesprĂ€ch mit dem Publikum. Das gehört zur "neuen SchauspielĂ€ra". Ich wĂŒrde mich freuen, wenn Sie dazu doch noch Lust und Zeit fĂ€nden - z.B. zum "Theatertag" am 10.11., gern aber auch bei jeder anderen AuffĂŒhrung. Seien Sie unser Gast: in der Vorstellung und im GesprĂ€ch.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Karin Hofrichter schrieb zu Wilhelm Tell:
verfasst am Mittwoch, den 11.10.2017 um 10:54 Uhr
 

WĂ€hrend der ersten 5 Minuten des "Provinzstadels" wollte ich schon die Flucht ergreifen. Aber schließlich hatte ich das Eintrittsgeld bezahlt und sah mir die Posse bis zum Schluß an. Ich fand es in keiner Szene lustig, was da vor meinen Augen ablief. Die Schauspieler taten mir leid bei dem, was sie von sich geben mußten. Das einzig Gute waren die KostĂŒme. Maßlos ĂŒbertrieben fand ich die VolkstĂŒmelei, die Dialekte, die Videowerbung. Ach ja, schön singen konnten die BĂŒhnendarsteller. Aber darum ging es letztendlich nicht in Schillers Tell. Das Klassiker auch modern gut anzusehen sind, habe ich beim "Hamlet" erlebt.

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Siad Malek schrieb zu DIE SPANISCHE FLIEGE:
verfasst am Montag, den 11.09.2017 um 07:34 Uhr
 

"Die spanische Fliege", Vorstellung vom 10.09.17: Mit viel Lust, ausgesprochen schrĂ€gen KostĂŒmen und schön derbem Humor aus dem Schwank einen Schwank gemacht! Ein großes Lob an die Schauspieler, die Musiker ... und das Ganze noch mit einer Freikarte! (Siad Malek hat an einer Kartenverlosung des Drebkauer Magazins teilgenommen - Anm. d. Administrators)

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Alex schrieb zu Sonnenallee:
verfasst am Mittwoch, den 07.06.2017 um 22:53 Uhr
 

Habe heute zum dritten Mal Sonnenallee gesehen und es ist immer wieder ein toller Spaß! Ich finde unter anderem die gesanglichen Darbietungen großartig.

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Alex schrieb zu Hexenjagd:
verfasst am Sonntag, den 21.05.2017 um 18:43 Uhr
 

Mich (16, w.) hat das Schauspiel gestern so berĂŒhrt, dass ich am Ende bzw. nahen Ende geweint habe, und ich weine selten ĂŒberhaupt. Ich werde mir Hexenjagd auf jeden Fall noch einmal ansehen. Nur die Darstellung des stellv. Gouverneurs Danforth fand ich etwas eigenartig.

GrĂŒĂŸe
an Cast & Crew ;)

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Bekka schrieb zu Verbrennungen:
verfasst am Samstag, den 13.05.2017 um 14:08 Uhr
 

Das StĂŒck ist zutiefst beeindruckend und bewegend. Eine sensationelle schauspielerische Leistung. Ich bin begeistert und kann das StĂŒck nur weiterempfehlen. Man sollte aber bereit sein fĂŒr ein StĂŒck, das etwas EinfĂŒhlungsvermögen und Mitdenken erfordert.

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Marit schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 04.01.2017 um 08:22 Uhr
 

Wir danken von Herzen fĂŒr dieses kunterbunte Schauspiel (Pippi Langstrumpf - d. Redaktion) mit dem wunderbaren BĂŒhnenbild, phantastischen, energiegeladenen Schauspielern und der vermeintlich ECHTEN Pippi. Es war sensationell und herzerfrischend, euch alle auf der BĂŒhne zu sehen. Macht weiter so!
Die Cottbus-Theaterfans aus Kolkwitz,
Familie Frey

PS: Auch wenn nicht viele Meinungen schriftlich abgegeben werden, die Begeisterung ringsum war GROß!

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Gabriele Beyer, Erfurt schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Dienstag, den 20.12.2016 um 11:12 Uhr
 

Auch ich erlebte einen wunderbaren Theaterabend mit dem musikalischen Familienfest. Die Darstellern von "Glauben, Lieben, Hoffen" hatten soviel Schwung, konnten
tanzen, lieben, singen und spielen auf ihrer schrĂ€gen BĂŒhne. Die gefĂŒhlvolle Darstellungen setzten auch bei mir große GefĂŒhle frei. Das Cottbusser Staatstheater ist auch fĂŒr Erfurter und andere "GroßstĂ€dter" (Berliner) ein Erlebnis!

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Christine Speer schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Freitag, den 09.12.2016 um 13:16 Uhr
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
heute hatte ich das gro0e VergnĂŒgen, gemeinsam mit einer Freundin die AuffĂŒhrung von Glauben, Lieben, Hoffen besuchen zu dĂŒrfen. Noch unter dem Eindruck dieses wunderbaren Abends möchte ich mich, auch im Namen meiner Freundin, bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken. Es beeindruckt uns immer wieder, mit wie viel Engagement, Spielfreude und natĂŒrlich Können alle Mitwirkenden agieren und die Zuschauer mitreisen. Nochmals vielen Dank fĂŒr den wunderschönen Theaterabend.
Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Christine Speer

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Filkow, Susen schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Mittwoch, den 16.11.2016 um 11:11 Uhr
 

Liebes Theater,
ich kann mich nur der Meinung von Herrn Dr. Saretz anschließen. Wir waren zu 4. und es ist einfach Ă€rgerlich, schöne SitzplĂ€tze im Rang, aber 130 Euro fĂŒr nichts: Ich habe in Ihrem Programm gesucht, wozu man GĂ€ste einladen könnte und aufgrund Ihrer "Rezensionen", alleweg positiv, mich fĂŒr "Bunbury..." entschieden. Fehlentscheidung!
Ich habe selten etwas EnttĂ€uschenderes bei Ihnen gesehen: Auf dem Boden umherkriechende Schauspieler, die die Brille suchen (stĂ€ndig, nicht nur einmal), stolpernde, umfallende Darsteller (stĂ€ndig, nicht nur einmal), selten hĂ€ssliche "KostĂŒme" mit dicken BĂ€uchen, endlose Dialoge - sinnfrei - ...und, warum auch immer, die Musik von "The Clash"... Die armen Schauspieler. Das kann man nur gut finden, wenn man in der "Kunstszene" arbeitet und der Zuschauer keine Rolle mehr spielt. Ich finde, Sie haben ein so großes Repertoire, dass man alberne, witzige, geistreiche, absurde, komische Elemente kennt und sie auch erkennt. Nichts von alledem war an diesem Abend der Fall. Es ging nicht nur uns 4 Spaßbremsen so, sondern auch den anderen Zuschauern: Kein einziger Publikumslacher in der ersten HĂ€lfte des StĂŒckes, schwacher Höflichkeitsapplaus und fragende Blicke allseits zur Pause: Ist Pause oder ist Schluss? Das sollte sich eigentlich aus dem StĂŒck ergeben, tat es aber nicht. Applaus, AmĂŒsement, GelĂ€chter sehen anders aus.
Nach der Pause sowohl bereits nicht mehr besetzte PlĂ€tze als auch Zuschauer, die vor dem Ende gingen. Das haben wir nicht getan, aber es war eben vertane Zeit: Billigster Klamauk, was den "Humor", aber auch KostĂŒme und Ausstattung betrifft.
Woher die Zeitungen diese positiven Bewertungen nehmen, weiß ich nicht, ich kann die dort gemachten positiven Beobachtungen in keiner Weise bestĂ€tigen.
Leider ist es wohl so gekommen, dass die Selbstverwirklichung der Verantwortlichen wichtiger ist als das Publikum. Ich denke, man muss nicht "Mainstream" machen, kritische oder groteske Angebote/Anteile sind wichtig, um zum Nachdenken anzuregen und kĂŒnstlerisch zu ĂŒberspitzen, was herausstechen soll. Aber das war einfach unterste Schublade.
Schade, dass man sich nicht mehr darauf verlassen kann, einfach ins Theater zu gehen und zu wissen: Der Abend wird sehr gut, und wenn es nicht meinen Geschmack trifft, wird es zumindest gut. Nein, es kann auch richtig blöd werden.

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Mario Ewert schrieb zu DIE SPANISCHE FLIEGE:
verfasst am Montag, den 10.10.2016 um 11:31 Uhr
 

Ein herrlich grotesker Klamauk, in bunten Bildern erzĂ€hlt und mit dem Soundtrack meiner Jugend. Unverkrampft in der Handhabung des Stoffes, aber mit höchstem körperlichen Einsatz aller Darsteller. Wer die Ästhetik von Buster Keaton und Charlie Chaplin mag: unbedingt hingehen!

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Mario Ewert schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Montag, den 10.10.2016 um 11:20 Uhr
 

Ein tolles Ensemble, auch an singenden Schauspielern! Mit einer an das derzeitige Wetter angepassten Laune kam ich in das Haus am Schillerplatz und verließ es in bester Stimmung. Auch das kann Theater hier leisten.

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Sven Ridder schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Sonntag, den 09.10.2016 um 20:15 Uhr
 

eine tolle Premiere:)
der Weg aus Dresden hat sich gelohnt.
Beste GrĂŒĂŸe

Sven Ridder

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Karl schrieb zu Hamlet:
verfasst am Dienstag, den 04.10.2016 um 16:01 Uhr
 

hamlet - erwartet hatte ich einen abend des anstrengenden bĂŒhnenstaubes, es war ganz ganz anders: erfrischend, lebendig, abwechslungsreich und munter.
danke!!!

