Gerd Voigt schrieb zu Theaterjahrmarkt:
verfasst am Dienstag, den 10.07.2018 um 19:06 Uhr
 

Liebe Frau Zulk, ich hatte es mir schon lange vorgenommen und will's jetzt endlich tun: Ihrer Bewertung muss widersprochen werden! Sowohl, was den K├Ânig Kasper betrifft, vor allem aber auch hinsichtlich des Schauspiels generell. Zum K├Ânig Kasper: Warum Sie Lisa Sch├╝tzenberges Kaspar-Figur nichts abgewinnen konnten, warum Sie Sigrun Fischers Stimme f├╝r die "st├Ąrkste Frau der Welt" nicht beeindruckte, warum Ihnen bei der kleinen Et├╝de zwischen Clown Eddy und Petra nicht das Herz aufging und warum Ihnen Thomas Harms mit seiner Geschichte nicht gefallen hat - ich versteh's nicht. Waren wir in verschiedenen Veranstaltungen? Vielleicht sogar eine ganze Spielzeit lang? Wie anders w├Ąre Ihr "Gesamteindruck vom Schauspiel von der ablaufenden Spielzeit" zu erkl├Ąren. Ich hab' Fabians Onkel Wanja gesehen, Sie auch? Eine Spitzenleistung! Oder die Verwandlung in der Kammerb├╝hne. Oder Momo oder die letzte Sonnenallee oder Emilia Galotti ... Was bitte w├╝nschen Sie sich von einem Ensemble? Ich w├╝nsch' mir, dass es so weitergeht.

Auf diesen Beitrag antworten
Adam Krokowski schrieb zu Die Csárdásfürstin:
verfasst am Sonntag, den 24.06.2018 um 12:45 Uhr
 

Ich habe gestern die Premiere mit gro├čer Vergn├╝gung genossen.
Vielen Dank f├╝r eine wundersch├Âne Inszenierung!

Auf diesen Beitrag antworten
Karin Zulk schrieb zu Theaterjahrmarkt:
verfasst am Freitag, den 15.06.2018 um 15:21 Uhr
 

Ich wei├č leider nicht auf welchem Aufputschmittel man sein muss, damit dem Geschehen auf der Wiese ein vern├╝nftiger Aspekt abgerungen werden kann. F├╝r mich bestand die Handlung aus sinnleerem Rumgerenne, verballhorten Liedern und null Spa├čfaktor. Schade! Zumindest hat mich gefreut, einen Theatermacher wiederzusehen, der Cottbus verlassen hat und sicher aus Neugier gekommen ist. Meinem Gesamteindruck vom Schauspiel von der ablaufenden Spielzeit konnte ich keinen positiven Aspekt hinzuzuf├╝gen.

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Joachim Saretz schrieb zu Robert Schumann: Szenen aus Goethes Faust:
verfasst am Sonntag, den 10.06.2018 um 17:35 Uhr
 

Szenen zu Goethes Faust ÔÇô Gro├čartig!
Na also, geht doch! Auch ohne Intendant und GMD hat das ÔÇ×Theater am AbgrundÔÇť gezeigt, dass man zu gro├čen k├╝nstlerischen Leistungen f├Ąhig ist. Orchester, Opernsolisten, Opern- und Kinderchor haben gemeinsam mit der Singakademie Cottbus eine beeindruckende Auff├╝hrung von Schumanns ÔÇ×Szenen aus Goethes FaustÔÇť zur Auff├╝hrung gebracht. Und zu verdanken ist dies in erster Linie dem Einsatz und dem K├Ânnen von Chordirektor Christian M├Âbius.
Nach anf├Ąnglichen Unsicherheiten und dem Suchen nach dem romantischen Schumannklang im Orchester steigerten sich alle Mitwirkenden zu einer tollen Leistung, die dann vor allem im Finale des ersten Teils und Fausts Tod gipfelte und sich mit grandiosen Chorszenen im zweiten Teil fortsetzte. Aus der nahezu vollst├Ąndigen Riege der Opernsolisten, die allesamt ihr Bestes gaben, ragten Christian Henneberg und Ulrich Schneider als Faust und Mephisto (bzw. in ad├Ąquaten Rollen) besonders hervor. Aufhorchen lie├č auch der wohlklingende Mezzo vom neuen Ensemblemitglied Rahel Brede.
Gro├čen Dank an Herrn M├Âbius und allen Mitwirkenden f├╝r diese grandiose Auff├╝hrung des doch relativ selten gespielten Werkes.
Unverst├Ąndlich ist bei der leider nur sp├Ąrlichen Besucherresonanz nur die Reaktion des Cottbusser Konzertanrechtspublikums. Wieso es nach einer Vielzahl von Konzerten, in denen es viel zu oft mit zweifelhaften musikalischen Programmen konfrontiert wurde, sich ein solches musikalisches Ereignis entgehen lassen kann. Das ist nicht nachvollziehbar. Trotz allem w├╝nsche ich mir und mit mir sicher eine Vielzahl von Musikliebhabern, dass weitere so wertvolle Musikereignisse in Cottbus m├Âglich sind.

Auf diesen Beitrag antworten
Alex schrieb zu Das Wirtshaus im Spessart:
verfasst am Mittwoch, den 16.05.2018 um 22:34 Uhr
 

Ich m├Âchte mich hier f├╝r die gro├čartige Vorstellung (am 16.5. - Einf├╝gung des Administrators) bedanken und meine Begeisterung f├╝r Gesang und Schauspiel von Herrn Schneider, Frau Forberger, Herrn Eitner, Herrn Henneberg und vor allem Herrn Walter ausdr├╝cken.
LG

Auf diesen Beitrag antworten
R.Heinze schrieb zu RITTER BLAUBART:
verfasst am Montag, den 14.05.2018 um 21:09 Uhr
 

Wir waren gestern in der leider letzten Vorstellung von "Blaubart" - und sind begeistert von dem gesamten Ensemble, in dem jede Rolle hervorragend besetzt war. Chor, Orchester, Technik, die musikalische Leitung - alles auf h├Âchstem Niveau und dazu diese wunderbare "alte" Inszenierung. Danke aus Berlin, das wir das erleben durften.

Auf ein baldiges Wiedersehen/h├Âren freuen sich
die Berliner Rosemarie Heinze und Freunde!

Auf diesen Beitrag antworten
Karin Hofrichter schrieb zu Don Giovanni:
verfasst am Samstag, den 12.05.2018 um 20:42 Uhr
 

DANKE! Das m├Âchte ich zum Opernabend am 11.05.18 einfach mal sagen. Danke f├╝r das hervorragende Ensemble, einschlie├člich Chor und Orchester. Danke dem Dirigenten, der B├╝hnenbildnerin f├╝r die Kost├╝mierung, den Mitarbeitern, die nicht im Rampenlicht stehen. Gerne ergriff ich symbolisch die Hand, die mich ins musikalische Schloss des D.G. entf├╝hrte. Sah vom Parkett aus die vergeblichen Bem├╝hungen des etwas gehetzt wirkenden Lebemannes, wenigstens eine der 2 Damen in die Horizontale zu kriegen. Die eigene Ehefrau wollte er ja nicht. Schickes, wechselndes Outfit. Danke auch daf├╝r, dass D.G. die Hosen nicht runterlassen mu├čte bei dem eindeutigem Thema. Die kleinen heutigen Regieeinf├Ąlle (Pfiffe, Kokain, Cindy aus Marzahn) sch├Ątze ich sehr an M. Sch├╝lers Inszenierungen. Und dann die Besetzung: der riesige Masetto und die zierliche Zerlina, der eher linkisch wirkende Ottavio und die wundersch├Âne Donna Anna., die ihren Vater mehr liebt als diesen virilen Mann und ihn tot sehen will, was ja am Ende auch geschieht. Die Entkleidungsszene von Zerlina an ihrem gro├čen Gatten lie├č mich glucksend lachen. Zum Gl├╝ck wurde es nicht peinlich nackig. Sch├Ân fand ich auch die bespielte Ouvert├╝re. Da konnte man schon mal ein Auge auf die Hauptdarsteller werfen...
Zu den vielen Dankesch├Âns h├Ątte ich noch eine Bitte an die verantwortlichen Theaterleiter und Politiker: Macht nicht das Gleiche wie in Berlin mit dem BE und der Volksb├╝hne. Erhaltet die k├╝nstlerische Qualit├Ąt der Cottbusser B├╝hne. Nicht das am Ende nur noch Klamauk- und Boulevardtheater ├╝brig bleibt.

Auf diesen Beitrag antworten
Renate Brinke schrieb zu Vorgestellt: Die Dirigenten von morgen:
verfasst am Donnerstag, den 10.05.2018 um 21:06 Uhr
 

Das heutige Konzert "Die Dirigenten von Morgen" war ein wirklicher Hochgenuss. Ich kann mir vorstellen, dass es auch f├╝r das Orchester eine Herausforderung ist, sich an einem Abend auf 5 verschiedene Dirigenten einzustellen. Das war eine sehr gute Leistung. Aber vor allem haben mich die jungen Dirigenten begeistert. Es bleibt zu hoffen, dass man dem einen oder anderen wieder begegnet.

Auf diesen Beitrag antworten
Tom Jones schrieb zu PETER PAN:
verfasst am Sonntag, den 06.05.2018 um 14:50 Uhr
 

Kost├╝me Top; Synchronit├Ąt ausbauf├Ąhig, aber Innovation fragw├╝rdig, da Idee NICHT NEU - aber Umsetzung gut. Verschiedene T├Ąnze und Musikstile in einem St├╝ck zu mischen ist seit vielen Jahren nichts Neues mehr. Vermutlich weil der typische Theaterg├Ąnger (aus nachvollziehbaren Gr├╝nden) kein Privat-TV schaut - wo es so was halt nahezu jede Woche zu sehen gibt oder gab (Got to Dance; Supertalent), kam es zu mir nicht nachvollziehbaren stehendem Beifall und sogar Autogrammstunden?!

Sehr geehrter Herr Jones,
den letzten PETER PAN tanzte unser Ballett kurz nach Weihnachten 2017. Sch├Ân, dass Sie sich nach so langer Zeit noch zu Wort melden. Auch dass wir Ihrer Meinung dem "Privat-TV" erfolgreich Konkurrenz machen, freut mich. Es ist nicht unsere Absicht, genauso wenig wie es unsere Absicht ist, auf Teufel komm' raus etwas Neues zu erfinden. Nur unsere Zuschauer, die ├Ąlteren wie die jungen, die wollen wir ernst nehmen: in ihrer Begeisterung wie in ihrer Kritik. - Wir zeigen PETER PAN wieder in der Woche vorm diesj├Ąhrigen Weihnachtsfest. Vielleicht versuchen Sie's noch einmal ...
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Detlef Kurth schrieb zu Macbeth:
verfasst am Mittwoch, den 02.05.2018 um 11:09 Uhr
 

Als regelm├Ą├čiger Besucher des Staatstheaters hat mich die aktuelle Entwicklung am Haus mehr als geschockt. Ich habe das Duo Evan Christ und Martin Sch├╝ler immer als kongenial empfunden. Evan Christ ist ein hervorragender Musiker und Dirigent, Martin Sch├╝ler ein genialer Regisseur, der die Werke gro├čartig auf die B├╝hne bringt, ohne zwanghaft zu aktualisieren, aber trotzdem modernes Musiktheater macht.
Das war gerade wieder gestern zu erleben bei Verdi`s Macbeth. Es war phantasievoll, spannend mit perfekten Solisten, allen voran Sanja Radi┼íić Lady und Jaco Venter als Macbeth! Ebenso furios der Chor und das noch durch Evan Christ einstudierte Orchester, nun unter der musikalsichen Leitung von Alexander Merzyn.

Schade, das wohl Evan Christ und Martin Sch├╝ler nun das Haus verlassen. Ich hoffe, es wird alles von verantwortlicher Seite im Sinne des Staatstheaters getan, um die seit vielen Jahren gleichbleibende hohe Qualit├Ąt und den k├╝nstlerischen Anspruch auch in der Zukunft zu sichern.

Mit besten Gr├╝├čen

Detlef Kurth/ Berlin

Auf diesen Beitrag antworten
Kerstin Oehmig schrieb zu Macbeth:
verfasst am Mittwoch, den 02.05.2018 um 07:52 Uhr
 

Seit vielen Jahren bin ich zu Gast bei Ihnen und reise auch gern mehr als eine Stunde an. Immer wieder bin ich begeistert von S├Ąngern, Orchester, B├╝hnenbild, Kost├╝men; den "runden" Inszenierungen, sprich vom Gesamteindruck, der hier aufs Sch├Ânste gestaltet wird. Und so wurde ich auch trotz der Vermutung, dass der j├╝ngste Eklat Auswirkungen auf die Macbeth-Inszenierung haben w├╝rde, nicht entt├Ąuscht. Es war gestern ein fulminater Nachmittag. Alles hat gestimmt - ich war begeistert! Ich bedauere den R├╝cktritt von Herrrn Sch├╝ler sehr und frage mich, ob es keine andere M├Âglichkeit gegeben h├Ątte. Cottbus hat sich einen Namen in der Welt der Operninszenierungen gemacht und ich hoffe sehr, dass auch in der n├Ąchsten Spielzeit die Qualit├Ąt unter den neuen Entwicklungen nicht leiden muss und vor allem das Niveau gehalten werden kann. Ich komme wieder! Und vor allem noch einmal zu Macbeth!

Auf diesen Beitrag antworten
Judith Seeger schrieb zu Sunset Boulevard:
verfasst am Sonntag, den 29.04.2018 um 13:57 Uhr
 

Wir waren gestern in Potsdam, um uns das Gastspiel von "Sunset Boulevard" anzuschauen. Es war eine wundersch├Âne, vor allem durch die Darstellung von Isabel D├Ârfler fesselnde Inszenierung. Und f├╝r eine kleinere B├╝hne auch gut umgesetzt. Wir haben Potsdam gew├Ąhlt, da es n├Ąher ist, aber ganz sicher werden wir auch einmal nach Cottbus kommen, um uns z.B. den Solabend von Frau D├Ârfler anzusehen. Sch├Ân, dass das Staatstheater Cottbus dieses St├╝ck nach Potsdam gebracht hat, und bis auf einige Kleinigkeiten war dies wirklich eine tolle Auff├╝hrung.

Auf diesen Beitrag antworten
Prof. Peter Häupl, Dresden schrieb zu Macbeth:
verfasst am Samstag, den 28.04.2018 um 21:23 Uhr
 

Der Cottbuser Macbeth steht in meinem Kalender, aber heute beunruhigt mich die andere Seite der Trag├Âdie.

Evan Christ hat das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus furios aus der Mittelm├Ą├čigkeit dirigiert. Aber ist ihm nie bewusst geworden, dass man die K├╝nstler ab einem bestimmten Zeitpunkt nur mit leidenschaftlicher Liebe und nicht mit Hass und Dem├╝tigungen zu H├Âchstleistungen qu├Ąlen kann?
Martin Sch├╝ler verdanken wir pr├Ązise und werkpassende Regieleistungen. Sich angenehm von den ÔÇ×Des Kaisers neue KleiderÔÇť Regisseuren unterscheidend, hat er die Opern durch nachvollziehbare Nuancen und Deutungsmuster in frappierender Weise bereichert. Aber muss er jetzt das Schiff verlassen, weil die Mannschaft murrt? Braucht sie ihn nicht gerade jetzt?
Und die Administratoren von Stadt (CDU) und Land (SPD) sind offenbar davon ausgegangen, dass man eine solche Perle mit den ├╝blichen Mitteln von der Stange pflegen k├Ânne.

Zur Zeit tut sich die Stadt schwer (und ihr wird schwer getan) mit einem menschlichen Umgang mit den auf ein besseres Leben hoffenden Fl├╝chtlingen. Sie braucht das Theater als St├╝tze auch f├╝r diejenigen, die das Haus noch nie besucht haben. Ein Abstieg aus der ersten Liga in eine undefinierte, provinzielle Tr├╝be w├Ąre eine Katastrophe.

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb zu Macbeth:
verfasst am Samstag, den 28.04.2018 um 19:19 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Brandrup,
dass Ihr Besuch bei uns 2017 nicht m├Âglich war, bedaure ich sehr. Das soll sich 2018 nicht wiederholen. Der "Eklat mit unserem F├╝hrungspersonal" jedenfalls wird die Vorstellung am 30.5. nicht behindern. Wir haben mit Alexander Merzyn einen vorz├╝glichen Dirigenten, der die Einstudierung unseres Generalmusikdirektors auf packende Weise umzusetzen versteht, und das Opernensemble und das Philharmonische Orchester werden sich voll "ins Zeug" legen, glauben Sie mir. Leider sind wir vor kurzfristigen Erkrankungen nicht gefeilt. In diesem Fall wird Sie unser Besucherservice sofort informieren.

Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Jörgen Brandrup schrieb zu Macbeth:
verfasst am Samstag, den 28.04.2018 um 17:07 Uhr
 

F├╝r den 30.5.2018 habe ich aus Hamburg bei Ihnen eine Vorstellung (Macbeth) gebucht. Bereits im vergangenen Jahr fiel eine gebuchte Vorstellung aus. Hoffentlich passiert das in diesem Jahr nach dem Eklat mit Ihrem F├╝hrungspersonal nicht wieder. Ich w├╝rde das mehr als bedauern.

mfg
J├Ârgen Brandrup
Hamburg

Auf diesen Beitrag antworten
Felix Fritzke schrieb zu Das brennende Aquarium:
verfasst am Montag, den 23.04.2018 um 16:56 Uhr
 

Guten Tag,
das St├╝ck ÔÇ×Das brennende AquariumÔÇť hat mir ├Ąu├čerst gut gefallen, besonders der dritte Teil hat mich stark ├╝berzeugen k├Ânnen. Die Emotionen der Schauspieler sind wunderbar r├╝ber gekommen und auch die Elemente, in denen das Publikum mit einbezogen wurden, waren mal etwas anderes. Ich z├Ąhle es sogar zu einem der besten Theaterst├╝cke, die ich je besuchte, lediglich der erste Teil konnte meine Faszination nicht in dem Ma├če wie die anderen f├╝r sich gewinnen. Ein weiterer Punkt, der den Abend f├╝r mich so sch├Ân werden lie├č, waren die Lieder, die mich durchaus f├╝r das St├╝ck gewinnen konnten. Doch eine Frage liegt mir bis jetzt auf der Zunge, welche mich dann auch dazu veranlasste diese Nachricht zu schreiben. Wie lautet der Name des Liedes, das w├Ąhrend der Umr├Ąumarbeiten/ der Szenenwechsel gespielt wurde?
Ich hoffe auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Gr├╝├čen Felix

Auf diesen Beitrag antworten
Dagmar Hüther schrieb zu Macbeth:
verfasst am Sonntag, den 22.04.2018 um 22:38 Uhr
 

Zum Premierenabend MACBETH 21.04.2018: Wenn die gezeigte Leistung des Orchesters die Qualit├Ąt desselben ohne Evan Christ ist, dann lieber nicht. Welch spannungsloses Umpfdada, massive Fehler in der Intonation, lange nicht so schlecht geh├Ârt. Sollte organisiertes Fu├čgetrampel helfen, dar├╝ber hinweg zu h├Âren? Wie gesagt, so lieber nicht.
Entt├Ąuscht, Dagmar H├╝ther

Auf diesen Beitrag antworten
Manuel Ebert schrieb zu RITTER BLAUBART:
verfasst am Dienstag, den 17.04.2018 um 21:48 Uhr
 

Am letzten Sonntag war es endlich so weit: auf mit der Familie und den zu Weihnachten geschenkten Karten f├╝r "Ritter Blaubart" nach Cottbus ins Staatstheater.
Freudig ├╝berrascht kann ich sagen: das St├╝ck war genau die richtige Wahl. Munter, heiter und nicht zu ernst inszeniert spielten sich die S├Ąngerinnen und S├Ąnger durch's Programm. Das Orchester hatte von Anfang an ordentlich zu tun, tat aber seine Pflicht mit Freude und Elan bis ganz zum Schluss.
Ein gelungener, sehr kurzweiliger Abend mit einem besonders gelungenen Sch├Ąfer, einem super besetzten blaub├Ąrtigem Ritter und einem herrlich frischen K├Ânig. Die Damen waren sowieso bezaubernd.
Das wird nicht mein letzter Ritter Blaubart Besuch in Cottbus gewesen sein.

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Joachim Saretz schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Sonntag, den 15.04.2018 um 09:39 Uhr
 

Das Staatstheater im Sturzflug!
Was ist los an diesem Haus? Ein Schauspieldirektor, f├╝r den Trommelorgien wichtiger als Sprechtheater ist, ein Musikdirektor, der Mobbing gegen├╝ber seinem Ensemble f├╝r notwendig zur Durchsetzung hoher k├╝nstlerischer Anspr├╝che h├Ąlt, ein Theaterdirektor, f├╝r den es in erster Linie darum geht, nichts an die ├ľffentlichkeit kommen zu lassen und ein Stiftungsrat, der alles nicht so ernst nimmt und in aller Ruhe die n├Ąchste turnusm├Ą├čige Sitzung in einigen Wochen abwartet, in der Hoffnung, es wird sich schon alles wieder beruhigenÔÇŽ
Es schwelt im Theater, nein es brennt eigentlich schon lichterloh.
Und da Theater f├╝r die ├ľffentlichkeit, seinem Publikum da zu sein hat, hat dieses Publikum ein Anrecht darauf, dass gehandelt wird. Jetzt! Und schnell!! Und gr├╝ndlich!!!

Auf diesen Beitrag antworten
Paul Quast schrieb zu Don Giovanni:
verfasst am Dienstag, den 03.04.2018 um 19:54 Uhr
 

Die ├ťberraschung (Auff├╝hrung am 02.04.2018) war perfekt. Auf der Reeperbahn hatte ich Don Giovanni nicht erwartet. Und ich w├╝sste gern, ob GMD Christ die Zuh├Ąlterpfiffe nicht h├Ątte von Anfang an untersagen sollen. Alle Mitwirkenden habe ich bewundert; sie haben "trotzdem" Mozart dirigiert, gesungen und gespielt. Die unvergessliche Zauberfl├Âte in Cottbus war insoweit noch intensiver; da ist auch die Musik durch die Inszenierung erschlagen worden.

Auf diesen Beitrag antworten
Aldo Bergmann schrieb zu Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui:
verfasst am Freitag, den 16.02.2018 um 11:02 Uhr
 

Mir hat das St├╝ck sehr gut gefallen, auch wenn es teilweise doch etwas erm├╝dend schien.
Was mir gefehlt hat, ist ein Ende bezogen auf Brechts Epilog, der gerade in der heutigen Zeit mehr als aktuell ist:

"Ihr aber lernet, wie man sieht, statt stiert
Und handelt, statt zu reden noch und noch.
So was h├Ątt' einmal fast die Welt regiert!
Die V├Âlker wurden seiner Herr, jedoch
Dass keiner uns zu fr├╝h da triumphiert ÔÇô
Der Scho├č ist fruchtbar noch, aus dem das kroch."

Vielleicht h├Ątte man das beeindruckende Schlussbild einfrieren k├Ânnen, dann w├Ąre ein Sprecher mit genau diesem Epilog auf die B├╝hne gestreten und dann w├Ąre das Licht ausgegangen. Das ist keine Kritik - sehenswertes Theater, besonders f├╝r Brecht-Liebhaber.

Auf diesen Beitrag antworten
Janet Thomalsky schrieb zu Sekret├Ąrinnen:
verfasst am Montag, den 29.01.2018 um 20:25 Uhr
 

Ein wunderbarer, spa├čiger und kurzweiliger Abend. Das St├╝ck ÔÇ×M├ĄnnerÔÇť war schon toll. Und die ÔÇ×Sekret├ĄrinnenÔÇť stehen dem in nichts nach. Ich bin immer wieder fasziniert dar├╝ber, wie vielseitig unser wundervolles Opernensemble ist. Mir ist es stets eine gro├če Freude, diesen wunderbaren S├Ąngerinnen und S├Ąngern auf der B├╝hne zuh├Âren und zuschauen zu d├╝rfen.
F├╝r mich sind die ÔÇ×Sekret├ĄrinnenÔÇť absolut empfehlenswert!! Ich komme bestimmt wieder. ;-)

Auf diesen Beitrag antworten
Michael schrieb zu Sekret├Ąrinnen:
verfasst am Sonntag, den 28.01.2018 um 18:18 Uhr
 

Ein kurzweiliger sehr unterhaltsamer Musikabend f├╝r Jederman. Ich war mit meiner Frau bei diesem St├╝ck. Wir f├╝hlten uns sehr gut unterhalten. Szenen zum Lachen und Lieder zum Mitsingen bzw. Mitsummen. Empfehlenswert! Vielen Dank dem Ensemble.
Daumen HOCH

Auf diesen Beitrag antworten
Wolfgang Wenzke schrieb zu Serenade in Branitz 2018: Carmina Burana:
verfasst am Samstag, den 27.01.2018 um 20:16 Uhr
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hoffe, dass die Klavierfassung des Meisterwerks Open Air im Branitzer Park auch 2018 zu erleben ist.

Mit besten Gr├╝├čen aus Branitz
Wolfgang Wenzke


Sehr geehrter Herr Wenzke,
keine Sorge, wir f├╝hren auch in diesem Jahr Orffs CARMINA BURANA im Branitzer Park auf: am 20. und 21. Mai, 17 Uhr. Pfingstsonntag und Pfingstmontag gemeinsam mit der Singakademie Cottbus e. V. an den historischen Gew├Ąchsh├Ąusern. Karten gibt es bereits unter www.staatstheater-cottbus.de, im Besucherservice am Gro├čen Haus und deutschlandweit an allen Vorverkaufskassen.

Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Karin Hofrichter schrieb zu Turandot:
verfasst am Montag, den 15.01.2018 um 11:04 Uhr
 

Nachdem am 9.1.18 der letzte Ton langsam verklang, blieb ich mit meinem Nachbarn noch ein paar Minuten sitzen. Wir bekundeten Einigkeit dar├╝ber, dass wir heute Teil einer gro├čartigen, enervierenden Musikvorstellung waren. Nicht zum ersten Mal r├╝hrte mich der kolossale Zusammenklang von Orchester, den verschiedenen Ch├Âren und hervorragenden Solisten zu einem Pathos, das mir die Tr├Ąnen in die Augen treibt. Eine Oper ohne Liebeshappyend, weil nur das sehr konsequente Streben nach Macht in den Vordergrund trat. Der Prinz ignoriert vollst├Ąndig urinstinktliche, menschliche Gef├╝hle und ordnet alle Handlungen seinem Ziel unter. Sehr konsequent inszeniert. Zu den ganzen musikalisch-k├╝nstlerischen Eindr├╝cken kam ein zweckm├Ą├čiges B├╝hnenbild, und auch die Kost├╝mierung fand ich gelungen. Uns wurde vor Beginn der Vorstellung gesagt, dass Frau Moon erk├Ąltet sei. Ich konnte nichts davon h├Âren. Ein sehr gelungener Theaterabend f├╝r meinen Geschmack.

Auf diesen Beitrag antworten
Marit Frey schrieb zu PETER PAN:
verfasst am Freitag, den 05.01.2018 um 16:11 Uhr
 

Auff├╝hrung am 27.12.2017
Ich wusste nicht genau, was mich erwartet - ich hatte mich vorher nicht belesen und meine Mutti hat die Karten besorgt. Vom 1. Moment des Vorhang├Âffnens bis zum letzten gewaltigen Applaus habe ich dieses St├╝ck genossen. Es war genau die Freude, die ich an diesem Tag gebraucht habe. Selten habe ich ein sch├Âneres St├╝ck, egal wo, gesehen und m├Âchte mich hiermit sehr herzlich bedanken: f├╝r die gro├čartige Leistung der T├Ąnzer, f├╝r die herrlichen B├╝hnenbilder, die tolle Musik und Technik im Hintergrund. F├╝r mich war es perfekt. Da kann man jedes gro├če Musical in die Tasche stecken, gef├╝hlt, obwohl ich noch nie bei einem war. ;-)

Herzliche Gr├╝├če aus Kolkwitz, verbunden mit meinem Respekt und meiner Hochachtung vor diesen Leistungen im Cottbuser Staatsteather,
Marit Frey

PS: Macht weiter so! Auch das Neujahrskonzert war ein Volltreffer mit einem sehr sympathischen Dirigenten!

Auf diesen Beitrag antworten
Sybille Hofer schrieb zu OPER:
verfasst am Donnerstag, den 04.01.2018 um 10:56 Uhr
 

Wieder einmal konnte ich einen wundervollen Silvesterabend im Staatstheater Cottbus erleben. Eine hervorragende Ensemblearbeit im Musical "Sugar" liess die Zuschauer die Lust und den Spass am Darstellen, Singen und Tanzen miterleben. Herausragend Heiko Walter und Hardy Brachmann als Hauptdarsteller. Auch hier war wieder die Gemeinsamkeit von B├╝hnengestaltung, Kost├╝mgestaltung, Maskenbildnerei und Choreographie f├╝r T├Ąnzer, Chor und Statisten bestens zu erkennen. Allen Mitarbeitern des Staatstheaters ein gesundes Neues Jahr und weiter so.

Auf diesen Beitrag antworten
Susanne Wuttge schrieb zu Onkel Wanja:
verfasst am Mittwoch, den 27.12.2017 um 12:35 Uhr
 

Ich habe die Beitr├Ąge leider nicht vor dem Kartenkauf gelesen. Wir haben uns mit M├╝he zur Pause gequ├Ąlt, meist peinlich ber├╝hrt. Gute Ideen, sch├Âne Farben, schone Bilder, wie man es von Jo Fabian kennt und mag. - Vorfreude! Aber dann so ein sprachlicher K├Ąse, viel zu laut und viel zu viel von allem. Schlimm. Die Feinheiten der russischen Seele lassen sich so, meiner Meinung nach, nicht darstellen. Auch nichts gegen Herrn Fabian, aber wenn dann bitte als Schauspieler und nicht als Selbstdarsteller. Manche Weihnachtsgeschenke passen eben nicht, hier kann man blo├č leider nicht umtauschen.

Auf diesen Beitrag antworten
Bärbel Manke schrieb zu PETER PAN:
verfasst am Mittwoch, den 20.12.2017 um 12:53 Uhr
 

Dem ganzen Ensemble mein Kompliment f├╝r die gelungene und wundersch├Âne Inszenierung.
Wir haben den gestrigen Abend sehr genossen und wurden, wie die Kinder im Publikum, mehr als verzaubert. Choreographie, Musikauswahl und t├Ąnzerische Umsetzung ph├Ąnomenal. Danke allen f├╝r diese ph├Ąnomenale Vorstellung vor und hinter der B├╝hne.

Auf diesen Beitrag antworten
Katrin Gerlitz schrieb zu Sunset Boulevard:
verfasst am Dienstag, den 12.12.2017 um 13:19 Uhr
 

Eine tolle Inszenierung! Mit Isabel D├Ârfler steht ein echter Star auf der B├╝hne - was f├╝r eine Pers├Ânlichkeit - was f├╝r eine Stimme. Wir waren restlos begeistert!
Danke f├╝r den sch├Ânen Abend.

Auf diesen Beitrag antworten
Charlotte B. schrieb zu Winterzauber zum Fest:
verfasst am Montag, den 11.12.2017 um 09:55 Uhr
 

Was war das gestern f├╝r ein sch├Âner 2. Advent f├╝r mich! Christian M├Âbius sprach k├╝rzlich im rbb-Kulturradio so mitrei├čend ├╝ber den "Winterzauber", dass ich mich auch einfangen lassen wollte. Schon mit der Weihnachtsouvert├╝re wurde das Publikum des ausverkauften Hauses in Bann gezogen. Die Dramaturgie des Programm lief so geschickt und geschmeidig ineinander ├╝ber, dass die Freude nicht abflaute und die Spannung am Knistern gehalten wurde. Einen der H├Âhepunkte boten die T├Ąnzer des Ballett mit der so leichtf├╝├čig scheinenden und au├čerordentlich witzigen "Aschenbr├Âdel"-Adaption. K├Âstlich! Und dann f├╝rs Publikum im zweiten Teil ein H├Âhepunkt: das Mitsingen der Weihnachtslieder. Welch eine wundervolle Idee! Die Moderation von Christian M├Âbius dazwischen riss jeden mit. Ich sa├č im 2. Rang und m├Âchte unbedingt erw├Ąhnen, dass die Beleuchtung u.a. mit den Schattenspielen, die man eben von dort oben besonders gut sehen kann, perfekt war. Die Begeisterung des Publikums w├Ąre nicht so intensiv gewesen, h├Ątten nicht alle Mitwirkenden ihre Freude ├╝ber die "Rampe" gebracht. Der Schwung des Orchesters steckte an und ich bin dementsprechend fr├Âhlich nach Berlin zur├╝ckgefahren. Vielen Dank!

Auf diesen Beitrag antworten
Edith Kleiner schrieb zu RITTER BLAUBART:
verfasst am Dienstag, den 05.12.2017 um 23:57 Uhr
 

Zuf├Ąllig entdeckte ich im Cottbuser Spielplan den "Ritter Blaubart" und eilte, meine liebsten Helden der Komischen Oper (Nocker, Asmus, Schlemm und Enders) in Cottbus wiederauferstehen zu sehen. - Einen gro├čen Dank an den Regisseur f├╝r die Idee! - Einen begeisterten Dank an alle K├╝nstler! - Nur ein wenig Erschrecken, da├č sogar die kostbaren Vasen aus dem 1. Rang der Inszenierung zum Opfer fielen!!
Habe schon Cottbuser Langschl├Ąfer zum Besuch animiert und werde auch mit einem Gast wiederkommen. Hymen├Ąus!!

Auf diesen Beitrag antworten
Karin Hofrichter schrieb zu Das brennende Aquarium:
verfasst am Mittwoch, den 22.11.2017 um 11:31 Uhr
 

Auf der Heimfahrt nach dem Theaterbesuch habe ich mich zum wiederholten Mal gefragt, was ich da eigentlich gesehen habe. Am Anfang unverst├Ąndliches Deutsch-Englisch- Geschnacke. Im zweiten Teil Szenen einer Ehe. Die Rammsteinsequenz hat mich zumindest aus dem Frust aufger├╝ttelt. Und im dritten Teil f├╝hlte ich mich in der Theaterschule, um Eleven bei ihren Et├╝den zum ewig gleichen Text zuzusehen und zu h├Âren. Nein, das ist es nicht, was ich vom Schauspiel in unserem Cottbusser Musentempel erwarte. Die beiden Schauspieler k├Ânnen sich noch so viel M├╝he geben, am Ende z├Ąhlen nur die Bilder, die im Kopf des Zuschauers zur├╝ckbleiben. Ich habe mich f├╝r Abhacken und Hoffen auf ein n├Ąchstes, besseres Theaterst├╝ck entschieden.

Auf diesen Beitrag antworten
Klaus Gebler schrieb zu Onkel Wanja:
verfasst am Samstag, den 11.11.2017 um 09:42 Uhr
 

"Fr├╝her war mehr Lametta" jammern die einen ├╝ber das St├╝ck Onkel Wanja, "ein gro├čer Theaterabend" befinden die anderen (siehe Rezensionen).

Warum ist das St├╝ck f├╝r jung und alt gleicherma├čen (im Wortsinne!) sehenswert? Weil es so ├╝berdurchschnittlich viel zu sehen und auch zu h├Âren gibt. Weil man eine vor Spielfreude spr├╝hende Schauspielertruppe erlebt, die nicht ihre Texte herunterhaspelt, sondern sie zuweilen aus der Situation heraus interpretieren und erfinden darf. Weil hier Regisseur, Schauspieler und Publikum gemeinsam einen Abend gestalten, der Vergn├╝gen und Erkenntnis m├Âglich macht.
Nach einem sch├Ânen Theaterabend wird auch noch die M├Âglichkeit eines gemeinsamen Ausklanges in zwangloser Runde angeboten: F├╝nf Schauspieler und der Dramaturg plaudern mit dem Publikum im Foyer bei einem Glas Wein ├╝ber den Abend. Und bei aller Unterschiedlichkeit der Sichtweisen wurde klar: Am Konzept hatte kaum einer zu meckern. Weil bei aller Ernsthaftigkeit des Stoffes der erhobene Zeigefinger fehlte und die scheinbar so lockere Darbietung mit ihrer F├╝lle von Komik (bis hin zum Slapstick) gerade die nicht sehr rosige Lebenswirklichkeit der Figuren offenlegte. Ich habe w├Ąhrend der Vorstellung die Minen ├Ąlterer und j├╝ngerer Zuschauer beobachtet: Onkel Wanja halte ich f├╝r geeignet, auch den Altersdurchschnitt des Publikums weiter zu erh├Âhen.

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Joachim Saretz schrieb zu Onkel Wanja:
verfasst am Mittwoch, den 08.11.2017 um 09:34 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Seidel,
vielen Dank f├╝r ihre Antwort auf meinen Beitrag - sowohl im Theaterforum wie auch an mich privat. Ich halte die Antwort hier im ├Âffentlichen Theaterforum schon f├╝r richtig, soll sie doch auch Anregung zum Nachdenken f├╝r andere Besucher sein.
Der Premierenabend war schon eine Herausforderung f├╝r mich. Immerhin habe ich, im Gegensatz zu einer Reihe anderer Zuschauer, bis zum Schluss durchgehalten, mit dem Ergebnis der ÔÇ×GlosseÔÇť(*) wie Sie es nennen.
Das es nicht zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Dargebotenem reichte, lag vor allem an zwei Gr├╝nden. Zum Einen waren mir, wie gesch├Ątzt auch der H├Ąlfte des Publikums, doch rein optisch umfassendere Einblicke in die Inszenierung durch eine nun nicht gerade publikumsfreundlichen B├╝hnenbildl├Âsung verwehrt. Zum Anderen konnte durch die mangelhafte akustische Darbietung kaum ein Bezug zu inhaltlichen Problemen hergestellt werden, die ja die Grundlage einer Auseinandersetzung gewesen w├Ąren.
Beide Probleme kann man nicht den Schauspielakteuren anlasten, die sich, wie in der ÔÇ×GlosseÔÇť ausgef├╝hrt, redlich M├╝he gegeben haben, wenigstens keine Langeweile aufkommen zu lassen.
Und mit dem Regieteam ├╝ber handwerkliche Grundlagen zu diskutieren, die eigentlich in den Erstsemestern eines Studiums abgekl├Ąrt sein sollten, halte ich nicht f├╝r sinnvoll.
Bez├╝glich Ihres Angebotes f├╝r einen ÔÇ×2. VersuchÔÇť bin ich daher zur Zeit wenig motiviert. Unabh├Ąngig davon gedenke ich auch weiterhin dem Theater meine Treue zu halten. Und wir sind ja erst am Beginn der ÔÇ×neuen Schauspiel├ĄraÔÇť, wo wir sehen werden, wie sie sich entwickelt und was sie uns noch zu bieten hat. Und dann wird es vielleicht auch Inszenierungen geben, die zur inhaltlichen Auseinandersetzung anregen. In diesem Sinne: ÔÇŽ Gutes Gelingen f├╝r Zuk├╝nftiges!
(*)ÔÇ×Die Glosse ist die k├╝rzeste und daher die schwerste journalistische Stilform.ÔÇť (Emil Dovifat)
Mit freundlichen Gr├╝├čen
Dr. Joachim Saretz

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Joachim Saretz schrieb zu Onkel Wanja:
verfasst am Sonntag, den 05.11.2017 um 15:40 Uhr
 

Und zum Schluss hilft nur ein Wodka ÔÇŽ

Am Sonnabend nun die mit Spannung erwartete Premiere des neuen Schauspieldirektors im Gro├čen Haus ÔÇô ÔÇ×Onkel WanjaÔÇť. Der Besucher wurde von einem opulenten B├╝hnenbild ├╝berrascht, welches doch eher an ein Fernsehstudio als an eine Theaterb├╝hne erinnerte. Die Hoffnung, dass die mit einer Fl├╝gelt├╝r und diversen Durchbr├╝chen versehene massive Wand als B├╝hnenvorhang dann mal in den Schn├╝rboden gezogen w├╝rde, verfl├╝chtete sich schnell. Ein Kommentator erkl├Ąrte die Bedeutung der Wand. Also davor das ist ÔÇ×drau├čenÔÇť und dahinter, das ist ÔÇ×drinnenÔÇť. Soweit erst mal klar. ÔÇ×Drau├čenÔÇť regnete es dann auch mal und ÔÇ×drinnenÔÇť schneite es, wieso eigentlich???
Offen blieb, was war da, wo die Ziegen waren. War das nun noch ÔÇ×drinnenÔÇť oder doch noch weiter dahinter, also wieder ÔÇ×drau├čenÔÇť. SeiÔÇÖs drum, von meinem Platz aus konnte ich dank der massiven Wand die Ziegen ohnehin nicht sehen und auch das Angebot , meinen Platz zu wechseln, brachte nichts!
Nachdem die ├ľrtlichkeiten derma├čen gekl├Ąrt waren, begann das eigentliche Schauspiel. Stimmen erklangen - hinter der Wand erst z├Âgerlich, dann auch vor der Wand - verst├Ąrkt (vor allem auch digital, wir leben ja im modernen Zeitalter). In einem etwas undefinierbaren Pseudo-Russisch-Dialekt sprach Jeder mit Jedem oder auch mit sich Selbst, aber meist alle gleichzeitig. Das Ganze unterlegt mit ansprechender Pianomusik oder undefinierbaren elektronischen Kl├Ąngen. Dies hatte den Vorteil, dass man sich als Zuschauer ├╝ber den Text keine Gedanken machen musste. Er war wohl unbedeutend, so dass die Unverst├Ąndlichkeit nicht weiter ins Gewicht fiel. Zumindest gab es sch├Âne pantomimisch angelegte Einlagen durch die Schauspieler/-innen, die sich redlich M├╝he gaben, keine Langeweile aufkommen zu lassen.
So ging es zwei Stunden weiter, erfreulicherweise mit einer Erholungspause f├╝r alle. Als H├Âhepunkt dann der Scheintod des Professors ÔÇô untermalt durch Beethovens Mondscheinsonate.
Das Finale immer so weiter und so weiter und so ÔÇŽ..
Ja, und dann waren da nat├╝rlich noch die Ziegen, also richtig in echt und so, nicht als Pappb├╝hnendeko. Zumindest waren sie gut erzogen. Haben sich nicht mit meckernden Kommentaren in das B├╝hnengeschehen eingemischt. Vielleicht waren sie aber auch nur sprachlos, angesichts dessen, was sich da vor ihnen, also ÔÇ×drinnenÔÇť und davor ÔÇ×drau├čenÔÇť so abspielte.
Das warÔÇśs nun mit der neuen Schauspiel├Ąra, ÔÇŽ. warÔÇśs das??