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Karin Hofrichter schrieb zu Hamlet:
verfasst am Freitag, den 16.09.2016 um 09:55 Uhr
 

Zu der Handvoll Leute, die den Theatersaal nach Hamlets Aufforderung verließen, gehörte ich nicht. Die sehr gegenwĂ€rtige Inszenierung kam mit 8 Schauspielern aus, die die BĂŒhne mit Leben fĂŒllten - und es war in meinen Augen eine prima Ensembleleistung. Zum GlĂŒck fĂŒr uns Zuschauer hat Herr Holetzeck ĂŒber die Jahre ein Team zusammengefĂŒgt, dem es Spaß macht zu spielen und das uns drunten im Parkett mitfreuen oder mitleiden lĂ€ĂŸt. Großes Theater, dieser Hamletdarsteller - jung, attraktiv, wendig in allen Facetten. (Hoffentlich bleibt er noch eine Weile in Cottbus.) Ophelias Texte konnte ich nicht immer verstehen, da standen ein paar Anspielungen zwischen den Zeilen, die im Sprechtempo untergingen. An dem TheaterstĂŒck hat mir gefallen, dass der Shakespeare in der Gegenwart angekommen ist. DĂ€nemark als Überwachungsstaat, jeder kriegt nur soviel Freiheit, wie die MĂ€chtigen erlauben, ansonsten wird reglementiert, egal wieviele menschliche Werte dabei vor die Hunde gehen. Und Liebe ist auch nur KalkĂŒl. Ein bischen befremdlich wirkte das Interim von Hamlet und Horatio, aber am Ende schloß sich der Kreis und das passte schon. Ich glaube, das Ende wird nicht nur Schweigen sein!

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Volkmar Berger schrieb zu Unschuld:
verfasst am Freitag, den 18.03.2016 um 15:09 Uhr
 

„Schuld und Unschuld“ – das Staatstheater Cottbus regt zu diesem Thema eine Diskussion an:

Von außerordentlicher Bedeutung bei der Betrachtung differenzierter Möglichkeiten zu diesem Thema ist vorher zu definieren, fĂŒr welchen realen Bereich eine Bewertung vorzunehmen ist.
Dabei sind nach menschlichem Ermessen in erster Linie die vorgelagerten VerhĂ€ltnisse zwischen „Ursache und Wirkung“ sowie „Recht und Unrecht“ zu berĂŒcksichtigen, bevor weiterfĂŒhrend die Parallele „Schuld und Unschuld“ ins Blickfeld gerĂ€t.

Unbeschadet menschlicher Anschauungen wirken Naturgesetze dialektisch bewertungsneutral.
Aber durch menschliche Einwirkung kann deren Beeinflussung nach dem Prinzip „Ursache und Wirkung“ erfolgen, was erst danach wiederum eine Bewertung nach „Recht und Unrecht“ sowie „Schuld und Unschuld“ zulĂ€sst.
Dazu bietet die Gegenwart z.B. fĂŒr den Bereich „Natur und Umwelt“ unzĂ€hlige Beispiele, die u.a. durch Beantwortung der jeweils simplen Frage: „Was wĂ€re, wenn...“ projiziert werden wĂŒrden.
Es erĂŒbrigt sich, hier auf gesellschaftlich beeinflusstes „Recht und Unrecht“ usw. hinzuweisen.

Der bewertete Umgang mit dem Begriff „Schuld und Unschuld“ stellt in Verbindung mit „Recht und Unrecht“ seit eh und je eine Demonstration der menschlichen MachtausĂŒbung dar.
Die Zuordnung zu realen Ereignissen ist in jedem Fall eine individuelle Anmaßung, die bei anderer Betrachtung auch genau gegenteilig ausfallen kann.
Objektiv bleibt es dabei unbeschadet, ob eine Einzelmeinung vertreten wird bzw. sich in der Zuordnung ĂŒberwĂ€ltigende Mehrheiten widerspiegeln.
Prinzipiell ist zwischen „Schuld und Unschuld“ analog wie bei „Recht und Unrecht“ zu bewerten.

Im Verlauf der Zeiten wandeln sich hÀufig auf Grund verÀnderter gesellschaftlicher VerhÀltnisse die individuellen Wahrnehmungen und Beurteilungen. Die Möglichkeiten zwischen den kontrÀren Begriffen zu entscheiden sind entwicklungsgeschichtlich stark sensibilisiert worden.
Eine verbindliche Aussage hierzu stellt in jedem Fall ein machtpolitisches Dogma dar.
Aus menschlicher Sicht sind bei Zeitgleichheit in jedem Fall unterschiedliche EntwicklungsstÀnde bei der Wahrnehmung und Bewertung zu beachten.
ÜberprĂŒft man weltweit epochal analoge gesellschaftliche EntwicklungsstĂ€nde an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiteinheiten, ist es leicht, einen Wandel der gesellschaftlichen Aussagen zwischen „Schuld und Unschuld“ (bzw. „Recht und Unrecht“) festzustellen.

Innerhalb eines gesellschaftlichen Systems ist in jedem Fall das Individuum angepasst bzw. wird unterdrĂŒckt. Eine NeutralitĂ€t wĂ€re nur durch eine externe Beobachtung vorstellbar.
Der Bewertungsspielraum zwischen „Schuld und Unschuld“ verhĂ€lt sich analog.

Alle bisherigen Aussagen lassen unzÀhlige verschiedene Interpretationen zu.
Dialektischen Betrachtungen zwischen „Ursache und Wirkung“ lassen auf subjektive Entscheidungen zwischen „Recht und Unrecht“ bzw. individuelle Empfindungen zwischen „Schuld und Unschuld“ schließen.

Als Fazit aller vorstehenden Aussagen kann man nur den Schluss ziehen, dass sich natĂŒrliche menschliche Verhaltensweisen frei von „Schuld und Unschuld“ zeigen und erst durch gesellschaftliche Normen wie z.B „Recht und Unrecht“ bewertbar werden. Die gesellschaftlichen Normen wiederum werden beeinflusst durch den Stand der Erkenntnis und wirken weiter auf die individuellen Wahrnehmungen zu „Recht und Unrecht bzw. zu „Schuld und Unschuld“.

So lange der Erkenntnisprozess zum selben Zeitpunkt verschiedene Deutungen zwischen RealitĂ€t und Glauben, wie auch zwischen Politik und RealitĂ€t sowie zwischen „Recht und Unrecht“ zulĂ€sst, wird eine zuverlĂ€ssige Definition von „Schuld und Unschuld“ nicht allgemeingĂŒltig möglich und es wird nach wie vor besser und richtig sein, zwischen „Ursache und Wirkung“ zu unterscheiden.

In diesem Zusammenhang sollte der Begriff „Verantwortung“ an 1. Stelle einer Agenda stehen.

Cottbus, 11.03.2016 Volkmar Berger

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M. Berndt schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Sonntag, den 14.02.2016 um 10:18 Uhr
 

Bei der von mir besuchten Vorstellung am 12.02.16 war die Rolle der Gwendolyn aus KrankheitsgrĂŒnden mit Johannes Kienast besetzt. Die AuffĂŒhrung war ein Riesenspaß, ich habe TrĂ€nen gelacht und fand, dass Johannes Kienast das TĂŒpfelchen auf dem i war. Am besten: diese Besetzung so lassen, denn das gibt der schrĂ€gen, schrillen Komödie noch zusĂ€tzlich den Witz der Travestie. Herzlichen Dank an das Ensemble fĂŒr 90 Minuten unbeschwerter Heiterkeit! ...und wer keinen Spaß versteht, der soll zu Hause bleiben.
M. Berndt

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reiner andrä schrieb zu Sonnenallee:
verfasst am Montag, den 11.01.2016 um 15:40 Uhr
 

habe dieses wochenende sonnenallee in zwickau gesehen, werden versuchen am 13.5. in cottbus zu sein! sind sehr gespannt, wenn es in etwa wie dein "ballhaus" (eine Inszenierung Stefan Wolframs am Theater Plauen-Zwickau 2005) wird sind wir jetzt schon total entspannt. ob man sich in der pause sehen kann, roland haben wir ja schon getroffen, wĂŒrden uns sehr freuen! bis dahin, zwei zwickauer "altlasten"

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Bernd Seidel schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Montag, den 30.11.2015 um 09:04 Uhr
 

Sehr geehrter Dr. Saretz,
danke fĂŒr Ihren Kommentar. Schön, dass der "Pausensherry" half. Aber glauben Sie mir: FĂŒr MitgefĂŒhl mit den Schauspielern gibt es keinen Grund. Lesen Sie nur, wie Renate Marschall in der Lausitzer Rundschau von heute deren Leistungen beschreibt. Und schließlich: Wie immer es Ihnen zum Premierenabend ergangen ist (und uns allen hier im Theater wĂ€re es natĂŒrlich lieber, es wĂŒrde Ihnen ohne Sherry gut gegangen sein) – warum Sie nach dem generationsĂŒbergreifenden Dauerbrenner SONNENALLEE, der gelungenen Auseinandersetzung mit unseren aktuellen Lebenswerten in Bukowskis ICH HABE BRYAN ADAM GESCHREDDERT und der vielbeachteten und -diskutierten WOLOKOLAMSKER CHAUSSEE von Mario Holetzeck (das waren die Schauspielpremieren im Großen Haus vor BUNBURY) nur noch einen "geringen Rest Hoffnung" haben, "doch vielleicht wieder einmal einen erfreulichen Schauspielabend im Theater zu erleben", verstehe ich nicht.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Sonntag, den 29.11.2015 um 20:53 Uhr
 

Im modernen Online-Handel ist es ĂŒblich, bei Nichtgefallen oder Unpassendheit der gelieferten Ware den beigefĂŒgten Retourschein zu benutzen. Diesen Schein habe ich leider im beigelieferten Programmheft der Sonnabendpremiere von „Bunbury“ im Staatstheater vermisst. Ich hĂ€tte ihn nach durchlittenen 90 Minuten zur Pause gern benutzt.
So blieb nur die Frage: Gehen wir gleich oder nehmen wir den Pausensekt noch mit?
Da ich meinen Pausensherry bereits bestellt hatte, habe ich mich fĂŒr die zweite Variante entschieden und damit auch den Versuch unternommen, den verunglĂŒckten angebrochenen Theaterabend doch noch zu einem halbwegs angenehmen Ende zu bringen.
Einzelheiten zu den dargebotenen 90 Minuten erspare ich mir. Auch, um nicht der Gefahr zu verfallen, gegen die Gebote der Höflichkeit in einem solchen Forum zu verstossen. Geblieben sind nach anfĂ€nglicher Sprachlosigkeit doch eher Wut und Verzweiflung, aber auch MitgefĂŒhl mit den fĂŒr dieses Desaster ja nicht verantwortlichen Schauspielern.
Und ein geringer Rest Hoffnung bleibt auch noch, doch vielleicht wieder einmal einen erfreulichen Schauspielabend im Theater zu erleben.

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Jörg Appelt schrieb zu Pippi Langstrumpf:
verfasst am Sonntag, den 08.11.2015 um 21:25 Uhr
 

Wir haben die Premiere von "Pippi Langstrumpf" am 08.11.2015 besucht. Unseren herzlichen GlĂŒckwunsch zu einer tollen regiemĂ€ĂŸigen und schauspielerischen Umsetzung dieses Kinder-Klassikers. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.

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Andreas schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Dienstag, den 07.07.2015 um 07:02 Uhr
 

Einfach Klasse!!!
Trotz der großen Hitze auch die Rollen super durchgehalten.
Vom Feinsten.

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R. Handrick schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Montag, den 06.07.2015 um 14:28 Uhr
 

Einfach großartig, dieses StĂŒck ("Diener zweier Herren").
Die Karten haben wir beim "Lausitzer LĂ€cheln" gewonnen und kamen passenderweise aus dem Lachen nicht mehr heraus. Tolles BĂŒhnenbild, wirklich witzige Wortspiele ("ein Wesen mit Menstruationshintergrund"), fetzige KostĂŒme und ansteckende Schauspielkunst aller Beteiligten. Ein Rasensprenger, vom Theater an die Zuschauer geliehene SommerhĂŒte, die vom Hauptdarsteller hervorgezauberte Sonnenschutzcreme und die zusĂ€tzliche Situationskomik ("Hab dich nicht so, Du bist nur die Stange im Schatten runter gerutscht!") half uns ĂŒber die gefĂŒhlten 45 °C hinweg. Vielen Dank fĂŒr diesen zauberhaften Nachmittag. Ich ziehe meinen vom Fundus geliehenen Hut vor den schweißgebadeten Darstellern und danke fĂŒr die wiedergefundene Lust auf Theater.

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Mario Ewert schrieb zu Das Cottbus-Projekt:
verfasst am Freitag, den 01.05.2015 um 11:18 Uhr
 

Der Wunsch nach theatraler Behandlung lokaler Themen (zumal im unten von Hr. Stark geforderten globalen Kontext) klingt nachvollziehbar und wĂŒnschenswert. Doch braucht ein solch anspruchvolles Verlangen kreative, leistungsfĂ€hige Menschen, die es hier(!) anpacken wollen. Solche Typen erwarten - wie anspruchsvolle Pflanzen - auch eine entsprechende Umwelt. Eine Stadt, die sich nur dem Bewahren verpflichtet fĂŒhlte, lĂ€sst keinen Raum fĂŒr neues Wachstum. Eine Gesellschaft, deren Grundlage die VerdrĂ€ngung der Vergangenheit bildet, hat keine NĂ€hrstoffe fĂŒr neues Wachstum. So wachsen die interessantesten Exemplare halt da, wo Klima und Boden gut sind.
Bisher tun immer viele EntscheidungstrÀger so, als wenn dies nur mit dem Gehalt zusammen hinge. Ist dem denn wirklich so?
In welcher Welt wir leben, entscheiden wir jeden Tag ein wenig selbst, auch in unserem direkten persönlichen Umfeld. Das und nur das, möchte diese verspĂ€tete Aufarbeitung lokaler Geschichte - nach meiner Auffassung - verhandeln. Das es hier 25 Jahre gedauert hat, berichtet ja auch etwas. Was sind die Schlussfolgerungen aus jĂŒngerer lokaler GeschichtsbewĂ€ltigung? Sei ein skrupeloser Egoist und dann versteck dich mit der Beute und lass Zeit vergehen.
Die sich aus derartigen Lehren nĂ€hrende Folgegeneration darf einem Sorgen machen. - Vielleicht gibt es ja auch einmal eine Fortsetzung des Cottbus Projekts, die uns etwas ĂŒber das Hier und Jetzt berichtet.

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Michael Philipp Stark schrieb zu Das Cottbus-Projekt:
verfasst am Montag, den 20.04.2015 um 19:53 Uhr
 

Ach Gott, das wirkte ja wie aus der Zeit gefallen! Eine Reise aus der Wendezeit bis in die Zukunft von Cottbus soll’s sein – ja, aber da will doch keiner mit! Glaubt ihr wirklich, dass das von denjenigen, die angekommen sind in der Gegenwart, irgendeinen interessiert? Die sich engagieren, streiten um die Kommunalfinanzierung kurz vor der Kreisgebietsreform, die Geld machen wollen, vertreiben Spreewaldgurken in China und die „Kreativen“ grĂŒnden noch eine weitere „Wilde Barbara“ (gibt noch einige Straßennamen in dieser Stadt, die so eine vertragen!) Warum sollten diese Leute ihre VĂ€ter mit „Wahrheitskommissionen“ quĂ€len? Warum ihren Enkelinnen nicht zuhören, statt immer wieder den gleichen Sermon ĂŒber „Pauschalisierungen“ und „Aber mein gelebtes Leben!“ herunterzuleiern? Warum nicht wenigstens – statt Jugendklischees zu rappen – drei reale GrĂŒnde aufzĂ€hlen, weshalb sie wiederkommen wollen oder meinethalben auch bleiben? Ich hab‘ nichts gegen Geschichte, keinesfalls. Aber nach einem Jahr in dieser Oststadt nichts anderes entdeckt zu haben als den alten Muff und Mief, das ist einfach zu wenig. Als wĂ€re die Zeit seit 89 stehen geblieben! Liebe Theatermacher, globalisiert euch!

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Astrid Gerogk schrieb zu Das Cottbus-Projekt:
verfasst am Montag, den 20.04.2015 um 09:52 Uhr
 

Was fĂŒr eine Premiere! Überhaupt: Was fĂŒr ein Projekt!! Wie nah dran an dem, was mich in den vergangenen Jahre so sehr beschĂ€ftigte. Ein besonderer Dank an Michael Becker: Seine Gestaltung des ehemaligen Cottbuser Wohnungsbauchefs ging mir unter die Haut. Ein packender Abend. Danke!

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Hanna Schwarz schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Sonntag, den 19.04.2015 um 19:13 Uhr
 

Mitreißend auf allen Ebenen! Abgesehen von den wunderbaren SchauspielkĂŒnsten und der gute Balance zwischen komödiantischen Elementen und der Ernsthaftigkeit des Lebens ist dieses StĂŒck in erster Linie bewegend. Im Vordergrund stehen zwar die Probleme der arbeitstĂŒchtigen Mittelschicht, jedoch wird auch die Zerrissenheit der jĂŒngeren Generation sehr treffend dargestellt. Diese können sich hervorragend mit der Rolle von Johannes Kienast identifizieren und machen sich Gedanken ĂŒber ihren jetzigen Stand im Leben. Daher auch sehr empfehlenswert fĂŒr SchĂŒler und Studenten, die sich auf einen fesselnden Abend freuen können.

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Bärbel Manke schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Donnerstag, den 16.04.2015 um 09:08 Uhr
 

Gestern Abend durften wir eine wunderbare Inszenierung des Staatstheaters sehen.
Das StĂŒck ist hochaktuell und sehr gut angelegt. Teilweise taten die Aussagen der Darsteller weh, richtig weh, denn dem Publikum wird der Spiegel vorgehalten. Wie weit geht der Einzelne, wenn er/sie fĂŒrchten muss, die Arbeitsstelle zu verlieren. Wen verrĂ€t man und wen hofiert man. Teilsweise habe ich an Manns "Untertan" denken mĂŒssen.
Ich danke dem Ensemble fĂŒr den wunderbaren Abend. Das StĂŒck ist sehenswert, dank der Darsteller, des BĂŒhnenbildes und der Gesamtinszenierung.

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Mario Ewert schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Mittwoch, den 15.04.2015 um 11:47 Uhr
 

Am 11.04.15 sah ich in unserem Haus mehr als nur eine gute Schauspielinszenierung. Darsteller, Ausstattung und Dramaturgie ließen kaum jemanden unberĂŒhrt. Hier wurde offensichtlich mehr als nur eine CD zerstört, auch so manche Illusion – des sogenannten Mittelstandes – wurde als solche lokalisiert und zur Bewertung gebeten.
Unbedingt ansehen, danach sollte man sich viel zu erzÀhlen haben.

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Sonntag, den 12.04.2015 um 14:11 Uhr
 

Am Sonnabend vormittag war in der örtlichen Zeitung noch die Rede von einer Fusion des Staatstheaters mit den UckermĂ€rkischen BĂŒhnen Schwedt und den Theatern in Frankfurt und Senftenberg. Am Abend dann war alles Makulatur. Mit einer grandiosen Premiere wurde die Fusion des ehemaligen Staatstheaters als Studio mit den Heroen des bĂŒrgerlichen Bildungsfernsehens SuperRTLPro7Sat1.co gefeiert und vom Publikum mit begeistertem Applaus angenommen. Dargeboten wurde im bewĂ€hrten Stile von „NewtopiaSuperDschungelCampStar“ das neue Showprofil „WirMachenParty – HautaufAllesundJeden“, vor allem laut und heftig. Eine differenzierte Auseinandersetzung mit den aktuellen Problemen des heutigen WohlstandsbildungsmittelschichtbĂŒrgertum unserer Gesellschaft. Dank der
Einschalt(Auslastungs)quoten von mehr als 90% ist mit weiteren Folgen in KĂŒrze zu rechnen.