Sehr geehrter Herr Dr. Saretz,
vielen Dank f├╝r Ihren Beitrag, dem ich entnehme, dass der Premierenabend f├╝r Sie leider keine Herausforderung zur Auseinandersetzung war. Es reichte nur f├╝r eine Glosse ...

Vielleicht sto├čen Sie mit der ja genau das an, wozu Sie selbst keinen Anlass sehen: eine Debatte! Gern auch ├╝ber die verwendeten k├╝nstlerischen Mittel! Wir werden diese Debatte ab 10.11. vor und nach jeder Vorstellung f├╝hren. Der Dramaturg Jan Kauenhowen, so oft wie m├Âglich auch der Regisseur Jo Fabian und in jedem Fall die Schauspielerinnen und Schauspieler der Auff├╝hrung suchen das Gespr├Ąch mit dem Publikum. Das geh├Ârt zur "neuen Schauspiel├Ąra". Ich w├╝rde mich freuen, wenn Sie dazu doch noch Lust und Zeit f├Ąnden - z.B. zum "Theatertag" am 10.11., gern aber auch bei jeder anderen Auff├╝hrung. Seien Sie unser Gast: in der Vorstellung und im Gespr├Ąch.

Mit freundlichen Gr├╝├čen
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Barbara kanter schrieb zu 2. Philharmonisches Konzert 2017/2018:
verfasst am Sonntag, den 22.10.2017 um 22:22 Uhr
 

Selten so entt├Ąuscht wie heute - 2. Philharmonisches Konzert. Orchester und Pianist toll, ansonsten zum Sonntagabend eine Zumutung f├╝r Seele und Harmonie-Empfinden. Es gibt genug Chaos in der Welt. Dachte, ich k├Ânnte ein bisschen abschalten, mich zur├╝cklehnen und Musik genie├čen - zum ersten Mal seit meiner Studienzeit (Musik) bin ich vor dem Schlussapplaus gegangen - schade um mein Geld.

Auf diesen Beitrag antworten
Karin Hofrichter schrieb zu Wilhelm Tell:
verfasst am Mittwoch, den 11.10.2017 um 10:54 Uhr
 

W├Ąhrend der ersten 5 Minuten des "Provinzstadels" wollte ich schon die Flucht ergreifen. Aber schlie├člich hatte ich das Eintrittsgeld bezahlt und sah mir die Posse bis zum Schlu├č an. Ich fand es in keiner Szene lustig, was da vor meinen Augen ablief. Die Schauspieler taten mir leid bei dem, was sie von sich geben mu├čten. Das einzig Gute waren die Kost├╝me. Ma├člos ├╝bertrieben fand ich die Volkst├╝melei, die Dialekte, die Videowerbung. Ach ja, sch├Ân singen konnten die B├╝hnendarsteller. Aber darum ging es letztendlich nicht in Schillers Tell. Das Klassiker auch modern gut anzusehen sind, habe ich beim "Hamlet" erlebt.

Auf diesen Beitrag antworten
P.H. schrieb zu Turandot:
verfasst am Montag, den 09.10.2017 um 22:00 Uhr
 

Turandot am 8. Oktober 2017:
Evan Christ und Martin Sch├╝ler entzuckern die Puccini-Oper und verst├Ąrken dadurch erheblich ihren Geschmack. Jedes Musik- und jedes Regiedetail sitzt passgenau. Turandot (Soojin Moon) und Calaf (Martin Shalita) sind als kalte, wenn auch unterschiedlich kolorierte Machtmenschen eher hart zu singen. Dem metallischen, aber bis an die R├Ąnder sauberen Tenor Martin Shalita gelingt das vorz├╝glich. Das ÔÇ×Nessun DormaÔÇť wird etwas zur├╝ckgenommen, die Gleichwertigkeit der Arien erleichtert die Zeichnung seines Psychogramms.
Wie in allen tyrannischen Systemen ist die Ministerialb├╝rokratie devot, korrupt und grotesk. Die Minister Ping, Pang, Pong werden wunderbar durch Christian Henneberg, Hardy Brachmann und Dirk Kleinke persifliert.
Einzig ohne S├╝nde ist die Sklavin Liu. Und da entw├Ąchst dem Opernensemble mit Debra Stanley ein zauberhafter Sopran. Ich erinnere an gro├če Highlights in Cottbus. Vor etwa zehn Jahren hielt das Publikum nach Donizettis Wahnsinnsarie, gesungen von Cornelia Zink, benommen inne, ehe der Szenenapplaus losbrach. F├╝r mich ebenfalls unvergessen ist die Interpretation der Salome durch Gesine Forberger.
Christian M├Âbius vereint den Chor des Staatstheaters mit mehreren Laiench├Âren aus der Lausitz zu einem fulminanten (Volks)-Klangbild.
K├Ąme die H├Ąndelfanatikern Donna Leon von Venedig nach Cottbus (sie kommt nur bis Dresden), w├╝rde sie sicher den Weg zu Puccini (zur├╝ck)finden.
Abermals bietet Cottbus gro├če Oper auf kleiner nobler B├╝hne. Hoffentlich schaffe ich demn├Ąchst noch den Andreas-J├Ąpel-Wozzeck in gleichem Hause.
Peter H├Ąupl

Sehr geehrter Herr H├Ąupl,
herzlichen Dank f├╝r Ihre Worte, die Opernensemble und Opernleitung sehr freuen. Gestatten Sie mir nur den Hinweis, dass Chordirektor Christian M├Âbius den Opernchor mit dem Extrachor und dem Kinder- und Jugendchor unseres Theaters "vereint". Dazu kommen weitere Chorsolisten: professionelle S├Ąnger, die wir eigens f├╝r TURANDOT verpflichten konnten.
Bernd Seidel
Lt. PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Sonja Blatzek schrieb zu Menschenskinder:
verfasst am Montag, den 25.09.2017 um 09:02 Uhr
 

An alle T├Ąnzerinnen und T├Ąnzer, die am 12. September getanzt haben!
Ich m├Âchte mich bei Ihnen und den Choreografen f├╝r den wundervollen Ballettabend ganz herzlich bedanken. Die Ausdruckskraft, die Intensit├Ąt, die Leidenschaft und die professionelle Umsetzung der St├╝cke habem mich bis heute sehr beeindruckt. Ich habe selbst sieben Jahre als Kind getanzt, mein Onkel, Werner Ulbrich, war Ballettmeister und ein Freund von Gret Palucca. Ich habe schon viele Ensemble gesehen und m├Âchte Ihnen sagen, dass Sie sich vor gro├čen H├Ąusern nicht zu verstecken brauchen. Weiter so und ich komme gern wieder nach Cottbus.
Mit freundlichen Gr├╝├čen
Sonja Blatzek

Auf diesen Beitrag antworten
Bärbel schrieb zu Menschenskinder:
verfasst am Freitag, den 22.09.2017 um 08:20 Uhr
 

Ein wunderbarer Abend, den ich gestern erleben durfte. Danke. Die t├Ąnzerischen Leistungen aller Protagonisten - ph├Ąnomenal. Die Choreographien umwerfend. Kann ich nur weiter empfehlen.

Auf diesen Beitrag antworten
Siad Malek schrieb zu DIE SPANISCHE FLIEGE:
verfasst am Montag, den 11.09.2017 um 07:34 Uhr
 

"Die spanische Fliege", Vorstellung vom 10.09.17: Mit viel Lust, ausgesprochen schr├Ągen Kost├╝men und sch├Ân derbem Humor aus dem Schwank einen Schwank gemacht! Ein gro├čes Lob an die Schauspieler, die Musiker ... und das Ganze noch mit einer Freikarte! (Siad Malek hat an einer Kartenverlosung des Drebkauer Magazins teilgenommen - Anm. d. Administrators)

Auf diesen Beitrag antworten
Alex schrieb zu Sonnenallee:
verfasst am Mittwoch, den 07.06.2017 um 22:53 Uhr
 

Habe heute zum dritten Mal Sonnenallee gesehen und es ist immer wieder ein toller Spa├č! Ich finde unter anderem die gesanglichen Darbietungen gro├čartig.

Auf diesen Beitrag antworten
P. H. schrieb zu Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny:
verfasst am Mittwoch, den 24.05.2017 um 21:43 Uhr
 

Schon immer haben mich Genie und Talent der beiden Drei├čigj├Ąhrigen Brecht und Weill ob ihrer drei Meisterst├╝cke "Dreigroschenoper", " Sieben Tods├╝nden" und "Mahagonny" des fr├╝hen zwanzigsten Jahrhunderts fasziniert. Aber bis heute gilt "Kein Kapitalismus ist auch keine L├Âsung" (Ulrike Herrmann, taz). Und so springen folgerichtig die Mahagonny-Songs zwischen Prunk, Plage und Persiflage hin und her. Das Orchester spielt rasch und kr├Ąftig "Christ, mach die Musik von damals nach." ├ťber allem thront Carola Fischer, die Grand Dame der Cottbuser Operntruppe als Leokadja Begbick. Die Vorstellung am 23. M├Ąrz war leider halbleer, aber so konnte ich die Songs ungeniert ohne die Nachbarn zu bel├Ąstigen mit summen. Eine werkpassende Inszenierung verlangt (sinngem├Ą├č nach Joachim Kaiser) ein h├Âheres K├Ânnen als die narzisstischen Auslassungen der sogenannten Starregisseure. In Cottbus bekommen Sie "f├╝r einen Dollar Krach und Wonne, Krach und Wonne und was die Welt ihr eigen nennt."- einfach herrlich.

Auf diesen Beitrag antworten
Alex schrieb zu Hexenjagd:
verfasst am Sonntag, den 21.05.2017 um 18:43 Uhr
 

Mich (16, w.) hat das Schauspiel gestern so ber├╝hrt, dass ich am Ende bzw. nahen Ende geweint habe, und ich weine selten ├╝berhaupt. Ich werde mir Hexenjagd auf jeden Fall noch einmal ansehen. Nur die Darstellung des stellv. Gouverneurs Danforth fand ich etwas eigenartig.

Gr├╝├če
an Cast & Crew ;)

Auf diesen Beitrag antworten
Bekka schrieb zu Verbrennungen:
verfasst am Samstag, den 13.05.2017 um 14:08 Uhr
 

Das St├╝ck ist zutiefst beeindruckend und bewegend. Eine sensationelle schauspielerische Leistung. Ich bin begeistert und kann das St├╝ck nur weiterempfehlen. Man sollte aber bereit sein f├╝r ein St├╝ck, das etwas Einf├╝hlungsverm├Âgen und Mitdenken erfordert.

Auf diesen Beitrag antworten
Sybille Hofer schrieb zu Turandot:
verfasst am Samstag, den 06.05.2017 um 12:30 Uhr
 

Als begeisterte Besucherin des Staatstheaters Cottbus erlebte ich am 5.5.2017 das Gastspiel in Potsdam mit der Oper "Turandot". Wieder einmal eine hervorragende Inszenierung f├╝r konventionelle und moderne Opernliebhaber. Das Zusammenspiel von Regie, Dramaturgie, Maskenbildner, B├╝hnenbildner und die Freude am Spiel des gesamten Ensembles bringt mich jedes Mal zur Begeisterung. Ein Theater, welches es wert w├Ąre, eine Auszeichnung zu erhalten. Ganz besonders sind f├╝r mich die K├╝nstler Soojin Moon, Debra Stanley, Jens Klaus Wilde und Heiko Walter hervorzuheben. Danke f├╝r diesen sch├Ânen Opernabend.

Auf diesen Beitrag antworten
Phillip Schober schrieb zu Elektra:
verfasst am Mittwoch, den 19.04.2017 um 14:49 Uhr
 

Mit meiner Freundin besuchte ich ├╝ber das Osterwochenende gleich mehrere Wagner- und Strauss-Opern: Gr├╝ndonnerstag begann mit der ÔÇ×SalomeÔÇť in Stuttgart, Karfreitag der ÔÇ×ParsifalÔÇť an der Staatsoper Berlin (Barenboim und Rene Pape!), Ostersonntag die Premiere der ÔÇ×Frau ohne SchattenÔÇť (Nagano) in Hamburg. Eher zuf├Ąllig haben wir dann eine ÔÇ×ElektraÔÇť in Cottbus entdeckt. Die wollten wir auf dem R├╝ckweg noch "mitnehmen".

Cottbus liegt so abseits, dass wir das dortige Theater bislang noch nicht besucht haben. Nach den gro├čartigen Produktionen an den gr├Â├čten Opernb├╝hnen der Welt an diesem Wochenende waren unsere Erwartungen an Cottbus doch niedrig. Was sollte denn ann├Ąhernd an die Qualit├Ąt der Staatsoper Berlin herankommen? Umso mehr kann ich Ihnen sagen, wir waren von der Elektra absolut begeistert! Dies war Theater auf ganz hohem Niveau.

Inszenierung: Ein simples Konzept. Die Personenregie ├╝berzeugte vollkommen und machte es spannend. Man braucht gar keine gro├če Deutung, damit eine "Elektra" wirkt und der Schauer ├╝ber den R├╝cken l├Ąuft. Auf diese Art k├Ânnte man auch "Elektra" an der M├╝nchner Staatsoper zeigen.
S├Ąnger: Ein solides Ensemble. Selbst die kleinen Rollen (M├Ągde, Aegisth etc.) haben hervorragend und ├╝berzeugt gespielt und gut gesungen. Bin sowieso baff, dass Ihre Elektra aus dem Ensemble ist und daf├╝r kein Gast genommen wurde - eine anstrengende Rolle.
Orchester: Dieses auf die B├╝hne zu setzen bzw. mittig in der Inszenierung, ist f├╝r das kleine Haus sehr gut gel├Âst. Besonders spannend war die Geschwindigkeit. Wahrscheinlich hat kein Dirigent vorher die Elektra so schnell gespielt. 1:34 h sage meine Uhr. Trotzdem konnten die S├Ąnger mithalten. Der Dirigent lies kein Z├Âgern beim Orchester zu. Bin erstaunt, wie routiniert die Musiker da mitgemacht haben. Bitte geben Sie das Lob an die Musiker (insb. Dirigent + S├Ąnger) weiter!

Mit freundlichen Gr├╝├čen
Phillip Schober

P. S. Besonders positiv ist uns der Barpianist im Foyer vor Beginn der Vorstellung aufgefallen. Dies kenne ich aus keinem anderen Haus.

Auf diesen Beitrag antworten
Hans-Jürgen Möde schrieb zu RITTER BLAUBART:
verfasst am Montag, den 03.04.2017 um 14:35 Uhr
 

Nach vielen Jahren mal wieder im Theater gewesen. Nicht bereut. Hier eine kleine Zusammenfassung.
MfG HM

Ritter Blaubart
Wovon viele M├Ąnner tr├Ąumen,
Ritter Blaubart lie├č keine Gelegenheit vers├Ąumen.
Er nahm die Weiber, schlank oder rund
und schloss mit ihnen den Ehebund.
Wenn er bei der einen die Lust verlor,
da nahm er sich die n├Ąchste vor.
Scheidung war damals nicht so modern.
In seinen Kreisen sah man das nicht gern.
So griff er denn zu einer List,
dabei half ihm ein Alchimist.
Der Alchimist mischte einen Trank,
wonach die Dame in einen tiefen Schlaf versank.
Der Ritter dachte sie w├Ąre verschieden,
so konnte er sich neu verlieben.
Der Alchimist weckte die Dame auf
und machte mit ihr einen drauf.
Was machte das schon, dass sie gebraucht,
ihr ÔÇ×K├ÂnnenÔÇť hob das wieder auf.
Er lie├č die Dame weiter leben
Sie war ihn daf├╝r sehr ergeben.
So waren denn alle froh,
Ritter Blaubart sowieso.
Die Beisetzung fiel ├╝ppig aus,
er hatte ja bald eine Neue in seinem Haus.
So trieb er es jahraus, jahrein.
Trotz Schwund war er nie allein.
Der Alchimist nutzte weiter seine List.
Bis ihn dann einst der Tod erwischt.
Jacques Offenbach hat es so beschrieben.
Blaubarts Nachkommen sind geblieben.
Nur den Alchimisten stellten sie kalt.
Das regelt heute ein Anwalt.

31.03.2017 HM

Auf diesen Beitrag antworten
Detlef Kurth schrieb zu Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny:
verfasst am Freitag, den 24.03.2017 um 22:42 Uhr
 

Vielen Dank an das Staatstheater Cottbus f├╝r eine - wieder einmal - gelungene Operninszenierung! Die Reise aus Berlin lohnt sich immer!! Dieses Werk ist im Grunde genommen brandaktuell und so wurde es auch auf die B├╝hne gebracht. Im Grunde sind das doch die immer wiederkehrenden Themen - fressen, saufen, Liebesakt und Sport - woran sich die Gesellschaft abarbeitet. Das alles wurde sehr unterhaltsam auf die B├╝hne gebracht in einem tollen B├╝hnenbild und mit jede Menge Typen auf der B├╝hne. Ich hoffe, ich schaffe es nochmal zu einer Auff├╝hrung von Mahagonny. Danke nochmal!! Beste Gr├╝├če aus Berlin

Auf diesen Beitrag antworten
klaus schrieb zu Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny:
verfasst am Freitag, den 17.03.2017 um 00:20 Uhr
 

Einfach stark, intelligent, schn├Ârkellos einen Klassiker auf die B├╝hne gebracht. Der hohe Unterhaltungswert geht mit Aufkl├Ąrung einher: Fressen, Sex, Saufen und Sport sollen gen├╝gen f├╝r ein "gl├╝ckliches" Leben, so das Klischee, das den Praxistest nicht einmal in der Luststadt Mahagonny besteht.
Alt und jung sind begeistert - warum nur sind so wenige junge Leute in der Vorstellung? Ein Argument: Der Preis einer Karte ist trotz Erm├Ą├čigung ein Auschlusskriterium. Abhilfevorschlag: Warum sollten Sponsoren immer nur "Sachwerte" finanzieren, warum nicht mal einen Fond finanzieren f├╝r Theaterkarten f├╝r Jugendliche? Mahagonny lehrt ja auch: Ohne Geld wird es irgendwann auch kein Theater mehr geben. Und der Altersdurchschnitt des Publikums ist alarmierend. Selbst Jugendliche, die Theater erleben, sagen: Es ist doch etwas anderes als Film und Fernsehen - einfach sch├Ân! - , aber mein bisschen Stipendium reicht daf├╝r nicht. Lassen wir uns etwas einfallen! Die Zukunft ist n├Ąher als man denkt. Regisseur Oldag und Dirigent E. Christ haben eine stimmige Auff├╝hrung auf hohem Niveau produziert, die Kenner wie Laien anspricht. Leute, geht einfach hin.

Eine Anmerkung des Theater zum Beitrag von Klaus:
Vielen Dank f├╝r Ihr Worte. Sch├Ân, dass Sie sich in unserer j├╝ngsten Operninszenierung gut aufgehoben gef├╝hlt haben. Ihre Beobachtung ├╝ber die Anzahl junger Leute an diesem Abend ist richtig, auch wenn im 2. Rang gleich 40 Sch├╝ler aus einer Cottbuser Schule mit Ihnen MAHAGONNY gesehen haben. Wir arbeiten daran, Jugendliche st├Ąrker f├╝r Oper, Musical und Operette zu interessieren: In der MAHAGONNY-Premiere am 11.3. z.B. waren 70 Sch├╝ler aus zwei "Premierenklassen", die den Entstehungsprozess der Inszenierung begleitet haben. Sie besuchten die Premiere zu Jugendwahlanrechts-Preisen von 6 bis 8 ÔéČ. Diese Preise gelten f├╝r alle Sch├╝lergruppen und f├╝r alle Studierenden unserer Universit├Ąt. Mit dem Jugendanrecht VIER GEWINNT! kommt der einzelne Jugendliche zu 7 ÔéČ ins Theater (und kann, da das Anrecht aus 4 Gutscheinen besteht, noch drei Freunde mitnehmen). Ich denke deshalb: Der Preis ist die eine Sache. Die andere sind gute Inszenierungen und eine intensive theaterp├Ądagogische Arbeit. Wie gesagt: Daran arbeiten wir. Das Schauspiel mit Live-Musik SONNENALLEE heute Abend z.B. ist ausverkauft mit einem sehr, sehr hohen Anteil junger Zuschauer.
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Karin Hofrichter schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Mittwoch, den 15.03.2017 um 10:24 Uhr
 

Am 14.03.17 besuchte ich im Rahmen meines Dienstagsanrecht diese Auff├╝hrung. Ich bin begeistert! Welch Ensemble wurde hier zusammengef├╝hrt, die Musik, der Chor, Kulisse und Kost├╝mierung: alles stimmte in meinen Augen. Cottbusser Operninszenierungen sind ja eine Klasse f├╝r sich. Aber hier war es wieder mal da - das G├Ąnsehautgef├╝hl, wenn Solisten und Chor zusammen singen und die Musik zu einem Crescendo anschwillt, dass mir die Tr├Ąnen in die Augen steigen. F├╝r diese Emotionen setze ich mich gern ins Parkett und ein paar Bilder aus der Auff├╝hrung werden im Ged├Ąchtnis bleiben. Alexander Geller habe ich schon in anderen Produktionen gesehen und er hat mir immer gefallen. Aber ich m├Âchte keinen Solisten direkt hervorheben, denn nur in der Gemeinschaft kann der Erfolg gelingen.

Auf diesen Beitrag antworten
Heidrun Pohl schrieb zu Tosca:
verfasst am Dienstag, den 07.03.2017 um 04:06 Uhr
 

Ich war am 5.3. zum 10. Mal in der Tosca und war wieder begeistert. Kann diese phantastische Inszenierung nicht in der n├Ąchsten Spielzeit bleiben, trotz Turandot?

Auf diesen Beitrag antworten
Susen Filkow schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Mittwoch, den 01.02.2017 um 13:15 Uhr
 

Die Vorstellung am 25.12.2016 war einfach ein rundum gelungenes Erlebnis. Es f├Ąllt mir nichts ein, was man auch nur ann├Ąhrend kritisieren kann. Das Publikum war lautstark begeistert, und das, trotzdem f├╝r einen der S├Ąnger improvisiert werden musste und f├╝r eine S├Ąngerin wegen Krankheit eine Umbesetzung erfolgte. Ich kann nur raten hinzugehen, bin selbst (noch) keine Operng├Ąngerin, war aber trotzdem angetan, es war eine sch├Âne Inszenierung, man konnte der Handlung gut folgen, die Ges├Ąnge waren meisterlich, Kost├╝me aussagekr├Ąftig, der Chor wunderbar und gut in Szene gesetzt, die ├ťbertitel so gehalten, dass man gut mitgekommen ist. Einfach sch├Ân, sch├Ân, sch├Ân.
Danke, liebes Theater, f├╝r diesen Abend, welcher f├╝r mich noch lange positiv nachgewirkt hat.

Auf diesen Beitrag antworten
Mattner schrieb zu PETER PAN:
verfasst am Mittwoch, den 11.01.2017 um 16:37 Uhr
 

Super tolle Vorstellung! Ist ein neuer Termin geplant? W├╝rde gern nochmal gehen.


Sehr geehrte Frau Mattner,
die n├Ąchste Vorstellung ist am 1. Mai 2017, 16 Uhr im Gro├čen Haus. Anlass ist der Welttag des Tanzes am 29.4.: Unser Ballett zeigt am 29.4. eine GALA in der Kammerb├╝hne, bietet am 30.4. im Probenzentrum einen Workshop zu "Powerjazz" an und f├╝hrt am 1.5. noch einmal PETER PAN auf.

Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Lt. PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Marit schrieb zu SCHAUSPIEL:
verfasst am Mittwoch, den 04.01.2017 um 08:22 Uhr
 

Wir danken von Herzen f├╝r dieses kunterbunte Schauspiel (Pippi Langstrumpf - d. Redaktion) mit dem wunderbaren B├╝hnenbild, phantastischen, energiegeladenen Schauspielern und der vermeintlich ECHTEN Pippi. Es war sensationell und herzerfrischend, euch alle auf der B├╝hne zu sehen. Macht weiter so!
Die Cottbus-Theaterfans aus Kolkwitz,
Familie Frey

PS: Auch wenn nicht viele Meinungen schriftlich abgegeben werden, die Begeisterung ringsum war GRO├č!

Auf diesen Beitrag antworten
Peter Häupl schrieb zu Tosca:
verfasst am Samstag, den 31.12.2016 um 10:08 Uhr
 

"Tosca" am 13. Oktober 2016: Soojin Moon erh├Ąlt (zurecht) von der kleinen Besucherschar viel Beifall f├╝r ihre Arie "VISSI D`ARTE". Aber bitte: das "E LUCEVAN LE STELLE", gesungen vom Haustenor Jens Klaus Wilde, verdient an diesem Abend ebenfalls ein dickes Bravo. Und Andreas J├Ąpel (Scarpia) ist sowieso (fast) immer perfekt.
Ich ├╝berlege, was mir an den gro├čen Opernauff├╝hrungen auf der doch eher kleinen Staatstheaterb├╝hne Cottbus so fasziniert. Es ist wohl das punktgenaue Zusammensein von Musik, Spiel, Kost├╝m und Bild bei Vermeidung allzu penetranter Zeitgeisteleien. - Nun freue ich mich auf die "Netzenstadt Mahagonny".

Auf diesen Beitrag antworten
stefanie weser schrieb zu PETER PAN:
verfasst am Mittwoch, den 28.12.2016 um 19:03 Uhr
 

Vielen Dank f├╝r dieses tolle Erlebnis! Unsere Tochter (8) war super traurig, dass es schon zu Ende war - wir nat├╝rlich auch ;-). Echt toll getanzt, super Choreographie! Auch (wieder mal) ein gro├čes Lob f├╝r das B├╝hnenbild. Der Nachmittag war in der Tat eine Zauberwelt ...

Auf diesen Beitrag antworten
Gabriele Beyer, Erfurt schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Dienstag, den 20.12.2016 um 11:12 Uhr
 

Auch ich erlebte einen wunderbaren Theaterabend mit dem musikalischen Familienfest. Die Darstellern von "Glauben, Lieben, Hoffen" hatten soviel Schwung, konnten
tanzen, lieben, singen und spielen auf ihrer schr├Ągen B├╝hne. Die gef├╝hlvolle Darstellungen setzten auch bei mir gro├če Gef├╝hle frei. Das Cottbusser Staatstheater ist auch f├╝r Erfurter und andere "Gro├čst├Ądter" (Berliner) ein Erlebnis!

Auf diesen Beitrag antworten
Helmut Harff schrieb zu RITTER BLAUBART:
verfasst am Donnerstag, den 15.12.2016 um 10:23 Uhr
 

Ich bin Gro├čst├Ądter, ich bin Berliner und ich bin Theaterfan. Da liegt es alles andere als nah, dass ich mich auf den Weg in ein Provinztheater mache. Da ist es auch unwichtig, dass sich das Haus Staatstheater nennt und wohl das sch├Ânste Jugendstiltheater des Landes ist. Wovon ich rede? Vom Staatstheater in Cottbus. Ja, das ist schon fast in Polen ÔÇô zumindest f├╝r Ignoranten. Cottbus ist nicht unbedingt der Nabel der Welt, auch wenn die noch kreisfreie Stadt eine Uni beherbergt und einen wundersch├Ânen Weihnachtsmarkt hat.

Doch all das zog mich nicht in die Lausitzmetropole. Mein Ziel war, wie schon gesagt, das Staatstheater. Dort l├Ąuft seit kurzer Zeit die Offenbach-Operette ÔÇ×Ritter BlaubartÔÇť. Da ich in jungen Jahren acht Jahre an der Komischen Oper als Requisiteur t├Ątig war, kenne ich das St├╝ck so gut, dass ich noch heute weite Passagen auswendig kann. Ich habe rund 200 Vorstellungen der legend├Ąren Blaubart-Inszenierung des ebenfalls legend├Ąren Gr├╝nders, Intendanten und Top-Regisseurs Prof. Walter Felsenstein hinter der B├╝hne miterleben d├╝rfen. Nun k├╝ndigte das Cottbuser Staatstheater an, dieser Inszenierung neues Leben einzuhauchen und das St├╝ck in seiner Fassung der Komischen Oper auf die Bretter der Provinzb├╝hne zu bringen.

Ich machte mich also mit der besten Frau der Welt auf in die Provinz in das Theater. Ich war mehr als skeptisch und auf eine gro├če Entt├Ąuschung eingestellt. Um es gleich zu sagen: Die Entt├Ąuschung blieb aus. Ich kam mir vor, als wenn ich im verkleinerten Zuschauerraum der Komischen Oper sitzen w├╝rde. Ich h├Ątte wohl einfach hinter die B├╝hne gehen und meinen Job als Requisiteur machen k├Ânnen. Die Dekoration, aber auch die Kost├╝me schienen die von vor Jahrzehnten zu sein. Eine Chors├Ąngerin erinnerte mich sogar an eine l├Ąngst verflossene Liaison.

Und dann erst das Geschehen auf der B├╝hne ÔÇô ich ziehe vor der Regie, dem Orchester, den Solisten, dem Chor und den Kleindarstellern meinen Hut. Auch wenn vielleicht nicht jeder Ton perfekt sa├č ÔÇô das kenne ich auch noch aus meiner Berliner Theaterzeit ÔÇô so war die Spielfreude wirklich ansteckend. Und ich konnte meine Textsicherheit ├╝berpr├╝fen.

Eines ist klar, Prof. Felsenstein wird angesichts dieser Inszenierung in Cottbus ruhig in seinem Grab auf Hiddensee liegen oder er schaut voller Wohlwollen von einer Wolke auf das, was da in Cottbus passiert. An alle, die einst an der Komischen Oper den ÔÇ×Ritter BlaubartÔÇť gesehen haben oder die Offenbachs Melodien lieben, eine Empfehlung: Reisen Sie nach Cottbus und besuchen Sie das Staatstheater.

Jetzt genie├če ich erst einmal mein Fr├╝hst├╝ck. Die Musik Offenbachs wird mir noch lange im Kopf rumspuken. Ihnen w├╝nsche ich ein genussvolles Fr├╝hst├╝ck. Gehen Sie mal wieder ins Theater.

www.genussmaenner.de

Auf diesen Beitrag antworten
Christine Speer schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Freitag, den 09.12.2016 um 13:16 Uhr
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
heute hatte ich das gro0e Vergn├╝gen, gemeinsam mit einer Freundin die Auff├╝hrung von Glauben, Lieben, Hoffen besuchen zu d├╝rfen. Noch unter dem Eindruck dieses wunderbaren Abends m├Âchte ich mich, auch im Namen meiner Freundin, bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken. Es beeindruckt uns immer wieder, mit wie viel Engagement, Spielfreude und nat├╝rlich K├Ânnen alle Mitwirkenden agieren und die Zuschauer mitreisen. Nochmals vielen Dank f├╝r den wundersch├Ânen Theaterabend.
Mit freundlichen Gr├╝├čen
Christine Speer

Auf diesen Beitrag antworten
Eine Familie aus Frankfurt (Oder) schrieb zu Don Carlo:
verfasst am Samstag, den 26.11.2016 um 16:49 Uhr
 

Eine grandiose Auff├╝hrung am 25.11.2016 ("Don Carlos", Oper von Giuseppe Verdi - Anm. d. Redaktion) mit einem beeindruckendem Ensemble und einem wunderbaren klangvollen Orchester, f├╝r uns eine der eindrucksvollsten Inszenierungen, die hier in Frankfurt (Oder) je zu sehen war. Wir sind keine Opernkenner, aber wir sind immer noch geflasht, wie man heute sagt. Diese Auff├╝hrung mit diesem Ensemble und Orchester verdient es, bei jeder Auff├╝hrung ausverkauft zu sein. Vielen Dank an alle Beteiligten f├╝r diese sch├Âne Erlebnis.

Auf diesen Beitrag antworten
Filkow, Susen schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Mittwoch, den 16.11.2016 um 11:11 Uhr
 

Liebes Theater,
ich kann mich nur der Meinung von Herrn Dr. Saretz anschlie├čen. Wir waren zu 4. und es ist einfach ├Ąrgerlich, sch├Âne Sitzpl├Ątze im Rang, aber 130 Euro f├╝r nichts: Ich habe in Ihrem Programm gesucht, wozu man G├Ąste einladen k├Ânnte und aufgrund Ihrer "Rezensionen", alleweg positiv, mich f├╝r "Bunbury..." entschieden. Fehlentscheidung!
Ich habe selten etwas Entt├Ąuschenderes bei Ihnen gesehen: Auf dem Boden umherkriechende Schauspieler, die die Brille suchen (st├Ąndig, nicht nur einmal), stolpernde, umfallende Darsteller (st├Ąndig, nicht nur einmal), selten h├Ąssliche "Kost├╝me" mit dicken B├Ąuchen, endlose Dialoge - sinnfrei - ...und, warum auch immer, die Musik von "The Clash"... Die armen Schauspieler. Das kann man nur gut finden, wenn man in der "Kunstszene" arbeitet und der Zuschauer keine Rolle mehr spielt. Ich finde, Sie haben ein so gro├čes Repertoire, dass man alberne, witzige, geistreiche, absurde, komische Elemente kennt und sie auch erkennt. Nichts von alledem war an diesem Abend der Fall. Es ging nicht nur uns 4 Spa├čbremsen so, sondern auch den anderen Zuschauern: Kein einziger Publikumslacher in der ersten H├Ąlfte des St├╝ckes, schwacher H├Âflichkeitsapplaus und fragende Blicke allseits zur Pause: Ist Pause oder ist Schluss? Das sollte sich eigentlich aus dem St├╝ck ergeben, tat es aber nicht. Applaus, Am├╝sement, Gel├Ąchter sehen anders aus.
Nach der Pause sowohl bereits nicht mehr besetzte Pl├Ątze als auch Zuschauer, die vor dem Ende gingen. Das haben wir nicht getan, aber es war eben vertane Zeit: Billigster Klamauk, was den "Humor", aber auch Kost├╝me und Ausstattung betrifft.
Woher die Zeitungen diese positiven Bewertungen nehmen, wei├č ich nicht, ich kann die dort gemachten positiven Beobachtungen in keiner Weise best├Ątigen.
Leider ist es wohl so gekommen, dass die Selbstverwirklichung der Verantwortlichen wichtiger ist als das Publikum. Ich denke, man muss nicht "Mainstream" machen, kritische oder groteske Angebote/Anteile sind wichtig, um zum Nachdenken anzuregen und k├╝nstlerisch zu ├╝berspitzen, was herausstechen soll. Aber das war einfach unterste Schublade.
Schade, dass man sich nicht mehr darauf verlassen kann, einfach ins Theater zu gehen und zu wissen: Der Abend wird sehr gut, und wenn es nicht meinen Geschmack trifft, wird es zumindest gut. Nein, es kann auch richtig bl├Âd werden.

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Joachim Saretz schrieb zu RITTER BLAUBART:
verfasst am Mittwoch, den 09.11.2016 um 14:37 Uhr
 

Blau-b├Ąrtiger/-bl├╝tiger Spa├č im Theater
Mit der Premiere von Offenbachs "Ritter Blaubart" bringt das Staatstheater eine tolle Reminiszenz an Felsensteins legend├Ąrer Erfolgsinszenierung in der Komischen Oper auf die B├╝hne. Dabei gelingt Steffen Piontek mit seiner Inszenierung der Spagat zwischen Offenbachs geheimen gro├čen Opernwunsch und einer zeitgem├Ą├čen, leicht parodistischen Operette ganz hervorragend, vor allem auch Dank der gro├čartigen Leistungen aller Beteiligten. B├╝hnenbildner und die Kost├╝mabteilung konnten mal so richtig aus dem Vollen sch├Âpfen. Die Musik, von Ivo Hentschel gesteuert, kam leicht und locker aus dem Orchestergraben, ein Labsal gegen├╝ber dem sonst leider oft doch sehr heftigen Get├Âse unter anderer musikalischer Leitung. Und die Solisten gaben durchweg ihr Bestes. Frau Constantins Einsch├Ątzung (siehe Lausitzer Rundschau vom 7. Nov.) ├╝ber eine ihrer Meinung nach Fehlbesetzung der Hauptrollen kann ich in keiner Weise teilen. Selbstverst├Ąndlich war entsprechend dem Grundanliegen der Inszenierung kein jugendlich strahlender Tenor in der Titelpartie zu erwarten, wohl auch nicht erw├╝nscht. Wie Herr Wilde den alternden M├Âchtegerncasanova mit vollem Einsatz und dezenter Parodie darbot, war schon k├Âstlich. Frau Fischers Boulotte war von einer erfrischend derben und spielfreudigen Komik, dass mit Sicherheit auch Walter Felsenstein seine Freude daran gehabt h├Ątte. Besonders g├╝nstig empfand ich den stimmlichen Kontrast der erfahrenen Mezzostimme zum glockengleichen Sopran von Frau Lokaichuk als Fleurette. Und die beiden m├Ąnnlichen Strippenzieher dieses Abends waren mit den Herren Walter und J├Ąpel souver├Ąn besetzt.
Rundum ein gelungener Abend, lediglich zum Beginn des zweiten Aktes mit etwas Leerlauf. Hier w├Ąre eine dramaturgische Straffung angebracht.
Viele Dank f├╝r diesen theaterm├Ą├čigen Spa├č. Eine musikalische Klamotte, wirklich theaterm├Ą├čig mit viel Witz, Fantasie, Poesie und dezenter Parodie geboten.
Und Herr Sch├╝ler, sparen Sie sich teure G├Ąste f├╝r die beiden Hautpartien, die kaum passender sein k├Ânnten als Ihre hauseigenen Kr├Ąfte.

Auf diesen Beitrag antworten
Petra Franz, Altdöberner Str. 2, Neupetershain schrieb zu Im Fluss der Zeit:
verfasst am Samstag, den 15.10.2016 um 14:15 Uhr
 

Gro├čartige T├Ąnzerinnen und T├Ąnzen zeigen ihr K├Ânnen in einer gro├čartigen Choreographie im vollkommenen Einklang zu wunderbarer Musik. Ein fesselndes, wunderbares Balletterlebnis in unserem wundersch├Ânen Staatstheater - Danke f├╝r dieses Erlebnis.

Auf diesen Beitrag antworten
Mario Ewert schrieb zu DIE SPANISCHE FLIEGE:
verfasst am Montag, den 10.10.2016 um 11:31 Uhr
 

Ein herrlich grotesker Klamauk, in bunten Bildern erz├Ąhlt und mit dem Soundtrack meiner Jugend. Unverkrampft in der Handhabung des Stoffes, aber mit h├Âchstem k├Ârperlichen Einsatz aller Darsteller. Wer die ├ästhetik von Buster Keaton und Charlie Chaplin mag: unbedingt hingehen!

Auf diesen Beitrag antworten
Mario Ewert schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Montag, den 10.10.2016 um 11:20 Uhr
 

Ein tolles Ensemble, auch an singenden Schauspielern! Mit einer an das derzeitige Wetter angepassten Laune kam ich in das Haus am Schillerplatz und verlie├č es in bester Stimmung. Auch das kann Theater hier leisten.

Auf diesen Beitrag antworten
Sven Ridder schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Sonntag, den 09.10.2016 um 20:15 Uhr
 

eine tolle Premiere:)
der Weg aus Dresden hat sich gelohnt.
Beste Gr├╝├če

Sven Ridder

Auf diesen Beitrag antworten
Wischniewski, Edeltraut schrieb zu Sugar (Manche m├Âgen's hei├č):
verfasst am Donnerstag, den 06.10.2016 um 19:32 Uhr
 

Es war wie ein Wunder: Wir hatten am selben Tag f├╝r den Abend noch Karten in der zweiten Reihe bekommen. Ein wunderbares St├╝ck, temperamentvoll und musikalisch vorgetragen! Der Abend (30.09..2016) war ein Genuss (speziell, weil die Kassiererin im Kleist-Forum Frankfurt(Oder) so nett war, uns die ├ťbernachtung im City-Park-Hotel zu buchen). Mit dem Zug w├Ąre es nach Berlin und nach Hause zu sp├Ąt geworden. Ein Dankesch├Ân an die Theaterauff├╝hrung und die nette Kassiererin. Viele Gr├╝├če aus Berlin
Edeltraut Wischniewski

Auf diesen Beitrag antworten
Karl schrieb zu Hamlet:
verfasst am Dienstag, den 04.10.2016 um 16:01 Uhr
 

hamlet - erwartet hatte ich einen abend des anstrengenden b├╝hnenstaubes, es war ganz ganz anders: erfrischend, lebendig, abwechslungsreich und munter.
danke!!!