Es war einmal vor lĂ€ngerer Zeit, als in dem damaligen noch Staatstheater StĂŒcke mit Titeln wie „Schimmelreiter“, „Wie im Himmel“ oder auch „Effi Briest“ gespielt wurden, ja Vereinzelte erinnern sich noch wage daran, dass in lĂ€ngst vergangenen Zeiten StĂŒcke von Autoren wie Lessing, Schiller, Kleist und, jawohl sogar Brecht, auf dem Programm gestanden haben sollen.

Oh Theater, wo fÀhrst Du hin

.?

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Laura Heyner schrieb zu Shockheaded Peter:
verfasst am Dienstag, den 24.02.2015 um 15:21 Uhr
 

Tolles StĂŒck, super KostĂŒme und BĂŒhnenbild und die Musik bleibt einem im Ohr. FĂŒr Groß und Klein was dabei!

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Reinhard schrieb zu Sonnenallee:
verfasst am Sonntag, den 01.02.2015 um 11:27 Uhr
 

Das war ein derb-prĂ€chtiger Abend! Musik, Gesang, Handlung total stimmig und, auch wenn man die Filmvorlage kannte, immer wieder spannend. Obendrein noch das ĂŒberaus gelungene BĂŒhnenbild nebst den vielen KostĂŒmen (wie viele waren es eigentlich?), ein Augenschmaus! Klar, dass die Premiere ausverkauft war, die Zufriedenheit der Zuschauer dĂŒrfte wohl fĂŒr weitere ausverkaufte Vorstellungen sorgen. Danke fĂŒr den gelungenen Abend!

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Eberhard Richter schrieb:
verfasst am Dienstag, den 20.01.2015 um 14:53 Uhr
 

FĂŒr mich waren beide StĂŒcke (aus dem Schauspielabend "Deutschland - Wunder und Wunden" - A.d.R.) beeindruckend und ich habe sie unter Bekannten weiter empfohlen.
Eine kritische Anmerkung: Ein ehemaliger Oberst der NVA hĂ€tte niemals freiwillig die Jacke mit den 2 Sternen eines Oberstleutnant angezogen. (Wenn ich mich nicht verguckt habe, waren es nur 2.) Das kĂ€me einer Selbstdegradierung gleich. Meine Meinung: wer in der Historie herumwandert und Botschaften rĂŒber bringen will, sollte auch auf Details achten. Ungenauigkeiten machen zumindest mich misstrauisch.

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B.Manke schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Freitag, den 19.09.2014 um 09:43 Uhr
 

Das war ein wundervoller Abend, wenn auch leider sehr kalt - da haben nicht nur die Zuschauer gelitten, das Ensemble auch. Die Inszenierung ist großartig und die Schauspieler ebenfalls großartig und schlagfertig. Es hat uns sehr gut gefallen.
Vielleicht sollte fĂŒr nĂ€chstes Jahr das kulinarische Angebot vielfĂ€ltiger und mediteraner sein. Wir bedanken uns auf alle FĂ€lle bei allen, die diesen wunderbaren Abend möglich gemacht haben.

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Uta Janietz schrieb zu Was ihr wollt:
verfasst am Freitag, den 30.05.2014 um 16:28 Uhr
 

Sehr sehenswert, auch wenn sich der Anfang schwer tut. Die Inszenierung wird mit jeder Szene unterhaltsamer, tiefgrĂŒndiger kurzweilig.... selber ĂŒberzeugen lohnt sehr! FG

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N. Woßing schrieb zu Sein oder Nichtsein:
verfasst am Montag, den 20.01.2014 um 11:17 Uhr
 

Mein Freund und ich sind am 18.01. in den Genuss gekommen dieses StĂŒck zu sehen, nachdem uns bei der ArchitekturfĂŒhrung verraten wurde, dass es noch freie Karten gibt.
Nachdem wir beide schon lange nicht mehr im Theater gewesen sind, war es ein wundervoller Abend und man hat ĂŒberhaupt nicht bemerkt, dass zwei Darsteller wegen Erkrankung ausgetauscht werden mussten.
Eine kleine Randnotiz habe ich dann aber doch anzumerken - In der Szene mit GruppenfĂŒhrer Erhard in Sportklamotten beim "Tennisspiel" habe ich mich gewundert, wieso er die französischen Nationalfarben als Schweißband trĂ€gt. Erst danach habe ich gesehen, dass auch der Sportdress mit rot/weiß/blau verziert war. Ich denke doch, dass kein gestandener Nazi mit französischer Flagge am Körper herum gelaufen wĂ€re. :-)

Vielen Dank fĂŒr den tollen Abend und sicherlich werde ich / werden wir nun öfters das Theater aufsuchen.

N. Woßing
aus Gablenz

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susanne marten schrieb zu Der gute Mensch von Sezuan:
verfasst am Mittwoch, den 11.12.2013 um 23:36 Uhr
 

Warum verwandelt Herr Holetschek Brechts StĂŒck in eine Klamotte? Brecht muss nicht todernst und Überzeugungstheater sein. Aber diesen Klamauk hat er nicht verdient. Ich bin erstaunt, dass die Schauspieler das mitgemacht haben. Was ist hier noch ĂŒbriggeblieben von Brechtschem Theater? Oder ist diese Inszenierung der Anbiederung an den Zuschauer geschuldet, der auf primitivstem Niveau zum Schenkelklopfer degradiert werden soll? Aus Paul Dessaus Musik Schlager-Schunkel-Einerlei zu machen, finde ich genauso schrecklich, wenn es auch nur an einigen Stellen war. Mir jedenfalls blieb das Lachen im Halse stecken.
Immerhin fand ich einen Lichtschimmer in dieser fĂŒr mich finsteren Inszenierung. Das BĂŒhnenbild ist einfallsreich, bietet Raum fĂŒr aktives Spiel und Verwandlung.
Ich hoffe nicht, dass das die Zukunft meines Theaters ist!

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Bernd Seidel schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Montag, den 11.11.2013 um 16:31 Uhr
 

Sehr geehrte(r) Frau .... Herr .... Glykol?
Vor allem deshalb, weil wir anonyme Meinungen wie in Ihrem Fall nicht gern auf unserer Seite haben wollen. Wir zeigen Ihnen Abend fĂŒr Abend unser Gesicht; Ihren vollstĂ€ndigen Namen zu Ihrer Mail zu schreiben, ist das Mindeste, was Sie im Gegenzug tun sollten. Noch dazu, wenn Sie Ihrer Sache so sicher sind. Schade trotzdem, dass Sie einer Wiederbegegnung mit Strittmatters Lebensgeschichte aus dem Wege gehen. Man muss den Mann nicht verehren, um in seinen Entscheidungen und SehnsĂŒchten eine ganze Epoche oder ab und an sich selbst wieder zu finden. Mal vom VergnĂŒgen an unserem Ensemble und Mario Holetzecks Regie ganz abgesehen! Glauben Sie mir, Sie lassen sich etwas entgehen.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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glykol schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Freitag, den 08.11.2013 um 18:09 Uhr
 

Wieso soll man dafĂŒr VerstĂ€ndnis haben, wenn Sie Meinungen erst zensieren mĂŒssen?

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glykol schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Freitag, den 08.11.2013 um 18:07 Uhr
 

Ich habe den alten Strittmatter frĂŒher nicht gelesen, ein paar Ausschnitte im Abdruck der Lausitzer Rundschau haben völlig gereicht, - und ich werde mir auch das TheaterstĂŒck nicht antun.

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A. Ruhe schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Dienstag, den 03.09.2013 um 12:14 Uhr
 

Der erste Besuch war schon ein tolles Erlebnis – ich habe selten zwei Stunden lang so aufrichtig ĂŒber die Spielfreude von Schauspielern lachen können. Alle haben Spaß – Schauspieler, Zuschauer – und stecken sich gegenseitig an. Ich habe mir glatt noch eine weitere Vorstellung „gegönnt“ und es war wieder ein großes Spektakel. StĂ€ndig kann man ĂŒber neue Witze und Situationen lachen – das ist große Komödie! Vielleicht klappt es im nĂ€chsten Sommer sogar nochmal!

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K. Ratzmann schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Donnerstag, den 29.08.2013 um 13:59 Uhr
 

Meine anfĂ€ngliche Skepsis gegenĂŒber einer Komödie, noch dazu einer italienischen hier in Cottbus, hat sich schnell in Luft aufgelöst. Das BĂŒhnenbild ist schön einfach und lĂ€sst Platz fĂŒr die eigene Phantasie. Als die Schauspieler mit einem Boot herein segelten, war ich in Venedig angekommen. Auch meine Komödienvorbehalte waren bald vergessen. Man kann nur dankbar sein fĂŒr diese unzĂ€hligen genialen EinfĂ€lle.

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Diana Damaschek schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Montag, den 26.08.2013 um 12:00 Uhr
 

Ein rundum gelungener Abend
Am vergangenen Freitag besuchte ich mit meinen Eltern und meinem Bruder die letzte Vorstellung „Der Diener zweier Herren“ in der Alvensleben Kaserne. Es war ein sehr schöner Abend, den wir unserer Mama zum 73. Geburtstag geschenkt hatten. Angefangen beim Vorprogramm, weiter ĂŒber eine tolle (ausverkaufte) Vorstellung, in welcher die Clarice mit fremder Stimme sprechen musste, da ihre eigene versagte, sie aber das Publikum nicht enttĂ€uschen wollte und trotzdem fĂŒr uns spielte.
Gunnar Golkowski brillierte in der Hauptrolle und bezog das Publikum schön mit ein.
Ein großer Dank gilt auch Herrn Hajek und seinem Team, die uns aufmerksam versorgten.
Kurzum, ein rundum gelungener Abend. Weiter so!