Auf diesen Beitrag antworten
Karin Hofrichter schrieb zu Hamlet:
verfasst am Freitag, den 16.09.2016 um 09:55 Uhr
 

Zu der Handvoll Leute, die den Theatersaal nach Hamlets Aufforderung verlie├čen, geh├Ârte ich nicht. Die sehr gegenw├Ąrtige Inszenierung kam mit 8 Schauspielern aus, die die B├╝hne mit Leben f├╝llten - und es war in meinen Augen eine prima Ensembleleistung. Zum Gl├╝ck f├╝r uns Zuschauer hat Herr Holetzeck ├╝ber die Jahre ein Team zusammengef├╝gt, dem es Spa├č macht zu spielen und das uns drunten im Parkett mitfreuen oder mitleiden l├Ą├čt. Gro├čes Theater, dieser Hamletdarsteller - jung, attraktiv, wendig in allen Facetten. (Hoffentlich bleibt er noch eine Weile in Cottbus.) Ophelias Texte konnte ich nicht immer verstehen, da standen ein paar Anspielungen zwischen den Zeilen, die im Sprechtempo untergingen. An dem Theaterst├╝ck hat mir gefallen, dass der Shakespeare in der Gegenwart angekommen ist. D├Ąnemark als ├ťberwachungsstaat, jeder kriegt nur soviel Freiheit, wie die M├Ąchtigen erlauben, ansonsten wird reglementiert, egal wieviele menschliche Werte dabei vor die Hunde gehen. Und Liebe ist auch nur Kalk├╝l. Ein bischen befremdlich wirkte das Interim von Hamlet und Horatio, aber am Ende schlo├č sich der Kreis und das passte schon. Ich glaube, das Ende wird nicht nur Schweigen sein!

Auf diesen Beitrag antworten
Karin Hofrichter schrieb zu Sugar (Manche m├Âgen's hei├č):
verfasst am Freitag, den 02.09.2016 um 09:07 Uhr
 

Die erste Vorstellung nach der Sommerpause im Gro├čen Haus fand ich sehr gelungen. Alle, Darsteller und Zuschauer, hatten Lust, sich vom Theaterzauber einfangen zu lassen. So gab es gerechtfertigt viel Szenenapplaus. Auch wenn man glaubt, schon das Meiste gesehen zu haben, was K├╝nstler imstande sind zu bringen, war ich doch erstaunt, wieder Neues zu sehen. Highlight war f├╝r mich der Tanz der "alten Millon├Ąre" und deren "verrenkter" Abgang. Wirklich a├╝├čerst am├╝sant auch die Idee, den Gangsterboss steppen zu lassen. Die Herren Walter und Brachmann liefen zur H├Âchstform auf, und Herr J├Ąpel kann f├╝r mich alles, was schaupielerisches und s├Ąngerisches Talent betrifft - lustig, ernst - besonders sein Schlu├čsatz trieb mir nochmal die Lachtr├Ąnen ins Auge. Ich kann die Vorstellung nur weiter empfehlen und freue mich schon auf meinen n├Ąchsten Theaterbesuch.

Auf diesen Beitrag antworten
Marion schrieb zu Im Fluss der Zeit:
verfasst am Sonntag, den 19.06.2016 um 00:14 Uhr
 

Ein einzigartiges Balletterlebnis!!! Phantastisch der 1. Teil mit all der sch├Ânen klassisch - modernen - romantischen Musik und den ├╝berragend vollkommend getanzten Choreographien dazu. Beeindruckend kraftvoll der 2. Teil mit seiner Moderne und einer Energie, welche die T├Ąnzer auf der B├╝hne unmittelbar in das Publikum transportieren - ja geradezu pumpen... l├Ąsst einem dem Atem stocken und man m├Âchte schreien - wie geil ist das denn!!! Freunde des Ausdruckstanzes sollten dieses Ereignis nicht verpassen. Unbedingt anschauen!!!

Auf diesen Beitrag antworten
Peter Häupl schrieb zu Don Carlo:
verfasst am Donnerstag, den 05.05.2016 um 15:41 Uhr
 

Don Carlo am 26. April im Staatstheater Cottbus: Noch nie habe ich bei einer Bass Arie Tr├Ąnen in den Augen gehabt. Tilmann R├Ânnebeck, in Dresden leider nicht so oft in tragenden Rollen zu sehen, sang sich in Glanzform. Das gesamte Ensemble, voran Andreas J├Ąpel und Marlene Lichtenberg, war, wie in den vielen quasikonservativen, aber noblen Inszenierungen der vergangenen Jahre, wieder beinahe perfekt. Evan Christ (endlich auch mal in der ZEIT wegen seiner Urauff├╝hrungen und Interpretationen lebender Komponisten gew├╝rdigt) hat das Philharmonische Orchester Cottbus Schritt f├╝r Schritt aus der Mittelm├Ą├čigkeit dirigiert.
Cottbus musste sich in den letzten f├╝nfundzwanzig Jahren v├Âllig entkleiden: von Kohle und Energie, von Textilien und nun auch vom Fu├čball. Geblieben sind die Universit├Ąt und das Theater. Ich kenne die Opernh├Ąuser von San Francisco bis Mailand, von New York bis Wien, von Buenos Aires bis Z├╝rich et cetera. Besuchen Sie das Sehringsche Jugendstiljuwel in Cottbus. Auch Diamanten funkeln nicht ewig unter dem Mond.
Prof. Peter H├Ąupl, Dresden

Auf diesen Beitrag antworten
Heidrun Pohl schrieb zu Don Carlo:
verfasst am Mittwoch, den 27.04.2016 um 11:46 Uhr
 

Ich war gestern mit Freunden in der zweiten Vorstellung von Don Carlo, die mir noch besser gefallen hat als die Premiere. Alle S├Ąnger und das Orchester waren gro├čartig und wir freuen uns schon auf die n├Ąchsten Vorstellungen im Mai und Juni.
Heidrun Pohl

Auf diesen Beitrag antworten
Detlef Kurth schrieb zu Don Carlo:
verfasst am Sonntag, den 17.04.2016 um 15:42 Uhr
 

Herzliche Gratulation zur sehr gelungenen und packenden Premiere der Neuinszenierung von Verdis DON CARLO. Es wurde auf sehr hohem Niveau gesungen, musiziert und gespielt. Auch eine sehr gelungene Inszenierung, die dem Werk sehr gerecht wird. Vielen Dank daf├╝r an alle Beteiligten. Wir kommen bestimmt noch 2-3 mal zum Don Carlo. Alles Gute aus Berlin!!

Auf diesen Beitrag antworten
Volkmar Berger schrieb zu Unschuld:
verfasst am Freitag, den 18.03.2016 um 15:09 Uhr
 

ÔÇ×Schuld und UnschuldÔÇť ÔÇô das Staatstheater Cottbus regt zu diesem Thema eine Diskussion an:

Von au├čerordentlicher Bedeutung bei der Betrachtung differenzierter M├Âglichkeiten zu diesem Thema ist vorher zu definieren, f├╝r welchen realen Bereich eine Bewertung vorzunehmen ist.
Dabei sind nach menschlichem Ermessen in erster Linie die vorgelagerten Verh├Ąltnisse zwischen ÔÇ×Ursache und WirkungÔÇť sowie ÔÇ×Recht und UnrechtÔÇť zu ber├╝cksichtigen, bevor weiterf├╝hrend die Parallele ÔÇ×Schuld und UnschuldÔÇť ins Blickfeld ger├Ąt.

Unbeschadet menschlicher Anschauungen wirken Naturgesetze dialektisch bewertungsneutral.
Aber durch menschliche Einwirkung kann deren Beeinflussung nach dem Prinzip ÔÇ×Ursache und WirkungÔÇť erfolgen, was erst danach wiederum eine Bewertung nach ÔÇ×Recht und UnrechtÔÇť sowie ÔÇ×Schuld und UnschuldÔÇť zul├Ąsst.
Dazu bietet die Gegenwart z.B. f├╝r den Bereich ÔÇ×Natur und UmweltÔÇť unz├Ąhlige Beispiele, die u.a. durch Beantwortung der jeweils simplen Frage: ÔÇ×Was w├Ąre, wenn...ÔÇť projiziert werden w├╝rden.
Es er├╝brigt sich, hier auf gesellschaftlich beeinflusstes ÔÇ×Recht und UnrechtÔÇť usw. hinzuweisen.

Der bewertete Umgang mit dem Begriff ÔÇ×Schuld und UnschuldÔÇť stellt in Verbindung mit ÔÇ×Recht und UnrechtÔÇť seit eh und je eine Demonstration der menschlichen Machtaus├╝bung dar.
Die Zuordnung zu realen Ereignissen ist in jedem Fall eine individuelle Anma├čung, die bei anderer Betrachtung auch genau gegenteilig ausfallen kann.
Objektiv bleibt es dabei unbeschadet, ob eine Einzelmeinung vertreten wird bzw. sich in der Zuordnung ├╝berw├Ąltigende Mehrheiten widerspiegeln.
Prinzipiell ist zwischen ÔÇ×Schuld und UnschuldÔÇť analog wie bei ÔÇ×Recht und UnrechtÔÇť zu bewerten.

Im Verlauf der Zeiten wandeln sich h├Ąufig auf Grund ver├Ąnderter gesellschaftlicher Verh├Ąltnisse die individuellen Wahrnehmungen und Beurteilungen. Die M├Âglichkeiten zwischen den kontr├Ąren Begriffen zu entscheiden sind entwicklungsgeschichtlich stark sensibilisiert worden.
Eine verbindliche Aussage hierzu stellt in jedem Fall ein machtpolitisches Dogma dar.
Aus menschlicher Sicht sind bei Zeitgleichheit in jedem Fall unterschiedliche Entwicklungsst├Ąnde bei der Wahrnehmung und Bewertung zu beachten.
├ťberpr├╝ft man weltweit epochal analoge gesellschaftliche Entwicklungsst├Ąnde an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiteinheiten, ist es leicht, einen Wandel der gesellschaftlichen Aussagen zwischen ÔÇ×Schuld und UnschuldÔÇť (bzw. ÔÇ×Recht und UnrechtÔÇť) festzustellen.

Innerhalb eines gesellschaftlichen Systems ist in jedem Fall das Individuum angepasst bzw. wird unterdr├╝ckt. Eine Neutralit├Ąt w├Ąre nur durch eine externe Beobachtung vorstellbar.
Der Bewertungsspielraum zwischen ÔÇ×Schuld und UnschuldÔÇť verh├Ąlt sich analog.

Alle bisherigen Aussagen lassen unz├Ąhlige verschiedene Interpretationen zu.
Dialektischen Betrachtungen zwischen ÔÇ×Ursache und WirkungÔÇť lassen auf subjektive Entscheidungen zwischen ÔÇ×Recht und UnrechtÔÇť bzw. individuelle Empfindungen zwischen ÔÇ×Schuld und UnschuldÔÇť schlie├čen.

Als Fazit aller vorstehenden Aussagen kann man nur den Schluss ziehen, dass sich nat├╝rliche menschliche Verhaltensweisen frei von ÔÇ×Schuld und UnschuldÔÇť zeigen und erst durch gesellschaftliche Normen wie z.B ÔÇ×Recht und UnrechtÔÇť bewertbar werden. Die gesellschaftlichen Normen wiederum werden beeinflusst durch den Stand der Erkenntnis und wirken weiter auf die individuellen Wahrnehmungen zu ÔÇ×Recht und Unrecht bzw. zu ÔÇ×Schuld und UnschuldÔÇť.

So lange der Erkenntnisprozess zum selben Zeitpunkt verschiedene Deutungen zwischen Realit├Ąt und Glauben, wie auch zwischen Politik und Realit├Ąt sowie zwischen ÔÇ×Recht und UnrechtÔÇť zul├Ąsst, wird eine zuverl├Ąssige Definition von ÔÇ×Schuld und UnschuldÔÇť nicht allgemeing├╝ltig m├Âglich und es wird nach wie vor besser und richtig sein, zwischen ÔÇ×Ursache und WirkungÔÇť zu unterscheiden.

In diesem Zusammenhang sollte der Begriff ÔÇ×VerantwortungÔÇť an 1. Stelle einer Agenda stehen.

Cottbus, 11.03.2016 Volkmar Berger

Auf diesen Beitrag antworten
Siegfried H. schrieb zu Alcina:
verfasst am Sonntag, den 06.03.2016 um 19:35 Uhr
 

Was war das f├╝r ein gro├čartiger Abend! Ein bombastisches B├╝hnenbild, gro├čartige Musik. Ein wunderbares S├Ąngerensemble! Besonders hervorheben muss man allerdings die Titelheldin. Laila Salome Fischer hat mich schon als Konstanze restlos begeistert, was auch ein Hauptgrund war, mir die Alcina anzusehen. Dramatik, brillante Koloraturen und gro├čartiges Schauspiel - wenn man das nur immer so sehen und h├Âren w├╝rde!!! Wie Ivo Hentschel das Orchester anleitet und sich alle Musiker auf die barocke Musizierweise einlassen, ist ebenfalls beeindruckend! Viele gro├če Theater k├Ânnen sich von so einer wunderbaren Auff├╝hrung einiges abschauen! Hut ab!

Auf diesen Beitrag antworten
Linda Scheindel schrieb zu SCHULKONZERTE:
verfasst am Sonntag, den 06.03.2016 um 17:07 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Christ und das Philharmonische Orchester,
ich sah das Konzert am Freitag um 11 Uhr mit Musik von Hans Zimmer und weiteren St├╝cken mit meinem Musikkurs. Mir ist das Staatstheater schon von au├čen aufgefallen und innen habe ich ├╝ber die pr├Ąchtige Raumgestaltung gestaunt. Ich finde klasse, dass es Sch├╝lern erm├Âglicht wird, ein klassisches Orchester "live" zu erleben. Das ist etwas viel Sch├Âneres als Radio zu h├Âren. Ich schloss w├Ąhrend manchen St├╝cke einfach die Augen und hatte ein Bild und eine Situation im Kopf, w├Ąhrend man bei den neuesten Popsongs sinnlose Texte h├Ârt. Schade dabei ist nur, wenn manche nicht interessiert sind und st├Âren. Am schlimmsten fand ich das Gerede, w├Ąhrend die Musiker das Mezzopiano spielten und es mehr auff├Ąllt. Das Orchester verdient sich mit seinem tollen Zusammspiel mehr Applaus und Beachtung. Trotzdem sind die Sch├╝lerkonzerte f├╝r Sie bestimmt etwas Besonderes, wegen des Publikums.
Ich liebe und lebe Musik, denn ich bin selbst im Orchester. Bei der Musikschule Fr├Âhlich lernte ich Akkordeon und trat dem Orchester die AkkorDIEn HARMONIEsts bei. In jeder Probe erlebe ich, wie mitrei├čend Musik sein kann und mir hilft, den Alltag zu bew├Ąltigen. Deshalb ging ich schon mit Vorfreude in dieses Konzert.
Ein besonderes Lob m├Âchte ich dem Dirigenten Evan Christ aussprechen, weil er mit Emotion und Begeisterung das Orchester leitete und mit seiner chramanten Moderation die Stimmung hob. :) Ich hoffe, dass er dies lesen kann.
Besonders gefallen hat mir "Mission Impossible","Fluch der Karibik" bzw. Kraken, "Star Trek" und "Roll Tide". Als Inspiration m├Âchte ich ihnen noch das Thema "Musical" mitgeben, weil es ebenso vielf├Ąltig ist.
Mit vollem Herzen dankt Ihnen
Linda Scheindel (15, Emil-Fischer-Gymnasium)

Auf diesen Beitrag antworten
Christiane Roßmann schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Donnerstag, den 25.02.2016 um 20:56 Uhr
 

K├Ânnen Sie uns bitte die Termine f├╝r d.o.g. Oper mtteilen.

Auf diesen Beitrag antworten
Susanne B. schrieb zu Die Entf├╝hrung aus dem Serail:
verfasst am Sonntag, den 21.02.2016 um 12:09 Uhr
 

Gestern habe ich im Staatstheater Cottbus die wunderbare Auff├╝hrung von Mozarts "Entf├╝hrung aus dem Serail" erlebt. Diese Vorstellung war die Reise nach Cottbus unbedingt wert. Die Inszenierung dieses hochaktuellen Stoffes ist gelungen, zwingt sie einem doch keine Meinung auf und l├Ąsst Spielraum, sich mit den eigenen Vorurteilen von der islamischen Welt zu besch├Ąftigen. Alle Szenen sind von einer gro├čen Beweglichkeit, Aktion und Flexibilit├Ąt gepr├Ągt, sodass nie L├Ąngen aufkommen. Die S├Ąnger und das Orchester schauspielern, singen und musizieren um ihr Leben, allen voran Laila Salome Fischer als entf├╝hrte Konstanze. Sie macht die Zerrissenheit zwischen Sympathie und Angst in der Begegnung mit Bassa Selim und sp├Ąter Belmonte durch eine atemberaubend echte Darstellung fast schmerzhaft sp├╝rbar. Alle gesanglichen Schwierigkeiten werden bravour├Âs gemeistert und die junge S├Ąngerin biete eine bemerkenswerte dynamische Bandbreite bis hin zu wunderbar schmelzenden Pianissimi. Alexander Geller spielt den Belmonte nicht ohne Feinsinn, den hochwohlgeborenen Adligen nimmt man ihm ohne Zweifel ab. Er wei├č durch seinen wunderbar lyrischen Tenor in den anspruchsvollen Arien und Ensembles durchaus zu gefallen. Hardy Brachmann brilliert als verschmitzter und stimmgewaltiger Pedrillo und bildet mit der wunderbar patzigen Blonde (Katerina Fridland) ein erfrischendes Buffo-Paar. Ingo Witzke meistert die Monsterpartie Osmin bravour├Âs, schwingt sich von der Tiefe in die H├Âhe und zur├╝ck und bleibt dabei eine physisch pr├Ąsente Erscheinung. Paul Enke als Gast-Bassa verleiht der Rolle viele Facetten, von irrem Lachen bis hin zu gro├čm├╝tigem Verst├Ąndnis.

Ein herrlicher Abend im Staatstheater. Berliner, Brandenburger und Cottbuser, eilt in die n├Ąchsten Vorstellungen der "Entf├╝hrung". Hier wird mit Verve und Enthusiasmus gespielt und gesungen!!

Auf diesen Beitrag antworten
Inka schrieb zu Die Entf├╝hrung aus dem Serail:
verfasst am Sonntag, den 21.02.2016 um 11:51 Uhr
 

Am 20.02. haben wir uns die wundersch├Âne Inszenierung von Mozarts "Die Entf├╝hrung aus dem Serail" im Staatstheater Cottbus angeguckt und kamen daf├╝r sogar aus Berlin angefahren. Die Mischung aus dramatischen und witzigen Szenen mit grandiosen Hauptdarstellern und einer bezaubernden Laila Salome Fischer in der Rolle als Konstanze hat uns restlos ├╝berzeugt. Wir k├Ânnen die Vorf├╝hrung jedem ans Herz legen, der gute Unterhaltung sch├Ątzt und sich auch traut, das Kino mal gegen eine Oper einzutauschen ;-) Ihr werdet es nicht bereuen!

Auf diesen Beitrag antworten
M. Berndt schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Sonntag, den 14.02.2016 um 10:18 Uhr
 

Bei der von mir besuchten Vorstellung am 12.02.16 war die Rolle der Gwendolyn aus Krankheitsgr├╝nden mit Johannes Kienast besetzt. Die Auff├╝hrung war ein Riesenspa├č, ich habe Tr├Ąnen gelacht und fand, dass Johannes Kienast das T├╝pfelchen auf dem i war. Am besten: diese Besetzung so lassen, denn das gibt der schr├Ągen, schrillen Kom├Âdie noch zus├Ątzlich den Witz der Travestie. Herzlichen Dank an das Ensemble f├╝r 90 Minuten unbeschwerter Heiterkeit! ...und wer keinen Spa├č versteht, der soll zu Hause bleiben.
M. Berndt

Auf diesen Beitrag antworten
Andreas Saremba schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Samstag, den 13.02.2016 um 12:17 Uhr
 

Warum erfahre ich auf der Seite zur Oper "La Favorita" nicht, welche Auff├╝hrungen au├čer der Premiere noch stattfinden? Finden Sie das nicht interessant f├╝r potentielle Besucher?

Sehr geehrter Herr Saremba,
die letzte Auff├╝hrung der FAVORITIN in dieser Spielzeit fand am 14.1.2016 statt. Die erste Vorstellung in der kommenden Spielzeit ist f├╝r den 26.12. geplant. Allerdings sind wir noch beim Planen; wir ver├Âffentlichen die Termine, sobald wir uns unserer Sehe sicher sind. Deshalb nehmen Sie den 26.12. bitte nur als unverbindliche Voraborientierung. Sie finden die aktuellen Termine auf der Seite der Oper Ende Mai; der Vorverkauf beginnt am 1.6.2016.

Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
H.S. schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Samstag, den 13.02.2016 um 10:27 Uhr
 

"Die Favoriten" - Frankfurt/Oder - Kleist Forum, Vorstellung 11. Februar
Wieder einmal eine sehr gut gelungene Inszenierung Ihres Hauses. Gro├čartige Solisten. Ein durchschlagend strahlender Tenor!! Held und Liebling des Abends: Herr Ciprian Marlene. B├Ąrenstarke Arie!! (tapfer durchgesungen bis zum Schluss, gute Besserung;-)) Gro├čes Lob auch an die Damen und Herren des Chores. Die einstimmige Meinung der Frankfurter Opernfreunde:"Die Cottbuser sind immer gut." Bitte weiter so!!
Liebe Gr├╝├če
H.S.

Auf diesen Beitrag antworten
Sonja Surikowa schrieb zu Die Entf├╝hrung aus dem Serail:
verfasst am Donnerstag, den 11.02.2016 um 09:44 Uhr
 

Absolut spontan ├╝berlegten wir uns am 10.02.2016, ins Theater zu gehen. Wir schauten nach und stellten fest, dass das Cottbuser Staatstheater an diesem Tag "Die Entf├╝hrung aus dem Serail" von Mozart auf dem Spielplan hat. Ich wunderte mich, warum die Vorstellung bis fast auf den letzten Platz ausverkauft ist und wir nur Karten im 2. Rang bekommen konnten. Es war ganz gewiss nicht der Mittwochspreis, wor├╝ber wir erst im Nachhinein erfuhren, der die kulturinteressierten Zuschauer ins Cottbuser Staatstheater lockte. Es war ganz gewiss die Vorstellung als solche!

Nach geringf├╝gigen Anfangsschwierigkeiten erwies sich der Darsteller des Belmonte als ebenfalls hervorragender S├Ąnger und Darsteller wie auch die ├╝brige Besetzung. Es war ein Ohrenschmaus jedem zuzuh├Âren.

Ein Applaus f├╝r den Regiesseur der Oper Martin Sch├╝ler. Er hat es sogar mit Witz geschafft, dieses heutige schwierige Thema umzusetzen, was f├╝r sein brillantes Regiek├Ânnen spricht.

Auch das B├╝hnenbild und die Kost├╝me von Gundula Martin waren passend, auch wenn nicht unbedingt der Zeit der Oper entsprechend.

Alles wurde so wunderbar umgesetzt, dass es ein Augen- und Ohrenschmaus gewesen ist. Applaus f├╝r die Regie, Applaus f├╝r die S├Ąnger, Applaus f├╝r die B├╝hnen- und Kost├╝mbildnerin, Applaus f├╝r das Orchester und die Damen und Herren des Chores sowie die kleinen Kinder, die es gewiss nicht nur genossen haben, auf der B├╝hne zu stehen, sondern auch mal bis sp├Ąt abends aufbleiben zu k├Ânnen.

APPLAUS und eine tiefe Verbeugung vor dem hervorragenden K├Ânnen des gesamten Ensembles.

Auf diesen Beitrag antworten
Siegfried H. schrieb zu Die Entf├╝hrung aus dem Serail:
verfasst am Montag, den 01.02.2016 um 20:51 Uhr
 

Ich war am Samstag in der Premiere der Entf├╝hrung und war restlos begeistert! So eine wundersch├Âne Inszenierung habe ich lange nicht mehr gesehen. Witzig, ber├╝hrend und stark! Besonders hervorheben m├Âchte ich allerdings die Leistung der Konstanze von Laila Salome Fischer. Gesanglich absolute Oberklasse und das Schauspiel eines Hollywoodstars. Hardy Brachmann als Pedrillo und Sebastian Wirnitzer als Bassa Selim waren ebenso ├╝berragend. Noch nie ist mir ein Bassa Selim als wichtige Figur aufgefallen! Vielen Dank f├╝r den wunderbaren Abend! Ich werde wiederkommen und es weiterempfehlen!

Auf diesen Beitrag antworten
reiner andrä schrieb zu Sonnenallee:
verfasst am Montag, den 11.01.2016 um 15:40 Uhr
 

habe dieses wochenende sonnenallee in zwickau gesehen, werden versuchen am 13.5. in cottbus zu sein! sind sehr gespannt, wenn es in etwa wie dein "ballhaus" (eine Inszenierung Stefan Wolframs am Theater Plauen-Zwickau 2005) wird sind wir jetzt schon total entspannt. ob man sich in der pause sehen kann, roland haben wir ja schon getroffen, w├╝rden uns sehr freuen! bis dahin, zwei zwickauer "altlasten"

Auf diesen Beitrag antworten
Stefan Schwarz schrieb zu Elektra:
verfasst am Sonntag, den 10.01.2016 um 18:49 Uhr
 

Ich habe zwar schon viele Elektra-Inszenierungen gesehen (u.a. in London und Berlin), aber keine Auff├╝hrung hat mich bisher so beeindruckt wie die in Cottbus. Das Inszenierungskonzept ist absolut stimmig und die Besetzung bis in die kleinsten Nebenrollen ├╝berzeugend. Im Zusammenwirken mit der ebenfalls hervorragenden Orchesterleistung ist hier ein wirkliches Gesamtkunstwerk entstanden. Diese Inszenierung h├Ątte es verdient, noch sehr viel l├Ąnger im Repertoire zu bleiben.

Auf diesen Beitrag antworten
Paul Quast schrieb zu Tosca:
verfasst am Sonntag, den 27.12.2015 um 18:05 Uhr
 

Am 26.12.2015 waren Jens Klaus Wilde und "seine" Tosca sowie das Orchester unter GMD Christ nicht zu ├╝bertreffen. Die Auff├╝hrung war im Wortsinn beseelt; Puccini muss anwesend gewesen sein ÔÇŽ

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Montag, den 30.11.2015 um 09:04 Uhr
 

Sehr geehrter Dr. Saretz,
danke f├╝r Ihren Kommentar. Sch├Ân, dass der "Pausensherry" half. Aber glauben Sie mir: F├╝r Mitgef├╝hl mit den Schauspielern gibt es keinen Grund. Lesen Sie nur, wie Renate Marschall in der Lausitzer Rundschau von heute deren Leistungen beschreibt. Und schlie├člich: Wie immer es Ihnen zum Premierenabend ergangen ist (und uns allen hier im Theater w├Ąre es nat├╝rlich lieber, es w├╝rde Ihnen ohne Sherry gut gegangen sein) ÔÇô warum Sie nach dem generations├╝bergreifenden Dauerbrenner SONNENALLEE, der gelungenen Auseinandersetzung mit unseren aktuellen Lebenswerten in Bukowskis ICH HABE BRYAN ADAM GESCHREDDERT und der vielbeachteten und -diskutierten WOLOKOLAMSKER CHAUSSEE von Mario Holetzeck (das waren die Schauspielpremieren im Gro├čen Haus vor BUNBURY) nur noch einen "geringen Rest Hoffnung" haben, "doch vielleicht wieder einmal einen erfreulichen Schauspielabend im Theater zu erleben", verstehe ich nicht.

Mit freundlichen Gr├╝├čen
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Joachim Saretz schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Sonntag, den 29.11.2015 um 20:53 Uhr
 

Im modernen Online-Handel ist es ├╝blich, bei Nichtgefallen oder Unpassendheit der gelieferten Ware den beigef├╝gten Retourschein zu benutzen. Diesen Schein habe ich leider im beigelieferten Programmheft der Sonnabendpremiere von ÔÇ×BunburyÔÇť im Staatstheater vermisst. Ich h├Ątte ihn nach durchlittenen 90 Minuten zur Pause gern benutzt.
So blieb nur die Frage: Gehen wir gleich oder nehmen wir den Pausensekt noch mit?
Da ich meinen Pausensherry bereits bestellt hatte, habe ich mich f├╝r die zweite Variante entschieden und damit auch den Versuch unternommen, den verungl├╝ckten angebrochenen Theaterabend doch noch zu einem halbwegs angenehmen Ende zu bringen.
Einzelheiten zu den dargebotenen 90 Minuten erspare ich mir. Auch, um nicht der Gefahr zu verfallen, gegen die Gebote der H├Âflichkeit in einem solchen Forum zu verstossen. Geblieben sind nach anf├Ąnglicher Sprachlosigkeit doch eher Wut und Verzweiflung, aber auch Mitgef├╝hl mit den f├╝r dieses Desaster ja nicht verantwortlichen Schauspielern.
Und ein geringer Rest Hoffnung bleibt auch noch, doch vielleicht wieder einmal einen erfreulichen Schauspielabend im Theater zu erleben.

Auf diesen Beitrag antworten
Edgar Dusdal schrieb zu Francesco:
verfasst am Donnerstag, den 19.11.2015 um 23:38 Uhr
 

Das B├╝hnenbild nach der Pause ist zweigeteilt. Es gibt die irdische, sowie dar├╝ber die transzendente Ebene. In deren Mitte h├Ąngt Franziskus, gleichsam gekreuzigt, nun ganz christusgleich, nicht nur mit den Stigmata versehen, sondern selbst ein Gekreuzigter. An ihm h├Ąngen drei Felsbrocken die drohend ├╝ber den K├Âpfen des gem├Ą├č Leonardo da Vincis in Szene gesetztem Abendmahlsbild h├Ąngen.
Die Abendmahlstafel ist jedoch zweigeteilt. Im Zentrum thront Maria, die Mater Ecclesia, die selbst diese Kirche repr├Ąsentiert. Sie halbiert die Tafel und ├╝ber ihr schwebt der gr├Â├čte Fels. Man k├Ânnte mit den Felsen Golgatha assoziieren, oder Franziskus als neuen Petrus, also Fels, dem jetzt als neuen Ordensgr├╝nder gilt, Du bist der Fels und auf Dich will ich meine Kirche bauen. Der damalige Papst Innozenz III. hatte nach franziskanischer Hagiographie in einem Albtraum die kirchliche Institution einst├╝rzen sehen doch in Franziskus den Erhalter derselbigen, weshalb er zur Rettung auch seines Papststuhles den Orden bewilligte. Heute sitzt auf dem Stuhl Petri als Papst einer der sich Franziskus nennt. Doch wer wird hier siegen, papalisiert das Papstamt Franziskus oder wird das Papstamt franziskanisiert ?
Auf jeden Fall, so suggeriert es zumindest das B├╝hnenbild, h├Ąngt das weitere Leben, die weitere Existenz der Mater Ecclesia von der franziskanischen Existenz derselben ab. Nur sie vermag den Vollzug des drohenden Gerichtes aufzuhalten, den Stein in der Schwebe zu belassen.
Um dies verst├Ąndlicher zu machen, ziehe ich als zweite ins Bild gesetzte Symbolebene den Atridenmythos hinzu. Der Stammvater der Atriden ist Tantalus, jener Zeussohn, der die G├Âtter dadurch auf die Probe stellen wollte, dass er ihnen den eigenen Sohn servierte. Bis auf Demeter, die in Trauer um Persephone gefangen, die Schulter des Pelops a├č, wiesen die G├Âtter das Mahl entr├╝stet von sich. Pelops wird von den G├Âttern das Leben neu geschenkt. Tod und Auferstehung erleben Jesus und Pelops gleicherma├čen. Doch seitdem mu├č Tantalus seine sprichw├Ârtlich gewordenen Qualen erleiden, zu denen auch ein Fels geh├Ârt, der, wie auf der B├╝hne sichtbar, an einem d├╝nnen Faden ├╝ber ihm schwebt. Maria Tantalus Ecclesia. Ja auch die Kirche opferte und opfert oftmals immer noch ihre Kinder. Das Abendmahl wird so gleichsam zum Tantalusessen und bleiben wir im Atridenmythos, so wissen wir, dass die S├Âhne des Pelops dem Fluch verhaftet bleiben. Atreus setzt seinem Bruder Thyestes dessen eigene Kinder vor, die dieser verzehrt. Aus dem Abendmahl wird ein thyestrisches Mahl. Und es mu├č es zwangsl├Ąufig werden, wenn Religion und Macht in eins fallen. Dann opfern Menschen einander um einer Idee willen, statt sich darauf zu besinnen, dass das Opfer Jesu das Ende aller Opfer darstellen sollte. Insofern kann nur der Weg des Franziskus hinaus aus einer auch an Macht partizipierenden Kirche das Gericht ├╝ber dieselbe aufhalten. An ihm h├Ąngt das Schicksal der Kirche oder, sollen wir sagen der Welt?
Unter ihm befindet sich die erstarrte Abendmahlsgemeinde. Oder ist es die erstarrte Kirche selbst, die nicht mehr konservativ, sondern schon Konserve geworden ist? Von Zeit zu Zeit erscheinen zwei Kellner diese abzustauben. Die Kirche ist zum Museum geworden, und in ihren Zeugnissen stellt sie nur noch ein Kulturgut vergangener Zeiten dar.
Das Leben wird von au├čen in Gestalt von zwei Kellnern in die Abendmahlsgesellschaft, oder ist es eine Abendgesellschaft, oder eine Abendlandgesellschaft ? gebracht.
Die Apokalypse jedenfalls hat schon stattgefunden, wenn wir dem Hintergrundbild auf der B├╝hne Glauben schenken wollen. Von Zeit zu Zeit fliegen ein paar Tauben ├╝ber die zerst├Ârte St├Ądtelandschaft. Symbolisieren sie einen letzten Rest an Hoffnung, der Taube der Arche Noah gleich, die mit einem ├ľlbaumzweig zur├╝ckkehrt oder sind sie Symbol des Heiligen Geistes, der nun im Plural, da Religion nur im Plural gedacht werden kann neu zu wehen beginnt?
Es w├Ąre eine Ironie, wenn die Kellner, als Ausdruck der s├Ąkularen Welt, die allein Leben in die Gesellschaft und ins Bild bringen, die Abendmahlsteilnehmer aus ihrer Erstarrung befreien wollen, doch nur das Gegenteil erreichen. Denn denen, denen sie einschenken, und die von ihrem Wein kosten, sinken sogleich unter den Tisch und zugleich in einen ewigen Schlaf. Der Versuch der Welt, die Kirche neu in Bewegung zu setzen, scheint zum Scheitern verurteilt. Bewegung kann nur von innen kommen.
Maria streichelt von Zeit zu Zeit ein totes Rehwild, das blutig auf ihrem Scho├č liegt. Als Pieta ist aus dem Sohn Gottes, dem Lamm, ein Rehwild geworden. Ist das ein Hinweis auf das Psalmwort: ÔÇ×Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele nach dir HerrÔÇť, das seufzergleich Maria entweicht oder erobert an heiligster Stelle, im Zentrum des B├╝hnenbildes und des Glaubens angelangt, auch hier der Atridenmythos die Szenerie? Erobert sich das Heidentum die Welt zur├╝ck? Dann s├Ą├če nicht Maria dort, sondern die Jungfrau Artemis, die das ihr heilige Wild betrauert, das der Atreussohn Agamemnon in ihrem heiligen Hain niederstreckte, und so den Zorn der G├Âttin provozierte. Um sie zu bes├Ąnftigen, opferte der Vater seine Tochter Iphigenie, auf das der Wind wieder weht und die griechische Flotte gen Troja segeln kann.
Dann h├Ąuften sich in dem B├╝hnenbild Genrationen von Opfern von Pelops ├╝ber die Thyestess├Âhne bis hin zu Iphigenie. Jedesmal opfern die Eltern ihre Kinder, so wie der Fortschritt in seiner Ambivalenz Leben gibt und Leben nimmt. Doch bleibt der Mythos, verbleiben die s├Ąkularen Opferrituale im Kontext des Abendmahltisches als dem Opfertisch schlechthin. Und der Abendmahlstisch steht immer noch f├╝r die Verhei├čung einer Welt, die Leben ohne Opferung anderen Lebens denken l├Ą├čt. Das Ganze wird zwar noch einmal gebrochen, da es sich vor einem Hintergrundbild abspielt, das eine apokalyptischen Opferung jedweder Zukunft in Aussicht stellt, also alles in Nihilismus versinken l├Ąsst. Wenn da nicht die Tauben w├Ąren, die wieder Leben und Hoffnung ins starre Bild bringen. Franziskus wurde zum Christusnachfolger. Das predigt das letzte Bild auf eindringliche Weise. Das St├╝ck l├Ądt dazu ein, sich mit ihm zu identifizieren, damit das drohende Weltgericht weiter aufgehalten werden kann.

Das ganze St├╝ck ist einem Gottesdienst durchaus vergleichbar. In seiner langsamen Darstellungsweise transzendiert es die Zeit, es entr├╝ckt den Zuschauer und l├Ą├čt ihn gleichzeitig zu sich selbst kommen. Je langsamer, je sparsamer die Gestik auf der B├╝hne um so aufdringlicher empfindet man jede eigene K├Ârper- und Geisteswahrnehmung. In meditativer Weise, durch die Musik kongenial eindringlich gemacht, transportiert das St├╝ck seine Botschaft(en).

Franziskus Botschaft erging in einer Zeit, in der noch B├╝rger- und Christengemeinde nahezu identisch war. Das ist heute anders. Doch dadurch bleiben die in der Religion wach gehaltenen existenziellen Fragen auf den Raum der Kirche bezogen. Sie erreichen nicht mehr die Menschen jenseits der Kirchenmauern. Bei dem Versuch, Menschen wieder in die Kirche zu bringen, verwandelt sich der Gottesdienst manchmal zum schlechten Theater. Doch manchmal kann man es erleben, dass das Theater zum guten Gottesdienst wird. Danke!

Anmerkung des Theaters: Der Theologe Edgar Dusdal ist Pfarrer an der Evangelischen Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde in Berlin Lichtenberg. Wir danken herzlich f├╝r diesen ausf├╝hrlichen Beitrag.

Auf diesen Beitrag antworten
Jörg Appelt schrieb zu Pippi Langstrumpf:
verfasst am Sonntag, den 08.11.2015 um 21:25 Uhr
 

Wir haben die Premiere von "Pippi Langstrumpf" am 08.11.2015 besucht. Unseren herzlichen Gl├╝ckwunsch zu einer tollen regiem├Ą├čigen und schauspielerischen Umsetzung dieses Kinder-Klassikers. Es hat wahnsinnig viel Spa├č gemacht.

Auf diesen Beitrag antworten
Achenbach , Wolff- R. schrieb zu Elektra:
verfasst am Sonntag, den 11.10.2015 um 01:50 Uhr
 

Eigentlich von allen alles gesagt. War eigentlich nur Frau Forbergers wegen gekommen. Und von der Wucht der Auff├╝hrung und ihrer Qualit├Ąt in allen Bereichen erschlagen. Vielleicht sollte man erw├Ągen, wenn's wieder w├Ąrmer wird und auch die "Ausl├Ąnder" aus Sachen Anhalt und Hamburg sicher nach Cottbus kommen k├Ânnten, noch einmal eine Vorstellung anzuberaumen, die sicher durch zweimal, dreimal oder viermal H├Ârer gef├╝llt w├Ąre, also mit bestem Theaterpublikum, ich w├╝rde mir sehr w├╝nschen.

Auf diesen Beitrag antworten
wolfgang rosenthal schrieb zu Elektra:
verfasst am Montag, den 05.10.2015 um 10:23 Uhr
 

Wir waren hin und weg. Eine Supervorstellung, wir kommen noch mal.
Wolfgang Rosenthal Berlin

Auf diesen Beitrag antworten
Constanze Hesse schrieb zu Elektra:
verfasst am Montag, den 05.10.2015 um 06:27 Uhr
 

Elektra - die Auff├╝hrung macht s├╝chtig! Wir waren zum 2. Mal dabei und kommen wieder. Danke f├╝r das gro├čartige Erlebnis!

Auf diesen Beitrag antworten
wolfgang hainer schrieb zu Francesco:
verfasst am Donnerstag, den 17.09.2015 um 16:23 Uhr
 

Von der DDR in die Bundesrepublik: "Von einem ideologischen Gef├Ąngnis ins andere" - schon stark, woher nimmt Fabian, eben gerade im rbb, eigentlich diese unglaubliche verf├Ąlschende Selbstsicherheit?

Wolfgang Hainer nimmt Bezug auf ein Interview, das der Regisseur Jo Fabian am 17.9. im Kulturradio vom rbb gegeben hat. Sie finden das Interview noch sieben Tage unter http://mediathek.rbb-online.de/radio/Kulturradio-am-Nachmittag/Jo-Fabian-Regisseur/kulturradio/Audio?documentId=30634262&topRessort=radio&bcastId=9839134
Bernd Seidel, Lt. PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Detlef Kurth / Berlin schrieb zu Elektra:
verfasst am Sonntag, den 12.07.2015 um 13:34 Uhr
 

Eine sehr ├╝berzeugende Premiere der ELEKTRA ging gestern ├╝ber die Cottbusser B├╝hne. Sowohl szenisch als auch musikalisch. Die Solisten waren durchweg ├╝berzeugend in Gesang und Spiel. Das Orchester kam trotz Positionierung auf der B├╝hne gut her├╝ber. Das schaue ich mir noch 2-, 3-mal an. Gratulation an alle Beteiligten!!

Auf diesen Beitrag antworten
Andreas schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Dienstag, den 07.07.2015 um 07:02 Uhr
 

Einfach Klasse!!!
Trotz der gro├čen Hitze auch die Rollen super durchgehalten.
Vom Feinsten.