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Sybille von Danckelman schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Montag, den 26.08.2013 um 10:59 Uhr
 

Vielen Dank fĂŒr den launigen und amĂŒsanten Sommerabend in der Kaserne mit dem „Diener zweier Herren“. Herr Golkowski ist schon eine Klasse fĂŒr sich! Auch Herr Gollner gefiel mir ausgezeichnet in seiner Rolle, die blasierte Vornehmheit stand ihm bestens.
Ein toller Abend, ĂŒber den wir noch ein paar Mal lachen mussten!
Sybille v. Danckelman

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L. Brander schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Freitag, den 23.08.2013 um 15:36 Uhr
 

Was haben wir doch fĂŒr wundervolle Schauspieler! Als tauber, blinder, armloser und dann doch „nur“ hungriger Truffaldino wickelt Gunnar Golkowski das Publikum ein, als wĂ€re dies das Leichteste ĂŒberhaupt. Oliver Breite muss nur seine Augen aufreißen, schon ist das GelĂ€chter groß. Ich könnte die AufzĂ€hlung mit den anderen Darstellern immer weiter fortfĂŒhren
 Großartig, was Mario Holetzeck und seine KĂŒnstler auf die Beine gestellt haben!

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K. Chill-Noack schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Freitag, den 23.08.2013 um 15:31 Uhr
 

Die Inszenierung hat uns am letzten Dienstag oft zum Lachen gebracht und einen wunderbaren Abend beschert. Auch das Vorprogramm war toll und hat uns gut auf das StĂŒck eingestimmt. Gunnar Golkowski spielt den Truffaldino, als wĂ€re die Rolle fĂŒr ihn geschrieben – herrlich.

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Ludwig schrieb zu Drei Mal Leben:
verfasst am Samstag, den 01.06.2013 um 21:32 Uhr
 

Ich hatte das GlĂŒck, ein Premierenticket zu bekommen und war von der Inszenierung angetan. Schauspieler, Handlung passten, das BĂŒhnenbild aufs Neue sehr gelungen. Einzig störte mich, dass der Spannungsbogen nach der Pause kippte. Vielleicht wĂ€re es besser gewesen, den ersten Teil ans Ende zu stellen, denn der war so mitreißend, dass ich fast auf die BĂŒhne gelaufen wĂ€re. Da ist der Spannungsbogen bis ins gesamte Publikum ĂŒbergesprungen, Zeichen einer wirklich gelungenen Darstellung.

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Jens Lück schrieb zu Drei Mal Leben:
verfasst am Montag, den 13.05.2013 um 16:55 Uhr
 

Hallo, leider habe ich zum o.g. StĂŒck am gestrigen Abend (12.5.2013) in der KammerbĂŒhne eine eher negative Anmerkung zu machen. Exakterweise nicht mal zum StĂŒck selber, weil nicht gesehen. Ich hatte bei RadioEins 2Freikarten gewonnen. Ca. 18.50 Uhr wurde mir von Ihrer Mitarbeiterin am Schalter gesagt, dass es 1. keine Freikarten mehr gibt und 2. alle PlĂ€tze vergeben sind. Wie kann das sein? Weiterhin meinte sie, weil schon der "Gong" ertönte, kĂ€me eh keiner mehr in den Saal und dass Freikarten sowieso nur bis 30min vor Beginn reserviert werden und die Zeit daher auch schon abgelaufen sei. Also: weder RadioEins "belehrte" uns ĂŒber zeitiges Erscheinen zu einem best. Zeitpunkt, noch kannte ich es bisher von der KammerbĂŒhne generell!! Und selbst wenn ich und ein Freund 10min vor Beginn, wie geschehen, erscheinen, hĂ€tten die Zeit ausgereicht, um rechtzeitig im Saal Platz zu nehmen!
Das Verhalten Ihrer Mitarbeiterin, Freikarten so zeitig (also 30min vor Veranstaltungsbeginn) weiterzuverkaufen, ist vorsichtig gesagt nicht in Ordnung! Sehr unschön das Ganze, aber auch Danke, dass es die Möglichkeit der Äusserung hier gibt.
Schönen Gruß!

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Dienstag, den 21.05.2013 um 13:52 Uhr
 

Sehr geehrter Herr LĂŒck,
es tut mir leid, dass Sie die gewonnenen Karten nicht nutzen konnten. Ich habe mit der Mitarbeiterin, die an diesem Abend in der KammerbĂŒhne die Karten verkaufte, RĂŒcksprache genommen: Es ließ sich tatsĂ€chlich nichts machen, wir hatten bereits vor 18 Uhr eine Warteschlange vor der TĂŒr. Die Kollegin hat die wenigen freien bzw. reservierten Karten so verkauft, wie das in unseren Allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen festgelegt worden ist: Nicht abgeholte Karten gehen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn zurĂŒck in den Verkauf. Radioeins ist von dieser Regelung unterrichtet. Da auch ein anderer Gewinner von radioeins-Karten an diesem Abend vom Sender die falsche Auskunft bekommen hatte, es wĂŒrde reichen, wenn er 19 Uhr in der KammerbĂŒhne sei, gehe ich davon aus, dass radioeins seiner Auskunft unsere ĂŒbliche Vorstellungszeit - 19.30 Uhr - zugrunde legte. An diesem Sonntag aber begann die Vorstellung bereits 19 Uhr. Eine Ă€rgerliche Verwechslung.

Mit radioeins haben wir inzwischen gesprochen: ZukĂŒnftig werden die Gewinner genauer auf die Fristen und Zeiten aufmerksam gemacht. Den verunglĂŒckten Abend vom 12.5. kann ich Ihnen leider nicht wieder „einrenken“. Wenn Sie Lust und Zeit haben, so seien Sie bitte am 25.5. in DREI MAL LEBEN unsere GĂ€ste. Zwei Karten sind auf Ihren Namen reserviert und warten an der Abendkasse – bis eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Der ist um 19.30 Uhr.

Herzliche GrĂŒĂŸe
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

P.S. Sie finden die AGBs des Theater an jeder Abendkasse oder auch unter www.staatstheater-cottbus.de

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Der Kirschgarten:
verfasst am Montag, den 04.03.2013 um 15:14 Uhr
 

Sonnabend Abend in den „Kirschgarten“. „Sie tun wenig oder nichts, jedenfalls nichts Entscheidendes, 
“ (Zitat aus dem Programmheft). Genau dies wurde vom Regieteam ernst genommen, und das 21/2 Stunden lang! Schade drum!

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Patrick schrieb zu Windhunde und Turteltauben:
verfasst am Sonntag, den 24.02.2013 um 07:58 Uhr
 

Der Ausflug aus Berlin hat sich gelohnt.
Komödie? Nicht mein Ding. Verwechslungskomödie? Die schon gar nicht. Aber hier wurde mehrere Einakter geschickt zu einer Gesamtgeschichte zusammen gestrickt, die gern noch eine Stunde hĂ€tte lĂ€nger gehen können. Witzig, feinsinnig, grotesk. Das alles zusammen ergab eine derart gute Mischung, die zugleich nicht leicht ist. Hoffentlich leicht genug, damit die Cottbusser sie genießen können. Ansonsten: ab mit der Inszenierung auf grĂ¶ĂŸere BĂŒhnen.

Die Schauspieler: insgesamt toll, anfĂ€ngliche Holprigkeit in der Premiere verschwindet nach wenigen Minuten. Das BĂŒhnenbild: eine Wohltat fĂŒr das Auge, ein Spielplatz fĂŒr verschiedenste Handlungen ohne unnĂŒtze Effekthascherei. Einfach und dennoch genial.
Das Publikum: trotz der ĂŒberschaubaren GrĂ¶ĂŸe von Cottbuss zeigt GrĂ¶ĂŸe, indem es nicht schenkelklopfend lacht und schunkelt, sondern ebenso sich feinsinnig amĂŒsiert.

Danke an das Staatstheater fĂŒr diesen brillanten Abend!

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Antje Kranig schrieb zu Der Laden (Erster Abend):
verfasst am Dienstag, den 01.01.2013 um 12:51 Uhr
 

Hallo liebes Theaterteam,

ein ganz großes Lob an die Protagonisten des StĂŒckes "Der Laden", diese beiden Abende waren Teil unseres Deutschunterrichtes. Aufgrund der extremen Mimik und Gestik wußte ich anfangs nicht ob ich es mag oder nicht, da ich so gut wie nie ins Theater gehe und eine solch intensive Darbietung nicht gewohnt bin. Jedoch hat mich gerade der zweite Abend zu TrĂ€nen gerĂŒhrt und deshalb weiter so!!!!
Ganz liebe GrĂŒĂŸe an die Souffleuse(saß am zweiten Abend fast neben ihr und bedanke mich fĂŒr den netten small talk :-)....alles Liebe und Gute weiterhin!!!