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Montag, den 06.07.2015 um 20:41 Uhr
 

Guten Abend, Herr Koepper,
Ihr Interesse und Ihr Wunsch freuen uns alle sehr. Nat├╝rlich finden Sie in der Spielzeit 15/16 diese Gelegenheiten: am Sa 3.10., am So 18.10., am Do 10.11. oder am Do 3.12.und am Fr 18.12. Weitere Termine folgen in 2016. Ich bitte Sie herzlich, Ihre Begeisterung mit vielen anderen zu teilen. Karten erhalten Sie ab 20.8. online im Spielplan unter www.staatstheater-cottbus.de oder in unserem Besucherservice im Gro├čen Haus, Mo/Sa 11-15 Uhr, Di-Fr 11-19.

Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
R. Handrick schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Montag, den 06.07.2015 um 14:28 Uhr
 

Einfach gro├čartig, dieses St├╝ck ("Diener zweier Herren").
Die Karten haben wir beim "Lausitzer L├Ącheln" gewonnen und kamen passenderweise aus dem Lachen nicht mehr heraus. Tolles B├╝hnenbild, wirklich witzige Wortspiele ("ein Wesen mit Menstruationshintergrund"), fetzige Kost├╝me und ansteckende Schauspielkunst aller Beteiligten. Ein Rasensprenger, vom Theater an die Zuschauer geliehene Sommerh├╝te, die vom Hauptdarsteller hervorgezauberte Sonnenschutzcreme und die zus├Ątzliche Situationskomik ("Hab dich nicht so, Du bist nur die Stange im Schatten runter gerutscht!") half uns ├╝ber die gef├╝hlten 45 ┬░C hinweg. Vielen Dank f├╝r diesen zauberhaften Nachmittag. Ich ziehe meinen vom Fundus geliehenen Hut vor den schwei├čgebadeten Darstellern und danke f├╝r die wiedergefundene Lust auf Theater.

Auf diesen Beitrag antworten
Martin schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Montag, den 06.07.2015 um 12:50 Uhr
 

Ich m├Âchte das St├╝ck mindestens noch einmal sehen und bitte um mehrere Gelegenheiten in der kommenden Spielzeit. Ich habe es am Samstag einfach so mitgenommen, weil ich am Freitag "Tosca" zum dritten Mal gesehen und eh in Cottbus ├╝bernachtet habe. Aber f├╝r "Schwanenseele" allein w├╝rde ich jederzeit wieder anreisen.

Auf diesen Beitrag antworten
Arno Neumann schrieb zu Tosca:
verfasst am Montag, den 15.06.2015 um 21:38 Uhr
 

Die werkgetreue Auff├╝hrung der ÔÇ×ToscaÔÇť, von der musikalischen Interpretation bis zum B├╝hnenbild eingebunden in den historischen Kontext, lie├č f├╝r den Besucher, der offen dem gegenw├Ąrtigen politischen Panorama gegen├╝bersteht, Ahnungen zur Aktualit├Ąt des Dramas aufkommen, ohne dass sie ihm aufgedr├Ąngt wurden ÔÇô eine solide und dennoch lebensvolle Inszenierung mit schauspielerisch wie musikalisch ├╝berzeugender Leistung.

Auf diesen Beitrag antworten
Arno Neumann schrieb zu Alcina:
verfasst am Montag, den 15.06.2015 um 21:35 Uhr
 

Mir war klar, dass die Regie sich bei H├Ąndel etwas einfallen lassen muss, es sei denn, man versucht es ├á la Berliner Staatsoper in den achtziger Jahren mit einer historisch bis ins Detail peniblen, hoch ├Ąsthetischen Darbietung. Doch schon der Publikumszuspruch jetzt in Cottbus lie├č Ungewohntes erwarten. Und so war es dann auch. Um es kurz zu machen: Es war ein Gl├╝cksfall, ein Musterbeispiel des Heranholens eines historischen Werkes in die Gegenwart, keine im Kost├╝m h├Ąngen bleibende Aktualisierung, sondern ein Aufschlie├čen von der gesellschaftlichen wie menschlichen Substanz her. Da stimmte alles: Die ├Ąu├čere Sch├Ąbigkeit der Eingangssentenzen, der Rahmen, der die Handlung historisch erdete, H├Ąndels Zeit. Und dann der Kontrast, der schon die Hohlheit signalisierte, mit dem Konsumtempel, in dem die Verf├╝hrung durch Alcina nur eine der Verf├╝hrungen ist. Und pl├Âtzlich sieht, h├Ârt und f├╝hlt man, welch menschlicher Wert, welche Tragik, welch pulsierendes Leben in dieser Zaubergeschichte steckt. Ich musste mir einige Male bewusst machen, dass ich H├Ąndel h├Âre und nichts Gegenw├Ąrtiges!

Auf diesen Beitrag antworten
August Liebeskind schrieb zu :
verfasst am Montag, den 15.06.2015 um 19:20 Uhr
 

Das 8. Philharmonische Konzert wird wohl f├╝r lange Zeit unser letztes bleiben.
Noch nie haben wir etwas Schrecklicheres erleben m├╝ssen. Reihenweise Zuh├Ârer, die sich mit aller Macht die Ohren zupressten, wenn sie nicht hochakut den Konzertsaal verlassen konnten, sprechen f├╝r sich. Unendlicher, sinnloser, unstrukturierter Krawall von unmotivierten und lustlosen Musikern, dem man hilflos und qualvoll ausgesetzt war. Schade, um jede Minute dieses verdorbenen Abends.
Zuk├╝nftig diese Experimentierexzesse ohne uns!

Auf diesen Beitrag antworten
Jutta Schubert schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Samstag, den 06.06.2015 um 19:08 Uhr
 

Ich war am Freitag ohne wirkliche Kenntnis ├╝ber das St├╝ck im Theater und war ├╝berw├Ąltig von diesem tollen Erlebnis! Dass mehr als die H├Ąlfte der Sitzpl├Ątze leer waren ist wirklich schade! Es sind noch zwei Vorstellung, wer die nicht nutzt, hat wirklich was verpasst. Greta Dato war absolute Klasse!

Auf diesen Beitrag antworten
Susanne B. schrieb zu Alcina:
verfasst am Donnerstag, den 04.06.2015 um 18:54 Uhr
 

Ich war gestern in der "Alcina" - eine tolle Produktion mit einer fantastischen Hauptdarstellerin. Mir hat Laila Salome Fischer wahnsinnig gut gefallen und ich hatte sehr oft Tr├Ąnen in den Augen vor R├╝hrung. Und der Countertenor hat mir auch sehr gut gefallen. Herzlichen Gl├╝ckwunsch zu dieser wunderbaren Produktion! Ich werde wiederkommen!

Auf diesen Beitrag antworten
Bärbel Manke schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Montag, den 01.06.2015 um 15:24 Uhr
 

Dem Cottbuser Ballett ein ganz gro├čes Dankesch├Ân f├╝r den wundervollen Abend.
Es stimmt alles bei dieser Inszenierung, die hervorragenden T├Ąnzer, vorneweg Frau Greta Dato, sie ist eigentlich immer in diesen 90 Minuten auf der B├╝hne pr├Ąsent; die tolle Choreographie. Die wunderbare Musik und das tolle B├╝hnenbild. Hervorragend auch die Video- und Lichteffekte die, erg├Ąnzt durch die Kost├╝me, eine tiefgreifende Wirkung erzielten.

Auf diesen Beitrag antworten
juliane herwig schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Montag, den 01.06.2015 um 09:02 Uhr
 

Dies war ein ausserordentlich beeindruckender Abend. Von Anfang bis Ende sehr spannend inszeniert und Dank dieses gro├čartigen Ensembles sehr gut umgesetzt.

Auf diesen Beitrag antworten
Marion Goetz schrieb zu Gr├Ąfin Mariza:
verfasst am Donnerstag, den 14.05.2015 um 09:36 Uhr
 

Es war eine der sch├Ânsten Auff├╝hrungen im Theater Cottbus, eine tolle Leistung vom gesamten Team.

Auf diesen Beitrag antworten
Michaela Raffing schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Montag, den 11.05.2015 um 07:36 Uhr
 

Schwanen-Seele! Die Seele des Tanzes! - Ich danke euch! F├╝r diesen Abend! F├╝r Greta Dato! F├╝r anderthalb Stunden "nicht von dieser Welt"!

Auf diesen Beitrag antworten
Matze schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Sonntag, den 10.05.2015 um 18:31 Uhr
 

Ich war gestern spontan im Gro├čen Haus zur Premiere. Irre! Was f├╝r eine Frau! Greta die Gro├če! Wer sich eine Weile nicht dabei ertappte hat, wie ihm der Mund offen stehen bleibt, der gehe hin und sehe!

Auf diesen Beitrag antworten
Mario Ewert schrieb zu Das Cottbus-Projekt:
verfasst am Freitag, den 01.05.2015 um 11:18 Uhr
 

Der Wunsch nach theatraler Behandlung lokaler Themen (zumal im unten von Hr. Stark geforderten globalen Kontext) klingt nachvollziehbar und w├╝nschenswert. Doch braucht ein solch anspruchvolles Verlangen kreative, leistungsf├Ąhige Menschen, die es hier(!) anpacken wollen. Solche Typen erwarten - wie anspruchsvolle Pflanzen - auch eine entsprechende Umwelt. Eine Stadt, die sich nur dem Bewahren verpflichtet f├╝hlte, l├Ąsst keinen Raum f├╝r neues Wachstum. Eine Gesellschaft, deren Grundlage die Verdr├Ąngung der Vergangenheit bildet, hat keine N├Ąhrstoffe f├╝r neues Wachstum. So wachsen die interessantesten Exemplare halt da, wo Klima und Boden gut sind.
Bisher tun immer viele Entscheidungstr├Ąger so, als wenn dies nur mit dem Gehalt zusammen hinge. Ist dem denn wirklich so?
In welcher Welt wir leben, entscheiden wir jeden Tag ein wenig selbst, auch in unserem direkten pers├Ânlichen Umfeld. Das und nur das, m├Âchte diese versp├Ątete Aufarbeitung lokaler Geschichte - nach meiner Auffassung - verhandeln. Das es hier 25 Jahre gedauert hat, berichtet ja auch etwas. Was sind die Schlussfolgerungen aus j├╝ngerer lokaler Geschichtsbew├Ąltigung? Sei ein skrupeloser Egoist und dann versteck dich mit der Beute und lass Zeit vergehen.
Die sich aus derartigen Lehren n├Ąhrende Folgegeneration darf einem Sorgen machen. - Vielleicht gibt es ja auch einmal eine Fortsetzung des Cottbus Projekts, die uns etwas ├╝ber das Hier und Jetzt berichtet.

Auf diesen Beitrag antworten
Michael Philipp Stark schrieb zu Das Cottbus-Projekt:
verfasst am Montag, den 20.04.2015 um 19:53 Uhr
 

Ach Gott, das wirkte ja wie aus der Zeit gefallen! Eine Reise aus der Wendezeit bis in die Zukunft von Cottbus sollÔÇÖs sein ÔÇô ja, aber da will doch keiner mit! Glaubt ihr wirklich, dass das von denjenigen, die angekommen sind in der Gegenwart, irgendeinen interessiert? Die sich engagieren, streiten um die Kommunalfinanzierung kurz vor der Kreisgebietsreform, die Geld machen wollen, vertreiben Spreewaldgurken in China und die ÔÇ×KreativenÔÇť gr├╝nden noch eine weitere ÔÇ×Wilde BarbaraÔÇť (gibt noch einige Stra├čennamen in dieser Stadt, die so eine vertragen!) Warum sollten diese Leute ihre V├Ąter mit ÔÇ×WahrheitskommissionenÔÇť qu├Ąlen? Warum ihren Enkelinnen nicht zuh├Âren, statt immer wieder den gleichen Sermon ├╝ber ÔÇ×PauschalisierungenÔÇť und ÔÇ×Aber mein gelebtes Leben!ÔÇť herunterzuleiern? Warum nicht wenigstens ÔÇô statt Jugendklischees zu rappen ÔÇô drei reale Gr├╝nde aufz├Ąhlen, weshalb sie wiederkommen wollen oder meinethalben auch bleiben? Ich habÔÇś nichts gegen Geschichte, keinesfalls. Aber nach einem Jahr in dieser Oststadt nichts anderes entdeckt zu haben als den alten Muff und Mief, das ist einfach zu wenig. Als w├Ąre die Zeit seit 89 stehen geblieben! Liebe Theatermacher, globalisiert euch!

Auf diesen Beitrag antworten
Astrid Gerogk schrieb zu Das Cottbus-Projekt:
verfasst am Montag, den 20.04.2015 um 09:52 Uhr
 

Was f├╝r eine Premiere! ├ťberhaupt: Was f├╝r ein Projekt!! Wie nah dran an dem, was mich in den vergangenen Jahre so sehr besch├Ąftigte. Ein besonderer Dank an Michael Becker: Seine Gestaltung des ehemaligen Cottbuser Wohnungsbauchefs ging mir unter die Haut. Ein packender Abend. Danke!

Auf diesen Beitrag antworten
Robbie Fripp schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Sonntag, den 19.04.2015 um 21:04 Uhr
 

Gestern (18.04.2015) war ich zum ersten Mal in Ihrem tollen Theater. Es hat mir wunderbar gefallen! Vielen Dank f├╝r die wirklich gute Auff├╝hrung von "Hoffmanns Erz├Ąhlungen". Das B├╝hnenbild, die Inszenierung und die Stimmen: grandios! Weiter so, ihr steht Berlin in nichts nach ...

Auf diesen Beitrag antworten
Hanna Schwarz schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Sonntag, den 19.04.2015 um 19:13 Uhr
 

Mitrei├čend auf allen Ebenen! Abgesehen von den wunderbaren Schauspielk├╝nsten und der gute Balance zwischen kom├Âdiantischen Elementen und der Ernsthaftigkeit des Lebens ist dieses St├╝ck in erster Linie bewegend. Im Vordergrund stehen zwar die Probleme der arbeitst├╝chtigen Mittelschicht, jedoch wird auch die Zerrissenheit der j├╝ngeren Generation sehr treffend dargestellt. Diese k├Ânnen sich hervorragend mit der Rolle von Johannes Kienast identifizieren und machen sich Gedanken ├╝ber ihren jetzigen Stand im Leben. Daher auch sehr empfehlenswert f├╝r Sch├╝ler und Studenten, die sich auf einen fesselnden Abend freuen k├Ânnen.

Auf diesen Beitrag antworten
Petra Domke schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Sonntag, den 19.04.2015 um 08:38 Uhr
 

Ich habe gestern die offene Probe zum Balett "Schwanenseele" besucht. Vielen Dank f├╝r die umfangreiche Einf├╝hrung in dieses Balett. Regisseur, Choreografin,B├╝hnenbildnerin und Dramaturg und T├Ąnzer haben mit viel Engagement und Einf├╝hlungsverm├Âgen die "Schwanenseele" eingef├╝hrt. Es wird mit Sicherheit ein Fest der Sinne. Ich freue mich darauf.

Auf diesen Beitrag antworten
Bärbel Manke schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Donnerstag, den 16.04.2015 um 09:08 Uhr
 

Gestern Abend durften wir eine wunderbare Inszenierung des Staatstheaters sehen.
Das St├╝ck ist hochaktuell und sehr gut angelegt. Teilweise taten die Aussagen der Darsteller weh, richtig weh, denn dem Publikum wird der Spiegel vorgehalten. Wie weit geht der Einzelne, wenn er/sie f├╝rchten muss, die Arbeitsstelle zu verlieren. Wen verr├Ąt man und wen hofiert man. Teilsweise habe ich an Manns "Untertan" denken m├╝ssen.
Ich danke dem Ensemble f├╝r den wunderbaren Abend. Das St├╝ck ist sehenswert, dank der Darsteller, des B├╝hnenbildes und der Gesamtinszenierung.

Auf diesen Beitrag antworten
Mario Ewert schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Mittwoch, den 15.04.2015 um 11:47 Uhr
 

Am 11.04.15 sah ich in unserem Haus mehr als nur eine gute Schauspielinszenierung. Darsteller, Ausstattung und Dramaturgie lie├čen kaum jemanden unber├╝hrt. Hier wurde offensichtlich mehr als nur eine CD zerst├Ârt, auch so manche Illusion ÔÇô des sogenannten Mittelstandes ÔÇô wurde als solche lokalisiert und zur Bewertung gebeten.
Unbedingt ansehen, danach sollte man sich viel zu erz├Ąhlen haben.

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Joachim Saretz schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Sonntag, den 12.04.2015 um 14:11 Uhr
 

Am Sonnabend vormittag war in der ├Ârtlichen Zeitung noch die Rede von einer Fusion des Staatstheaters mit den Uckerm├Ąrkischen B├╝hnen Schwedt und den Theatern in Frankfurt und Senftenberg. Am Abend dann war alles Makulatur. Mit einer grandiosen Premiere wurde die Fusion des ehemaligen Staatstheaters als Studio mit den Heroen des b├╝rgerlichen Bildungsfernsehens SuperRTLPro7Sat1.co gefeiert und vom Publikum mit begeistertem Applaus angenommen. Dargeboten wurde im bew├Ąhrten Stile von ÔÇ×NewtopiaSuperDschungelCampStarÔÇť das neue Showprofil ÔÇ×WirMachenParty ÔÇô HautaufAllesundJedenÔÇť, vor allem laut und heftig. Eine differenzierte Auseinandersetzung mit den aktuellen Problemen des heutigen Wohlstandsbildungsmittelschichtb├╝rgertum unserer Gesellschaft. Dank der
Einschalt(Auslastungs)quoten von mehr als 90% ist mit weiteren Folgen in K├╝rze zu rechnen.

Es war einmal vor l├Ąngerer Zeit, als in dem damaligen noch Staatstheater St├╝cke mit Titeln wie ÔÇ×SchimmelreiterÔÇť, ÔÇ×Wie im HimmelÔÇť oder auch ÔÇ×Effi BriestÔÇť gespielt wurden, ja Vereinzelte erinnern sich noch wage daran, dass in l├Ąngst vergangenen Zeiten St├╝cke von Autoren wie Lessing, Schiller, Kleist und, jawohl sogar Brecht, auf dem Programm gestanden haben sollen.

Oh Theater, wo f├Ąhrst Du hinÔÇŽÔÇŽ.?

Auf diesen Beitrag antworten
Siegfried H. schrieb zu Alcina:
verfasst am Donnerstag, den 09.04.2015 um 21:11 Uhr
 

Ich bin extra aus Berlin angereist, um diese wunderbare Oper zu sehen und bin restlos begeistert von dieser Alcina-Produktion. Eine kluge Inszenierung, ein beeindruckendes B├╝hnenbild, interessanter Einsatz des Balletts und eine fantastische Hauptdarstellerin! Laila Salome Fischer ist eine atemberaubende S├Ąngerin sowie Darstellerin und hat mich als Alcina restlos ├╝berzeugt! Ich freue mich sehr, dass man hier wahrscheinlich den Beginn einer gro├čen Karriere sehen kann.

Auf diesen Beitrag antworten
Paul Quast schrieb zu La Traviata:
verfasst am Mittwoch, den 08.04.2015 um 16:30 Uhr
 

Bez├╝glich des B├╝hnenbildes und der Inszenierung mag man geteilter Meinung sein; das ist aber bei einer Opernauff├╝hrung doch nicht so wichtig.
Ich hatte fast alle (!) Auff├╝hrungen besucht; jene aber am Ostermontag war unvergleichlich sch├Ân, mitreissend und unvergesslich. Es h├Ątte ein Abend in der Met oder der Scala gewesen sein k├Ânnen mit Maria Callas in der Titelrolle. Am Ostermontag war Frau Stanley mindestens ebenb├╝rtig; ihre Stimme ist allerdings w├Ąrmer und sch├Âner. Man brauchte nur einmal mit geschlossenen Augen zuzuh├Âren, dann wusste man, dass Charme und Sch├Ânheit der S├Ąngerin nur eine "Zugabe" waren.
Auf jeden Fall hat Debra Stanley das Publikum (s. Standing Ovations) nicht nur verzaubert, sondern wie ein Wesen von einem anderen Stern entf├╝hrt, einschlie├člich aller Mitwirkenden, welche sich auch ihrerseits der Violetta (Traviata) nicht entziehen konnten.
Ein besonderes Lob gilt auch dem Dirigenten; er war einf├╝hlsam wie seinerzeit Karl B├Âhm, welcher immer den S├Ąngerinnen und S├Ąngern Zeit zum Singen liess und nie durch ├ťberziehung der Tempi gedr├Ąngt hatte.
Ich w├╝nschte, eine Wiederholung dieses Abends mit Frau Stanley w├Ąre m├Âglich.

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb zu :
verfasst am Donnerstag, den 26.03.2015 um 16:07 Uhr
 

Sehr geehrte Frau Hantschel,
ich vermute, Bach als ganz selbstverst├Ąndlich mehrsprachiger Mensch des durch und durch mehrsprachigen 18. Jahrhunderts h├Ątte kein Problem mit einem fremdsprachigem Titel f├╝r irgendein Konzert gehabt. Auch wenn ihm unter Umst├Ąnden das Englische etwas ferner lag als das Franz├Âsische ÔÇô er h├Ątte sein Vergn├╝gen daran gehabt, es sich zu erschlie├čen. ├ähnlich mag es den vielen Besuchern am vergangenen Samstag ergangen sein, bei denen wir offenbar mit unserem ÔÇ×DenglischÔÇť auf Resonanz stie├čen. Das macht Mut, es in allen F├Ąllen, wo die andere Sprache eine Funktion hat, wieder zu versuchen. Insofern handelt es sich bei unserem ÔÇ×Classic & ClubbingÔÇť-Abend ganz sicher nicht um einen Ausrutcher, wie es sich andererseits auch in all jenen F├Ąllen um keine Zuf├Ąlle handelt, in denen wir uns bewusst und kalkuliert der deutschen Sprache bedienen. Wir hoffen, dass wir wissen, was wir tun.

Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing
(Tut mir leid: Das ist meine Berufsbezeichnung)

Auf diesen Beitrag antworten
Jürgen Rhode, Kolkwitz schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Donnerstag, den 26.03.2015 um 14:45 Uhr
 

Guten Tag. Gestern abend, 25.3., besuchte ich die sch├Âne Vorstellung mit Katja Ebstein. Innerlich hatte ich mich auf eine Gedenkminute f├╝r die Absturzopfer eingestellt. Aber nichts passierte, leider. Ein kurzes Gedenken mit ein paar Worten w├Ąre eine w├╝rdige Geste gewesen. Bitte bei zuk├╝nftigen Anl├Ąssen, von denen ich hoffe, sie treten nicht ein, nicht einfach zur Tagesordnung ├╝bergehen.
MfG J. Rhode

Auf diesen Beitrag antworten
Marita Hantschel, Sprachfreunde Cottbus, Verein deutsche Sprache e.V. schrieb zu :
verfasst am Dienstag, den 24.03.2015 um 22:21 Uhr
 

Von Bach bis Batman, move on, classic & clubbing... was h├Ątte wohl Bach dazu gesagt? Beginnt jetzt das Staatstheater Cottbus zu verdenglischen? Haben die Werbetexter keine eigenen guten Ideen mehr, dass Sie englische Werbespr├╝che abkupfern m├╝ssen? Ist es nun allen Theaterbesuchern, die der englischen Sprache nicht m├Ąchtig sind, anzuraten, zuk├╝nftig das W├Ârterbuch dabei zu haben?
Wir helfen Ihnen gerne bei der Formulierung deutscher Titel und Werbetexte und hoffen, dass ihr "Classic&Clubbing" Abend nur ein Ausrutscher war.
H├Ątten Sie Bach und die Malerei aus der DDR mal weggelassen und gleich einen Amerikanischen Abend daraus gemacht, dann h├Ątte es vielleicht gepasst, sicherlich auch die Getr├Ąnke von Jimm's Diner.

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Marita Hantschel
Regionalleiterin Sprachfreunde Cottbus

Auf diesen Beitrag antworten
johanna karma schrieb zu Alcina:
verfasst am Samstag, den 14.03.2015 um 22:48 Uhr
 

Gerade aus der ALCINA zur├╝ck: DAS BESTE, WAS COTTBUS JE AUF DIE B├ťHNE GEBRACHT HAT. Gesang, Orchester, Inszenierung - eine gro├čartige Produktion!

Auf diesen Beitrag antworten
Marcus Lausch schrieb zu Alcina:
verfasst am Mittwoch, den 11.03.2015 um 19:10 Uhr
 

Eine Alcina!
W├╝nsche dem Haus eine gro├čartige Premiere.
Bis zum 1. Mai freue ich mich unb├Ąndig auf ein gro├čartiges Werk und Ihre Sicht auf das St├╝ck.

Toi, toi, toi dem Team! Das kann nicht schiefgehen. ;-)

Mit hohem Respekt, Sympathie und Gr├╝├čen aus der Hauptstadt

Marcus Lausch

Auf diesen Beitrag antworten
4 Kleinkoschener schrieb zu Papagenos Zauberfl├Âte:
verfasst am Montag, den 02.03.2015 um 21:15 Uhr
 

Unseren Kindern (2x9 Jahre) und uns hat die Vorstellung sehr gut gefallen. Das Thema wurde wirklich sehr gut verst├Ąndlich f├╝r Kinder und Opernlaien aufgearbeitet. Man kann dieses St├╝ck Kindern und Schulklassen nur empfehlen.

Auf diesen Beitrag antworten
Laura Heyner schrieb zu Shockheaded Peter:
verfasst am Dienstag, den 24.02.2015 um 15:21 Uhr
 

Tolles St├╝ck, super Kost├╝me und B├╝hnenbild und die Musik bleibt einem im Ohr. F├╝r Gro├č und Klein was dabei!

Auf diesen Beitrag antworten
Reinhard schrieb zu Sonnenallee:
verfasst am Sonntag, den 01.02.2015 um 11:27 Uhr
 

Das war ein derb-pr├Ąchtiger Abend! Musik, Gesang, Handlung total stimmig und, auch wenn man die Filmvorlage kannte, immer wieder spannend. Obendrein noch das ├╝beraus gelungene B├╝hnenbild nebst den vielen Kost├╝men (wie viele waren es eigentlich?), ein Augenschmaus! Klar, dass die Premiere ausverkauft war, die Zufriedenheit der Zuschauer d├╝rfte wohl f├╝r weitere ausverkaufte Vorstellungen sorgen. Danke f├╝r den gelungenen Abend!

Auf diesen Beitrag antworten
Eberhard Richter schrieb zu SCHAUSPIEL:
verfasst am Dienstag, den 20.01.2015 um 14:53 Uhr
 

F├╝r mich waren beide St├╝cke (aus dem Schauspielabend "Deutschland - Wunder und Wunden" - A.d.R.) beeindruckend und ich habe sie unter Bekannten weiter empfohlen.
Eine kritische Anmerkung: Ein ehemaliger Oberst der NVA h├Ątte niemals freiwillig die Jacke mit den 2 Sternen eines Oberstleutnant angezogen. (Wenn ich mich nicht verguckt habe, waren es nur 2.) Das k├Ąme einer Selbstdegradierung gleich. Meine Meinung: wer in der Historie herumwandert und Botschaften r├╝ber bringen will, sollte auch auf Details achten. Ungenauigkeiten machen zumindest mich misstrauisch.

Auf diesen Beitrag antworten
Wilke schrieb zu La Traviata:
verfasst am Samstag, den 17.01.2015 um 09:26 Uhr
 

Haben La Traviata als Gastvorstellung am 16.01.15 im Brandenburger Theater gesehen.
Einfach wunderbar. Tolle S├Ąnger. Wir sind begeistert.
Vielen Dank

Auf diesen Beitrag antworten
wolfgang rosenthal schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Montag, den 15.12.2014 um 10:59 Uhr
 

auch wir (aus berlin kommend) w├╝rden einen fr├╝heren beginn begr├╝├čen. schon 2 mal mussten wir rennen, um den zug um 22.00 zu schaffen. das konzert am 14.12. war ein hochgenuss und noch l├Ąnger in erinnerung bleiben. MfG Wolfgang Rosenthal,Berlin

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb zu FAMILIENKONZERTE:
verfasst am Dienstag, den 25.11.2014 um 21:18 Uhr
 

Hallo Amanda,
welches unserer Kinderkonzerte meinen Sie? Das f├╝r die Minis (f├╝r Kinder bis 2 Jahre)? Das n├Ąchste findet am 22.1., 9.30 Uhr statt. Oder die "Mucki-Konzert f├╝r die 3- bis 5j├Ąhrigen? So eins spielen wir wieder am 27.1., 9.30 Uhr. Oder das n├Ąchste Familienkonzert f├╝r alle ab 6? Darauf m├╝ssen Sie und die Ihren noch etwas warten: Das n├Ąchste Konzert ist am 1.3.; daf├╝r wird dann aber auch "ins Universum gelauscht". Einladen k├Ânnen wir leider zu diesen Konzerten nicht. Sie finden sie aber alle in unseren gedruckten Monatspl├Ąnen oder unter www.staatstheater-cottbus.de oder per Flyer im Besucher-Service.

Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Amanda schrieb zu FAMILIENKONZERTE:
verfasst am Dienstag, den 25.11.2014 um 09:37 Uhr
 

Ich w├╝nschte es gebe eine Einladung per Verteilerliste. Schon wieder das Konzert f├╝r Kinder verpasst! Schade.

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Mittwoch, den 05.11.2014 um 06:12 Uhr
 

Ihren Wunsch wollen wir in unseren zuk├╝nftigen Planungen gern ber├╝cksichtigen. Ab und an sind uns durch Veranstaltungen am Sonntagvormittag, die Abonnentenplanung (die Theaterabonnenten des Rings Sonntag II besuchen die Vorstellungen ihres Rings immer 19 Uhr), Konzerte oder Gastspiele die H├Ąnde gebunden. Was dar├╝ber hinaus m├Âglich ist, soll gemacht werden.

Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
A. schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Montag, den 03.11.2014 um 22:09 Uhr
 

Bitte mehr von den Nachmittagsvorstellungen am Wochenende! Bei den "tollen" Verbindungen der ├Âffentlichen Verkehrsmittel in Cottbus ist es ziemlich schwierig, wenn man am Rand der Stadt wohnt, kein Auto besitzt und das Taxi zu teuer ist. Leider habe ich mir den ein oder anderen Theaterbesuch schon "verkniffen", da es einfach keine M├Âglichkeit mehr gab, nach Hause zu kommen. Tags├╝ber stehen die Chancen besser, von A nach B zu kommen.

Auf diesen Beitrag antworten
Susanne Swajka schrieb zu Gr├Ąfin Mariza:
verfasst am Sonntag, den 26.10.2014 um 11:14 Uhr
 

Einfach nur begeistert! Super Gesangs- und Schauspielleistung. Wunderbare Inszenierung mit Herz und Humor! Kost├╝me grandios und ├╝berhaupt: es war ein wunderbarer Operetten-Abend! Ich komme wieder!

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb zu KONZERTE:
verfasst am Montag, den 06.10.2014 um 19:47 Uhr
 

Liebe Familie Mattner,
mit den Mucki-Konzerten f├╝r Familien mit Kindern zwischen 3 und 5 Jahren wollen wir an die Konzerte f├╝r Minis ankn├╝pfen, f├╝r Kinder bis 2 Jahre. Das gelingt uns in der Terminplanung nicht so gut, wie wir uns das w├╝nschen: Wir finden leider keine Konzerttermine am Wochenende. So haben wir uns entschieden, einige Konzerte in der Woche zu spielen - in der Erwartung, das Gruppen aus Kindertageseinrichtungen zu uns kommen (was auch tats├Ąchlich der Fall ist, das letzte Konzert war ausverkauft), und in der Hoffnung, dass die eine oder andere Familien sich doch auch auf den Werktag einrichten kann.
Wir suchen f├╝r das neue Jahr nach M├Âglichkeiten an Samstagen bzw. Sonntagen. Bitte schauen Sie in unsere Monatspl├Ąne; dort finden Sie gegebenenfalls die aktuellen Termine.

Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Lt. PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Böhm, Dieter schrieb zu La Traviata:
verfasst am Samstag, den 04.10.2014 um 22:38 Uhr
 

Es war eine grandiose Vorstellung. Wir sind noch ganz beeindruckt von dieser gelungenen Vorstellung. Das B├╝hnenbild gefiel uns au├čerordentlich. Wir sind sehr stolz auf unser Theater.

Auf diesen Beitrag antworten
Mattner schrieb zu KONZERTE:
verfasst am Donnerstag, den 02.10.2014 um 20:05 Uhr
 

Wieso sind die Mucki-Konzerte werktags Vormittag, obwohl f├╝r Familien beworben? Der normale Vater/Mutter geht zu der Zeit arbeiten. Schade

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Freitag, den 19.09.2014 um 10:09 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Schiltz,
danke f├╝r den Hinweis. Wir werden uns eine L├Âsung ausdenken, die Ihren W├╝nschen entspricht. Zurzeit finden Sie unter www.staatstheater-cottbus.de/service/abonnement/theaterabos eine ├ťbersicht ├╝ber die Premieren im Gro├čen Haus, die in unserem Premierenanrecht zusammengefasst sind. Die Premieren in der Kammerb├╝hne bzw. in der Theaterscheune fehlen hier leider. Ich habe mir erlaubt, eine ├ťbersicht an Ihre E-Mail-Adresse zu schicken.

Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
B.Manke schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Freitag, den 19.09.2014 um 09:43 Uhr
 

Das war ein wundervoller Abend, wenn auch leider sehr kalt - da haben nicht nur die Zuschauer gelitten, das Ensemble auch. Die Inszenierung ist gro├čartig und die Schauspieler ebenfalls gro├čartig und schlagfertig. Es hat uns sehr gut gefallen.
Vielleicht sollte f├╝r n├Ąchstes Jahr das kulinarische Angebot vielf├Ąltiger und mediteraner sein. Wir bedanken uns auf alle F├Ąlle bei allen, die diesen wunderbaren Abend m├Âglich gemacht haben.

Auf diesen Beitrag antworten
Eberhard Schiltz schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Donnerstag, den 18.09.2014 um 17:28 Uhr
 

Ich wollte alle PREMIEREN-Termine f├╝r diese Spielzeit bequem in meinen Kalender ├╝bernehmen, leider konnte ich auf der Internetseite keine Sortierung des Programms unter diesem Gesichtspunkt finden.
Vielleicht kann man ja die Sortierung um den Punkt Anrechte erweitern, so da├č man alle Premierentermine, Uhrzeit und den Namen des St├╝cks auf einen Blick hat
und so sich die Informationen einfach in seinen Kalender kopieren kann.
Mich w├╝rde es jedenfalls freuen, wenn das gelingt

Mit freundlichem Gru├č
E. Schiltz

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb zu OPER:
verfasst am Montag, den 15.09.2014 um 10:16 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Harbott,
was macht Sie so zornig? Vertrauen Sie uns bitte, wir haben einen - angesichts unserer Ensemblegr├Â├če und unserer Produktionskapazit├Ąt - vern├╝nftigen Plan. Besetzungen ver├Âffentlichen wir, wenn die Operndirektion sie ausgehangen hat. Das ist bei der ersten Produktion dieser Spielzeit, der GR├äFIN MARIZA, der Fall. Alle weiteren Besetzungen f├╝r eine neue Kinderoper, f├╝r H├Ąndels ALICINA, Puccinis TURANDOT und eben Richard Strauss' ELEKTRA sind noch "in Arbeit". Die Premiere von ELEKTRA findet am letzten Tag der laufenden Spielzeit statt; diesen Termin konnten wir bereits vermelden. Alle weiteren Vorstellungen werden in der kommenden Saison gezeigt. Sie werden ausw├Ąhlen k├Ânnen. Ich hoffe sehr, dass einer unserer Spieltermine in Ihren Kalender passt.
Viele Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Ulrich Harbott schrieb zu OPER:
verfasst am Samstag, den 13.09.2014 um 18:05 Uhr
 

Was ist das f├╝r eine Kapriole mit Elektra. Sie machen eine Operninszenierung, Neuinszenierung und habe keine Besetzung? Gut, kann sich ja noch finden. Aber Sie machen nur eine einzige Auff├╝hrung? Was soll der Unsinn?

Auf diesen Beitrag antworten
Detlef Kurth schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Sonntag, den 13.07.2014 um 15:14 Uhr
 

Lieber Herr Sch├╝ler und alle Beteiligten des Fidelio,
das war eine beindruckende und tief bewegende Auff├╝hrung des Fidelio an authentischer Spielst├Ątte. Daf├╝r herzlichen Dank an alle Beteiligten. Das war eine grossartige Inszenierung, die man nicht h├Ątte besser machen k├Ânnen. Am meisten war ich erstaunt ├╝ber die au├čerordentlich gute technische Umsetzung der Musik├╝bertragung und die Verst├Ąrkung des Gesangs. Das klang alles sehr nat├╝rlich, und das ist bei Opern-Air-Veranstaltungen keineswegs die Regel. Auch das "Drumherum" war perfekt organisiert und so konnte man einen au├čergew├Âhnlichen Opernabend verbringen. Wieder einmal hat sich die Anreise aus Berlin gelohnt.

Alles Gute und mit herzlichen Gr├╝├čen
Ihr
Detlef Kurth

Auf diesen Beitrag antworten
Anne schrieb zu Fidelio:
verfasst am Mittwoch, den 09.07.2014 um 20:18 Uhr
 

Ein gro├čartiges Projekt, vor allem bei dieser historisch beladenen Auff├╝hrungsst├Ątte! Ein besseres Zeichen l├Ąsst sich kaum setzen. Und wenn Altkader und sonstige fragw├╝rdige Personen versuchen, die Veranstaltung mit Feuerwerksk├Ârpern zu st├Âren, k├Ânnen wir angesichts solch plakativer Primitivit├Ąt nur mitleidig l├Ącheln.
Gl├╝ckwunsch an das Staatstheater, das sich trotz der Versuche aus gewissen Kreisen, das Projekt zu verhindern, nicht von seinem Plan abbringen lie├č.

Auf diesen Beitrag antworten
Jens Arndt schrieb zu Fidelio:
verfasst am Mittwoch, den 09.07.2014 um 15:07 Uhr
 

Ich besuchte die Vorstellung am Fr., den 04.06.14. Dieses Projekt hat mich sehr ergriffen, die Atmosph├Ąre dieses Schauplatzes war beeindruckend. Darstellerisch und von der Inszenierung her fand ich es toll (wobei "Fidelio" musikalisch nicht zu meinen Lieblingsopern geh├Ârt).
Eine Vorgehensweise Eures Hauses finde ich jedoch sehr zwiesp├Ąltig: Sicher wollt Ihr den Besuchern einen Gefallen tun, wenn die teureren Preiskategorien im Falle von Unwetter dann alternativ eine Auff├╝hrung direkt im Theater sehen d├╝rften. Ich pers├Ânlich bin froh, eine der "g├╝nstigeren" Kategorien gew├Ąhlt zu haben. Abgesehen davon, dass es akkustisch und vor allem vom visuellen Gesamteindruck keinen Unterschied macht, wenn man mehr seitlich und hinten sitzt, finde ich es unangemessen, bei verdoppelten Ticketpreisen (55.-ÔéČ /69.-ÔéČ) dann lediglich einer nur halbszenischen Auff├╝hrung beizuwohnen.
Mein gro├čes Kompliment an Eure S├Ąnger aus dem Ensemble, aber die eingekauften G├Ąste Miriam Gordon-Stewart und Craig Bermingham waren s├Ąngerisch wirklich nur Mittelma├č bei Intonation und Stimsch├Ânheit. M├Âge hoffentlich ein Gro├čteil der Einnahmen diesem Menschenrechtszentrum zugute kommen.

Auf diesen Beitrag antworten
Achenbach,Wolff schrieb zu Fidelio:
verfasst am Sonntag, den 06.07.2014 um 01:46 Uhr
 

Es ist sehr ersch├╝tternd gewesen, wer noch nicht richtig geglaubt hat, was in der DDR passiert ist, erf├Ąhrt es hier, zumal, wenn er indirekt von einem Gefangenen wei├č, der 4 Jahre dort ausharren mu├čte, weil er als Akademiker eine riesige Summe kostete. Dank dem Menschenrechtsverein f├╝r die Idee, danke, Herr Sch├╝ler, f├╝r die hervorragende Inszenierung und die Erstellung eines ersch├╝tterfnden riesigen Opernevents, dass trotz seiner Gr├Â├če nichts an Eindringlichkeit einb├╝├čte. 21 Uhr ist nicht zu sp├Ąt, eine Kerkerszene im Hellen geht nun mal nicht, da mu├č man schon mal ├╝bernachten. Danke den ohne Ausnahme hervorragend agierenden hauseigenen Solisten, von denen Herr J├Ąpel als Pizarro eine atemberaubende Stimme und darstellerische Partie lieferte, und auch Cornelia Zink sowie den anderen Solisten, in beiden Besetzungen. Das m├╝├čte man man n├Ąchstes Jahr wieder machen. Bis dahin kann man sicher auch die Hauptpartien, insbesondere den Tenor besser besetzen, wom├Âglich auch aus eigenem Kr├Ąfte, und es gibt ja noch andere Opern ├╝ber Willk├╝r....WRA

Auf diesen Beitrag antworten
S. von Fiebig schrieb zu Fidelio:
verfasst am Donnerstag, den 26.06.2014 um 12:09 Uhr
 

Um die Resonanz des Spektakels beneide ich das Theater nicht. Falsche Zeit, falscher Ort, falscher Spielleiter. Warum wurde Casdorf nicht gefragt?

Auf diesen Beitrag antworten
Peggy K schrieb zu Purcell-Pieces & Pieces Of Nyman:
verfasst am Donnerstag, den 12.06.2014 um 14:15 Uhr
 

These two ballet's showed that greatness, can be achieved from a small versatile company such as this one. The commitment these dancer gave in these two pieces brought a magic to the stage! A sense of mystery, strength, grace, and beauty was displayed by all the dancer. Thankyou for sharing this with your audience. Mostly I thank my son Stefan Kulhawec. I am so proud of your achievements.

Auf diesen Beitrag antworten
Uta Janietz schrieb zu Was ihr wollt:
verfasst am Freitag, den 30.05.2014 um 16:28 Uhr
 

Sehr sehenswert, auch wenn sich der Anfang schwer tut. Die Inszenierung wird mit jeder Szene unterhaltsamer, tiefgr├╝ndiger kurzweilig.... selber ├╝berzeugen lohnt sehr! FG

Auf diesen Beitrag antworten
Detlef Kurth schrieb zu Orfeo ed Euridice (Orpheus und Eurydike):
verfasst am Donnerstag, den 22.05.2014 um 18:38 Uhr
 

An all Beteilgten der Auff├╝hrung von ORFEO ED EURIDICE

Mit gro├čer Vorfreude sind wir wieder aus Berlin abgereist und wurden belohnt mit einer tollen Auff├╝hrung von ORFEO ED EURIDICE. Die Solisten waren gro├čartig, das Orchester unter Marc Niemann spielte hervorragend und Die Inszenierung von Martin Sch├╝ler war einfach nur bezaubernd. Wie auch alle anderen Inszenierungen von Herrn Sch├╝ler, die wir kennenlernen durften ├╝berzeugte auch diese wieder voll und ganz. Keine M├Ątzchen oder alberne Regieeinf├Ąlle, wie sie auf gr├╝├čeren Opernb├╝hnen heutzutage gang und g├Ąbe sind, sondern eine kluge Regie und wiedermal auch die tolle Lichtregie sorgten f├╝r einen atemberaubenden Opernabend. Wir sind jedenfall gl├╝cklich nach Berlin zur├╝ck gefahren. Danke an alle Beteiligten und besonderen Dank an Martin Sch├╝ler.
Jetzt kommen wir in dieer Spielzeit nochmal zu FIDELIO und freuen uns besonders auf TURANDOT und ELEKTRA in der Spielzeit 14/15.

Herzliche Gr├╝├če aus Berlin
Ilona Hinz und Detlef Kurth

Auf diesen Beitrag antworten
Christoph Dehnhardt schrieb zu Fidelio:
verfasst am Sonntag, den 18.05.2014 um 16:12 Uhr
 

Auch mich interessiert es sehr (das Projekt FIDELIO. Die Freiheitsoper im Zuchthaus - Anm. d. Adm.), und ich werde daf├╝r wohl zum ersten Mal in meinem Leben nach Cottbus fahren. Uhrzeit und Ort sehen auch interessant aus!

Auf diesen Beitrag antworten
Joachim Groß schrieb zu La Traviata:
verfasst am Sonntag, den 18.05.2014 um 05:57 Uhr
 

Wir- meine Frau und ich - erlebten gestern (17.5.2014) Ihr Gastspiel in Potsdam und sind begeistert! Es war unser 41. Polterabend, der gekr├Ânt wurde von Ihrer Auff├╝hrung.
Mit Leidenschaft, gro├čer Hingabe und K├Ânnen brachte Ihr Ensemble diese gro├čartige Musiktrag├Âdie zum Klingen. Ich wei├č gar nicht, wen ich hervorheben soll, denn damit gerieten andere ins Hintertreffen. Alles stimmte: Die Musiker und der Dirigent harmonierten perfekt mit den B├╝hnenakteuren, der Chor entfaltete eine gro├če Dynamik und Frische; die Gegens├Ątze der Handlungsinhalte waren klar und mit gro├čem K├Ânnen herausgearbeitet; alles war prima!
Ich bedanke mich f├╝r dieses Erlebnis und hoffe, einmal in Ihrem Theater eine Auff├╝hrung miterleben zu d├╝rfen.
Wir sind sonst mehr dem Konzert zugewandt, aber diese Auff├╝hrung zeigte uns, dass man auch in der klassischen Musik nicht einseitig bleiben darf.
Alles Gute und weiter so!

Mit freundlichem Gru├č

Joachim Gro├č

Auf diesen Beitrag antworten
Hans Wähner, Görlitz schrieb zu Fidelio:
verfasst am Donnerstag, den 08.05.2014 um 17:53 Uhr
 

Schade, der letzte Zug der ODEG geht ab Cottbis 23.04h.

Auf diesen Beitrag antworten
Detlef Kurth schrieb zu La Traviata:
verfasst am Mittwoch, den 07.05.2014 um 13:44 Uhr
 

Wieder einmal Gratulation an das Staatstheater Cottbus zu dieser Produktion. Sowohl musikalisch als auch szenisch sehr gut gelungen.Die Inszenierung entspricht dem Zeitgeist, ohne ohne aufgesetzt modern wirken zu m├╝ssen. Auch musikalisch und s├Ąngerisch lohnt ein Besuch in jedem Fall. Wir werden uns noch eine weitere Vorstellung ansehen.

Auf diesen Beitrag antworten
Thomas Hilberer schrieb zu Fidelio:
verfasst am Sonntag, den 27.04.2014 um 09:17 Uhr
 

Die Auff├╝hrung interessiert mich sehr, und ich w├Ąre daf├╝r gerne nach Cottbus gefahren - aber 21 Uhr ist entschieden zu sp├Ąt. Schade!

Auf diesen Beitrag antworten
Christoph Hein schrieb zu La Traviata:
verfasst am Samstag, den 26.04.2014 um 02:01 Uhr
 

Ich habe die Inszenierung nun zweimal gesehen und bin musikalisch sehr begeistert! Orchester und S├Ąnger sind einfach grandios. Die Inszenierung finde ich dagegen eher nicht gelungen.

Sehr ├Ąrgerlich: Sitzt man im zweiten Rang, so h├Ąngen die Scheinwerfer ├╝ber der Vorb├╝hne vor den ├ťbertiteln. F├╝r jemanden, der die Handlung und den Text nicht kennt, ist es so schwieriger mitzulesen. Darauf h├Ątte man achten m├╝ssen.

Auf diesen Beitrag antworten
Detlef Kurth schrieb zu Peer Gynt:
verfasst am Mittwoch, den 09.04.2014 um 23:36 Uhr
 

Gl├╝ckwunsch an das Staatstheater Cottbus und Intendant Martin Sch├╝ler zu dieser Produktion. Diese Opernrarit├Ąt zu erleben hat wieder einmal die Reise nach Cottbus gelohnt. Eine tolle phantasievolle und spannende Inszenierung mit gro├čartigen B├╝hnenbildern und Kost├╝men hat diesen Abend sehr kurzweilig gemacht. Dazu begetragen haben nat├╝rlich auch das Orchester unter Evan Christ und die S├Ąnger, allen voran Andreas J├Ąpel und Cornelia Zink. Ich hoffe, das dieses St├╝ck auch in der n├Ąchsten Spielzeit auf dem Spielplan steht. Leider k├Ânnen wir am 3. Mai nicht kommen.
Nochmals Gratulation!!

Auf diesen Beitrag antworten
Heidrun Pohl schrieb zu La Traviata:
verfasst am Mittwoch, den 02.04.2014 um 09:19 Uhr
 

Ich war am 29.3. in der Premiere und fand sie musikalisch sehr gut. Gestern war ich in der zweiten Auff├╝hrung und war total begeistert. Sie war noch ergreifender, packender - einfach gro├čartig. Danke!

Auf diesen Beitrag antworten
FEZ schrieb zu La Traviata:
verfasst am Sonntag, den 30.03.2014 um 14:07 Uhr
 

Bei Verdi kommt es auf die ausdrucksvolle Darbietung der Einzelparts an. Dabei ist mir auch hier die Exposition meines Heimattheaters wichtig. Und wenn ich mich auf den voran gegangenen Beitrag beziehen darf, steht mir ein interessanter Theaterabend bevor. Will mir auch hier die Musik, die ich im ├ťberblick bereits kenne, anhand des Klavierauszuges erarbeiten. Dies v.a. um die Leistungen der K├╝nstlerinnen und K├╝nstler auch diesmal fachbezogen w├╝rdigen zu k├Ânnen. F├╝r mich ist der Kontakt zu diesem Hause ein unbeschreibliches St├╝ck Lebensqualit├Ąt.

Auf diesen Beitrag antworten
Claudia Finkbeiner schrieb zu La Traviata:
verfasst am Sonntag, den 30.03.2014 um 00:39 Uhr
 

Was f├╝r eine ergreifende Inzenierung! Ich danke dem ganzen Ensemble, auf und hinter der B├╝hne f├╝r diesen gro├čartigen Abend! Ich liebe diese Oper ganz besonders...es war au├čergew├Âhnlich sch├Ân!

Auf diesen Beitrag antworten
Andrea Fröhlich schrieb zu G├Âtterd├Ąmmerung:
verfasst am Montag, den 03.03.2014 um 13:47 Uhr
 

Wundervoll, fulminant, gro├čartig, komisch: Was f├╝r ein herrlicher Opernabend, und Dank auch an die sensationell freundlichen Servicekr├Ąfte, die auch die Pausen zu einer Freude machten.

Auf diesen Beitrag antworten
Thomas Heinrich schrieb zu KONZERTE:
verfasst am Sonntag, den 09.02.2014 um 17:28 Uhr
 

Bitte aktualisieren Sie Ihren Artikel zum Konzert mit der
Blues Symphony op. 118 | Urauff├╝hrung von GORDON SHERWOOD.
Sherwood verstarb am 02.05.2013 in Schongau.
Beste Gr├╝├če
T. Heinrich

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb zu Hoffmanns Erz├Ąhlungen:
verfasst am Dienstag, den 04.02.2014 um 22:15 Uhr
 

Sehr geehrte Frau Pohl,
ich bedaure sehr, dass wir Ihnen bei Ihrem Besuch nicht den erhofften gro├čen Opernabend zeigen konnten. Der Krankheitsfall im Opernensemble traf uns zu kurzfristig, um nach einen guten Ersatz finden zu k├Ânnen. Vom Vormittag zum Abend des gleichen Tages ist das kaum zu bewerkstelligen. Intendant Martin Sch├╝ler, der im Fall von HOFFMANNS ERZ├äHLUNGEN auch der Regisseur ist, hat auch improvisierte Ersatzl├Âsungen (z.B. mit einem stummen Darsteller, die Partie wird von der Seiten "eingesungen") gepr├╝ft. Auch hier war keine L├Âsung zu finden. In allen anderen Opern, die wir zu diesem Zeitpunkt im Repertoire hatten, spielte das erkrankte Ensemblemitglied ebenfalls tragende Rollen. Um unsere Besucher, die so kurzfristig nicht seri├Âs ├╝ber einen Ausfall zu informieren waren, nicht ohne jeden Ersatz wegschicken zu m├╝ssen, haben wir uns f├╝r das neue Weihnachtsprogramm entschieden - wissend, dass wir damit nicht allen Erwartungen gerecht werden k├Ânnen.

Ich hoffe sehr, dass Ihr n├Ąchster Besuch bei uns von solchen Misslichkeiten unbehelligt bleibt. Versuchen Sie es bitte, wir geben uns alle M├╝he. HOFFMANNS ERZ├äHLUNGEN erleben Sie wieder ab Januar 2015 im Gro├čen Haus.

Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Dienstag, den 04.02.2014 um 21:58 Uhr
 

Sehr geehrte Frau Staude-Stampe,
ich habe mich in der Kost├╝mdirektion erkundigt. Zurzeit ben├Âtigen wir keine weiteren Kinderschuhe. Dennoch vielen Dank f├╝r Ihr freundliches Angebot.
Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Jürgen Frölich schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Dienstag, den 04.02.2014 um 14:47 Uhr
 

Liebe Musiker, S├ĄngerInnen, B├╝hnenhandwerkerInnen und alle weiteren Beteiligte an dieser gro├čartigen Auff├╝hrung der G├Âtterd├Ąmmerung!
Vielen Dank f├╝r diesen wunderbaren Opernabend, wir sind voller Begeisterung und tief ergriffen aus Cottbus zur├╝ck nach Berlin gefahren. Die Inszenierung hat die Handlung hervorragend in Szene gesetzt, Solisten und Chor singen und spielen ausgezeichnet, Musik, Gesang, schauspielerisches Agieren, Licht und B├╝hne entf├╝hren mitrei├čend in jede Szene, das Orchester intoniert mit dem Dirigenten einf├╝hlsam und kraftvoll - es ist eine gro├če Freude, eine gro├če Oper an einem "kleinen" Haus so zu erleben. Wir w├╝nschen f├╝r die beiden letzten Vorstellungen des Rings so viel Spa├č und Freude am musizieren, wie wir es zu den bisherigen Auff├╝hrungen erleben durften.
Herzliche Gr├╝├če J├╝rgen Fr├Âlich

Auf diesen Beitrag antworten
Theresa Staude-Stampe schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Montag, den 27.01.2014 um 22:16 Uhr
 

Hallo,
so weit ich mich erinnern kann, gab es in der alten Spielzeit eine Suchanfrage nach ausgedienten Kinderschuhen. Damals hatten wir nichts abzugeben. Nun ist es so, dass wir ein paar ├╝brig haben, mit denen man wirklich nicht mehr durch die Gegend marschieren lassen kann. Bevor ich sie wegwerfe also meine Frage: Werden noch Kinderschuhe gebraucht?
Mit freundlichen Gr├╝├čen, Theresa Staude-Stampe

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Joachim Saretz schrieb zu Peer Gynt:
verfasst am Sonntag, den 26.01.2014 um 14:51 Uhr
 

Gl├╝ckwunsch Herr Sch├╝ler,
normalerweise bekommt man zum Jubil├Ąum ja selbst Geschenke, Sie aber haben anl├Ąsslich Ihrer 100. Inszenierung dem Publikum und allen Opernfreunden ein gro├čartiges Geschenk gemacht, Werner Egks Opernrarit├Ąt ÔÇ×Peer GyntÔÇť. Eine tolle Regieleistung, die dieses durchaus sperrige und ungew├Âhnliche Opernwerk zu einem spannenden und ideenreichen Abend werden lie├č. Alles passte, vom B├╝hnenbild ├╝ber fantasievolle Kost├╝me bis zu bestens aufgelegtem Solistenensemble und Chor. ├ťbertroffen nur noch von Herrn J├Ąpel. Man hat das Gef├╝hl, dieser Peer Gynt hat nur solange im Opernfundus geschlummert, bis er auf diese S├Ąngerpers├Ânlichkeit gesto├čen ist. Herr J├Ąpel ist die Idealbesetzung, er verk├Ârpert Peer Gynt wie ihn sich wohl Werner Egk nicht besser ertr├Ąumen konnte.
Gro├čes Dankesch├Ân an Sie, Herr Sch├╝ler, verbunden nat├╝rlich mit dem Wunsch nach weiteren solchen au├čergew├Âhnlichen Opernerlebnissen von

Prof. Dr. Agnes , Dr. Joachim und Sandra Saretz

Auf diesen Beitrag antworten
N. Woßing schrieb zu Sein oder Nichtsein:
verfasst am Montag, den 20.01.2014 um 11:17 Uhr
 

Mein Freund und ich sind am 18.01. in den Genuss gekommen dieses St├╝ck zu sehen, nachdem uns bei der Architekturf├╝hrung verraten wurde, dass es noch freie Karten gibt.
Nachdem wir beide schon lange nicht mehr im Theater gewesen sind, war es ein wundervoller Abend und man hat ├╝berhaupt nicht bemerkt, dass zwei Darsteller wegen Erkrankung ausgetauscht werden mussten.
Eine kleine Randnotiz habe ich dann aber doch anzumerken - In der Szene mit Gruppenf├╝hrer Erhard in Sportklamotten beim "Tennisspiel" habe ich mich gewundert, wieso er die franz├Âsischen Nationalfarben als Schwei├čband tr├Ągt. Erst danach habe ich gesehen, dass auch der Sportdress mit rot/wei├č/blau verziert war. Ich denke doch, dass kein gestandener Nazi mit franz├Âsischer Flagge am K├Ârper herum gelaufen w├Ąre. :-)

Vielen Dank f├╝r den tollen Abend und sicherlich werde ich / werden wir nun ├Âfters das Theater aufsuchen.

N. Wo├čing
aus Gablenz

Auf diesen Beitrag antworten
Heidrun Pohl schrieb zu Hoffmanns Erz├Ąhlungen:
verfasst am Donnerstag, den 26.12.2013 um 12:16 Uhr
 

Am 22.12. freute ich mich auf Hoffmanns Erz├Ąhlungen und hatte noch drei Freunde ├╝berzeugt mit mir aus Berlin anzureisen. Dann gab es eine Spielplan├Ąnderung - Unterm Weihnachtsbaum. H├Ątte man nicht wenigstens eine Oper ausw├Ąhlen k├Ânnen? ├ťber Lucia w├Ąren wir geradezu begeistert gewesen. Oder auch ein Hoffmann ohne Muse, aber diese Entscheidung war sehr entt├Ąuschend.

Auf diesen Beitrag antworten
susanne marten schrieb zu Der gute Mensch von Sezuan:
verfasst am Mittwoch, den 11.12.2013 um 23:36 Uhr
 

Warum verwandelt Herr Holetschek Brechts St├╝ck in eine Klamotte? Brecht muss nicht todernst und ├ťberzeugungstheater sein. Aber diesen Klamauk hat er nicht verdient. Ich bin erstaunt, dass die Schauspieler das mitgemacht haben. Was ist hier noch ├╝briggeblieben von Brechtschem Theater? Oder ist diese Inszenierung der Anbiederung an den Zuschauer geschuldet, der auf primitivstem Niveau zum Schenkelklopfer degradiert werden soll? Aus Paul Dessaus Musik Schlager-Schunkel-Einerlei zu machen, finde ich genauso schrecklich, wenn es auch nur an einigen Stellen war. Mir jedenfalls blieb das Lachen im Halse stecken.
Immerhin fand ich einen Lichtschimmer in dieser f├╝r mich finsteren Inszenierung. Das B├╝hnenbild ist einfallsreich, bietet Raum f├╝r aktives Spiel und Verwandlung.
Ich hoffe nicht, dass das die Zukunft meines Theaters ist!

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Ch. Runge schrieb zu OPER:
verfasst am Samstag, den 30.11.2013 um 17:24 Uhr
 

Am 29.10.13 sahen wir in Potsdam Hoffmanns Erz├Ąhlungen und waren total begeistert. Endlich eine sch├Âne Auff├╝hrung und nicht modern verfremdet. Es hat alles gestimmt.(B├╝hnenbild, die Leistungen des Orchesters, die sch├Ânen Stimmen der S├Ąnger). Dieses Musikerlebnis macht einfach gl├╝cklich!!!!!!!!!!!!!!!!!! Weiter so!!!!!!!!!!!!

Auf diesen Beitrag antworten
Florian Noel schrieb zu Carmen:
verfasst am Sonntag, den 17.11.2013 um 14:59 Uhr
 

Die Auff├╝hrung der Oper war technisch sehr gut umgesetzt. Die B├╝hnenbilder waren detailreich, haben aber nicht zu sehr von der Handlung abgelenkt. Die Handlung war gut nachvollziehbar und eindrucksvoll umgesetzt. Die Darsteller haben eine gute schauspielerische Leistung abgeliefert; die gesangliche Leistung kann ich nicht beurteilen, weil ich daf├╝r nicht qualifiziert bin. Die Musik des Orchesters passte sehr gut zu der Handlung auf der B├╝hne.

Abschlie├čend kann ich sagen, dass diese Oper wesentlich besser als ÔÇťHoffmanns Erz├ĄhlungenÔÇť war. Sie ist f├╝r Operliebhaber zu empfehlen. Es ist und bleibt aber eine Oper, welche meinen Geschmack nicht trifft, weil die Handlung sich am Ende nur unn├Âtig streckt.

Auf diesen Beitrag antworten
Heimbach schrieb zu Lucia di Lammermoor:
verfasst am Donnerstag, den 14.11.2013 um 23:39 Uhr
 

Ich stehe noch im Banne des heutigen Abends im Staatstheater. Das war mindestens 1.Bundesliga! Gro├čartige Inszenierung mit prima Solisten, vorneweg Cornelia Zink, aber auch Andreas J├Ąpel und Jens Klaus Wilde und die Glasharmonika. Schade ist ,das am 12.12. f├╝r dieses St├╝ck die letzte Vorstellung l├Ąuft. Bitte verl├Ąngern.
Hans-Christoph Heimbach

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Montag, den 11.11.2013 um 16:31 Uhr
 

Sehr geehrte(r) Frau .... Herr .... Glykol?
Vor allem deshalb, weil wir anonyme Meinungen wie in Ihrem Fall nicht gern auf unserer Seite haben wollen. Wir zeigen Ihnen Abend f├╝r Abend unser Gesicht; Ihren vollst├Ąndigen Namen zu Ihrer Mail zu schreiben, ist das Mindeste, was Sie im Gegenzug tun sollten. Noch dazu, wenn Sie Ihrer Sache so sicher sind. Schade trotzdem, dass Sie einer Wiederbegegnung mit Strittmatters Lebensgeschichte aus dem Wege gehen. Man muss den Mann nicht verehren, um in seinen Entscheidungen und Sehns├╝chten eine ganze Epoche oder ab und an sich selbst wieder zu finden. Mal vom Vergn├╝gen an unserem Ensemble und Mario Holetzecks Regie ganz abgesehen! Glauben Sie mir, Sie lassen sich etwas entgehen.

Mit freundlichen Gr├╝├čen
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Fritz-Eckart Zahn schrieb zu Carmen:
verfasst am Sonntag, den 10.11.2013 um 17:34 Uhr
 

Also wenn ich schon ├╝ber das Tempo l├Ąstere,dann der Vollst├Ąndigkeit halber auch das:
Habe eine Carmen-Aufnahme aus dem Teatro di San Carlo (Neapel) ausgegraben wo der stattliche Dirigent Daniel Ohen noch schneller war ! Habe versucht, dem etwas abzugewinnen, denke aber, es geht den Zuschauern wie mir: Es bei├čt! Aber vielleicht noch das: Die hatten da - wie vielfach so ├╝blich - ├╝berhaupt kein B├╝hnenbild, sondern nur mit auf das Auge angenehm wirkenden Lichteffekten gearbeitet und h├Âchstens zwei,drei Requisiten auf der leicht geneigten B├╝hnenplattform und sehr einfache, aber passende Kost├╝me. Ich bin mir sicher, mit so etwas kann man auch in Cottbus den kompletten Seelenkitzel erreichen.
Also, die Frau Lichtenberg hat das bei mir erreicht, und auch an dem Spiel der Herren Brachmann und Walter hatte ich sehr viel Vergn├╝gen und an deren Gesang nat├╝rlich auch viel Freude! Wichtig ist es mir, den "Seelenkitzel" daheim (hier in Cottbus) zu erleben.

Auf diesen Beitrag antworten
Fritz-Eckart Zahn schrieb zu Carmen:
verfasst am Samstag, den 09.11.2013 um 19:20 Uhr
 

Satte instrumental-und vokalk├╝nstlerische Leistung bei sehr hohen Anforderungen. Gilt auch f├╝r das Einstudierungsteam. Frau Forberger hat ├╝brigens die Michaela sehr gut r├╝ber gebracht. Die empfolenen 116 Taktschl├Ąge beim Einleitungsmarsch kann man durchaus auch einhalten.
Die Frage ist nur ob man sich als Zuschauer im Kino,bei der Tagesschau mit Nato-Uniformen und Demo-Absperrungen sowie am Zaun eines Truppen├╝bungsplatzes (ggf.Fl├╝chtlingslager) wieder finden muss. Das Staatstehater Cottbus wird die Probleme dieser Welt nicht l├Âsen,aber es kann den Sehns├╝chten seiner (!) Besucher entsprechen.

Auf diesen Beitrag antworten
glykol schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Freitag, den 08.11.2013 um 18:09 Uhr
 

Wieso soll man daf├╝r Verst├Ąndnis haben, wenn Sie Meinungen erst zensieren m├╝ssen?

Auf diesen Beitrag antworten
glykol schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Freitag, den 08.11.2013 um 18:07 Uhr
 

Ich habe den alten Strittmatter fr├╝her nicht gelesen, ein paar Ausschnitte im Abdruck der Lausitzer Rundschau haben v├Âllig gereicht, - und ich werde mir auch das Theaterst├╝ck nicht antun.

Auf diesen Beitrag antworten
Eberhard Ninow schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Freitag, den 01.11.2013 um 13:30 Uhr
 

Ich m├Âchte gern wissen, ob Sie zwischen dem 27.9.2014 und dem 29.9.2014 eine Auff├╝hrung in Ihrem Theater haben. Ich w├╝rde eine solche gern mit meinen Klassenkameraden und ihren Ehefrauen (ca. 16 Personen) besuchen. Eine Antwort w├╝rde mich sehr freuen
Eberhard Ninow

Auf diesen Beitrag antworten
Ilka Beust schrieb zu Hoffmanns Erz├Ąhlungen:
verfasst am Mittwoch, den 30.10.2013 um 09:33 Uhr
 

Dank und Gratulation allen Akteuren f├╝r ihre Auff├╝hrung am 29. Oktober 2013 im Hans-Otto-Theater Potsdam, Wir waren begeistert und haben uns nur allzu gern in das Geschehen hineinziehen lassen!

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Montag, den 21.10.2013 um 12:18 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Ney,
Tschechows KIRSCHGARTEN spielen wir im gefragten Zeitraum am Sonntag, dem 6.4.2014, und am Freitag, den 9.5.2014. Weitere Vorstellungen finden nur noch am 5.2.2014 und am 8.3.2014 statt.

Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter Marketing/PR

Auf diesen Beitrag antworten
Heinz Ney schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Montag, den 21.10.2013 um 10:33 Uhr
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
beantworten Sie mir bitte die Frage, zu welchen Terminen im April/Mai 2014 A. Tschechows "Kirschgarten" gegeben wird.
Mit freundlichen Gr├╝ssen
Ney, Potsdam

Auf diesen Beitrag antworten
A. Ruhe schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Dienstag, den 03.09.2013 um 12:14 Uhr
 

Der erste Besuch war schon ein tolles Erlebnis ÔÇô ich habe selten zwei Stunden lang so aufrichtig ├╝ber die Spielfreude von Schauspielern lachen k├Ânnen. Alle haben Spa├č ÔÇô Schauspieler, Zuschauer ÔÇô und stecken sich gegenseitig an. Ich habe mir glatt noch eine weitere Vorstellung ÔÇ×geg├ÂnntÔÇť und es war wieder ein gro├čes Spektakel. St├Ąndig kann man ├╝ber neue Witze und Situationen lachen ÔÇô das ist gro├če Kom├Âdie! Vielleicht klappt es im n├Ąchsten Sommer sogar nochmal!

Auf diesen Beitrag antworten
Josefine schrieb zu 20.000 Meilen unter dem Meer:
verfasst am Samstag, den 31.08.2013 um 16:13 Uhr
 

Es war super! Wir waren total begeistert! Der Gesang hat sich wunderbar angeh├Ârt. Nicht schrill oder ├Ąhnliches, alles hat sehr harmonisch geklungen. Auch die Musik war einsame Spitze, wirklich toll. Aber am aller aller besten fand ich die Szene auf der Insel mit den Neon-Quallen und Fischen. Die war wirklich super! Kein Wunder, dass wir gleich nach der Szene alle geklatscht haben. Ich hoffe, ich finde noch jemanden, der es sich mit mir noch einmal anschaut ;)

Ganz ganz gro├čes Lob!

Auf diesen Beitrag antworten
K. Ratzmann schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Donnerstag, den 29.08.2013 um 13:59 Uhr
 

Meine anf├Ąngliche Skepsis gegen├╝ber einer Kom├Âdie, noch dazu einer italienischen hier in Cottbus, hat sich schnell in Luft aufgel├Âst. Das B├╝hnenbild ist sch├Ân einfach und l├Ąsst Platz f├╝r die eigene Phantasie. Als die Schauspieler mit einem Boot herein segelten, war ich in Venedig angekommen. Auch meine Kom├Âdienvorbehalte waren bald vergessen. Man kann nur dankbar sein f├╝r diese unz├Ąhligen genialen Einf├Ąlle.

Auf diesen Beitrag antworten
Diana Damaschek schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Montag, den 26.08.2013 um 12:00 Uhr
 

Ein rundum gelungener Abend
Am vergangenen Freitag besuchte ich mit meinen Eltern und meinem Bruder die letzte Vorstellung ÔÇ×Der Diener zweier HerrenÔÇť in der Alvensleben Kaserne. Es war ein sehr sch├Âner Abend, den wir unserer Mama zum 73. Geburtstag geschenkt hatten. Angefangen beim Vorprogramm, weiter ├╝ber eine tolle (ausverkaufte) Vorstellung, in welcher die Clarice mit fremder Stimme sprechen musste, da ihre eigene versagte, sie aber das Publikum nicht entt├Ąuschen wollte und trotzdem f├╝r uns spielte.
Gunnar Golkowski brillierte in der Hauptrolle und bezog das Publikum sch├Ân mit ein.
Ein gro├čer Dank gilt auch Herrn Hajek und seinem Team, die uns aufmerksam versorgten.
Kurzum, ein rundum gelungener Abend. Weiter so!

Auf diesen Beitrag antworten
Sybille von Danckelman schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Montag, den 26.08.2013 um 10:59 Uhr
 

Vielen Dank f├╝r den launigen und am├╝santen Sommerabend in der Kaserne mit dem ÔÇ×Diener zweier HerrenÔÇť. Herr Golkowski ist schon eine Klasse f├╝r sich! Auch Herr Gollner gefiel mir ausgezeichnet in seiner Rolle, die blasierte Vornehmheit stand ihm bestens.
Ein toller Abend, ├╝ber den wir noch ein paar Mal lachen mussten!
Sybille v. Danckelman

Auf diesen Beitrag antworten
L. Brander schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Freitag, den 23.08.2013 um 15:36 Uhr
 

Was haben wir doch f├╝r wundervolle Schauspieler! Als tauber, blinder, armloser und dann doch ÔÇ×nurÔÇť hungriger Truffaldino wickelt Gunnar Golkowski das Publikum ein, als w├Ąre dies das Leichteste ├╝berhaupt. Oliver Breite muss nur seine Augen aufrei├čen, schon ist das Gel├Ąchter gro├č. Ich k├Ânnte die Aufz├Ąhlung mit den anderen Darstellern immer weiter fortf├╝hrenÔÇŽ Gro├čartig, was Mario Holetzeck und seine K├╝nstler auf die Beine gestellt haben!

Auf diesen Beitrag antworten
K. Chill-Noack schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Freitag, den 23.08.2013 um 15:31 Uhr
 

Die Inszenierung hat uns am letzten Dienstag oft zum Lachen gebracht und einen wunderbaren Abend beschert. Auch das Vorprogramm war toll und hat uns gut auf das St├╝ck eingestimmt. Gunnar Golkowski spielt den Truffaldino, als w├Ąre die Rolle f├╝r ihn geschrieben ÔÇô herrlich.

Auf diesen Beitrag antworten
Ludwig schrieb zu Drei Mal Leben:
verfasst am Samstag, den 01.06.2013 um 21:32 Uhr
 

Ich hatte das Gl├╝ck, ein Premierenticket zu bekommen und war von der Inszenierung angetan. Schauspieler, Handlung passten, das B├╝hnenbild aufs Neue sehr gelungen. Einzig st├Ârte mich, dass der Spannungsbogen nach der Pause kippte. Vielleicht w├Ąre es besser gewesen, den ersten Teil ans Ende zu stellen, denn der war so mitrei├čend, dass ich fast auf die B├╝hne gelaufen w├Ąre. Da ist der Spannungsbogen bis ins gesamte Publikum ├╝bergesprungen, Zeichen einer wirklich gelungenen Darstellung.

Auf diesen Beitrag antworten
Roland schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Freitag, den 31.05.2013 um 20:06 Uhr
 

Liebe Theaterleute,
ein dickes Lob aus dem Badischen: Bislang musste ich mir das Material f├╝r die neue Saison von euch schicken lassen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Jetzt habe ich bemerkt, dass ihr voll im digitalen Zeitalter angekommen seid: Ich konnte downloaden! Toll! F├╝r alle, die in ├Ąhnlicher Fernliebe zu Cottbusleben m├╝ssen: Klickt auf Service, dann auf Download, dann seid ihr im Bilde!
Danke,
der roland

Auf diesen Beitrag antworten
Kerstin Kermas schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Mittwoch, den 29.05.2013 um 22:46 Uhr
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
als Inhaber der enviaM-Card habe ich f├╝r die Vorstellung "Windhunde und Turteltauben" 2 Eintrittskarten erworben. Lt. Preis├╝bersicht auf Ihrer eigenen Internetseite sollte jede Karte f├╝r Inhaber o.g. Card erm├Ą├čigt 11,- Euro kosten, bezahlen mu├čte ich jedoch 13,50 Euro.
Dazu die Bemerkung der Kassenmitarbeiterin, da├č zur Vereinfachung der vielen verschiedenen Erm├Ą├čigungen diese neue Festlegung kam.
Werden jetzt die Eintrittspreise nach dem Zufallsverfahren festgelegt? Von wem? Auf Ihrer Internetseite war aktuell nach genau dieser Veranstaltung nichts dergleichen zu lesen!
Ein weitere Geschm├Ąckle seitens leitender Theatermitarbeiter, pa├čt bestens zu der in der Vergangenheit unauff├Ąllig durchgef├╝hrten H├Âherkategorisierung von Sitzpl├Ątzen und Spieltagen.

Mi├čgestimmt gr├╝├čt
Kerstin Kermas

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Freitag, den 31.05.2013 um 19:56 Uhr
 

Sehr geehrte Frau Kermas,
ich bedaure sehr, dass eine ungenaue Formulierung in den Ver├Âffentlichungen von envia zu einem Missverst├Ąndnis und einer gro├čen Verstimmung Ihrerseits gef├╝hrt hat, auch wenn wir seitens des Theaters f├╝r diese Ver├Âffentlichungen nur vermittelt haftbar zu machen sind.

Envia teilt, z.B. auf seiner Website zur enviaCard, mit, dass die Inhaber dieser Card und eine Begleitperson im Staatstheater Cottbus jeweils eine erm├Ą├čigte Karte erhalten. Mit ÔÇ×erm├Ą├čigte KarteÔÇť sind nicht die erm├Ą├čigten Preise gemeint, die Sie auf der Theaterwebsite bzw. im Spielzeitheft finden und auf die Sie sich in Ihrer Beschwerde beziehen. Der Kreis derjenigen, die auf diese erm├Ą├čigten Preise Anspruch haben, ist sowohl im Internet (unter Service/Karten/Preiswerter) wie auch im neuen Spielzeitheft (S. 158) genau definiert. Teilnehmer an Kundenbindungsprogrammen geh├Âren nicht dazu.

F├╝r Kundenbindungsprogramme vereinbart die Gesch├Ąftsf├╝hrung des Hauses mit dem Anbieter dieser Programme eine spezielle Erm├Ą├čigungsh├Âhe, die sich an den M├Âglichkeiten des Theaters und an den Angeboten des Partners orientiert. Bei envia betr├Ągt sie seit dem 1.4.2013 10%, genau jene 10%, die Ihnen auf den Kassenpreis nachgelassen worden sind. Manche Partner nehmen diese Angabe in ihre Kundeninformationen auf, bei envia ist das leider nicht der Fall, was ÔÇô wie wir sehen ÔÇô zu Missverst├Ąndnissen f├╝hrt. Ich werde envia um eine entsprechende Erg├Ąnzung bitten.

Diese Vereinbarungen mit den Partnern sind nicht an einzelne Vorstellungen gekn├╝pft, sondern auf alle Repertoireauff├╝hrungen bezogen. Ausgenommen sind, wie envia richtig informiert, allein Premieren, Gastspiele, Sonderveranstaltungen und "Die besondere Inszenierung". Aus diesem Grunde informieren wir bei den einzelnen Vorstellungen nicht ├╝ber diese Erm├Ą├čigungsm├Âglichkeiten, wie ├╝berhaupt die Information ├╝ber Rabatte in Kundenbindungsprogrammen bislang vereinbarungsgem├Ą├č bei den Partnern liegt, nicht bei uns. Da ich jedoch sehe, wie intensiv Sie auf der Theaterwebsite nach genaueren Informationen gesucht haben, denke ich, wir sollten ebenfalls ├╝ber die M├Âglichkeiten der Kundenbindungsprogramme berichten. Wir werden unsere Website entsprechend erg├Ąnzen.

Das entspricht im ├ťbrigen unserem bisherigen Vorgehen, Preise und Erm├Ą├čigung in allen Ver├Âffentlichungen offen und breit darzustellen. Die Preisver├Ąnderungen der letzten bzw. vergangener Spielzeiten, die Sie als ÔÇ×unauff├Ąllig durchgef├╝hrte H├Âherkategorisierung von Sitzpl├Ątzen und SpieltagenÔÇť charakterisieren, sind durch den Intendanten Martin Sch├╝ler in seinen Vorworten zu den betreffenden Spielzeitheften jeweils deutlich angek├╝ndigt worden. Wir wissen, wie sehr wir das Verst├Ąndnis unserer Besucher f├╝r diese Ver├Ąnderungen brauchen, und wir haben es ÔÇô so mein Schlussfolgerung aus den steigenden Besucherzahlen ÔÇô offenbar in den vergangenen Jahren gefunden. Seit unsere Zuschauer ihre Theaterkarten online kaufen k├Ânnen, k├Ânnen sie sich zudem zu Hause am Computer einen Eindruck ├╝ber die Preise jedes einzelnen Sitzplatzes verschaffen. Und nat├╝rlich beraten unsere Mitarbeiterinnen im Besucher-Service und an den Theaterkassen einen jeden Interessenten gern ausf├╝hrlich.

Ich hoffe sehr, Sie haben in dem konkreten Fall der enviaCard den Eindruck gewinnen k├Ânnen, dass das Theater und seine Mitarbeiter nicht willk├╝rlich handelt. Ich w├╝rde mich jedenfalls freuen, wenn ich Ihr Misstrauen ein wenig zerstreuen konnte.

Mit freundlichen Gr├╝├čen
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Benjamin Kühn schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Dienstag, den 14.05.2013 um 21:09 Uhr
 

Ich gr├╝├če in die Runde,
vorab m├Âchte ich ein riesiges Kompliment loswerden: Das Sonderkonzert ,Legend├Ąre Filmmusiken' war gro├čartig. Ein sensationelles und au├čergew├Âhnliches Liveerlebnis, das ber├╝hrt, mitgerissen und begeistert hat. Dazu noch die sympatischen Anmoderationen des GMD ... - Deswegen m├Âchte ich mich hier daf├╝r aussprechen, dass dieses Konzert unbedingt wiederholt werden sollte. Der Tag (Himmelfahrt) hat meiner Meinung nach viele Menschen daran gehindert, das Filmkonzert zu besuchen. Allein ich kenne 2 H├Ąnde voll Personen, die sich das gerne anh├Âren m├Âchten, wegen des Tages aber nicht konnten.

Deswegen bin ich daf├╝r, diese Chance zu nutzen - gerade mit bekannten und sehr tollen Titeln auch junges Publikum f├╝r ein Liveorchesterkonzert zu begeistern. Vorher nat├╝rlich nochmal richtig nach au├čen kommunizieren - mit Aufh├Ąngern wie Jurrassic Park, Fluch der Karibik, Batman begins, Gladiator usw. - ich bin sicher, da wird es nochmal einen ordentlichen Schwung in das Konzert ziehen. Wenn die Titel schon mal einstudiert sind, dann sollten die Menschen sie auch h├Âren. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem sie nicht gerade auf dem Radle durch die Lausitz touren;)

Unbedingt die Chance nutzen!!!! Es war ein sehr, sehr gro├čartiges Liveerlebnis - mit einer guten Show - a la Hollywoodflair in der Lausitz;)

LG euer Benny

Auf diesen Beitrag antworten
Jens Lück schrieb zu Drei Mal Leben:
verfasst am Montag, den 13.05.2013 um 16:55 Uhr
 

Hallo, leider habe ich zum o.g. St├╝ck am gestrigen Abend (12.5.2013) in der Kammerb├╝hne eine eher negative Anmerkung zu machen. Exakterweise nicht mal zum St├╝ck selber, weil nicht gesehen. Ich hatte bei RadioEins 2Freikarten gewonnen. Ca. 18.50 Uhr wurde mir von Ihrer Mitarbeiterin am Schalter gesagt, dass es 1. keine Freikarten mehr gibt und 2. alle Pl├Ątze vergeben sind. Wie kann das sein? Weiterhin meinte sie, weil schon der "Gong" ert├Ânte, k├Ąme eh keiner mehr in den Saal und dass Freikarten sowieso nur bis 30min vor Beginn reserviert werden und die Zeit daher auch schon abgelaufen sei. Also: weder RadioEins "belehrte" uns ├╝ber zeitiges Erscheinen zu einem best. Zeitpunkt, noch kannte ich es bisher von der Kammerb├╝hne generell!! Und selbst wenn ich und ein Freund 10min vor Beginn, wie geschehen, erscheinen, h├Ątten die Zeit ausgereicht, um rechtzeitig im Saal Platz zu nehmen!
Das Verhalten Ihrer Mitarbeiterin, Freikarten so zeitig (also 30min vor Veranstaltungsbeginn) weiterzuverkaufen, ist vorsichtig gesagt nicht in Ordnung! Sehr unsch├Ân das Ganze, aber auch Danke, dass es die M├Âglichkeit der ├äusserung hier gibt.
Sch├Ânen Gru├č!