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Seliger schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Sonntag, den 18.11.2012 um 11:24 Uhr
 

Herzlichen Dank fĂŒr die fantastische Umsetzung der Romane Strittmatters in beiden Abenden des "Laden". Besser kann man Literatur nicht auf die BĂŒhne bringen. Tolle Schauspieler, die mit ihren Rollen verschmelzen, alles Notwendige aussagende BĂŒhnenbilder - zeitweise war fĂŒr uns die BĂŒhnenfassung besser als die Romane. Herzlichen Dank - 4 weibliche Theaterfans (jetzt noch mehr) aus der ersten Reihe.
Theaterkritiker in einigen Zeitungen (z.B. SZ) erscheinen uns krampfhaft bemĂŒht, etwas zu finden, was zu kritisieren ist. (Juni 2012)

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Stefanie schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 03.10.2012 um 23:41 Uhr
 

Liebes Theater,
ENDLICH hast du wieder šDer Kontrabassš von SĂŒĂŸkind auf deinem Programm stehen!!!!
Erstmal ein großes Lob an Thomas Harms, dass er dieses StĂŒck in Cottbus wieder spielt!
Ich habe es mittlerweile auch schon in einer anderen Inszenierung gesehen und muss sagen, dass der einzig wahre Kontrabassist einfach Thomas Harms ist!!!! Ich freue mich schon auf Freitag. Da sehe ich die Inszenierung das 5. Mal in Cottbus, und ich bin mir sicher, dass es wieder super wird!!!
P.S. Warum gibt es denn zu allen StĂŒcken hier bei den Meinungen eine eigene SchaltflĂ€che zum anklicken, aber fĂŒr šDer Kontrabassš nicht???

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Freitag, den 05.10.2012 um 09:26 Uhr
 

Liebe Stefanie,
das Àndern wir sofort: Kontrabassist und Kontrabass haben auf jeden Fall eine eigene SchaltflÀche verdient.
Bernd Seidel
LT PR/Marketing

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Theresa schrieb zu Der Laden (Erster Abend):
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 12:05 Uhr
 

Es war ein toller Theaterabend! Die Schauspieler spielten mit viel Energie und Leidenschaft, jedoch fand ich die Vermischung zwischen dem sehr spartanischen BĂŒhnenbild und dem sehr realistischen Einzelrequisiten, beispielsweise das Pferd und das Motorrad, nicht sehr passend. Die schlichte Umgebung wurde durch diese platten Elemente zerstört und man dachte nicht mehr daran, dass dies eigentlich eine Traumwelt von Esau Matt ist.

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Robert schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 13:16 Uhr
 

Gerade diese Vermischung hat mir am Abend gefallen! So wurde doch erst richtig gezeigt, wie realistisch Esau Matts Erinnerungen manchmal werden konnten! Und das Pferd war eine tolle Erscheinung, da haben sie eine gute Wahl getroffen!
FĂŒr mich war eher unschlĂŒssig, warum die eigentlich melancholische Stimmung des StĂŒckes so heruntergedrĂŒckt wurde durch den komödiantischen Charakter der BĂ€ckerfamilie. An manchen Stellen mag es passend sein, aber mir war es am Ende zu viel. Es wurde mehr eine Komödie, und meiner Meinung nach ist es das eigentlich nicht. Robert

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Carsten schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 13:55 Uhr
 

Erstmal möchte ich sagen: Tolle Musik! Der selbst geschriebene Soundtrack war einsame Spitze! Er fing die GefĂŒhlswelt von Esau Matt genau ein und war traumhaft anzuhören. Leider muss ich meinem Vorredner zustimmen, dass mir das StĂŒck an manchen Stellen zu komödiantisch wurde, was aber meiner Meinung nicht mit der Inszenierung oder den Schauspielern zusammenhĂ€ngt, sondern mehr mit dem Publikum. Es stĂŒrzte sich ja auf jeden Wortwitz! Außerdem möchte ich noch sagen, dass ich den ersten Teil vor der Pause sehr stimmig und im Einklang fand, wĂ€hrend der zweite Teil etwas versackte. Er hatte keine wichtige Handlung und zog sich fĂŒr das eigene GefĂŒhl sehr lange hin. Schade eigentlich, aber ich freue mich trotzdem schon auf den zweiten Abend, vielleicht verfliegt dann das GefĂŒhl!

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Robert schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 14:15 Uhr
 

Um auf den Kommentar nach mir zu antworten. Ich sage auch nicht, dass dieser strickt durchgezogene Humor schlecht war oder von dem Regisseur ausschließlich gewollt, sondern dass er mir an manchen Stellen einfach unpassend vorkam und platt. Das er vorhanden ist, lĂ€sst sich nun mal nicht bestreiten, und ich finde: das Publikum trĂ€gt daran keine Schuld. Robert

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Bärbel schrieb zu Der Laden (Erster Abend):
verfasst am Dienstag, den 26.06.2012 um 08:50 Uhr
 

Ich möchte mich bei dem gesamten Ensemble fĂŒr die wunderbar gelungene Inszenierung bedanken. Es war ein toller Abend. Ich hatte erst meine Zweifel, dass es kĂŒnstlerisch gelingen kann, den "Laden" auf die BĂŒhne zu bekommen, wurde aber eines Besseren belehrt.
Die 3 1/2 Stunden vergingen wie im Flug. Und ich freue mich schon auf den 2. Abend.
Danke

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Juliette Gärtner schrieb zu UNBESCHREIBLICH WEIBLICH:
verfasst am Montag, den 14.05.2012 um 18:13 Uhr
 

In mitten eines SchuhgeschĂ€ftes prallen die unterschiedlichsten Lebensgeschichten aufeinander und dies wird dem Puplikum mit unglaublicher Überzeugung und Freude, sowie mit den schönsten Liedern vermittelt. Dieses StĂŒck aus der ersten Reihe beobachten zu dĂŒrfen war wirklich unglaublich!
Ob nun mit Its raining men, Er gehört zu mir oder auch dem wunderbar erzĂ€hlten (oder besser gesungenen) MĂ€rchen von Aschenbrödel - die Schauspielerinnen ĂŒberzeugen auf ganzer Linie. Allen Mitwirkenden gilt ein Dank fĂŒr diesen unbeschreiblich weiblichen Abend! Doch obwohl alle Schauspielerinnen fantastisch spielten, möchte ich Sigrun Fischer ein besonderes Lob, unter anderem fĂŒr ihre Darstellungskunst und Freude am Spielen, vermitteln. Dieser Theaterbesuch bleibt unvergesslich und ich werde ihn defintiv bald wiederholen.

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Ulrike Noatsch schrieb zu Alle meine Söhne:
verfasst am Montag, den 16.04.2012 um 16:37 Uhr
 

Ich mag diese tiefgrĂŒndigen Produktionen, die uns die Augen öffnen, uns zum Nachdenken anregen. Es war wieder hervorragend gespielt worden. Es passte alles, auch das auseinanderbröckelnde BĂŒhnenbild. TĂ€glich wird uns unter anderem ĂŒber die Medien eine heile schöne, intakte Welt vorgegaukelt. VolkstĂŒmliche Musik, die vor "Schmalz" nur so tropft.
Eine Frage wurde bei dem GesprĂ€ch im Kuppelfoyer nicht beantwortet, die Meinung zur Äußerung des Vaters "Das habe ich alles nur fĂŒr dich (Sohn) getan." Dem kann ich mich nicht anschließen. Die Kinder haben ihre eigenen Vorstellungen von ihrem zukĂŒnftigen Leben. Ich habe Ähnliches persönlich zu hören bekömmen. Der Vater erwartet dann Dankbarkeit des Kindes, die meistens nicht kommt. Damit entsteht der nĂ€chste Konflikt.
Sehr passend finde ich dazu die Worte von Khalil Gibram: "Deine Kinder sind nicht deine Kinder, sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst ... sie haben ihre eigenen Gedanken ... Du bist der Bogen, von dem deine Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden."
Diesen komplette Ausspruch, nett gestaltet, schenkte uns unsere Tochter. Seit dem hÀngt er in unserem Schlafzimmer.
Wir freuen uns schon auf den nÀchsten Theaterbesuch.
Ich wĂŒnsche dem gesamten Ensemble weiterhin viel Erfolg.

Viele GrĂŒĂŸe
Ulrike Noatsch

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Sophia Lungwitz schrieb:
verfasst am Dienstag, den 17.04.2012 um 10:02 Uhr
 

Liebe Frau Noatsch,
haben Sie vielen Dank fĂŒr Ihre anregenden Gedanken zu unserer Inszenierung "Alle meine Söhne". Schön, dass auch Sie bei dem PublikumsgesprĂ€ch nach der zweiten Vorstellung dabei waren und uns die Worte von Khalil Gibram nun auf diesem Weg zukommen lassen. Sie sind wunderschön - schade, dass Sie sie nicht bei dem GesprĂ€ch eingebracht haben, denn genau dazu dienen NachgesprĂ€che: Wir wollen Ihre Meinung zu unserer Arbeit hören, was Sie bewegt, was Ihnen gefallen, was Ihnen gefehlt hat. Ich hatte bei der Diskussion am vergangenen Sonnabend den Eindruck, dass auch von Seiten des Publikums her es als eindeutig, evident und fĂŒr die Figur lebensnotwendig empfunden wurde, dass Sohn Chris aus diesem moralischen GefĂ€ngnis seines Vaters ("Ich hab das alles nur fĂŒr dich getan") ausbrechen will und muss, dass dies nicht noch mal explizit ausgesprochen werden musste. WĂŒrde Chris seinen Vater nicht lieben, hĂ€tte er keinen Grund, so maßlos enttĂ€uscht und entsetzt ĂŒber sein Handeln zu sein - die heftige Reaktion des Sohnes bestimmt das Ende des StĂŒckes und der Inszenierung ja maßgeblich und jeder Zuschauer erlebt dies mit. Die unsĂ€glichen Worte des Vaters sprechen fĂŒr sich - so war mein Eindruck. Gestern Abend war Regisseur Harry Fuhrmann beim "Theatertreff" in der KammerbĂŒhne zu Gast - auch dort gab es erneut eine angeregte Diskussion zu dem StĂŒck und zu Harry Fuhrmanns Theaterarbeit. Waren Sie dabei?
Arthur Miller hat in "Alle meine Söhne" einen familiÀren Konflikt auf den Punkt gebracht, der wahrscheinlich jeden von uns betrifft, da wir alle eine Familie haben - archaische Konflikte, da sie soziale Rollen von uns betreffen, die mit unserer Geburt gleich "mitgeliefert" wurden: Wir alle sind Söhne und Töchter - unser Leben lang.
Beste GrĂŒĂŸe aus der Dramaturgie,
Sophia Lungwitz

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Katrin schrieb zu KÖNIG LEAR:
verfasst am Mittwoch, den 28.12.2011 um 13:07 Uhr
 

Eine wirklich klasse Inszenierung! Ein großes Lob an Mario Holetzeck fĂŒr diesen grandiosen Theaterabend! Ich bin ganz begeistert von den KostĂŒmen und dem BĂŒhnenbild und möchte auch gleich meinen Hut vor den Schauspielern ziehen, die die ganze Zeit auf einer schrĂ€gen BĂŒhne spielen. Ich kann mir vorstellen, dass das sehr anstrengend sein muss. Heidrun BartholomĂ€us hat mich in der Rolle der Königin Lear vollkommen ĂŒberzeugt! Es ist schön zu sehen, dass wir so eine brilliante Spielerin in unserem Ensemble in Cottbus haben! Es ist sehr schade, dass dieses StĂŒck schon abgesetzt wird. Es sollte noch viel lĂ€nger gespielt werden!!!!!

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Mario Ewert schrieb zu WO DIE STERNE LEUCHTEN:
verfasst am Sonntag, den 13.11.2011 um 11:05 Uhr
 

Aus meiner kritischen Grundhaltung gegenĂŒber dem Schlager u. Ă€. Kitsch wurde eine große Begeisterung fĂŒr diesen Abend (WO DIE STERNE LEUCHTEN - d. Admin.). Klasse arangiert sowie hochwertig und mitreißend dargeboten, muss dieser Abend auf Tournee.
Der Erfolg ist diesem Ereignis nicht nur in der Theaterscheune sicher und kann dem Ensemble viele weitere Freunde ĂŒber die Region hinaus sichern. Ein nicht zu unterschĂ€tzender Aspekt bei den anstehenden schwierigen Verhandlungen mit dem Land.

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jema schrieb zu Harold und Maude:
verfasst am Freitag, den 21.10.2011 um 23:57 Uhr
 

Es war am 21.10.11 ein sehr schöner Abend - Danke dem ganzen Theater-Team und alles erdenklich Gute fĂŒr Euch.

mfg jema

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Cristin jannaschk schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Mittwoch, den 11.05.2011 um 20:22 Uhr
 

Ich finde dieses StĂŒck richtig gut,ich habs mir schon 5mal angeschaut und wĂŒrde es mal gerne wieder sehen, aber im Moment geht es nicht, weil ich erst vor kurzem mit meiner Ausbildung angefangen habe. Schade, kann man ja leider nichts machen. Aber vielleicht schaffe ich es irgendwann, es mal wieder zu schauen.

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miere schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Sonntag, den 27.03.2011 um 01:31 Uhr
 

das theaterstĂŒck war so cool und die musik erstmal! 1+ gibt es dafĂŒr, eine tolle glanzleistung. WĂŒrde gerne wissen, ob man irgendwo alle lieder herbekommen kann, z.B. auf einer cd. WĂŒrde mich freuen ĂŒber rĂŒckantwort.

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 30.03.2011 um 20:14 Uhr
 

Guten Abend Miere,
freut mich sehr, dass die Inszenierung so "ankommt". Einen Teil der Songs haben der Schauspielkapellmeister Hans Petith, die Schauspieler und die Band bereits eingespielt. Einer davon steht auf unerer Theaterhomepage zum Download bereit. Wir hoffen, dass wir das auch noch mit weiteren Liedern schaffen. Herzliche GrĂŒĂŸe
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Laura Kaase schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Freitag, den 25.03.2011 um 13:04 Uhr
 

Ich fande das StĂŒck richtig geil gemacht,
es war ja bald wie im Musical und richtig toll gesungen.
Das war das beste TheaterstĂŒck, das ich bisher gesehen habe.

Ich möchte es nochmal sehen :D
echt daumen hoch ;)

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Anita Honderboom und Peter Jakob schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Freitag, den 28.01.2011 um 15:25 Uhr
 

Danke fĂŒr den wunderschönen Abend, ein perfekt inszeniertes StĂŒck - Schauspieler, SchĂŒler, Musiker und BĂŒhnenbild einfach mitreißend. Alles hat gestimmt!
Das einige Zuschauer nicht wissen, wie man sich im Theater benimmt und alles laut kommentieren mĂŒssen, ist eine neue Erfahrung fĂŒr uns. In unserer Heimatstadt Augsburg ist das nicht ĂŒblich. Wir werden sicher wieder das Staatstheater in Cottbus besuchen.

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Margit Jahn schrieb zu WIE IM HIMMEL:
verfasst am Samstag, den 06.11.2010 um 10:03 Uhr
 

Grandios!
WĂ€re das erste Wort, welches mir zu dem gestrigen wundervollen Abend einfĂ€llt. Gespannt darauf, wie man einen solchen wunderbaren Film auf einer BĂŒhne umsetzen kann, bin ich noch heute tief berĂŒhrt, wie es dem ganzen Team gelungen ist, ein kleines Meisterwerk zu schaffen. Alle Leistungen der Schauspieler und SĂ€nger, aber auch das BĂŒhnenbild, waren so authentisch, das man voll ins Geschehen einbezogen war. Absoluten Respekt und nochmals meinen ganz herzlichen Dank fĂŒr diesen wunderschönen Abend.

Der einzige Kritikpunkt - der aber nichts mit dem Schauspiel zu tun hat - wĂ€re, das wohl offentlich die BelĂŒftung des Theaters versagt hat, die Luft war zum Schneiden dĂŒnn, und oben auf dem Rang kamen gefĂŒhlte 33 Grad rĂŒber. In der Pause kam man nicht umhin, nach Draußen in den Nieselregen zu gehen, weil auch im Foyer kein Luft zum Atmen war. Hier muß sich das Theater unbedingt etwas einfallen lassen, das ist kein Niveau wie man es von anderen HĂ€usern her kennt und auch erwartet.

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Sonntag, den 14.11.2010 um 21:05 Uhr
 

Sehr geehrte Frau Jahn,
zur Vorstellung WIE IM HIMMEL am 5.11. waren zum Ende der AuffĂŒhrung im ersten Rang 24,6 °C, im zweiten Rang 26 °C. Das ist sehr warm, ohne Frage, und dass Sie sich in Ihrem Theatererlebnis dadurch gestört fĂŒhlten, bedaure ich sehr. Wir sind leider nicht in der Lage, wĂ€hrend der Vorstellung das Klima im Saal konstant auf einer mittleren Temperatur zu halten. Unser Haus verfĂŒgt ĂŒber keine Voll-, sondern nur ĂŒber eine Teilklimatisierung. Die Folge: die eingestellten Temperaturwerte werden nicht auf allen Ebenen gleichmĂ€ĂŸig erreicht, vor allem nicht bei ausverkauftem Haus und vollem Scheinwerferbetrieb. Wir können jedoch nicht in jedem Fall die oberen Bereiche stĂ€rker abkĂŒhlen, da dann im Parkett Luft von 15 °C einströmt. Das ist den dort Sitzenden nicht zuzumuten.

Nichtsdestotrotz bemĂŒhen wir uns, vor den und wĂ€hrend der Vorstellungen im Haus die besten Bedingungen zu schaffen. Ich hoffe, dass uns das bei Ihrem nĂ€chsten Besuch besser gelingt.

Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Matthias Baumgartl schrieb zu DER SCHIMMELREITER:
verfasst am Dienstag, den 26.10.2010 um 12:13 Uhr
 

Mal ehrlich, ich bin da ziemlich abgebremst rein gestern Abend (Der Schimmelreiter am 24.10.2010 - Anm. d. Admin.). Aber dann kam gleich am Anfang die Apokalypse und den möcht‘ ich sehen, der angesichts dieses schönen MĂ€dchens das verknitterte Deutschstundengesicht seiner verflossenen EOS-Jugend zusammenhalten kann. Sehr raffiniert, dieser Auftakt – ich machte einen Strich unter alle Schimmelschulstunden und setzte mich im Theatersessel zu recht 
 - um am Schluss dann doch gerade das weiße Engelchen auf der BĂŒhnenschrĂ€ge zum Teufel zu wĂŒnschen! Mal ehrlich, Herr Holetzeck, Ihre Mystifikationen hat dieses Ensemble gar nicht nötig. Ihre Damen und Herren Schauspieler bauen nĂ€mlich aus dem trockensten Friesensand die tollsten Seelenlabyrinthe, sie spielen fast mĂŒhelos mit abgrundtiefen WidersprĂŒchen und genau die verschließen Sie im Handumdrehen wieder mit Ihrer weißverstĂ€rkten Weissagerei - gerade so, als wollten Sie dem, was da hervorbricht, sobald es nur halbwegs Kopf und Hals aus dem Ungewissen herausstreckt, mit hammerharter Zitiererei schnell das Genick brechen. Trauen Sie Ihrer unglaublichen BĂŒhne und der wilden Musik so wenig? Da und im Kampf aller auf der steilen SchrĂ€ge ist doch alles drin. Matthias Baumgartl

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Frank Marowjak schrieb zu EGMONT:
verfasst am Sonntag, den 17.10.2010 um 16:47 Uhr
 