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Dienstag, den 21.05.2013 um 13:52 Uhr
 

Sehr geehrter Herr L├╝ck,
es tut mir leid, dass Sie die gewonnenen Karten nicht nutzen konnten. Ich habe mit der Mitarbeiterin, die an diesem Abend in der Kammerb├╝hne die Karten verkaufte, R├╝cksprache genommen: Es lie├č sich tats├Ąchlich nichts machen, wir hatten bereits vor 18 Uhr eine Warteschlange vor der T├╝r. Die Kollegin hat die wenigen freien bzw. reservierten Karten so verkauft, wie das in unseren Allgemeinen Gesch├Ąftsbedingungen festgelegt worden ist: Nicht abgeholte Karten gehen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn zur├╝ck in den Verkauf. Radioeins ist von dieser Regelung unterrichtet. Da auch ein anderer Gewinner von radioeins-Karten an diesem Abend vom Sender die falsche Auskunft bekommen hatte, es w├╝rde reichen, wenn er 19 Uhr in der Kammerb├╝hne sei, gehe ich davon aus, dass radioeins seiner Auskunft unsere ├╝bliche Vorstellungszeit - 19.30 Uhr - zugrunde legte. An diesem Sonntag aber begann die Vorstellung bereits 19 Uhr. Eine ├Ąrgerliche Verwechslung.

Mit radioeins haben wir inzwischen gesprochen: Zuk├╝nftig werden die Gewinner genauer auf die Fristen und Zeiten aufmerksam gemacht. Den verungl├╝ckten Abend vom 12.5. kann ich Ihnen leider nicht wieder ÔÇ×einrenkenÔÇť. Wenn Sie Lust und Zeit haben, so seien Sie bitte am 25.5. in DREI MAL LEBEN unsere G├Ąste. Zwei Karten sind auf Ihren Namen reserviert und warten an der Abendkasse ÔÇô bis eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Der ist um 19.30 Uhr.

Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

P.S. Sie finden die AGBs des Theater an jeder Abendkasse oder auch unter www.staatstheater-cottbus.de

Auf diesen Beitrag antworten
Hans-Jürgen Nabel schrieb zu Lucia di Lammermoor:
verfasst am Mittwoch, den 01.05.2013 um 00:22 Uhr
 

Die Meinung wurde vom Administrator ausgeblendet

Auf diesen Beitrag antworten
Detlef Kurth schrieb zu G├Âtterd├Ąmmerung:
verfasst am Montag, den 08.04.2013 um 16:34 Uhr
 

Meine Frau und ich stehen noch ganz unter dem Eindruck der G├Âtterd├Ąmmerung am Samstag. Das war ein sensationeller Abend und eine der intensivsten Auff├╝hrungen, die wir je gesehen haben.
Schon, wenn man den Saal betritt und der Blick auf die B├╝hne geht, ist man voller Begeisterung. Das dann erlebte ist, wie gesagt, sensationell. Tolle Inszenierung, tolle S├Ąnger (vor allem Sabine Pa├čow, Andreas J├Ąpel und Gary Jankowski) ein toll aufspielendes Orchester mit einem sehr guten Dirigenten. Auch sehr gute Ideen ( Hagen zerschneidet das Nornenseil z.B.) und sehr gute schauspielerische Leistungen, alles sehr intensiv. Schade, das wir am 28.4. keine Gelegenheit haben, das noch einmal zu sehen. Aber wir haben schon Freunde ├╝berzeugt, die fahren dann am 28. nach Cottbus.
Also, GRATULATION an das Staatstheater Cottbus f├╝r diesen Abend.

Auf diesen Beitrag antworten
Gotthardt Fleischer schrieb zu G├Âtterd├Ąmmerung:
verfasst am Samstag, den 06.04.2013 um 23:30 Uhr
 

Ich habe lange nicht mit solch einer Begeisterung die G├Âtterd├Ąmmerung erlebt, bin von der Musik, dem Gesang und der Darstellung einfach ganz begeistert. Solche Inszenierungen locken in die Vorstellungen.

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Sabine Vollmert-Spiesky, Berlin schrieb zu G├Âtterd├Ąmmerung:
verfasst am Montag, den 01.04.2013 um 14:08 Uhr
 

Vielen Dank f├╝r die furiose "G├Âtterd├Ąmmerung" - besonders an das Orchester und den GMD - und an Andreas J├Ąpel, dessen Gunther sowohl s├Ąngerisch als auch darstellerisch ein Fest war!!! ├ähnlichkeiten mit beliebten Tatort-Wagnerianern k├Ânnen kein Zufall sein. Zu neuen Taten, teure Helden!

Auf diesen Beitrag antworten
carl heinrich kramer, 58239 schwerte - bei dortmund - schrieb zu :
verfasst am Montag, den 01.04.2013 um 13:05 Uhr
 

am samstag haben ich und meine kieler opernfreundin in ihrem schoenen opernhaus die g├Âtterd├Ąmmerung gesehen. was waren wir ├╝berrascht, als der 1. ton vom orchester angeklungen ist. mit jedem solisten brach sich die ├╝berraschung mehr bahn. es war einfach f├╝r uns ├╝berw├Ąltigend - das, was wir da in der letzen reihe im 2. rang miterleben konnten.
lange, sehr sehr lange ist es her, dass wir so eine hervorragende qualit├Ąt erleben konnten.
wir sind hin und immer noch weg davon, und es ist nach wie vor unfassbar, so etwas an einem kleinen opernhaus erlebt zu haben. danke f├╝r diese tolle leistung und den himmlischen abend.

nur eines noch w├╝rden mich und meine freundin interessieren. warum machen sie denn in 2013 / 2014 nicht einen kompletten ring zyklus? ... das w├Ąre doch wirklich der "schokostreussel auf der sahnehaube der torte". auch kleinere h├Ąuser, detmold oder auch freiburg und l├╝beck, haben das doch geschulert... warum denn in cottbus nicht....
es ist doch schade, dass jetzt, wo alle vier ringteile komplett sind, das ganze nicht rundgemacht wird in form eines oder zwei zyklen... vielleicht denken sie einmal dar├╝ber nach, denn wenn nicht jetzt, wann denn dann... sp├Ąter wird das nichts mehr, schon alleine vom geld her:-((((

es wird gewiss nicht mehr so schnell eine gelegenheitgeben geben, das zu wiederholen... ├╝brigens habe ich dann auch gesehen, dass ja mitte der 20ger jahre hans wallat an ihrem hause war. herr wallat war ja auch lange jahr chefdirigent an der oper dortmund - auch mit einem guten ring damals in den 80ger jahren...

werte damen und herren vom staatstheater... wie sagte wotan im rheingold...
"den ring muss ich haben ... ! "
bitte, bitte, alleine schon wegen der vielen, vielen wagner freunde, machen sie einen zyklus, das haus wird voll werden bei der qualit├Ąt... der grosse erfolg wird ihnen gewiss sein... und das haus cottbus in die welt tragen. daf├╝r werde ich schon gerne sorgen bei meiner umtriebigkeit in sachen wagners ring ...

geben sie meinen grossen dank an ihre s├Ąnger und an das orechster und die "ringmannschaft" weiter - es war einfach hinnreissend tolll... in etwas abgewandelter form aus "parsifal": "du tolles (weib) theater !!"

in diesem sinne und weiter so.
ihr c.h. kramer aus schwerte

Auf diesen Beitrag antworten
Wolfgang rosenthal,berlin schrieb zu G├Âtterd├Ąmmerung:
verfasst am Sonntag, den 31.03.2013 um 11:41 Uhr
 

Vielen Dank f├╝r die hervorragende Auff├╝hrung der G├ľTTERD├äMMERUNG. Wir fuhren sehr begeistert zur├╝ck nach berlin. MfG

Auf diesen Beitrag antworten
Eckehart Stamer schrieb zu Hoffmanns Erz├Ąhlungen:
verfasst am Sonntag, den 24.03.2013 um 21:21 Uhr
 

├ťberzeugnde Vorstellung! Frisch, musikalisch, unterhaltsam, Action!

Auf diesen Beitrag antworten
Ingrid schrieb zu Anatevka (Fiddler On The Roof):
verfasst am Montag, den 11.03.2013 um 09:31 Uhr
 

Habe die Auff├╝hrung am 09.03.13 im Hans-Otto-Theater Potsdam gesehen, das Cottbuser Staatstheater hatte dort ein Gastspiel. Ich war ├╝berw├Ąltigt von der Auff├╝hrung, besonders von den Darstellern, die sehr ├╝berzeugend gespielt haben. B├╝hnenbild war klasse. Gunther Emmerlich spielte den Tevje, was noch ein zus├Ątzliches Highlight war. Vielen Dank an alle Beteilgten f├╝r den unvergessenen Abend.

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Joachim Saretz schrieb zu Der Kirschgarten:
verfasst am Montag, den 04.03.2013 um 15:14 Uhr
 

Sonnabend Abend in den ÔÇ×KirschgartenÔÇť. ÔÇ×Sie tun wenig oder nichts, jedenfalls nichts Entscheidendes, ÔÇŽÔÇť (Zitat aus dem Programmheft). Genau dies wurde vom Regieteam ernst genommen, und das 21/2 Stunden lang! Schade drum!

Auf diesen Beitrag antworten
Lars Roskoden schrieb zu :
verfasst am Montag, den 25.02.2013 um 12:19 Uhr
 

Konzert am Freitag, 22. Feb. 2013: Das Konzert f├╝r Klavier und Orchester Nr. 4 von Sergej Rachmaninov (in seiner wahrscheinlich letzten Fassung) war mit das Beste, was ich in 20 Jahren am Staatstheater geh├Ârt habe. Nicht nur der herausragende Pianist Tzimon Barto, sondern vor allem auch das qualitativ immer besser werdende Orchester unter GMD Evan Christ haben eine grandiose Interpretation dieses eher unbekannten St├╝cks in den fast ausverkauften Zuschauersaal hineingetragen.

Die Psalmensinfonie von Igor Strawinski kam etwas wattig her├╝ber, war ansonsten eine ordentliche Arbeit.

Dem neuen Sannicandro fehlte ein wenig in Entwicklung des St├╝cks - mit k├╝rzerer Zeit (5 Minuten) hat er schon deutlich spannendere Klangb├Ąlle zugespielt.

Die abschlie├čende Stravinski-Symphony in Three Movements rundete das anspruchsvolle Programm gut ab.

Auf diesen Beitrag antworten
Patrick schrieb zu Windhunde und Turteltauben:
verfasst am Sonntag, den 24.02.2013 um 07:58 Uhr
 

Der Ausflug aus Berlin hat sich gelohnt.
Kom├Âdie? Nicht mein Ding. Verwechslungskom├Âdie? Die schon gar nicht. Aber hier wurde mehrere Einakter geschickt zu einer Gesamtgeschichte zusammen gestrickt, die gern noch eine Stunde h├Ątte l├Ąnger gehen k├Ânnen. Witzig, feinsinnig, grotesk. Das alles zusammen ergab eine derart gute Mischung, die zugleich nicht leicht ist. Hoffentlich leicht genug, damit die Cottbusser sie genie├čen k├Ânnen. Ansonsten: ab mit der Inszenierung auf gr├Â├čere B├╝hnen.

Die Schauspieler: insgesamt toll, anf├Ąngliche Holprigkeit in der Premiere verschwindet nach wenigen Minuten. Das B├╝hnenbild: eine Wohltat f├╝r das Auge, ein Spielplatz f├╝r verschiedenste Handlungen ohne unn├╝tze Effekthascherei. Einfach und dennoch genial.
Das Publikum: trotz der ├╝berschaubaren Gr├Â├če von Cottbuss zeigt Gr├Â├če, indem es nicht schenkelklopfend lacht und schunkelt, sondern ebenso sich feinsinnig am├╝siert.

Danke an das Staatstheater f├╝r diesen brillanten Abend!

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Joachim Saretz schrieb zu Orfeo ed Euridice (Orpheus und Eurydike):
verfasst am Sonntag, den 17.02.2013 um 14:31 Uhr
 

Die Skepsis war da. Mit der Erinnerung an eine grandiosen Orpheus mit M. Bleidorn vor vielen Jahren, diversen musikalischen Crash-Aktionen aus letzter Zeit und einer nur halben ÔÇ×Madame PompadourÔÇť zum Karneval nun wieder Orpheus mit seiner Euridice. W├╝rde dies gut gehen?
Es ging gut, noch mehr, es war wunderbar. Endlich wurde in unserem sch├Ânen Haus des Staatstheaters wieder musiziert, und wie!
Dabei war es ganz einfach. Auf allen Schnickschnack, auf Events und andere ÔÇ×moderneÔÇť Regieeinf├Ąlle wurde verzichtet. Man nehme einen versierten Regisseur, exzellente S├Ąngerinnen, die ihre Rollen beherrschen und einen musikalischen Spiritus Rector, der nicht sich selbst, sondern die Musik in den Vordergrund stellt und schon kommt ein gro├čer Opernabend heraus. Zugegeben, ganz so einfach wird es nicht gewesen sein. Die M├╝he und die Arbeit, die darin stecken sind zu erahnen. So zum Beispiel das Rollendeb├╝t von Frau Lichtenberg in dieser h├Âchst anspruchsvollen Rolle, welche sie auf beeindruckende Art und Weise gemeistert hat. Die kleinen Konzentrationsprobleme im 3. Akt schm├Ąlern den Gesamteindruck in keiner Weise. Beeindruckend auch die musikalische Leitung von Herrn Niemann. In stiller Bescheidenheit genau die passende musikalische Stimmung, durchaus auch mit etwas spr├Âder Barockakustik, aus dem Orchestergraben gezaubert, die zum Orpheus und dem Haus passt. Und dabei gab er den S├ĄngerInnen alle Zeit der Welt, die sie nutzen konnten, ihre Stimme in alle Details und Verzierungen der Partie fliessen zu lassen. Dies tat einfach gut und war auch Labsal f├╝r den Zuh├Ârer. Und wenn dann noch die Regie (alle reden vom ÔÇ×RegietheaterÔÇť, hier wurde ganz einfach Regie gef├╝hrt!) mit einer emanzipierten Euridice eine wohl f├╝r barocke Verh├Ąltnisse ungew├Âhnliche Schlussl├Âsung pr├Ąsentiert war die Welt in Ordnung, das Publikum begeistert.
Ach warum kann Operntheater nicht immer so beeindruckend sein?
PS: Noch eine abschlie├čende Bemerkung. Warum wird eine solche Inszenierung dem Cottbusser Anrechtspublikum vorenthalten? Vorschlag: Die verungl├╝ckte ÔÇ×RusalkaÔÇť endg├╝ltig aus dem Spielplan nehmen und durch Orpheus mit seiner Euridice ersetzen.

Auf diesen Beitrag antworten
Jan schrieb zu Der Fall des Hauses Usher:
verfasst am Freitag, den 01.02.2013 um 08:48 Uhr
 

Das Beste, was ich je gesehen habe. Ihr habt mich ins Theater zurueck gebracht. Danke!

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Joachim Saretz schrieb zu Madame Pompadour:
verfasst am Sonntag, den 27.01.2013 um 14:55 Uhr
 

ÔÇ×Madame PompadourÔÇť als Karnevalsspektakel gro├č angek├╝ndigt begann nach diversen Vorspielen in versteckten und weniger versteckten Ecken des Gro├čen Hauses auf der B├╝hne mit einem beschwingten Auftritt. Fantasievolle Kost├╝mierungen und eine tolle B├╝hnenbildidee sorgten f├╝r die notwendige Karnevalsatmosph├Ąre und die Musik erklang heiter und beschwingt, bei Bedarf sogar besinnlich aus dem Orchestergraben. Eine wohltuende Abwechslung, muss man doch in letzter Zeit des ├ľfteren musikalisches Get├Âse und Chaos bei anderer musikalischer Leitung ├╝ber sich ergehen lassen. Ein gro├čes Lob an Herrn Niemann, m├Âge er noch m├Âglichst viele musikdramatische Abende leiten. Die Solisten, allen voran Gesine Forberger und der Chor in bester Spiel- und Sangeslaune. Es h├Ątte doch ein rundum gelungener Abend werden k├Ânnen.
Ist es leider nicht! Nach der Pause begann die P. doch erheblich zu lahmen (ich meine nicht die S├Ąngerin). Musikalische Einf├Ąlle waren offenbar in der vorangegangenen Karnevalsnacht irgendwo versch├╝ttet oder verloren gegangen, die Handlung trottelt so dahin. Eine Operette lebt von der Musik und wenn diese Mangelware ist, k├Ânnen auch beste Regieeinf├Ąlle kaum noch etwas retten. Als nach dem abrupten Abgang der Titelheldin, der doch eher einer Flucht (wovor blo├č?) gleichkam, sich der Vorhang senkte und es eine gef├╝hlte Ewigkeit dauerte, bis sich die Mitwirkenden zum Schlussapplaus mit musikalischer Begleitung fanden, war auch im Publikum Erleichterung zu sp├╝ren, es ├╝berstanden zu haben. Blieb nur die Frage: Was machen wir denn nun jetzt mit dem angebrauchten Karnevalsabend?

Auf diesen Beitrag antworten
Wolfgang rosenthal schrieb zu Rusalka:
verfasst am Samstag, den 26.01.2013 um 10:54 Uhr
 

Die Meinung des Besuchers aus der Potsdamer Vorstellung ist indiskutabel. Wir waren zu acht in Cottbus und alle sehr, besonders von der musikalischen Seite, begeistert.
mfg

Auf diesen Beitrag antworten
Antje Kranig schrieb zu Der Laden (Erster Abend):
verfasst am Dienstag, den 01.01.2013 um 12:51 Uhr
 

Hallo liebes Theaterteam,

ein ganz gro├čes Lob an die Protagonisten des St├╝ckes "Der Laden", diese beiden Abende waren Teil unseres Deutschunterrichtes. Aufgrund der extremen Mimik und Gestik wu├čte ich anfangs nicht ob ich es mag oder nicht, da ich so gut wie nie ins Theater gehe und eine solch intensive Darbietung nicht gewohnt bin. Jedoch hat mich gerade der zweite Abend zu Tr├Ąnen ger├╝hrt und deshalb weiter so!!!!
Ganz liebe Gr├╝├če an die Souffleuse(sa├č am zweiten Abend fast neben ihr und bedanke mich f├╝r den netten small talk :-)....alles Liebe und Gute weiterhin!!!

Auf diesen Beitrag antworten
Ruth & Hans-Hermann Schneider schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Sonntag, den 30.12.2012 um 11:38 Uhr
 

Haben uns gestern k├Âstlich bei "Orpheus in der Unterwelt" am├╝siert. Herrlich Krenz und die Fliege!
Danke!

Noch eine Frage, die ich nicht beantworten konnte:
Sind die Musenstatuen im Kuppelfoyer aus Marmor gemei├čelt oder ist es Marmorgu├č?

Wir w├╝nschen dem Theater f├╝r 2013 viel Erfolg und zufriedene Besucher

Ruth & Hans-Hermann Schneider

Auf diesen Beitrag antworten
Bernhard Segesser schrieb zu AIDA:
verfasst am Dienstag, den 18.12.2012 um 17:34 Uhr
 

Als in Basel Ans├Ąssiger (2 mal Opernhaus des Jahres) war ich von der hervorragenden szenischen und musikalischen Leistung der AIDA begeistert und habe gleichzeitig ├╝ber den schwachen Besuch dieser Auff├╝hrung gestaunt. Dass S├Ąnger und Orchester trotz halb leerem Theater alles gaben, verdient h├Âchsten Respekt! Sind die Cottbuser so verw├Âhnt oder haben sie (noch) nicht gemerkt, auf welch hohem k├╝nstlerischem Niveau ihr Theater steht?

Auf diesen Beitrag antworten
Jana Semt schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Montag, den 10.12.2012 um 11:45 Uhr
 

Liebes Theater!
Sehr gefreut habe ich mich ├╝ber 2 Freikarten f├╝r "Alle meine S├Âhne", die im Theater-Newsletter verlost wurden. Ein eindringliches St├╝ck mit beeindruckenden Schauspielern - durch das intensive Spiel auch k├Ârperlich sp├╝rbar...

Auf diesen Beitrag antworten
gottfried wenzel schrieb zu AIDA:
verfasst am Freitag, den 07.12.2012 um 16:54 Uhr
 

06.12.2012 toller und ergreifender Opernabend (Aida), wird unvergessen bleiben. Danke - Fam. Wenzel

Auf diesen Beitrag antworten
Peter Buske schrieb zu :
verfasst am Dienstag, den 20.11.2012 um 12:52 Uhr
 

Finale in Jubelekstase

Max-Reger-Hommage zum dritten ÔÇ×VocaliseÔÇť-Konzert mit dem Philharmonischen Orchester Cottbus und dem Oratorienchor Potsdam

Was immer er auch komponierte, ob die im einfachen Stil geschriebenen ÔÇ×Schlichten WeisenÔÇť oder die hoch komplexe Deutung des ÔÇ×100. PsalmsÔÇť, stets war ihm dabei h├Âchster k├╝nstlerischer Anspruch wichtig. Und auch in St├╝cken f├╝r Orchester hielt es Max Reger ├Ąhnlich. Beispielsweise in seinen ÔÇ×Variationen und Fuge ├╝ber ein Thema von MozartÔÇť op. 132, die wegen ihrer Fasslichkeit auch zum meistgespielten Orchesterwerk avancierten. Beide Werke standen, getreu des Mottos ÔÇ×vom Einfacheren zum SchwererenÔÇť, am Beginn des 3. ÔÇ×VocaliseÔÇť-Konzerts am Sonnabend (181.11.2012 - die Red.) in der Friedenskirche, das sich ausschlie├člich dem ausdrucksgewaltigen Sp├Ątromantiker widmet.

F├╝r die instrumentalen Aufgaben steht das Philharmonische Orchester Cottbus bereit, das sich unter seinem Chefdirigenten Evan Christ voller Eifer den ÔÇ×Mozart-VariationenÔÇť widmet. Bei der geradezu exemplarischen Wiedergabe des ÔÇ×100. PsalmsÔÇť l├Ąuft es unter Kirchenmusikdirektor Matthias Jacob zur Hochform auf. Das einpr├Ągsame Thema der ÔÇ×Mozart-VariationenÔÇť entstammt des Meisters A-Dur-Klaviersonate KV 331 und wird von Reger zun├Ąchst in seiner originalen schlichten Harmonie belassen. Holzbl├Ąser mit herrlich angestimmtem Oboen-Solo und Streicher wechseln einander ab, bevor das volle Orchester alle Stimmen vereint. Einfach und klar, leicht und grazi├Âs klingen die fast unmerklichen Modifikationen: ein kaprizi├Âser Schleifer der Violinen hier, ein beschleunigtes Tempo dort, dann die Umkehrung des Themas oder h├╝pfende Kontrapunkte. All das wird farbenreich und mit instrumentalem Feinschliff musiziert, dynamisch glaubhaft differenziert und zunehmend dramatisch eingef├Ąrbt.

AnzeigeIrgendwann hat sich das Thema bis zur Unkenntlichkeit verwandelt, findet allm├Ąhlich seine Ann├Ąherung an den Urzustand, der in der finalen Doppelfuge schlie├člich erreicht ist. Die temperamentvolle K├Ârpersprache des Dirigenten l├Ąsst die Musiker die sinfonische Gro├čklanggeste genauso souver├Ąn beherrschen wie das kammermusikalisch Filigrane. Stabwechsel an den Reger-Spezialisten Matthias Jacob, der die ÔÇ×JauchzetÔÇť-Euphorie zu Beginn der ÔÇ×100. PsalmÔÇť-Vertonung mit m├Ąchtigem Orgelbrausen, Kontrabass- und Paukenattacken einleitet, ehe der Oratorienchor nicht weniger gewaltig einsetzt. Ein zweites, nunmehr zartes Thema (ÔÇ×Dienet dem Herrn mit FreudenÔÇť) wird von ihm weich und kantabel, beschaulich bis freudig erregt angestimmt. Dann begeben sich die Choristen auf eine steile, stetig anwachsende Steigerungsstrecke, die sie in Fortefortissimobereiche f├╝hrt. Wenn es dort nur noch t├Ânend bewegte Masse gibt, strapaziert das die Ohren der Zuh├Ârer, jedoch nicht die Kehlen der bestens geschulten S├Ąngerinnen und S├Ąnger.

Erm├╝dungsfrei meistern sie die chromatischen Wendungen und furiosen dynamischen Wechsel auf vorz├╝glichste Weise: innig, durchschlagskr├Ąftig, sehr beweglich im geschmeidigen Zusammenklingen, mit staunenswerter Eindringlichkeit und gestalterischer Intensit├Ąt. Geheimnisvolles wissen sie genauso ├╝berzeugend vorzutragen wie Deklamatorisches, ehe sie sich in die Jubelekstase des Finales st├╝rzen, das Orgel und je vierfaches Posaunen- und Trompetengeschmetter von der Empore herab noch zu steigern verstehen. Eine heftig bejubelte Leistung aller Beteiligten!

Rezension in den Potsdamer Neusten Nachrichten vom 19.11.2012
http://www.pnn.de/potsdam-kultur/699476/

Auf diesen Beitrag antworten
Seliger schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Sonntag, den 18.11.2012 um 11:24 Uhr
 

Herzlichen Dank f├╝r die fantastische Umsetzung der Romane Strittmatters in beiden Abenden des "Laden". Besser kann man Literatur nicht auf die B├╝hne bringen. Tolle Schauspieler, die mit ihren Rollen verschmelzen, alles Notwendige aussagende B├╝hnenbilder - zeitweise war f├╝r uns die B├╝hnenfassung besser als die Romane. Herzlichen Dank - 4 weibliche Theaterfans (jetzt noch mehr) aus der ersten Reihe.
Theaterkritiker in einigen Zeitungen (z.B. SZ) erscheinen uns krampfhaft bem├╝ht, etwas zu finden, was zu kritisieren ist. (Juni 2012)

Auf diesen Beitrag antworten
Werner Stickel schrieb zu Rusalka:
verfasst am Samstag, den 03.11.2012 um 19:17 Uhr
 

Habe Rusalka in Potsdam gesehen. Leider muss ich sagen: voll provinziell und dilettantisch. Gesangsstudenten singen engagierter als m├╝de gewordene Kleinstadtmatadore. Die Musik schrill und unsensibel interpretiert. Die Inszenierung einfach indiskutabel. Aber in Potsdam fand man das dazu passende Publikum. Sagt jedenfalls der verw├Âhnte Berliner.

Auf diesen Beitrag antworten
Simone Neuber schrieb zu :
verfasst am Dienstag, den 30.10.2012 um 09:27 Uhr
 

Tolles Konzept! Fesselnd f├╝r Gro├č und Klein! Die Kinder waren fasziniert! Wir kommen wieder!

Auf diesen Beitrag antworten
Sanne Michler schrieb zu Romeo und Julia:
verfasst am Sonntag, den 14.10.2012 um 18:15 Uhr
 

Ich finde Romeo und Julia einfach unglaublich. Das St├╝ck hat eine tolle Dramaturgie und das Ensemble ist super.

Auf diesen Beitrag antworten
wolfgang rosenthal schrieb zu Rusalka:
verfasst am Samstag, den 06.10.2012 um 19:17 Uhr
 

Wir kamen zu 12 aus berlin zu der auff├╝hrung rusalka und waren alle sehr begeistert, besonders von der titeldarstellerin und dem orchester. mfg

Auf diesen Beitrag antworten
Stefanie schrieb zu SCHAUSPIEL:
verfasst am Mittwoch, den 03.10.2012 um 23:41 Uhr
 

Liebes Theater,
ENDLICH hast du wieder ┬ĘDer Kontrabass┬Ę von S├╝├čkind auf deinem Programm stehen!!!!
Erstmal ein gro├čes Lob an Thomas Harms, dass er dieses St├╝ck in Cottbus wieder spielt!
Ich habe es mittlerweile auch schon in einer anderen Inszenierung gesehen und muss sagen, dass der einzig wahre Kontrabassist einfach Thomas Harms ist!!!! Ich freue mich schon auf Freitag. Da sehe ich die Inszenierung das 5. Mal in Cottbus, und ich bin mir sicher, dass es wieder super wird!!!
P.S. Warum gibt es denn zu allen St├╝cken hier bei den Meinungen eine eigene Schaltfl├Ąche zum anklicken, aber f├╝r ┬ĘDer Kontrabass┬Ę nicht???

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Freitag, den 05.10.2012 um 09:26 Uhr
 

Liebe Stefanie,
das ├Ąndern wir sofort: Kontrabassist und Kontrabass haben auf jeden Fall eine eigene Schaltfl├Ąche verdient.
Bernd Seidel
LT PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Lothar Naglatzki schrieb zu :
verfasst am Samstag, den 08.09.2012 um 21:21 Uhr
 

5 Beethoven-Sinfonien am 6.10. und am darauffolgenden Abend weitere 4, welche Zumutung f├╝r Musiker und Konzertfreunde. Es erscheint wie eine Pflicht├╝bung, in der die Beethovensinfonien abgespielt werden m├╝ssen.
Beethoven ist kein Johann Strau├č, den man den ganzen Abend spielen kann: er verk├Ârpert h├Âchsten Anspruch an Musiker und Zuh├Ârer;
Ich erwarte nicht mehr als Mittelm├Ą├čigkeit; dies hat
das Philharmonische Orchester nicht verdient.

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Montag, den 10.09.2012 um 09:00 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Naglatzki,
Ihren Zeilen entnehme ich, dass Sie das Konzert trotz aller Zweifel besuchen werden. Das w├╝rde die Musiker und den Dirigenten sehr freuen, die seit Mitte August hart an den Beethoven-Sinfonien arbeiten. Glauben Sie mir, f├╝r alle ist das ganz und gar keine Pflicht├╝bung, sondern ein einzigartiger H├Âhepunkt mit h├Âchsten Erwartungen an sich selbst. Die Entwicklung der Sinfonien an zwei Tagen verfolgen zu k├Ânnen, Korrespondenzen und Alternativen in den einzelnen Werken h├Ârbar zu machen, Linien im sinfonischen Werk insgesamt zu verfolgen (├╝ber die am 6. und 7.10. Prof. G├╝lke auch sprechen wird) - das alles ist, bei allen Anstrengungen, ein gro├čes Vergn├╝gen, f├╝r die Zuh├Ârer und f├╝r die Musiker. Dazu kommt, dass die Besetzungen der Sinfonien nicht alle Kollegen zu jeder Zeit gleicherma├čen fordern, so dass die Belastung f├╝r den einzelnen Musiker vertretbar bleibt - und damit Raum f├╝r das Streben nach h├Âchster Qualit├Ąt.

Vielleicht haben wir Gelegenheit, nach dem Konzert unsere Meinungen auszutauschen, und sei es in diesem Forum.

Viele Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Marie Luis schrieb:
verfasst am Dienstag, den 25.09.2012 um 19:31 Uhr
 

Naja, dass bei den Bl├Ąsern oder der Percussiongruppe nicht alle Kollegen in den Sinfonien zu jeder Zeit gleicherma├čen gefordert werden, kann ich mir noch vorstellen. Wie siehts denn aber bei den Streichern aus? Die haben es da schon schlechter. Es ist ein gro├čes Projekt und ich dr├╝cke den Musikern alle Daumen!

Auf diesen Beitrag antworten
Rüdiger Albert schrieb:
verfasst am Montag, den 01.10.2012 um 10:38 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Naglatzki,
zu Ihrer Empfindung und Prognose zur Auff├╝hrung aller Beethoven-Sinfonien an zwei Tagen m├Âchte ich meine Meinung ├Ąu├čern. Ich empfinde dieses Vorhaben im Rahmen der Festwoche zum 100-j├Ąhrigen Bestehen des Philharmonischen Orchesters des Staatstheaters Cottbus als eine gro├če und lohnenswerte Herausforderung f├╝r die Musiker und die Konzertfreunde. Ich bin mir auch sicher, dass Herr GMD Christ und seine Musiker des Philharmonischen Orchesters sich mit Leidenschaft und h├Âchster musikalischer Einf├╝hlsamkeit auf diese Konzerte vorbereitet haben. Die Besucher dieser beiden Abende erwartet ein absoluter Musikgenuss und mit Sicherheit nichts Mittelm├Ą├čiges. Wann hat man schon in einem Konzertsaal die Gelegenheit, die kompositorische und musikalische Sprache, die in den neun Sinfonien von Beethoven zum Ausdruck kommt, so intensiv aufnehmen und vergleichen zu k├Ânnen?
Vielen Dank an Herrn Christ und seine Musiker f├╝r diese Herausforderung!
Ich freue mich schon sehr auf das Konzert.

Auf diesen Beitrag antworten
Jürgen schrieb:
verfasst am Sonntag, den 07.10.2012 um 20:12 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Naglatzki, ich habe die "Pflicht├╝bung 1. Teil" gestern begeistert erlebt und habe heute Karten f├╝r den zweiten Teil am kommenden Sonntag bestellt.
Jubelndes Publikum und Standingovations sind f├╝r mich Beleg eines gro├čen und langen Konzertabends, der absolut nicht mittelm├Ą├čig, sondern hochklassig war. Es ist ein Gl├╝ck f├╝r Cottbus und die Lausitz, einen solchen GMD wie Evan Christ mit dieser Philharmonie zu haben zu haben. Da f├Ąllt es geradezu leicht, solche prophetischen Kritiker wie Sie zu ertragen.

Auf diesen Beitrag antworten
Theresa schrieb zu Der Laden (Erster Abend):
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 12:05 Uhr
 

Es war ein toller Theaterabend! Die Schauspieler spielten mit viel Energie und Leidenschaft, jedoch fand ich die Vermischung zwischen dem sehr spartanischen B├╝hnenbild und dem sehr realistischen Einzelrequisiten, beispielsweise das Pferd und das Motorrad, nicht sehr passend. Die schlichte Umgebung wurde durch diese platten Elemente zerst├Ârt und man dachte nicht mehr daran, dass dies eigentlich eine Traumwelt von Esau Matt ist.

Auf diesen Beitrag antworten
Robert schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 13:16 Uhr
 

Gerade diese Vermischung hat mir am Abend gefallen! So wurde doch erst richtig gezeigt, wie realistisch Esau Matts Erinnerungen manchmal werden konnten! Und das Pferd war eine tolle Erscheinung, da haben sie eine gute Wahl getroffen!
F├╝r mich war eher unschl├╝ssig, warum die eigentlich melancholische Stimmung des St├╝ckes so heruntergedr├╝ckt wurde durch den kom├Âdiantischen Charakter der B├Ąckerfamilie. An manchen Stellen mag es passend sein, aber mir war es am Ende zu viel. Es wurde mehr eine Kom├Âdie, und meiner Meinung nach ist es das eigentlich nicht. Robert

Auf diesen Beitrag antworten
Carsten schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 13:55 Uhr
 

Erstmal m├Âchte ich sagen: Tolle Musik! Der selbst geschriebene Soundtrack war einsame Spitze! Er fing die Gef├╝hlswelt von Esau Matt genau ein und war traumhaft anzuh├Âren. Leider muss ich meinem Vorredner zustimmen, dass mir das St├╝ck an manchen Stellen zu kom├Âdiantisch wurde, was aber meiner Meinung nicht mit der Inszenierung oder den Schauspielern zusammenh├Ąngt, sondern mehr mit dem Publikum. Es st├╝rzte sich ja auf jeden Wortwitz! Au├čerdem m├Âchte ich noch sagen, dass ich den ersten Teil vor der Pause sehr stimmig und im Einklang fand, w├Ąhrend der zweite Teil etwas versackte. Er hatte keine wichtige Handlung und zog sich f├╝r das eigene Gef├╝hl sehr lange hin. Schade eigentlich, aber ich freue mich trotzdem schon auf den zweiten Abend, vielleicht verfliegt dann das Gef├╝hl!

Auf diesen Beitrag antworten
Robert schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 14:15 Uhr
 

Um auf den Kommentar nach mir zu antworten. Ich sage auch nicht, dass dieser strickt durchgezogene Humor schlecht war oder von dem Regisseur ausschlie├člich gewollt, sondern dass er mir an manchen Stellen einfach unpassend vorkam und platt. Das er vorhanden ist, l├Ąsst sich nun mal nicht bestreiten, und ich finde: das Publikum tr├Ągt daran keine Schuld. Robert

Auf diesen Beitrag antworten
Bärbel schrieb zu Der Laden (Erster Abend):
verfasst am Dienstag, den 26.06.2012 um 08:50 Uhr
 

Ich m├Âchte mich bei dem gesamten Ensemble f├╝r die wunderbar gelungene Inszenierung bedanken. Es war ein toller Abend. Ich hatte erst meine Zweifel, dass es k├╝nstlerisch gelingen kann, den "Laden" auf die B├╝hne zu bekommen, wurde aber eines Besseren belehrt.
Die 3 1/2 Stunden vergingen wie im Flug. Und ich freue mich schon auf den 2. Abend.
Danke

Auf diesen Beitrag antworten
Anne schrieb zu Anatevka (Fiddler On The Roof):
verfasst am Freitag, den 22.06.2012 um 08:47 Uhr
 

War das sch├Ân! Ich habe wirklich mitgef├╝hlt, wie traurig der Abschied ist. Diese Inszenierung ist wunderbar. "Ist es Liebe?" Ja, ich liebe dieses Theater!!!

Auf diesen Beitrag antworten
Juliette Gärtner schrieb zu UNBESCHREIBLICH WEIBLICH:
verfasst am Montag, den 14.05.2012 um 18:13 Uhr
 

In mitten eines Schuhgesch├Ąftes prallen die unterschiedlichsten Lebensgeschichten aufeinander und dies wird dem Puplikum mit unglaublicher ├ťberzeugung und Freude, sowie mit den sch├Ânsten Liedern vermittelt. Dieses St├╝ck aus der ersten Reihe beobachten zu d├╝rfen war wirklich unglaublich!
Ob nun mit Its raining men, Er geh├Ârt zu mir oder auch dem wunderbar erz├Ąhlten (oder besser gesungenen) M├Ąrchen von Aschenbr├Âdel - die Schauspielerinnen ├╝berzeugen auf ganzer Linie. Allen Mitwirkenden gilt ein Dank f├╝r diesen unbeschreiblich weiblichen Abend! Doch obwohl alle Schauspielerinnen fantastisch spielten, m├Âchte ich Sigrun Fischer ein besonderes Lob, unter anderem f├╝r ihre Darstellungskunst und Freude am Spielen, vermitteln. Dieser Theaterbesuch bleibt unvergesslich und ich werde ihn defintiv bald wiederholen.

Auf diesen Beitrag antworten
Elisabeth F. schrieb zu EUGEN ONEGIN:
verfasst am Sonntag, den 13.05.2012 um 13:05 Uhr
 

Die Oper Eugen Onegin war Spitze! Hat Lust auf mehr geweckt.

Auf diesen Beitrag antworten
Regina schrieb zu Anatevka (Fiddler On The Roof):
verfasst am Samstag, den 05.05.2012 um 18:35 Uhr
 

Ein unvergesslicher Abend, ein wundersch├Ânes B├╝hnenbild - Chagall l├Ą├čt gr├╝├čen - und die hohe stimmliche und schauspielerische Qualit├Ąt begeisterten uns. Die Darsteller schenkten uns eine wunderbare Auff├╝hrung, DANKE

Auf diesen Beitrag antworten
Sanne Luisa Michler schrieb zu CHOPIN IMAGINAIRE:
verfasst am Montag, den 30.04.2012 um 18:48 Uhr
 

Ich kann Chopin Imaginaire nur weiterempfehlen. Es ist ein ganz tolles St├╝ck, f├╝r jedes Alter. Super!

Auf diesen Beitrag antworten
sanne michler schrieb zu Harlekin:
verfasst am Montag, den 30.04.2012 um 16:29 Uhr
 

Harlekin war einfach super. Total witzig und spannend. Die ganze Klasse hat gelacht.

Auf diesen Beitrag antworten
sanne michler schrieb zu HERZSCHLÄGE:
verfasst am Montag, den 30.04.2012 um 16:25 Uhr
 

Schade, dass es wegf├Ąllt. Hab mich so drauf gefreut.

Auf diesen Beitrag antworten
Uwe Hofmann schrieb zu Lucia di Lammermoor:
verfasst am Dienstag, den 24.04.2012 um 08:31 Uhr
 

Ein meist grandioser Opernabend. Vor allem Cornelia Zink als Lucia. Ein kostbarer Edelstein am Cottbuser Opernhimmel. - Weltklasse !!

Auf diesen Beitrag antworten
Ulrike Noatsch schrieb zu Alle meine S├Âhne:
verfasst am Montag, den 16.04.2012 um 16:37 Uhr
 

Ich mag diese tiefgr├╝ndigen Produktionen, die uns die Augen ├Âffnen, uns zum Nachdenken anregen. Es war wieder hervorragend gespielt worden. Es passte alles, auch das auseinanderbr├Âckelnde B├╝hnenbild. T├Ąglich wird uns unter anderem ├╝ber die Medien eine heile sch├Âne, intakte Welt vorgegaukelt. Volkst├╝mliche Musik, die vor "Schmalz" nur so tropft.
Eine Frage wurde bei dem Gespr├Ąch im Kuppelfoyer nicht beantwortet, die Meinung zur ├äu├čerung des Vaters "Das habe ich alles nur f├╝r dich (Sohn) getan." Dem kann ich mich nicht anschlie├čen. Die Kinder haben ihre eigenen Vorstellungen von ihrem zuk├╝nftigen Leben. Ich habe ├ähnliches pers├Ânlich zu h├Âren bek├Âmmen. Der Vater erwartet dann Dankbarkeit des Kindes, die meistens nicht kommt. Damit entsteht der n├Ąchste Konflikt.
Sehr passend finde ich dazu die Worte von Khalil Gibram: "Deine Kinder sind nicht deine Kinder, sie sind die S├Âhne und T├Âchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst ... sie haben ihre eigenen Gedanken ... Du bist der Bogen, von dem deine Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden."
Diesen komplette Ausspruch, nett gestaltet, schenkte uns unsere Tochter. Seit dem h├Ąngt er in unserem Schlafzimmer.
Wir freuen uns schon auf den n├Ąchsten Theaterbesuch.
Ich w├╝nsche dem gesamten Ensemble weiterhin viel Erfolg.