Wir möchten danke sagen fĂŒr den gestrigen Abend (Egmont am 16.10.2010 – Anm. d. Adm.). Eine sehr schöne Ensembleleistung, bei der uns besonders Amadeus Gollner, Kai Börner, Kathrin Panzer und Roland Schroll gefallen haben. Ein Abend voller aktueller BezĂŒge, ohne das Goethe „auf den Kopf gehauen“ worden ist. Danke! Danke auch fĂŒr die Gelegenheit, danach noch Regisseur Bernd Mottl und einigen der Darsteller begegnen zu können. Im GesprĂ€ch mit ihnen hat sich fĂŒr uns vieles noch besser geklĂ€rt. Vor allem den Hinweis auf Stuttgart 21, den ein Ă€lterer Herr gleich anfangs in die Diskussion einwarf, finden wir sehr treffend. Wer ist der SouverĂ€n – die Auseinandersetzung zwischen Alba und Egmont, so wie sie von den beiden Schauspielern ausgetragen worden ist, stellt diese Frage sehr eindringlich fĂŒr unsere Zeit. Egmonts Argumente sollten allen, die das Sagen zu haben glauben, als PflichtlektĂŒre vor Kabinetts- und Parlamentssitzungen verordnet werden.
Frank und Elfriede Marowjak, Berlin

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Bert schrieb:
verfasst am Sonntag, den 17.10.2010 um 20:55 Uhr
 

Dem Dank schließe ich mich gern an. Die Lobhymne auf die aktuellen BezĂŒgen scheint mir hingegen unangebracht. Zum Beispiel der erste Auftritt von Egmont: FĂŒr mich ist die Dandy- und Playboy-Nummer, die er da hinlegen muss, eine einzige Peinlichkeit. Man ahnt die Absicht und ist verstimmt. Völlig unglaubhaft wird dadurch (und kann im Weiteren fĂŒr mich auch nicht glaubhafter gemacht werden) die Achtung, die Egmont im Volk genießt. Wenn es die aber nicht gibt, wenn die BĂŒrger von Anfang an nur heucheln, sich selbst und ihren FĂŒhrern nur etwas vorspielen oder wenn die Regie gerade das zeigen will, weil sie der Meinung ist, dass es glaubhafte charismatische Politiker ebensowenig gibt wie BĂŒrger, die diese Politiker und ihre eigenen Überzeugungen verteidigen, dann braucht man nicht gerade „Egmont“ auf die BĂŒhne zu bringen. – Insofern ist dieser „Egmont“ fĂŒr mich eher ein Beitrag gegen alles, was sich zur Zeit in Stuttgart ereignet oder sich vor 20 Jahren in Ostdeutschland ereignete, Ausdruck eines intellektualistischen Skeptizismus, der dem BĂŒrger, nur weil der ab und an schlafen muss, gleich das RĂŒckrat herausoperiert. Bert

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Frank Petzold schrieb:
verfasst am Sonntag, den 17.10.2010 um 21:00 Uhr
 

Sehe ich genau so. Statt genau ausgeloteter Beziehungen zwischen denen da oben und denen da unten nur spaßige Typen auf beiden Seiten. Dabei können die Schauspieler viel mehr. Wie die junge Schauspielerin, deren Namen ich nicht weiß, und Herr Schroll (den ich mit meinen SchĂŒlern in LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN erlebt habe) das Paar KlĂ€rchen und Brackenburg spielten, das war ĂŒberraschend und glaubwĂŒrdig und unter die Haut gehend. FĂŒr Momente leuchtete da große Schauspielkunst auf 
 - um gleich wieder durch Ă€rgerliche, platte, oberflĂ€chliche Typisierungen erschlagen zu werden. Eine besonders verhĂ€ngnisvolle Rolle spielten in dieser Hinsicht Maske und KostĂŒm.
Frank P.

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Franziska Fischer schrieb:
verfasst am Montag, den 18.10.2010 um 21:28 Uhr
 

Ich will auf die Meinung der Familie Marowjak Bezug nehmen. Ich war am Samstag ebenfalls zum InszenierungsgesprĂ€ch geblieben (bei dem eine Dame Herrn Gollner Blumen schenkte – ein Hoch auf die Cottbuser und ihre Theaterleidenschaft!). „Die aktuellen BezĂŒge“, die der eine oder andere in der Inszenierung in Anspielungen auf Politiker und Volk gefunden zu haben glaubte, lagen fĂŒr mich in erster Linie auf einer psychologischen Ebene. Wie Regie und Schauspieler das VerhĂ€ltnis der Protagonisten entwickelten, hat mich zunĂ€chst sehr ĂŒberrascht, dann aber völlig ĂŒberzeugt. Frau und Herr Marowjak haben völlig recht: Die Szene zwischen Alba und Egmont gehört zu den Sternstunden dieser guten Inszenierung. Wie die beiden Ritter sich im ersten Augenblick begegneten, das glich der Begegnung zweier alter Schulfreunde. Zuerst verhalten und unsicher, wie der andere nach der langen Zeit der Trennung reagieren werde, flĂŒchteten beide dankbar in eine rĂŒckhaltlose Umarmung und einen großen GefĂŒhlsĂŒberschwang - ganz so, als wollten sie die „alten Zeiten“ der Kindheit und Jugend noch einmal heraufbeschwören (die „alten Zeiten“, von denen wir doch durch die beiden, das Spiel begleitenden Knaben lĂ€ngst wußten, dass sie keine "goldenen Zeiten" waren). Wie der eine, Alba, aus diesem Überschwang mehr und mehr ausstieg, was der andere, Egmont, gar nicht bemerkte; wie jener sich vorbereitete auf den Todesstoß und dieser sich bis zuletzt in Sicherheit wiegte, noch immer im Glauben, ein Gleicher neben einem Gleichen zu sein, da er doch lĂ€ngst als Todgeweihter neben seinem Henker stand 
 - das alles stimmte in einem solchen Maße in Gestus, Sprachrhythmus und Arrangement, dass ich völlig vergaß, dass das alles in eine alte Geschichte gehört, in eine sehr alte Geschichte. Mir schien es ganz und gar von heute zu sein. So sind wir, oder?
Franziska Fischer

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Daniel Dambrowsky schrieb zu DER SCHIMMELREITER:
verfasst am Dienstag, den 12.10.2010 um 11:40 Uhr
 

Eine grandiose AuffĂŒhrung!!!, ein Ensemble, das perfekt zusammenpaßt!
Weiter so!
Daniel Dambrowsky
(eine Meinung zu "Der Schimmelreiter" - Anm. d. Adm.)

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Beate Werhold schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Samstag, den 09.10.2010 um 13:28 Uhr
 

Ich habe wieder den „nackten Lehrern“ zugesehen. Zum dritten Mal. Und wieder mitten in einem „aufgeheizten Haus“. Was fĂŒr eine Stimmung! Selbst die Quatscher, die hinter mir im Parkett saßen und alles kommentieren mussten, waren ab und an hin und weg. Dass Roland Thomas Schroll und Monster Oliver Seidel Spitze sind, wissen alle, die das StĂŒck schon einmal gesehen haben. Was mir dieses Mal besonders auffiel, war, wie urkomisch und doch total typisch und vor allem mit welcher Lust Thomas Harms und Bernd Stichler und die anderen Schauspieler die Lehrer spielen. Wie Frau Lohmar rockt – stark! Gibt es die Musik dazu schon irgendwo? Die Songs, die Roland singt? Ich fĂ€nde das gut.
Beate

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Montag, den 11.10.2010 um 11:42 Uhr
 

Guten Tag Beate Werhold,
die Songs aus den LEHRERN werden Ende Oktober als Download zur VerfĂŒgung stehen. Schauen Sie dann bitte wieder auf unsere Seiten.
Herzliche GrĂŒĂŸe, Bernd Seidel

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Torsten R. Karst schrieb zu IM RÜCKEN DIE STADT:
verfasst am Mittwoch, den 06.10.2010 um 13:01 Uhr
 

Ich bin nach der Vorstellung "Im RĂŒcken die Stadt" am letzten Samstag zum sogenannten „Abspann“ geblieben. Leider wollten die meisten von denen, die auch geblieben waren, wohl eher „abspannen“ als diskutieren: Wortmeldungenund Disput plĂ€tscherten leise vor sich hin. Trotz des aktuellen Themas resp. StĂŒcks! FĂŒr mich ĂŒberraschend war allerdings die Meinung, die Inszenierung sei mehr allgemeines Gleichnis (fĂŒr in allen Zeiten ĂŒbliche Generationenkonflikte oder allbekannten Nachbarschaftsneid) als Zeitdokument. Wie’s scheint, gibt’s in Cottbus keine Töchter, die ihren Eltern oder Großeltern ungeduldig Fragen stellen wie die Studentin Ina im StĂŒck. Beeindruckend, wie Ariadne Pabst das spielt und Sigrun Fischer darauf reagiert und schon deshalb sehenswert das Ganze. Aber gerade deshalb auch ließ mich die Dramaturgie des StĂŒckes dann ratlos zurĂŒck: Die Klischees, gegen die die junge Ina anfragt, nĂ€mlich die Reduktion der Ost-Geschichten auf „War alles nicht so schlimm“ durch die einen und „War alles Stasi“ durch die anderen, sie dienen dem StĂŒck von Freyer nicht nur als Ausgangsbasis, sondern werden durch das Desinteresse aller Figuren an dem, was wirklich war, bestĂ€tigt und geheiligt. Wenden wir uns doch endlich anderen, den wichtigen Dingen zu! - das scheint mir die (traurige) Quintessenz vom Ganzen. Zum Beispiel der Selbstfindung in Asien mit Mann oder der Selbstbesinnung jenseits der Arbeitshatz im abgezahlten Eigenheim oder dem Leiden an der Welt schlechthin oder, vor allem im Alter, dem Alkohol
 - Vielleicht gab’s ja auch deshalb nicht mehr Auseinandersetzung beim „Abspann“, weil wir alle gerade erfahren hatte, dass Auseinandersetzung nicht lohnt.
Torsten

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