Viele Gr├╝├če
Ulrike Noatsch

Auf diesen Beitrag antworten
Sophia Lungwitz schrieb:
verfasst am Dienstag, den 17.04.2012 um 10:02 Uhr
 

Liebe Frau Noatsch,
haben Sie vielen Dank f├╝r Ihre anregenden Gedanken zu unserer Inszenierung "Alle meine S├Âhne". Sch├Ân, dass auch Sie bei dem Publikumsgespr├Ąch nach der zweiten Vorstellung dabei waren und uns die Worte von Khalil Gibram nun auf diesem Weg zukommen lassen. Sie sind wundersch├Ân - schade, dass Sie sie nicht bei dem Gespr├Ąch eingebracht haben, denn genau dazu dienen Nachgespr├Ąche: Wir wollen Ihre Meinung zu unserer Arbeit h├Âren, was Sie bewegt, was Ihnen gefallen, was Ihnen gefehlt hat. Ich hatte bei der Diskussion am vergangenen Sonnabend den Eindruck, dass auch von Seiten des Publikums her es als eindeutig, evident und f├╝r die Figur lebensnotwendig empfunden wurde, dass Sohn Chris aus diesem moralischen Gef├Ąngnis seines Vaters ("Ich hab das alles nur f├╝r dich getan") ausbrechen will und muss, dass dies nicht noch mal explizit ausgesprochen werden musste. W├╝rde Chris seinen Vater nicht lieben, h├Ątte er keinen Grund, so ma├člos entt├Ąuscht und entsetzt ├╝ber sein Handeln zu sein - die heftige Reaktion des Sohnes bestimmt das Ende des St├╝ckes und der Inszenierung ja ma├čgeblich und jeder Zuschauer erlebt dies mit. Die uns├Ąglichen Worte des Vaters sprechen f├╝r sich - so war mein Eindruck. Gestern Abend war Regisseur Harry Fuhrmann beim "Theatertreff" in der Kammerb├╝hne zu Gast - auch dort gab es erneut eine angeregte Diskussion zu dem St├╝ck und zu Harry Fuhrmanns Theaterarbeit. Waren Sie dabei?
Arthur Miller hat in "Alle meine S├Âhne" einen famili├Ąren Konflikt auf den Punkt gebracht, der wahrscheinlich jeden von uns betrifft, da wir alle eine Familie haben - archaische Konflikte, da sie soziale Rollen von uns betreffen, die mit unserer Geburt gleich "mitgeliefert" wurden: Wir alle sind S├Âhne und T├Âchter - unser Leben lang.
Beste Gr├╝├če aus der Dramaturgie,
Sophia Lungwitz

Auf diesen Beitrag antworten
Klaus Stephan schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Donnerstag, den 29.03.2012 um 08:26 Uhr
 

Liebe Theaterleute,
ein Lob f├╝r Ihren Service! Wir wollten f├╝r die Ostertage einen Theaterbesuch buchen, da wir bei den Kindern in Cottbus sein werden. Die telefonische Beratung war ├Ąu├čerst kenntnisreich und sehr freundlich. Das schreibe ich, obwohl wir zun├Ąchst entt├Ąuscht waren, da unsere ersten beiden Wunschkandidaten - Anatevka am Sonntag und Offenbachs Orpheus am Montag - bereits ausgebucht sind. Gl├╝ck f├╝rs Haus, Pech f├╝r uns. Dann haben wir uns zum Premierenbesuch am Ostersamstag "├╝berreden" lassen, zu einem Schauspiel! Das gelingt nicht jedem, aber dem leidenschaftlichen Engagement der Dame, die mit uns telefonierte, konnten wir nicht wiederstehen. Jetzt sind wir sehr gespannt und freuen uns auf die Cottbuser Tage.
K. und E. Stephan

Auf diesen Beitrag antworten
Besucher-Service schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 29.03.2012 um 15:39 Uhr
 

Liebe Familie Stephan, Ihr Lob freut uns nat├╝rlich und wir w├╝rden uns auch freuen, wenn Sie uns hinterher Ihre Meinung zur Auff├╝hrung sagen.
Ihnen eine frohe Osterzeit und herzliche Gr├╝├če im Namen des gesamten Teams des Besucher-Services
Kathrin Krautheim

Auf diesen Beitrag antworten
hofmann,monika schrieb zu Songs For Swinging Lovers:
verfasst am Freitag, den 24.02.2012 um 10:51 Uhr
 

Habe am 23.02.2012 die Vorstellung besucht. Bin wie so oft total begeistert. Heiko toll, Ballett toll! Die Step-Einlage des Barkeepers klasse. Macht weiter so!

Auf diesen Beitrag antworten
A. Werner und A. Ruben schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Sonntag, den 01.01.2012 um 20:22 Uhr
 

wir sind begeistert, besser h├Ąttet Ihr es nicht umsetzen k├Ânnen. weiter so!
herzlichen Dank

Auf diesen Beitrag antworten
Frank Hennig schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Sonntag, den 01.01.2012 um 15:43 Uhr
 

"Biergeschichten" des Schlo├čtheaterss Augustusburg am 31.12. (15 Uhr), Theaterscheune:
Wirklich schade, das das Staatstheater bei der Auswahl so danebengegriffen hat! Zwei (vermutlich) gute Schauspieler gaben sich alle M├╝he, eine schlechte Inszenierung mit einem unterirdisch langweiligen Text r├╝berzubringen. "Glasklare Gedanken" waren angek├╝ndigt - zu sehen war nur ein unstrukturiertes St├╝ck ohne logische Handlung und mit vorgeblich tiefsinnigen Texten, die letzten Endes nur ein hilfloses Springen zu verschiedenen Themen und weitgehend frei von Pointen war - vor der Pause 3x Lachen im Publikum, nach der Pause ca. 4x. Die Schauspieler konnten einem leid tun. Die Frage ist: Wer inszeniert einen so schlechten Text - und wer sucht das St├╝ck zu einem 31.12. aus? Da das Staatstheater der Veranstalter ist: Das schadet dem Ruf. Wir haben in Cottbus schon viele St├╝cke gesehen von Spitze bis naja, aber ein solcher Fehlgriff war nicht zu erwarten.
Trotzdem kommen wir wieder, aber wohl nicht, ohne k├╝nftig gr├╝ndlich zu recherchieren, was uns erwartet.
Freundliche Gr├╝├če an alle Schaffenden am Staatstheater und beste W├╝nsche f├╝r ein k├╝nstlerisch und wirtschaftlich erfolgreiches Jahr.

Frank Hennig, Peitz

Auf diesen Beitrag antworten
Katrin schrieb zu K├ľNIG LEAR:
verfasst am Mittwoch, den 28.12.2011 um 13:07 Uhr
 

Eine wirklich klasse Inszenierung! Ein gro├čes Lob an Mario Holetzeck f├╝r diesen grandiosen Theaterabend! Ich bin ganz begeistert von den Kost├╝men und dem B├╝hnenbild und m├Âchte auch gleich meinen Hut vor den Schauspielern ziehen, die die ganze Zeit auf einer schr├Ągen B├╝hne spielen. Ich kann mir vorstellen, dass das sehr anstrengend sein muss. Heidrun Bartholom├Ąus hat mich in der Rolle der K├Ânigin Lear vollkommen ├╝berzeugt! Es ist sch├Ân zu sehen, dass wir so eine brilliante Spielerin in unserem Ensemble in Cottbus haben! Es ist sehr schade, dass dieses St├╝ck schon abgesetzt wird. Es sollte noch viel l├Ąnger gespielt werden!!!!!

Auf diesen Beitrag antworten
Michael Rabes schrieb zu Harlekin:
verfasst am Samstag, den 24.12.2011 um 09:10 Uhr
 

Ein tolles, kurzweiliges Tanzstueck mit schoener musikalischer (wenn auch vom Band) Untermalung - ich werde es mir noch mal anschauen.

Auf diesen Beitrag antworten
George schrieb zu EUGEN ONEGIN:
verfasst am Montag, den 19.12.2011 um 13:14 Uhr
 

Wir fanden es gut, dass auf deutsch gesungen wurde. Irgendwie besser. Wir w├╝rden das auch mal gerne bei Verdi oder Puccini so h├Âren. Die Inszenierung war ├╝berwiegend stilvoll. Bravo an Herrn Sch├╝ler, dass er den Mut dazu hatte. Lediglich der letzte Akt war etwas zu grell. Dennoch: Danke!

Auf diesen Beitrag antworten
George schrieb zu H├Ąnsel und Gretel:
verfasst am Montag, den 19.12.2011 um 13:06 Uhr
 

Vielen Dank f├╝r die - fast - werktreue Inszenierung dieses Klassikers. Eine Wohltat nach dem ganzen Regietheater hierzulande. Wir sind extra aus Berlin angereist. Bitte mehr solcher Produktionen, die sich an das Libretto halten!

Auf diesen Beitrag antworten
Christoph Hein schrieb zu :
verfasst am Samstag, den 17.12.2011 um 20:23 Uhr
 

Guten Tag,
das Programm des 3. Philharmonischen Konzerts hat mir sehr gut gefallen und das Orchester hat wiedermal super und ├╝berzeugend gespielt.

Leider konnte ich die Musik nicht voll und ganz genie├čen, da das Klappern der Brandschutzklappen au├čerordentlich st├Ârend war! Es ist leider nicht das erste Mal, dass das passiert. Gerade in den ruhigen Momenten der Musik st├Âren diese Ger├Ąusche enorm! Das Klappern war sogar in den hinteren Reihen des Parketts zu h├Âren (ich sa├č im zweiten Rang, wo es deutlich lauter war). Das muss dringend ge├Ąndert werden. Sowas ist meiner Meinung nach nicht vertretbar. ├ťrigens ist ein ├╝bender Musiker bei weitem nicht so st├Ârend.

Noch eine Anmerkung zum Programmheft:
Anscheinend wurde Strawinskis Feuervogel nicht komplett gespielt. Entsprechend sollten auch nur die wirklich gespielten Teile im Programmheft gedruckt bzw. kenntlich gemacht werden. Wenn man das St├╝ck nicht kennt, sorgt das schon sehr f├╝r Verwirrung.

Christoph Hein

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 21.12.2011 um 09:13 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Hein,
es tut uns leid, dass das Programmheft nicht das aktuelle Konzertprogramm auswies. Es gab eine ganz kurzfristige Entscheidung seitens des Gastdirigentens, ├╝ber die wir nicht informiert worden sind.
Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Christoph Hein schrieb:
verfasst am Samstag, den 14.01.2012 um 11:48 Uhr
 

Mein Hauptanliegen war das Problem mit den Brandschutzklappen, darauf sind Sie leider nicht eingegangen.

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Montag, den 16.01.2012 um 16:00 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Hein,
mir fehlte dazu noch eine Auskunft aus unserer technischen Abteilung. Matthias G├╝nther, der Technische Direktor, schrieb mir jetzt dazu:

"Das Klappern kommt von den R├╝ckschlagklappen der Entrauchungsanlagen. Diese Klappen stellen eine bauaufsichtlich zugelassene Einheit dar und d├╝rfen nicht manipuliert werden. Bei Starkwinden ab Windst├Ąrke 10 und dadurch auftretenden gro├čen Luftdruckunterschieden bewegen sie sich. Wir pr├╝fen einen Austausch dieser Klappen gegen Entrauchungsklappen aus Kalziumsilikat, die im "Ernstfall" motorisch aufgefahren werden k├Ânnen."

Das Problem sind der Platzbedarf f├╝r den Einbau der neuen Klappen und die dabei anfallenden Kosten. Wir k├Ânnen Ihnen deshalb zur Zeit zu unserem Bedauern nicht sagen, wann uns der Wechsel m├Âglich sein wird.

Mit freundlichen Gr├╝├čen
Bernd Seidel
Lt. PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Ursel Stakowiak schrieb zu AIDA:
verfasst am Sonntag, den 11.12.2011 um 14:07 Uhr
 

Dem Staatstheater Cottbus meinen herzlichsten Gl├╝ckwunsch zu dieser gelungenen AIDA. Diese Oper komplett aus dem Ensemble zu besetzen (und das auf hohem Niveau) ist wirklich eine Leistung. Allen voran eine hervorragende Gesine Forberger in der Titelrolle, die ergreifend singt und spielt. Als Radam├Ęs h├Ątte man sich wahrlich zwar einen richtigen Verdi-Tenor gew├╝nscht, aber daf├╝r kann man durch Marlene Lichtenberg mit einer wunderbaren Amneris aufwarten. Wunderbar k├╝hl ihre Ausstrahlung, die glaubhaft den ├ťbergang von der stolzen Prinzessin bis hin zur wahnsinnigen Hilflosen schafft. Gro├če Klasse!

Auf diesen Beitrag antworten
Achenbach, Wolff- R. schrieb zu Harlekin:
verfasst am Freitag, den 09.12.2011 um 20:28 Uhr
 

Sind in die letzte Sonntagsvorstellung gegangen.....
Ich habe seit Jahrzehnten kein Theater gef├╝llt mit Kindern zwischen 4 und 15(?) gesehen, die richtig erwartungsfroh waren, nat├╝rlich mit der entsprechenden Lautst├Ąrke. Was folgte, war nicht nur was f├╝r Kinder. Sch├Ân, mal wieder Ohrw├╝rmer zu h├Âren, dazu ein kleines raffiniertes B├╝hnenbild, lebhafte Farben, anspruchsvolles, lustiges flott vorgetragenes, qualitativ hochwertiges Balett. Der Applaus war kr├Ąftig, es gab kindliche Bravorufe!!
Kann man sich auch mal als Opa und Oma, am besten mit Enkel, g├Ânnen.

Auf diesen Beitrag antworten
Wolfgang Wenzke schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 21.12.2011 um 18:10 Uhr
 

Dieser Einsch├Ątzung kann ich mich voll anschlie├čen. Unser Enkel (5) war ├╝ber die ganze Zeit voll gefangen von dem Geschehen auf der B├╝hne. Danke an das gesamte Ensemble f├╝r dieses wundersch├Âne Erlebnis am Sonntagmittag.

Auf diesen Beitrag antworten
Achenbach, Wolff- R. schrieb zu H├Ąnsel und Gretel:
verfasst am Freitag, den 09.12.2011 um 20:20 Uhr
 

Zweimal in einer Woche H├Ąnsel und Gretel!

Zum ersten in der Leipziger Oper mit Gewandhausorchester, es war mit Enkelkind der n├Ąhere Weg, zum zweiten: Cottbus. Kurz, die Cottbuser Auff├╝hrung war der blassen Leipziger in der Regie, der gesamten Ausstattung, dem s├Ąngerischen Format weit ├╝berlegen. Das Ensemble in Cottbus war geschlossen, Marlene Lichtenberg ein schlanker schlaksiger H├Ąnsel mit sch├Âner Stimmgebung, Cornelia Zink eine nicht gek├╝nstelte, sehr agile Gretel mit bestechender Stimmgebung und Textverst├Ąndlichkeit, die im Abendsegen zusammen mit Frau Lichtenberg zu bet├Ârendem innigem Wohllaut fand. Das Dirigat (Marc Niemann) gab den starken Teilen der Partitur gen├╝gend Raum und Kraft, war aber genauso den S├Ąngern ein dezenter Begleiter, und zumindest im Verhalten gegen├╝ber den S├Ąngern dem Gewandhausorchester ├╝berlegen. Andreas J├Ąpel als Vater mit kr├Ąftiger tragender klangvoller Stimme. Auf die weitere Entwicklung des S├Ąngers kann man ebenso wie bei seinen Mitstreiten sehr gespannt sein!! Herr Kleinke gab eine herrliche Hexe!

Die Regie war m├Ąrchenhaft, anders kann man es nicht formulieren. Die Grenze vom M├Ąrchen bis zum Kitsch ist sicher nicht weit, aber Herr Sch├╝ler hat sie gut ausgelotet. Und trotzdem hatte das erste Bild vor dem Spielzeuggesch├Ąft eine gewisse Sch├Ąrfe. Etwas ungl├╝cklich kam mir das eingesetzte Ballett vor, dass M├Ąnner keine Engel sind, ist ja bekannt. Die Projektionen waren schon aufgrund ihrer Neuheit ├╝berw├Ąltigend und ein sch├Ânes Mittel, Illusionen zu erzeugen und zu verst├Ąrken.

Also eine m├Ąrchenhafte Auff├╝hrung in allen Belangen. Man kann sich nur noch w├╝nsche, dass diese Inszenierung das Staatstheater noch eine Vorweihnachtszeit begleitet und Eltern und Gro├čeltern mit Ihren Kindern das zu vertretbaren Zeiten besuchen k├Ânnen ...

Auf diesen Beitrag antworten
Mario Ewert schrieb zu WO DIE STERNE LEUCHTEN:
verfasst am Sonntag, den 13.11.2011 um 11:05 Uhr
 

Aus meiner kritischen Grundhaltung gegen├╝ber dem Schlager u. ├Ą. Kitsch wurde eine gro├če Begeisterung f├╝r diesen Abend (WO DIE STERNE LEUCHTEN - d. Admin.). Klasse arangiert sowie hochwertig und mitrei├čend dargeboten, muss dieser Abend auf Tournee.
Der Erfolg ist diesem Ereignis nicht nur in der Theaterscheune sicher und kann dem Ensemble viele weitere Freunde ├╝ber die Region hinaus sichern. Ein nicht zu untersch├Ątzender Aspekt bei den anstehenden schwierigen Verhandlungen mit dem Land.

Auf diesen Beitrag antworten
Marika Berger schrieb zu Harlekin:
verfasst am Dienstag, den 08.11.2011 um 18:15 Uhr
 

Wollte fragen, wie lange das St├╝ck geht? Mit Pause?

MfG M. Berger

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Dienstag, den 08.11.2011 um 20:26 Uhr
 

Guten Abend Frau Berger,
die Inszenierung dauert 1 Stunde und 15 Minuten und wird ohne Pause gespielt. Ich hoffe, dass passt zu Ihren Pl├Ąnen und all jenen, ob gro├č oder klein, die Sie zu uns mitbringen wollen.
Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel (Lt. PR/Marketing)

Auf diesen Beitrag antworten
Katja schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Montag, den 07.11.2011 um 08:38 Uhr
 

Vielen vielen Dank f├╝r die super Vorstellung am 06.11.11 ! Die Darsteller, vor allem Dr. Jekyll , waren brillant! Meine Freundin und ich waren begeistert. Ich selbst gehe sehr gern ins Staatstheater und ich finde, Ihr m├╝sst euch, liebes Theaterteam, ├╝berhaupt nicht verstecken. Die Vorstellung hatte Weltklasseniveau. (Habe schon einiges gesehen, in Berlin und co!)! Vielen, vielen Dank f├╝r den tollen Abend!
Mfg Katja

Auf diesen Beitrag antworten
jema schrieb zu Harold und Maude:
verfasst am Freitag, den 21.10.2011 um 23:57 Uhr
 

Es war am 21.10.11 ein sehr sch├Âner Abend - Danke dem ganzen Theater-Team und alles erdenklich Gute f├╝r Euch.

mfg jema

Auf diesen Beitrag antworten
Niels Proske schrieb zu :
verfasst am Samstag, den 15.10.2011 um 18:45 Uhr
 

Ein wunderbarer Konzertabend, mit einer sch├Ânen Zusammenstellung!

Auf diesen Beitrag antworten
Nowak, Karin schrieb zu Orpheus in der Unterwelt:
verfasst am Freitag, den 30.09.2011 um 11:36 Uhr
 

Wir waren gestern in der Vorstellung. M├Âchte mich f├╝r die gelungene Vorstellung bedanken. Wir haben schon lange nicht mehr so viel gelacht. Auch die K├╝nstler haben ihr Bestes gegeben. Danke, macht bitte weiter so.
Karin Nowak

Auf diesen Beitrag antworten
WT&TW schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Freitag, den 30.09.2011 um 11:28 Uhr
 

Die Meinung wurde vom Administrator ausgeblendet

Auf diesen Beitrag antworten
Wolfgang Rosenthal,Berlin schrieb zu MEHRSPARTEN:
verfasst am Mittwoch, den 31.08.2011 um 15:31 Uhr
 

Das war ein wundersch├Âner Nachmittag in Branitz (Theater und Musik in P├╝cklers Park am 28.8.2011 - Anm. d. Adminstr.). Herrlichstes Wetter, beste Unterhaltung und leckere Speisen und Getr├Ąnke. Die gro├če Resonanz hat uns sehr erfreut.
MFG Rosenthal, Berlin

Auf diesen Beitrag antworten
Udo schrieb zu :
verfasst am Mittwoch, den 10.08.2011 um 17:10 Uhr
 

Hey, war wieder mal ein tolles Erlebnis. Mir pers├Ânlich haben die Wassermannfrau und die Wasserfreundin im Dialog an der Bar gefallen. Sehr gelungene Szene.Macht weiter so!

Auf diesen Beitrag antworten
Christian Heymann schrieb zu :
verfasst am Dienstag, den 14.06.2011 um 18:05 Uhr
 

Herzlichsten Dank f├╝r die wunderbare Sagennacht, an alle Darsteller.
MfG Christian Heymann aus Vetschau

Auf diesen Beitrag antworten
Wolfgang Rosenthal schrieb zu ROMÉO ET JULIETTE:
verfasst am Montag, den 30.05.2011 um 18:12 Uhr
 

Toller Opernabend, aber warum deutsch und franz├Âsisch? MfG

Auf diesen Beitrag antworten
Carola Böhnisch schrieb:
verfasst am Montag, den 30.05.2011 um 20:16 Uhr
 

Lieber Herr Rosenthal, sch├Ân, dass Ihnen der Abend so gut gefallen hat! Wir haben uns f├╝r eine zweisprachige Variante entschieden, um Inhalt und Struktur des Werkes sinnf├Ąllig zu verdeutlichen: Die rezitativischen Passagen, in denen die Handlung "vorw├Ąrtsschreitet", bringen wir in deutscher Sprache, die ariosen Teile und die vehementen musikalischen Gef├╝hlsausbr├╝che (in denen die Handlung im wesentlichen auf der Stelle tritt) dagegen in franz├Âsischer Sprache, so wie es der Komponist geschrieben hat.
Herzliche Gr├╝├če
Carola B├Âhnisch

Auf diesen Beitrag antworten
Heidi Kuritz schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Donnerstag, den 26.05.2011 um 20:17 Uhr
 

Wir sind gerade vom Gaststspiel des Traumzauberbaums zur├╝ck. Ein wirklich tolles Erlebnis - nicht nur f├╝r unsere Kinder, sondern auch f├╝r den von den Anf├Ąngen an bekennenden TZB-Fan. Danke, dass Sie dieses Erlebnis in Ihrem Haus m├Âglich gemacht haben, danke an all Ihre freundlichen Mitarbeiter im Haus.
Danke auch an die Baumeister, die das Theater so konzipiert haben, dass es dem Bewegungsdrang der heutgen Kinder bei ihren Raketeneinlagen auch auf den R├Ąngen stand hielt. (Solch Getrampele war ja wohl seinerzeit eher un├╝blich.)
Und wir bitten um Entschuldigung, wir haben vergessen, unser Kissen (toller Service f├╝r die kurzen Besucher!) wieder runterzubringen, das war nicht Absicht, nur im Eifer der Freude passiert.
H. Kuritz

Auf diesen Beitrag antworten
Jens Arndt schrieb zu AIDA:
verfasst am Donnerstag, den 26.05.2011 um 12:21 Uhr
 

Ich besuchte die 2. "AIDA"-Vorstellung am 24. Mai und mir hat es sehr gut gefallen. Erstmal Respekt an die umbesetzte "Aida": Lucja Zarzyska, die den Mut hat, so kurzfristig diese Rolle zu ├╝bernehmen und diese dann mit sehr viel Intensit├Ąt und stimmlicher Eindringlichkeit darstellte. Hervorheben m├Âchte ich auch die mich ausgesprochen ergreifende Leistung von Marlene Lichtenberg als Amneris. Als junge, neuengagierte K├╝nstlerin hat sie derma├čen viel charismatische Ausstrahlung auf der B├╝hne und eine stimmlich sowie schauspielerische Glanzleistung hingelegt, mit ├╝berzeugender Mimik und Gestik. Als Radames sang Jens Klaus Wilde und gefiel mir auch. Anf├Ąnglich empfand ich es als etwas zuwenig interpretierte Leidenschaft, er steigerte sich aber im Laufe der Vorstellung. Insgesamt eine sehr gute Ensembleleistung, auch Evan Christ triumphierte mit z├╝gigen Tempi. Schmunzeln musste ich bei den Ges├Ąngen der Priesterin auf der Hinterb├╝hne, es scheint eine der Lieblingsstellen f├╝r Evan Christ zu sein, so dass er selbst bei Dirigieren dabei eine ganz "sph├Ąrisch mitschwebende" Mimik aufsetzte (sa├č 1. Reihe au├čen rechts:-) Ich hoffe, ihr setzt diese Oper ├Âfters auf den Spielplan, denn wer w├╝nscht sich nicht gern ein ausverkauftes Haus?

Auf diesen Beitrag antworten
joséphine schrieb zu :
verfasst am Dienstag, den 24.05.2011 um 19:01 Uhr
 

Ich fand es gut, weil es komische, aber auch lustige T├Âne waren.
Sehr sehr gut!!!!

Auf diesen Beitrag antworten
R. Bzdak schrieb zu :
verfasst am Sonntag, den 22.05.2011 um 15:20 Uhr
 

Sehr gutes Orchester, motivierte Sch├╝ler, sehr guter Dirigent, abstruse Komposition.

Klangliche Experimente sind wichtig, um Musik weiter zu entwickeln. Die Zielgruppe f├╝r ÔÇ×Das Lied vom elektrischen WindÔÇť sind Kinder ab 8 Jahren. Es w├Ąre sinnvoller Kindern den Klangk├Ârper eines philharmonischen Orchesters anderweitig nahezubringen, anstatt sie als Experimentierfeld f├╝r die Klangphantasien von Erwachsenen zu missbrauchen.
Musik kann eine Vielzahl von Emotionen ausl├Âsen. Schmerz geh├Ârt meist nicht zu den Favoriten. Mit Disharmonien spielen ist interessant. Dadurch Neues zu schaffen ist m├Âglich = > Kurt Weil, Franz Schubert, uva. Experimente k├Ânnen aber auch schief gehen, wie in diesem Fall.

Auf diesen Beitrag antworten
manuel simon schrieb zu :
verfasst am Donnerstag, den 19.05.2011 um 18:51 Uhr
 

welche kleidung sollen wir in der urauffuhrung tragen?

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Freitag, den 20.05.2011 um 09:45 Uhr
 

Lieber Manuel,
ihr bekommt alle ein schwarzes T-Shirt mit einem Bild f├╝r eure Urauff├╝hrung, in dem gro├č das Wort Blechenwind steht. Das ist eine Wortzusammenstellung aus dem Titel der Urauff├╝hrung "Das Lied vom elektrischen Wind" und dem Namen eurer Schule "Carl-Blechenschule". Wenn du zum schwarzen T-Shirt noch eine dunkle Hose anziehst und dunkle oder wei├če Schuhe, dann ist alles in Ordnung. Du wirst einen guten Eindruck auf der B├╝hne machen.
Ich bin gespannt auf eure Auff├╝hrung.
Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel

Auf diesen Beitrag antworten
Cristin jannaschk schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Mittwoch, den 11.05.2011 um 20:22 Uhr
 

Ich finde dieses St├╝ck richtig gut,ich habs mir schon 5mal angeschaut und w├╝rde es mal gerne wieder sehen, aber im Moment geht es nicht, weil ich erst vor kurzem mit meiner Ausbildung angefangen habe. Schade, kann man ja leider nichts machen. Aber vielleicht schaffe ich es irgendwann, es mal wieder zu schauen.

Auf diesen Beitrag antworten
wolfgang Rosenthal schrieb zu SIEGFRIED:
verfasst am Mittwoch, den 11.05.2011 um 19:09 Uhr
 

Eine Super-Leistung des Theaters Cottbus. Wir kamen aus Berlin und werden bald wieder im sch├Ânen Cottbusr Theater sitzen.

Auf diesen Beitrag antworten
Manuel Simon schrieb zu :
verfasst am Sonntag, den 08.05.2011 um 20:17 Uhr
 

Warum ist nur ein Kind je Klasse dabei?

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Montag, den 09.05.2011 um 08:35 Uhr
 

Lieber Manuel,
vielleicht hattest du gestern beim Theaterbruch, auf dem wir DAS LIED VOM ELEKTRISCHEN WIND vorgestellt haben, diesen Eindruck. Aber gestern waren nicht alle Sch├╝ler der Klassen 5 und 6 der Carl-Blechen-Schule aus Cottbus, die an diesem Projekt mitgewirkt haben und die beim Familienkonzert am 22.5. im Gro├čen Haus auftreten werden, dabei. Insgesamt sind es 33 Sch├╝ler aus f├╝nf Klassen; jede Klasse ist mit mehreren Sch├╝lern vertreten. Wenn die gestern alle gekommen w├Ąren, h├Ątte der Platz im Veranstaltungssaal des Kunstmuseums nicht ausgereicht. Am besten, du schaust am 22.5. mit deinen Eltern im Gro├čen Haus vorbei und h├Ârst dir das Konzert vom ELEKTRISCHEN WIND selbst an. Dann kannst du alle Kinder erleben.
Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter f├╝r ├ľffentlichkeitsarbeit

Auf diesen Beitrag antworten
Manuel Simon schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 12.05.2011 um 08:27 Uhr
 

es war doof, dass die sch├╝ler sich nicht aussuchten d├╝rften, in welcher gruppe sie sind A, B, C oder D, und herr winkler hat manchmal zu viel geredet

Auf diesen Beitrag antworten
Stephan Winkler schrieb:
verfasst am Sonntag, den 22.05.2011 um 18:17 Uhr
 

Lieber Manuel,
es war wirklich ganz toll, was Ihr heute zustande gebracht habt. Ich war begeistert von Euch!
Und ├╝brigens: vielleicht h├Ątte ich etwas weniger geredet, wenn Ihr weniger geredet h├Ąttet? Wer wei├č... ;-)
Es hat mir gro├čen Spa├č gemacht, mit Euch zu arbeiten! Alles Gute w├╝nsche ich Dir, Stephan Winkler

Auf diesen Beitrag antworten
Carl schrieb zu F├╝rst P├╝cklers Utopia:
verfasst am Dienstag, den 19.04.2011 um 17:59 Uhr
 

Ich war zur Premiere und bin immer noch begeistert!

Auf diesen Beitrag antworten
Achenbach, Wolff-R. schrieb zu SIEGFRIED:
verfasst am Dienstag, den 29.03.2011 um 21:11 Uhr
 

Zun├Ąchst m├Âchte ich der Auffassung widersprechen , da├č Wagner mit dem Siegfried eine Kom├Âdie installieren wollte(Lausitzer Rundschau, 28.3.2011) und ich denke, dass das auch nicht die Absicht von Herrn Sch├╝ler war. Sonst kann ich der Kritik nur zustimmen. Das Wunderbare an der Regie war, da├č semiscenisch nicht semiscenisch war, und das ein sehr feines Gesp├╝r f├╝r die Grenze zwischen K├Âm├Âdie und sehr gelungener Auslegung des Textes bis in die letze Feinheit gelang. Ich glaube, hier n├Ąherte man sich der Vorstellung Richards Wagners vom Gesamtkunstwerk nach Jahrzehnten der Abstinenz oder des Klaumauks oder der totalen Sterilit├Ąt sehr.

Langeweile gab es wirklich nicht: das Phantastische - die bis ins kleinste auch sehr mit realer Situationskomik gestaltete Personenf├╝hrung - verzichtete nicht auf eine teilweise fast bissige Ironie, die aber nicht die Tiefe der Beziehungen abschw├Ąchte, sondern deren Ernsthaftigkeit vertiefte. Bei aller Heiterkeit - ein lautes Lachen ist zu mir in die 10. Reihe weder vom Rang noch vom Parkett gedrungen. Intendant und Regisseur Martin Sch├╝ler kn├╝pft hier an die besten Dresdener Inszenierungen Harry Kupfers an.

Es ist nicht alles zu schildern, ich glaube, das ist auch f├╝r einen Nichtwagnerianer nicht nur attraktiv, sonder wom├Âglich eine Einstiegsbasis. Wundervolles Orchester, ohne zuzudecken!! Das Solistenensemble ohne Fehl und Tadel, Siegfried verhaltens├Ąhnelnd einem noch unausgereiftem Jugendlichen, wie es ihn wohl zu allen Zeiten gab, geradezu drauflos bis zur Grobheit, nur selten beeindruckbar, mit erhebliche Spiellaune und Gewandheit. Mime mit einer spielerischen und s├Ąngerischen Perfektion , die auch die Leistungen ber├╝hmter Vorbilder ├╝bertraf (Zednik, was sicher auch ein Verdienst der Regie war). Nico Wouterse als Wotan mit enormer physischer und s├Ąngerischer Pr├Ąsenz, wie Siegfried kaum eine M├Âglichkeit irgendwann mal unter dem Limit zu singen, Erda mit einer Stimme aus einem Gu├č, wie sie wohl kaum noch ausgebildet wird, Waldvogel wie schon in der Kritik beschrieben, aber dazu auch noch m├╝helose H├Âhen. Mal ganz altert├╝mlich: Den Alberich gab Herr J├Ąpel, dessen Qualit├Ąten mir in lyrischen Partien bekannt waren, dessen Qualit├Ąt in
dramatischen Bereichen bisher nicht. Hervorragende Verst├Ąndlichkeit, makellose und ausdrucksstarke und anscheinend m├╝helose Tonqualit├Ąt bis zu den Grenzbereichen, kombiniert mit enormer darstellischer Qualit├Ąt. Nicht zuletzt Br├╝nhilde Sabine Passow, nicht nur von der Erscheinung eine attraktive Br├╝nhilde, sie vereint in ihrer Stimme lyrische Qualit├Ąt, ohne deshalb leise oder d├╝nn zu sein, mit kraftvollen, aber hellen, gut timbrierten Spitzent├Ânen. Ausstattung prima, illusionsanregend.

Es sollte sich bei dieser Auff├╝hrung keiner von dem Namen Wagner abschrecken lassen, ein heutzutage selten intensives Theatererlebnis, das sich Opernfreunde zumindest zur Meinungsbildung anh├Âren und -schauen sollten. Ich glaube kaum da├č es jemand bereuen wird.

Auf diesen Beitrag antworten
miere schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Sonntag, den 27.03.2011 um 01:31 Uhr
 

das theaterst├╝ck war so cool und die musik erstmal! 1+ gibt es daf├╝r, eine tolle glanzleistung. W├╝rde gerne wissen, ob man irgendwo alle lieder herbekommen kann, z.B. auf einer cd. W├╝rde mich freuen ├╝ber r├╝ckantwort.

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 30.03.2011 um 20:14 Uhr
 

Guten Abend Miere,
freut mich sehr, dass die Inszenierung so "ankommt". Einen Teil der Songs haben der Schauspielkapellmeister Hans Petith, die Schauspieler und die Band bereits eingespielt. Einer davon steht auf unerer Theaterhomepage zum Download bereit. Wir hoffen, dass wir das auch noch mit weiteren Liedern schaffen. Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Laura Kaase schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Freitag, den 25.03.2011 um 13:04 Uhr
 

Ich fande das St├╝ck richtig geil gemacht,
es war ja bald wie im Musical und richtig toll gesungen.
Das war das beste Theaterst├╝ck, das ich bisher gesehen habe.

Ich m├Âchte es nochmal sehen :D
echt daumen hoch ;)

Auf diesen Beitrag antworten
Wolff-R. Achenbach schrieb zu ROMÉO ET JULIETTE:
verfasst am Dienstag, den 01.02.2011 um 08:56 Uhr
 

Hallo, etwas sehr sp├Ąt zu Herrn Montan, bin durch Zufall erst darauf gesto├čen: Ich bin recht froh dar├╝ber, dass nicht alle Welt unbedingt Herrn Wilde h├Âren will. So bleibt er Cottbus erhalten. Ein Tenor, der in kurzen Zeitr├Ąumen so vielseitige Partien aus Troubadour, Rheinnixen, Walk├╝re, Eisenstein, Genoveva und demn├Ąchst Aida interpretiert, muss wohl als vielseitig und technisch solide betrachtet werden. Da ist es auch unbillig, in allen Partien, von einer auch oder erst recht bei S├Ąngern
gering schwankenden Tagesform abgesehen, immer sehr hohe Leistungen zu erwarten. Offenbar haben wir unterschiedliche Auff├╝hrungen gesehen. Es ist sicher auch unbestritten, dass die franz├Âsischen Opern, die - mit Ausnahme von Bizet - eher selten den Spielplan zieren, besonders anspruchsvoll sind. Dass Herr Wilde spielen und damit auch Emotionen transportieren kann, haben Sie selbst best├Ątigt. Meiner Meinung nach gelingt das dann besonders gut, wenn eine Stimme noch einen eigenen Charakter hat. Im Rahmen der Globalisierung macht sich immer mehr ein s├Ąngerischer Einheitsbrei breit, der ├╝ber s├Ąngerische Sch├Ânheit und Perfektion kaum noch hinausgeht und Pers├Ânlichkeiten seltener werden l├Ąsst. So kann man, vom Namen abgesehen, den slawischen Ursprung bei Anna Netrebkos makelloser Stimme nicht mehr h├Âren. Es gibt nat├╝rlich auch den makellosen Sch├Âns├Ąnger, der brillant ist, daf├╝r aber ausdrucksschwach. Was Ihre Ausf├╝hrungen zu den S├Ąngern an anderen Opernh├Ąusern angeht, so kann ich die nicht teilen. Einige Beispiele: der asiatische Manrico im Dresdener Troubadour war v├Âllig unbeweglich, hatte eine st├Ąhlerne Stimme mit einem strahlenden hohen C, falls es eins war, sang daf├╝r aber nur eine Strophe der Stretta und schenkte sich die Auseinandersetzung mit dem Chor. Ich war unangenehm ├╝berrascht, mit wie viel Aufwand man wenig erreicht hat. Das galt auch f├╝r die in dieser Zeit in einer Krise steckende Staatskapelle. Als anderes Beispiel m├Âchte ich Lohengrin und Rienzi in Leipzig nennen , wo sich Herr Stefan Vinke mehr oder weniger glanzlos durch die Partien arbeitete, oder den Dessauer Maskenball , wo eine F├╝lle von skurrilen Einf├Ąllen die Zuschauer, zusammen mit der Notwendigkeit des Lesens des deutschen Textes in Spruchb├Ąndern, so von der Musik ablenkte, dass Besucher zwei Tage sp├Ąter nach Vorspielen eines Querschnittes angaben, die Musik noch nie geh├Ârt zu haben. Wie viel geht da verloren!
Freuen wir uns doch alle ├╝ber eine gelungene, lebhafte, nicht verstaubte Inszenierung mit unaufdringlichen Parallelen, einem starken Orchester, einem guten, spielfreudigen Solistenensemble , wobei die Betonung auf Ensemble liegt, siehe auch Fechtszenen, und nehmen die hier wohl kleinen Unzul├Ąnglichkeiten des Liveerlebnisses Oper eher dankbar an, weil sie einfach dazu geh├Âren, so wie Sie es letztlich auch getan haben. Und ├╝ber die wom├Âglich letzten Stimmen mit Individualit├Ąt! Alternativ bleibt ja noch die L├╝ge der CD. ├ťbrigens w├Ąre ich an einem Gespr├Ąch ├╝ber das weite Feld Oper sehr interessiert und bin in Cottbus Ostern zu ÔÇ×CandideÔÇť.
Mit freundlichen Gr├╝├čen, Ihr Wolff- R. Achenbach

Auf diesen Beitrag antworten
Anita Honderboom und Peter Jakob schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Freitag, den 28.01.2011 um 15:25 Uhr
 

Danke f├╝r den wundersch├Ânen Abend, ein perfekt inszeniertes St├╝ck - Schauspieler, Sch├╝ler, Musiker und B├╝hnenbild einfach mitrei├čend. Alles hat gestimmt!
Das einige Zuschauer nicht wissen, wie man sich im Theater benimmt und alles laut kommentieren m├╝ssen, ist eine neue Erfahrung f├╝r uns. In unserer Heimatstadt Augsburg ist das nicht ├╝blich. Wir werden sicher wieder das Staatstheater in Cottbus besuchen.

Auf diesen Beitrag antworten
Stephan P. schrieb zu F├╝rst P├╝cklers Utopia:
verfasst am Montag, den 24.01.2011 um 16:42 Uhr
 

Dieser gro├čartige Abend erweist vor allem die absolute Bl├Âdigkeit und Niveaulosigkeit der deutschen Theaterkritik. Dass gesch├Ątzte f├╝nf Minuten nackte Menschen auf der B├╝hne stehen, reicht schon, um die meisten Kritiker gleicherma├čen s├Ąfteln wie sich emp├Âren zu lassen. Kein Wort ├╝ber die grandiose Darstellung eines getriebenen Menschen, der auf der Suche nach dem Gl├╝ck ein ums andere Mal scheitert. Kompliment f├╝r den phantastischen Roland Renner und das ganze Team.
P.S. Ein, zwei M├Ątzchen weniger w├Ąren zu verkraften gewesen :-)

Auf diesen Beitrag antworten
Anja schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Mittwoch, den 19.01.2011 um 00:36 Uhr
 

Habe mir das St├╝ck nun schon zum dritten und nicht letzten Mal angesehen. Ich muss sagen, meine Freundin und ich waren wieder begeistert. Es ist einfach eine tolle Inszenierung mit ├╝berzeugenden Akteuren.

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Joachim Saretz schrieb zu PHILHARMONISCHE KONZERTE:
verfasst am Montag, den 17.01.2011 um 17:38 Uhr
 

Napoleons sp├Ąte Rache an Beethoven -
Fazit eines Konzertbesuches im Staatstheater Cottbus

Auf dem Programm des Sinfoniekonzertes am 16.01.2011 stand u.a. auch Beethovens 3. Sinfonie. Bekannterma├čen widmete Beethoven diese Sinfonie urspr├╝nglich Napoleon, revidierte sp├Ąter dann diese Entscheidung nach Entt├Ąuschungen ├╝ber die Entwicklung der franz├Âsischen Revolution und des Usurpators Napoleon.
Nach mehr als 200 Jahren schlug nun Napoleon unbarmherzig zur├╝ck und bediente sich dazu des Generals und der Musiker des Philharmonischen Orchesters Cottbus. Beethoven wurde mit dieser Auff├╝hrung seiner 3. Sinfonie in aller ├ľffentlichkeit gemeuchelt.
Aber der Reihe nach.
Das Konzert begann mit dem Versuch dreier leger farbig gekleideter Musiker (Oboe, Bratsche, Cembalo) mit Unterst├╝tzung zahlreicher vorwiegend grau/schwarz/wei├č gekleideter Musiker mit diversen Instrumenten und eines ÔÇ×VorturnersÔÇť (in Schwarz-Wei├č ohne Instrument) die ostbrandenburgische Landschaft musikalisch zu beschreiben; ÔÇŽohne weiteren Kommentar!
Danach er├Âffnete sich der musikalische Olymp im Staatstheater.
Mit Mozarts Klarinettenkonzert eroberte ihn Sabine Meyer. Eine derart ausgewogene, musikalisch und in der Tongebung perfekte Interpretation dieses Konzertes d├╝rfte man auch au├čerhalb von Cottbus nur sehr selten zu h├Âren bekommen. Gl├╝cksmomente f├╝r jeden Musikliebhaber pur.
Nach der Pause schlu├čendlich Beethoven. Und bereits mit den ersten Er├Âffnungsakkorden wurde klar, diesem Beethoven zeigen wir mal wie revolution├Ąr wir heute sind. Ein napoleonischer Geschwindmarsch par excellence. Keine Phase des Besinnens, des Nachlassens. Hier wird durchgerast bis zum Ende, bis zum bitteren Ende. Ruhephasen sind nur etwas f├╝r Schw├Ąchlinge, musikalisch ausgespielte Melodieb├Âgen sind etwas f├╝r romantische Kleingeister. Die heutige Zeit erfordert dynamisches Voranschreiten, schnell, laut, schrill, hektisch. Beethoven blieb leider auf der Strecke. Aber das war wohl gewollt, siehe Napoleons sp├Ąte Rache. Das leider auch einige Musiker diesem Parforceritt ihren Tribut zollen mu├čten fiel dann nicht mehr weiter ins Gewicht.
Ob Beethovens Taubheit auch in seinem Musikerhimmel noch anh├Ąlt? Man kann es ihm eigentlich nur w├╝nschen.

Auf diesen Beitrag antworten
Susanne schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Samstag, den 15.01.2011 um 23:31 Uhr
 

Gl├╝cklicherweise habe ich kurzfristig Karten f├╝r den 15.01. bekommen. Es ist eine tolle, mitrei├čende Vorstellung gewesen, besonders Hardy Brachmann in der Hauptrolle hat ├╝berzeugt, auch Cornelia Zink, Alexander Voigt, C. Kallfa├č - es war wirklich Klasse! Warum sieht man das Musical so lange nicht im Spielplan? Ich w├╝rde es glatt noch einmal anschauen.

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Montag, den 17.01.2011 um 11:22 Uhr
 

Liebe Susanne Drogan,
Gelegenheit dazu gibt es am 25. und am 26. April, dem Ostermontag und dem Dienstag nach Ostern. Unser Spielplan ist bis dahin so gut gef├╝llt mit Premieren und Wiederaufnahmen aller Sparten, mit Konzerten und Gastspielverpflichtungen, dass wir f├╝r JEKYLL & HYDE erst zu diesem Zeitpunkt neue Termine finden k├Ânnen. Wir zeigen das Musical aber auch in der kommenden Spielzeit (ab September 2011); Sie werden sich also ganz sicher noch einmal das Vergn├╝gen machen k├Ânnen.
Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Lt. PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Michael Rabes schrieb zu SONDERKONZERTE:
verfasst am Dienstag, den 11.01.2011 um 20:37 Uhr
 

John Williams Spektakel war beeindruckend. Insbesondere "Jaws" hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Danke dafuer! :-)

Auf diesen Beitrag antworten
Markus Weslowski schrieb zu SONDERKONZERTE:
verfasst am Sonntag, den 09.01.2011 um 11:55 Uhr
 

Danke, liebes Staatstheater, f├╝r dieses unglaublich sch├Âne John Williams Spektakel!
Ich habe selten so einen unglaublich gro├čen und lang andauernden Applaus erlebt, von dem das Orchester sowie sein Dirigent offenbar v├Âllig ├╝berrascht waren.
Ich pers├Ânlich w├╝rde mir ein solches Sonderkonzert wieder, wenn nicht sogar ├Âfter w├╝nschen.

Auf diesen Beitrag antworten
Wolfgang und Christa Zschiesche schrieb zu SONDERKONZERTE:
verfasst am Sonntag, den 02.01.2011 um 11:36 Uhr
 

Das Sonderkonzert (Konzert zum Jahreswechsel - Anm. d. Adm.) war wieder Spitzenklasse.
Herausragend waren die Leistungen des Dirigenten, des Orchesters und nat├╝rlich der S├Ąngerin Julia Bauer. Unvergesslich ihr Swipslied.

Auf diesen Beitrag antworten
Wolff- R. Achenbach schrieb:
verfasst am Dienstag, den 29.03.2011 um 20:04 Uhr
 

Kann man nur unterstreichen!! Mehr Applaus konnten die Zuschauer auch nicht spenden.
Und die Musiker hatten noch die Fledermaus vor sich. Danke. Sch├Ân w├Ąre es, wenn man das Programm auch gedruckt h├Ątte erwerben k├Ânnen, ggf auch hinterher. Die sch├Ânen kleinen humorvollen Einf├╝hrungen vom General mu├č man ja deshalb nicht missen... Bis n├Ąchstes Jahr!

Auf diesen Beitrag antworten
sebastian schrieb zu F├╝rst P├╝cklers Utopia:
verfasst am Sonntag, den 26.12.2010 um 19:52 Uhr
 

Ich sage mal so, es gibt in diesem St├╝ck einige Szenen, die man h├Ątte rausschneiden k├Ânnen bzw. die nicht besonders sehenswert sind, aber im Gro├čen und Ganzen ist es ein sehr gelungenes St├╝ck, das sicherlich noch einige Male zu sehen sein wird. Die Schauspieler spielen es mit einer Inbrunst, als ob sie es selber sind. Es ist toll.
Ein mitwirkender Statist

Auf diesen Beitrag antworten
Jens Arndt schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Sonntag, den 26.12.2010 um 09:28 Uhr
 

Ich durfte am 12. Dez. Heiko Walther als Jekyll/Hyde erleben, und war begeistert von seiner Intensit├Ąt. ├ťberhaupt hat Ihr Theater einen ganz gro├čen Wurf gemacht; spannend, tolle Regie und eindrucksvolle Darsteller. Respekt auch an Cornelia Zink, die ├╝berraschend gekonnt ihre Sopran-Opern-Stimme auf's Musicalgenre modulieren konnte. Auch Lucy-Darstellerin C. Kallfa├č hatte eine derma├čen bet├Ârend durchgestylte "Musicalvoice" und Grazie - also, es blieb mir nichts weiter ├╝brig, als noch eine der raren Karten f├╝r den 26.Dez. zu ergattern und mich auf Hardy Brachmanns Jekyll/Hyde-Interpretation zu freuen. Macht weiter so... !!!

Auf diesen Beitrag antworten
Clemens Neumann schrieb zu :
verfasst am Donnerstag, den 09.12.2010 um 20:30 Uhr
 

Der Elektrische Wind ist interessant.

Auf diesen Beitrag antworten
Florian Pop schrieb zu :
verfasst am Donnerstag, den 09.12.2010 um 17:33 Uhr
 

Ich finde die Seite sehr gelungen! Lustig und interessant.

Auf diesen Beitrag antworten
Frau Preuß schrieb zu :
verfasst am Mittwoch, den 08.12.2010 um 13:33 Uhr
 

Ich finde diese Seite totel gut gelungen. Unsere Kinder werden begeistert sein. Liebe Gr├╝├če!

Auf diesen Beitrag antworten
Frank Roick schrieb zu :
verfasst am Mittwoch, den 08.12.2010 um 13:04 Uhr
 

Habe heute die Internetseite zum Musikprojekt angeschaut. Einfach Klasse! Wenn der Auftritt am 22.5.2011 auch so toll wird, wird es eine Riesensache f├╝r unsere Schule.

Auf diesen Beitrag antworten
Josephine Geissert schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Samstag, den 20.11.2010 um 17:09 Uhr
 

Am 17.11. war ich im Staatstheater zu der grandiosen Inszenierung "Jekyll & Hyde". B├╝hnenbild, Kost├╝me und Requisiten begeisterten mich und vermittelten eine wunderbar historische Atmosph├Ąre. Das Orchester und die gro├čartigen S├Ąnger machten jedes einzelne Musikst├╝ck zu einem Erlebnis. Auch schauspielerisch sah ich sehr beeindruckende Leistungen, besonders Hardy Brachmann als Jekyll/Hyde war der Wahnsinn! Ich hoffe, das Musical so bald wie m├Âglich noch einmal sehen zu k├Ânnen, denn es war ein wundervoller Abend mit einem Musical, das man nicht besser h├Ątte auf die B├╝hne bringen k├Ânnen!
Josephine Geissert

Auf diesen Beitrag antworten
Jan Vesper schrieb zu F├╝rst P├╝cklers Utopia:
verfasst am Donnerstag, den 11.11.2010 um 14:54 Uhr
 

Es ist bitter mitzuerleben, wie schnell sich Cottbus nach dem Filmfestival wieder in eine Kulturw├╝ste verwandelt hat. Die Diskussion um die P├╝ckler-Inszenierung am Staatstheater zeigt, wo diese Region wirklich angekommen ist und was sie mit Visionen und mutigen Interpretationen anzufangen wei├č. Wer von diesen nun emp├Ârten, scheinheiligen, biederen, mittelm├Ą├čig gebildeten Zeitgenossen hat denn ernsthaft versucht P├╝ckler zu verstehen, sich in ihn und seine Zeit hineinzuversetzen? Und was haben die alle von "ihrem" Staatstheater im Jubil├Ąumsjahr erwartet? Ganz klar, eine nette, opulente P├╝ckler-Operette mit Pyramide und Schloss im B├╝hnenbild. Dazu eine bunte Inszenierung, musikalisch h├╝bsch untermalt, eine Art Aufklappbilderbogen mit dauergrinsenden Schauspielmarionetten. Ja, so war er unser gr├╝ner Gartenf├╝rst! Nat├╝rlich nicht ganz, das ist schon klar. Doch ein dauergeiler Bock, der m├Âglicherweise nicht mehr so konnte wie er wollte, einer, der sich mit einer exotischen Minderj├Ąhrigen umgab, ein abgefahrener Freak eben, der mit seiner Zeit haderte, immer wieder auszubrechen versuchte, verzweifelt war und zugleich voller Hoffnung und Lebenslust, so einer war der F├╝rst zwar auch. Aber auf der B├╝hne unseres staatlich subventionierten Theaters will man so einen nicht sehen. Das sollte klar sein - in Cottbus! Recht so, holt den Intendanten und den Regisseur vor alle Aussch├╝sse dieser kulturliebenden Stadt und fordert das viele Steuergeld zur├╝ck von diesen Banausen. Lasst sie erkl├Ąren, was nackte Titten mit unserem imagetr├Ąchtigen Romantiker aus Branitz zu tun haben. Schickt den Sch├╝ler am besten gleich in die W├╝ste und lasst Hansi Hinterseer auf die B├╝hne im Gro├čen Haus. Das tut zwar auch weh, allerdings nur einer mittlerweile zu vernachl├Ąssigenden Minderheit.
Jan Vesper, radioeins vom rbb

Auf diesen Beitrag antworten
Nora Müller schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 25.11.2010 um 17:08 Uhr
 

Hallo Herr Vesper, danke f├╝r diesen Beitrag. Besser kann man es nicht ausdr├╝cken. Beim Lesen der LR oder des M├Ąrkischen Boten, ebenso ND ist man an vergangene Zeiten erinnert, wenn gefordert wird, da├č der Intendant und Regisseur vor dem Kulturausschuss (oder Bezirksleitung?!) Rechenschaft ablegen sollen. Vielleicht sollten doch einige dieser biederen Zeitgenosssen erst mal das Buch "Der gr├╝ne F├╝rst" lesen.

Auf diesen Beitrag antworten
Bärbel Manke schrieb:
verfasst am Freitag, den 26.11.2010 um 14:37 Uhr
 

Lieber Herr Vesper,
Sie haben mir mehr als aus der Seele "geschrieben". Aber verwunderlich ist das in Cottbus nicht, denn f├╝r diese miefige, provenzielle Kultureinstellung ist Cottbus schon seit mindestens 50 Jahren bekannt. Es hat sich also nichts ge├Ąndert an der Kulturfront.
Aber wir d├╝rfen die Hoffnungen nicht aufgeben. Beim Filmfestval ist ja nun auch endlich ein gewisses Interesse der Cottbuser zu verzeichnen. Ok, es hat 20 Jahre gedauert, aber immerhin. Vielleicht dauert es auch so lange, um die wunderbar inszenierte "P├╝ckler-Utopia" zu verstehen - in Cottbus.

Auf diesen Beitrag antworten
Jan Vesper schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Mittwoch, den 10.11.2010 um 14:38 Uhr
 

Es ist bitter mitzuerleben, wie schnell sich Cottbus nach dem Filmfestival wieder in eine Kulturw├╝ste verwandelt hat. Die Diskussion um die P├╝ckler-Inszenierung am Staatstheater zeigt, wo diese Region wirklich angekommen ist und was sie mit Visionen und mutigen Interpretationen anzufangen wei├č. Wer von diesen nun emp├Ârten, scheinheiligen, biederen, mittelm├Ą├čig gebildeten Zeitgenossen hat denn ernsthaft versucht P├╝ckler zu verstehen, sich in ihn und seine Zeit hineinzuversetzen? Und was haben die alle von "ihrem" Staatstheater im Jubil├Ąumsjahr erwartet? Ganz klar, eine nette, opulente P├╝ckler-Operette mit Pyramide und Schloss im B├╝hnenbild. Dazu eine bunte Inszenierung, musikalisch h├╝bsch untermalt, eine Art Aufklappbilderbogen mit dauergrinsenden Schauspielmarionetten. Ja, so war er unser gr├╝ner Gartenf├╝rst! Nat├╝rlich nicht ganz, das ist schon klar. Doch ein dauergeiler Bock, der m├Âglicherweise nicht mehr so konnte wie er wollte, einer, der sich mit einer exotischen Minderj├Ąhrigen umgab, ein abgefahrener Freak eben, der mit seiner Zeit haderte, immer wieder auszubrechen versuchte, verzweifelt war und zugleich voller Hoffnung und Lebenslust, so einer war der F├╝rst zwar auch. Aber auf der B├╝hne unseres staatlich subventionierten Theaters will man so einen nicht sehen. Das sollte klar sein - in Cottbus! Recht so, holt den Intendanten und den Regisseur vor alle Aussch├╝sse dieser kulturliebenden Stadt und fordert das viele Steuergeld zur├╝ck von diesen Banausen. Lasst sie erkl├Ąren, was nackte Titten mit unserem imagetr├Ąchtigen Romantiker aus Branitz zu tun haben. Schickt den Sch├╝ler am besten gleich in die W├╝ste und lasst Hansi Hinterseer auf die B├╝hne im Gro├čen Haus. Das tut zwar auch weh, allerdings nur einer mittlerweile zu vernachl├Ąssigenden Minderheit.
Jan Vesper, radioeins vom rbb

Auf diesen Beitrag antworten
Nora Müller schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 10.11.2010 um 23:20 Uhr
 

Hallo Herr Vesper, danke f├╝r diesen Beitrag. Besser kann man es nicht ausdr├╝cken. Beim Lesen der LR oder des M├Ąrkischen Boten, ebenso ND ist man an vergangene Zeiten erinnert, wenn gefordert wird, da├č der Intendant und Regisseur vor dem Kulturausschuss (oder Bezirksleitung?!) Rechenschaft ablegen sollen. Vielleicht sollten doch einige dieser biederen Zeitgenosssen erst mal das Buch "Der gr├╝ne F├╝rst" lesen.

Auf diesen Beitrag antworten
Bärbel Manke schrieb:
verfasst am Freitag, den 26.11.2010 um 12:43 Uhr
 

Lieber Herr Vesper,
Sie haben mir mehr als aus der Seele "geschrieben". Aber verwunderlich ist das in Cottbus nicht, denn f├╝r diese miefige, provenzielle Kultureinstellung ist Cottbus schon seit mindestens 50 Jahren bekannt. Es hat sich also nichts ge├Ąndert an der Kulturfront.
Aber wir d├╝rfen die Hoffnungen nicht aufgeben. Beim Filmfestval ist ja nun auch endlich ein gewisses Interesse der Cottbuser zu verzeichnen. Ok, es hat 20 Jahre gedauert, aber immerhin. Vielleicht dauert es auch so lange, um die wunderbar inszenierte "P├╝ckler-Utopia" zu verstehen - in Cottbus.

Auf diesen Beitrag antworten
Wolff- R. Achenbach schrieb:
verfasst am Dienstag, den 29.03.2011 um 21:38 Uhr
 

Hallo, habe das St├╝ck zwar nicht gesehen, bin aber wegen der Titten genau Ihrer Meinung. In Bezug auf Oper habe ich au├čerhalb von Cottbus auch schon seit 20 Jahren ├Ąhnliche Meinungen ge├Ąu├čert, aber bisher nicht ein Theater gefunden, da├č ein solche Plattform bietet, das spricht gegen Mief!! Und wo Streit, da auch Leben im Theater, das war immer so. Ein bi├čchen kann man sich auch freuen, provoziert zu werden. Ein bi├čchen. Und untersch├Ątzen Sie nicht die Minderheit der Hinterseeer..... Liebe Gr├╝├če Ihr WRA

Auf diesen Beitrag antworten
Matthias Reimann schrieb zu F├╝rst P├╝cklers Utopia:
verfasst am Sonntag, den 07.11.2010 um 15:14 Uhr
 

Beim letzten Theaterbruch wurde das St├╝ck (F├ťRST P├ťCKLERS UTOPIA - Anm. d. Admin.) vorgestellt und sich ├╝ber die umst├Ąndliche Bezeichnung Mehrspartenprojekt beklagt.
Hier mein Vorschlag f├╝r ein alternatives Kurzwort:
"Tanopiel" Ein Mischwort aus Tanz, Oper, und Schauspiel. Gestern haben wir uns das St├╝ck angesehen. Nicht alles verstanden. Aber ich habe mit meiner Frau noch nie so lange ├╝ber ein St├╝ck gesprochen. Es hat einen gro├čen Nachhall.

Auf diesen Beitrag antworten
Margit Jahn schrieb zu WIE IM HIMMEL:
verfasst am Samstag, den 06.11.2010 um 10:03 Uhr
 

Grandios!
W├Ąre das erste Wort, welches mir zu dem gestrigen wundervollen Abend einf├Ąllt. Gespannt darauf, wie man einen solchen wunderbaren Film auf einer B├╝hne umsetzen kann, bin ich noch heute tief ber├╝hrt, wie es dem ganzen Team gelungen ist, ein kleines Meisterwerk zu schaffen. Alle Leistungen der Schauspieler und S├Ąnger, aber auch das B├╝hnenbild, waren so authentisch, das man voll ins Geschehen einbezogen war. Absoluten Respekt und nochmals meinen ganz herzlichen Dank f├╝r diesen wundersch├Ânen Abend.

Der einzige Kritikpunkt - der aber nichts mit dem Schauspiel zu tun hat - w├Ąre, das wohl offentlich die Bel├╝ftung des Theaters versagt hat, die Luft war zum Schneiden d├╝nn, und oben auf dem Rang kamen gef├╝hlte 33 Grad r├╝ber. In der Pause kam man nicht umhin, nach Drau├čen in den Nieselregen zu gehen, weil auch im Foyer kein Luft zum Atmen war. Hier mu├č sich das Theater unbedingt etwas einfallen lassen, das ist kein Niveau wie man es von anderen H├Ąusern her kennt und auch erwartet.

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Sonntag, den 14.11.2010 um 21:05 Uhr
 

Sehr geehrte Frau Jahn,
zur Vorstellung WIE IM HIMMEL am 5.11. waren zum Ende der Auff├╝hrung im ersten Rang 24,6 ┬░C, im zweiten Rang 26 ┬░C. Das ist sehr warm, ohne Frage, und dass Sie sich in Ihrem Theatererlebnis dadurch gest├Ârt f├╝hlten, bedaure ich sehr. Wir sind leider nicht in der Lage, w├Ąhrend der Vorstellung das Klima im Saal konstant auf einer mittleren Temperatur zu halten. Unser Haus verf├╝gt ├╝ber keine Voll-, sondern nur ├╝ber eine Teilklimatisierung. Die Folge: die eingestellten Temperaturwerte werden nicht auf allen Ebenen gleichm├Ą├čig erreicht, vor allem nicht bei ausverkauftem Haus und vollem Scheinwerferbetrieb. Wir k├Ânnen jedoch nicht in jedem Fall die oberen Bereiche st├Ąrker abk├╝hlen, da dann im Parkett Luft von 15 ┬░C einstr├Âmt. Das ist den dort Sitzenden nicht zuzumuten.

Nichtsdestotrotz bem├╝hen wir uns, vor den und w├Ąhrend der Vorstellungen im Haus die besten Bedingungen zu schaffen. Ich hoffe, dass uns das bei Ihrem n├Ąchsten Besuch besser gelingt.

Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Norbert Kleinert schrieb zu F├╝rst P├╝cklers Utopia:
verfasst am Mittwoch, den 03.11.2010 um 23:38 Uhr
 

Die Frage ist nach wie vor v├Âllig offen: Wer war P├╝ckler? Klimke/Kresnik bieten da gar nichts. Sie zeigen einen Unsteten, Zwiesp├Ąltigen, Zerrissenen. Dass der Projekte ersann und zu realisieren begann, deren entfaltete Sch├Ânheit er selbst nie erleben w├╝rde, dass ein solcher Mann f├╝r Jahrhunderte plante ÔÇô es spielt f├╝r beide keine Rolle. Anders als seine romantischen Zeitgenossen setzte P├╝ckler seine Tr├Ąume mitten ins Leben. Schade, dass das so v├Âllig unterging im Jubil├Ąumsst├╝ck. Doppelschade, dass dessen Spektakelhaftigkeit den Blick auf den planenden Realisten P├╝ckler noch mehr verstellt. N. Kleinert

Auf diesen Beitrag antworten
Wieland Schmidt schrieb zu F├╝rst P├╝cklers Utopia:
verfasst am Mittwoch, den 03.11.2010 um 23:20 Uhr
 

Geh├Ârt hatten wir seit Samstag, seit der Premiere, ja allerhand. Arbeitskollegen, denen ich am Montag erz├Ąhlte, dass wir Karten f├╝r das P├╝cklerst├╝ck haben, sch├╝rzten die Lippen. F├╝r das Skandalst├╝ck? ÔÇô Irgendetwas, liebe Theaterleute, hatte sich ├╝bers Wochenende rumgesprochen, das mit dem Anlass des Ganzen, mit F├╝rst P├╝cklers Geburtstag, beim ersten Hinsehen nichts mehr zu tun hatte. Entsprechend gespannt sind wir heute (3.11.2010 - Anm. d. Admin.) ins Theater gezogen ÔÇô und alles in allem wohltuend entt├Ąuscht worden. Die ÔÇ×NackedeisÔÇť sind ansehnlich, die Arrangements gro├čartig und die Lausitzer Ikone wird nicht denunziert. Im Gegenteil: Roland Renner zeigt einen Mann, der am Ende seines Daseins noch immer herausfinden will, was das Leben eigentlich mit ihm vorhat oder was er selbst damit vorhaben k├Ânnte. Sein P├╝ckler stellt sich fortw├Ąhrend in Frage. Den Affen auf seiner Schulter duldet er nur, er liebt ihn nicht. Eine sehr ├╝berzeugende Leistung des Gastes. Ein sch├Ânes Geschenk des Theaters f├╝r den Jubilar. Cornelia und Wieland Schmidt

Auf diesen Beitrag antworten
Dr. Joachim Saretz; Cottbus schrieb zu F├╝rst P├╝cklers Utopia:
verfasst am Sonntag, den 31.10.2010 um 15:37 Uhr
 

P├╝cklers Utopia - ein Ende auf der M├╝llhalde?
Am Sonnabend nun endlich die lang erwartete und mit unterschiedlichsten Begleitprogrammen vorbereitete Ehrung des F├╝rsten P├╝ckler. Nach ausf├╝hrlicher zu lang w├Ąhrender W├╝rdigung des Jubilars im Rahmen eines Festaktes dann das mit Spannung erwartete St├╝ck "P├╝cklers Utopia". Ein buntes Spektakel ├╝ber das Lebenswerk des
F├╝rsten - laut und kreischend. Ein zweist├╝ndiger Parforceritt durch das bewegte Leben P├╝cklers, mit Satzfetzen, die wenig von Inspiration f├╝r P├╝cklers Tr├Ąume preisgaben, daf├╝r aber viel Unsinn und Unverst├Ąndnis, leider auch in der textlichen Artikulation. Die schlussendlich in der Endzeitapokalypse mit dem Inferno von P├╝cklers Parktr├Ąume und dem Versinken im modernen Wohlstandsm├╝ll endeten. Selbst der Versuch, das Publikum theaterm├Ą├čig zu "ver├Ąppeln", mi├člang dank der Verweigerung eines nicht namentlich genannten Ensemblemitgliedes auf vier Beinen. Aus der "Ver├Ąppelung" wurde doch eher "D├╝nnsch...", abschlie├čend ja fachgerecht entsorgt auf der M├╝llhalde.
P├╝cklers Utopia? Armes Utopia, armer P├╝ckler, armes Staatstheater mit seinem Publikum, armes Cottbus, Alle habt ihr besseres verdient.
Am Sonntag dann Spaziergang durch den im Sonnenllcht herbstlich gl├Ąnzenden P├╝cklerpark.
Er war unbeschadet.
Trotz alledem!

Auf diesen Beitrag antworten
Johann Klien schrieb:
verfasst am Montag, den 01.11.2010 um 22:20 Uhr
 

Na, das sind sie doch, die Cottbuser Zipfelm├╝tzen! 4 Paar nackte Br├╝ste, 8 nackte Arschbacken, 1 nackter schwangerer Bauch ÔÇô schon wackeln sie emp├Ârt mit den greisen H├Ąuptern und finden, sie h├Ątten Besseres verdient. Ja, was denn nur? Die Br├╝ste waren doch sch├Ân. Auch die Backen waren es wert, gezeigt zu werden. Mehr von diesen Backen, mehr davon, h├Ątten wir am Samstag rufen sollen, und ein paar Schw├Ąnze dazu. Schw├Ąnze fehlten n├Ąmlich; jetzt, im R├╝ckblick, f├Ąllt es mir auf: Es war ein ganz und gar schwanzloser Abend. Kein Phallus weit und breit, nix von Fruchtbarkeit und Kraft, nur ein Graf in Unterhosen, welche er, wie sp├Ąter auch die Reithosen, einfach nicht runterkriegte. Da hat sich Kresnik wohl von der neusten P├╝ckler-Forschung kirre machen lassen. Die meint entdeckt zu haben, dass der F├╝rst nicht konnte, wie er wollte. Herr Dr. Saretz, wissen Sie, dass damit alles in einem anderen Licht erscheint? Oder wissen Sie es nicht mehr? Stellen wir uns doch kurz vor, Kresnik habe sich auf den tollen Lausitzer nur deshalb eingelassen, weil er ahnt, was es hei├čt, nicht mehr zu k├Ânnen, wiewohl man doch ein Leben lang verk├╝ndet hat, dass man es kann. Und zwar nicht nur den Frauen (oder den M├Ąnnern, wie auch immer) beischlafen, sondern auch dem Theater die Politik eintreiben. Und nun, irgendwie und irgendwarum, geht das nicht mehr, wie es bislang ging. Mittendrin ist man immer noch, in Osnabr├╝ck (das liegt im Westen) oder in Cottbus (im Osten), dennoch: Irgendwie und irgendwarum ist politisches Theater heute anders und was man selbst ÔÇ×beischlafenÔÇť k├Ânnte ÔÇô man(n) Kresnik zeugt dabei rein gar nichts mehr. Wie eben der Lausitzer Graf rein gar nichts zeugte, au├čer ÔÇô Parks. In einem ├Âkologischen Zeitalter sind sie Symbole und in der armen s├╝dbrandenburgischen Provinz Hoffnungstr├Ąger, eigentlich aber sind sie doch herrschaftlicher Firlefanz. Was sollte einer wie Kresnik daran sympathisch finden, worauf , Herr Saretz, haben Sie eigentlich gehofft?
Johann Klien

Auf diesen Beitrag antworten
Matthias Baumgartl schrieb zu DER SCHIMMELREITER:
verfasst am Dienstag, den 26.10.2010 um 12:13 Uhr
 

Mal ehrlich, ich bin da ziemlich abgebremst rein gestern Abend (Der Schimmelreiter am 24.10.2010 - Anm. d. Admin.). Aber dann kam gleich am Anfang die Apokalypse und den m├ÂchtÔÇś ich sehen, der angesichts dieses sch├Ânen M├Ądchens das verknitterte Deutschstundengesicht seiner verflossenen EOS-Jugend zusammenhalten kann. Sehr raffiniert, dieser Auftakt ÔÇô ich machte einen Strich unter alle Schimmelschulstunden und setzte mich im Theatersessel zu recht ÔÇŽ - um am Schluss dann doch gerade das wei├če Engelchen auf der B├╝hnenschr├Ąge zum Teufel zu w├╝nschen! Mal ehrlich, Herr Holetzeck, Ihre Mystifikationen hat dieses Ensemble gar nicht n├Âtig. Ihre Damen und Herren Schauspieler bauen n├Ąmlich aus dem trockensten Friesensand die tollsten Seelenlabyrinthe, sie spielen fast m├╝helos mit abgrundtiefen Widerspr├╝chen und genau die verschlie├čen Sie im Handumdrehen wieder mit Ihrer wei├čverst├Ąrkten Weissagerei - gerade so, als wollten Sie dem, was da hervorbricht, sobald es nur halbwegs Kopf und Hals aus dem Ungewissen herausstreckt, mit hammerharter Zitiererei schnell das Genick brechen. Trauen Sie Ihrer unglaublichen B├╝hne und der wilden Musik so wenig? Da und im Kampf aller auf der steilen Schr├Ąge ist doch alles drin. Matthias Baumgartl

Auf diesen Beitrag antworten
Frank Marowjak schrieb zu EGMONT:
verfasst am Sonntag, den 17.10.2010 um 16:47 Uhr
 

Wir m├Âchten danke sagen f├╝r den gestrigen Abend (Egmont am 16.10.2010 ÔÇô Anm. d. Adm.). Eine sehr sch├Âne Ensembleleistung, bei der uns besonders Amadeus Gollner, Kai B├Ârner, Kathrin Panzer und Roland Schroll gefallen haben. Ein Abend voller aktueller Bez├╝ge, ohne das Goethe ÔÇ×auf den Kopf gehauenÔÇť worden ist. Danke! Danke auch f├╝r die Gelegenheit, danach noch Regisseur Bernd Mottl und einigen der Darsteller begegnen zu k├Ânnen. Im Gespr├Ąch mit ihnen hat sich f├╝r uns vieles noch besser gekl├Ąrt. Vor allem den Hinweis auf Stuttgart 21, den ein ├Ąlterer Herr gleich anfangs in die Diskussion einwarf, finden wir sehr treffend. Wer ist der Souver├Ąn ÔÇô die Auseinandersetzung zwischen Alba und Egmont, so wie sie von den beiden Schauspielern ausgetragen worden ist, stellt diese Frage sehr eindringlich f├╝r unsere Zeit. Egmonts Argumente sollten allen, die das Sagen zu haben glauben, als Pflichtlekt├╝re vor Kabinetts- und Parlamentssitzungen verordnet werden.
Frank und Elfriede Marowjak, Berlin

Auf diesen Beitrag antworten
Bert schrieb:
verfasst am Sonntag, den 17.10.2010 um 20:55 Uhr
 

Dem Dank schlie├če ich mich gern an. Die Lobhymne auf die aktuellen Bez├╝gen scheint mir hingegen unangebracht. Zum Beispiel der erste Auftritt von Egmont: F├╝r mich ist die Dandy- und Playboy-Nummer, die er da hinlegen muss, eine einzige Peinlichkeit. Man ahnt die Absicht und ist verstimmt. V├Âllig unglaubhaft wird dadurch (und kann im Weiteren f├╝r mich auch nicht glaubhafter gemacht werden) die Achtung, die Egmont im Volk genie├čt. Wenn es die aber nicht gibt, wenn die B├╝rger von Anfang an nur heucheln, sich selbst und ihren F├╝hrern nur etwas vorspielen oder wenn die Regie gerade das zeigen will, weil sie der Meinung ist, dass es glaubhafte charismatische Politiker ebensowenig gibt wie B├╝rger, die diese Politiker und ihre eigenen ├ťberzeugungen verteidigen, dann braucht man nicht gerade ÔÇ×EgmontÔÇť auf die B├╝hne zu bringen. ÔÇô Insofern ist dieser ÔÇ×EgmontÔÇť f├╝r mich eher ein Beitrag gegen alles, was sich zur Zeit in Stuttgart ereignet oder sich vor 20 Jahren in Ostdeutschland ereignete, Ausdruck eines intellektualistischen Skeptizismus, der dem B├╝rger, nur weil der ab und an schlafen muss, gleich das R├╝ckrat herausoperiert. Bert

Auf diesen Beitrag antworten
Frank Petzold schrieb:
verfasst am Sonntag, den 17.10.2010 um 21:00 Uhr
 

Sehe ich genau so. Statt genau ausgeloteter Beziehungen zwischen denen da oben und denen da unten nur spa├čige Typen auf beiden Seiten. Dabei k├Ânnen die Schauspieler viel mehr. Wie die junge Schauspielerin, deren Namen ich nicht wei├č, und Herr Schroll (den ich mit meinen Sch├╝lern in LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN erlebt habe) das Paar Kl├Ąrchen und Brackenburg spielten, das war ├╝berraschend und glaubw├╝rdig und unter die Haut gehend. F├╝r Momente leuchtete da gro├če Schauspielkunst auf ÔÇŽ - um gleich wieder durch ├Ąrgerliche, platte, oberfl├Ąchliche Typisierungen erschlagen zu werden. Eine besonders verh├Ąngnisvolle Rolle spielten in dieser Hinsicht Maske und Kost├╝m.
Frank P.

Auf diesen Beitrag antworten
Franziska Fischer schrieb:
verfasst am Montag, den 18.10.2010 um 21:28 Uhr
 

Ich will auf die Meinung der Familie Marowjak Bezug nehmen. Ich war am Samstag ebenfalls zum Inszenierungsgespr├Ąch geblieben (bei dem eine Dame Herrn Gollner Blumen schenkte ÔÇô ein Hoch auf die Cottbuser und ihre Theaterleidenschaft!). ÔÇ×Die aktuellen Bez├╝geÔÇť, die der eine oder andere in der Inszenierung in Anspielungen auf Politiker und Volk gefunden zu haben glaubte, lagen f├╝r mich in erster Linie auf einer psychologischen Ebene. Wie Regie und Schauspieler das Verh├Ąltnis der Protagonisten entwickelten, hat mich zun├Ąchst sehr ├╝berrascht, dann aber v├Âllig ├╝berzeugt. Frau und Herr Marowjak haben v├Âllig recht: Die Szene zwischen Alba und Egmont geh├Ârt zu den Sternstunden dieser guten Inszenierung. Wie die beiden Ritter sich im ersten Augenblick begegneten, das glich der Begegnung zweier alter Schulfreunde. Zuerst verhalten und unsicher, wie der andere nach der langen Zeit der Trennung reagieren werde, fl├╝chteten beide dankbar in eine r├╝ckhaltlose Umarmung und einen gro├čen Gef├╝hls├╝berschwang - ganz so, als wollten sie die ÔÇ×alten ZeitenÔÇť der Kindheit und Jugend noch einmal heraufbeschw├Âren (die ÔÇ×alten ZeitenÔÇť, von denen wir doch durch die beiden, das Spiel begleitenden Knaben l├Ąngst wu├čten, dass sie keine "goldenen Zeiten" waren). Wie der eine, Alba, aus diesem ├ťberschwang mehr und mehr ausstieg, was der andere, Egmont, gar nicht bemerkte; wie jener sich vorbereitete auf den Todessto├č und dieser sich bis zuletzt in Sicherheit wiegte, noch immer im Glauben, ein Gleicher neben einem Gleichen zu sein, da er doch l├Ąngst als Todgeweihter neben seinem Henker stand ÔÇŽ - das alles stimmte in einem solchen Ma├če in Gestus, Sprachrhythmus und Arrangement, dass ich v├Âllig verga├č, dass das alles in eine alte Geschichte geh├Ârt, in eine sehr alte Geschichte. Mir schien es ganz und gar von heute zu sein. So sind wir, oder?
Franziska Fischer

Auf diesen Beitrag antworten
Helga Franken schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Freitag, den 15.10.2010 um 13:01 Uhr
 

Eine fantastische Darstellung des Musicals Jekyll & Hyde erlebte ich am Donnerstagabend. Die Thematik, eine echte Herausforderung, wurde von den Akteuren, ob B├╝hnenbilder, Gesang, Orchester mit einmaliger Leistung unvergleichlich umgesetzt. Herzlichen Dank f├╝r diesen genu├čvollen Abend. Helga Franken

Auf diesen Beitrag antworten
Daniel Dambrowsky schrieb zu DER SCHIMMELREITER:
verfasst am Dienstag, den 12.10.2010 um 11:40 Uhr
 

Eine grandiose Auff├╝hrung!!!, ein Ensemble, das perfekt zusammenpa├čt!
Weiter so!
Daniel Dambrowsky
(eine Meinung zu "Der Schimmelreiter" - Anm. d. Adm.)

Auf diesen Beitrag antworten
Frank Dieter Elsner schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Montag, den 11.10.2010 um 10:50 Uhr
 

Gl├╝ckwunsch allen Beteiligten zur Musicalpremiere vom letzten Samstag! (JEKYLL & HYDE 9.10.2010 Anm. d. Admin.) Eine tolle Leistung von allen. Eine attraktive B├╝hne, ein gro├čartig musizierendes Orchester, bestens eingestellte S├ĄngerInnen, denen zuzuh├Âren und zuzuschauen ein Genuss war. In Heiko Walters Dr. Jekyll war Hyde immer pr├Ąsent. Eine gro├če Leistung. Auch von Camilla Kallfa├č, von Conny Zink, von ÔÇŽ allen, allen! Gl├╝ckwunsch noch einmal!
Frank Dieter Elsner

Auf diesen Beitrag antworten
Beate Werhold schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Samstag, den 09.10.2010 um 13:28 Uhr
 

Ich habe wieder den ÔÇ×nackten LehrernÔÇť zugesehen. Zum dritten Mal. Und wieder mitten in einem ÔÇ×aufgeheizten HausÔÇť. Was f├╝r eine Stimmung! Selbst die Quatscher, die hinter mir im Parkett sa├čen und alles kommentieren mussten, waren ab und an hin und weg. Dass Roland Thomas Schroll und Monster Oliver Seidel Spitze sind, wissen alle, die das St├╝ck schon einmal gesehen haben. Was mir dieses Mal besonders auffiel, war, wie urkomisch und doch total typisch und vor allem mit welcher Lust Thomas Harms und Bernd Stichler und die anderen Schauspieler die Lehrer spielen. Wie Frau Lohmar rockt ÔÇô stark! Gibt es die Musik dazu schon irgendwo? Die Songs, die Roland singt? Ich f├Ąnde das gut.
Beate

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Montag, den 11.10.2010 um 11:42 Uhr
 

Guten Tag Beate Werhold,
die Songs aus den LEHRERN werden Ende Oktober als Download zur Verf├╝gung stehen. Schauen Sie dann bitte wieder auf unsere Seiten.
Herzliche Gr├╝├če, Bernd Seidel

Auf diesen Beitrag antworten
Torsten R. Karst schrieb zu IM R├ťCKEN DIE STADT:
verfasst am Mittwoch, den 06.10.2010 um 13:01 Uhr
 

Ich bin nach der Vorstellung "Im R├╝cken die Stadt" am letzten Samstag zum sogenannten ÔÇ×AbspannÔÇť geblieben. Leider wollten die meisten von denen, die auch geblieben waren, wohl eher ÔÇ×abspannenÔÇť als diskutieren: Wortmeldungenund Disput pl├Ątscherten leise vor sich hin. Trotz des aktuellen Themas resp. St├╝cks! F├╝r mich ├╝berraschend war allerdings die Meinung, die Inszenierung sei mehr allgemeines Gleichnis (f├╝r in allen Zeiten ├╝bliche Generationenkonflikte oder allbekannten Nachbarschaftsneid) als Zeitdokument. WieÔÇÖs scheint, gibtÔÇÖs in Cottbus keine T├Âchter, die ihren Eltern oder Gro├čeltern ungeduldig Fragen stellen wie die Studentin Ina im St├╝ck. Beeindruckend, wie Ariadne Pabst das spielt und Sigrun Fischer darauf reagiert und schon deshalb sehenswert das Ganze. Aber gerade deshalb auch lie├č mich die Dramaturgie des St├╝ckes dann ratlos zur├╝ck: Die Klischees, gegen die die junge Ina anfragt, n├Ąmlich die Reduktion der Ost-Geschichten auf ÔÇ×War alles nicht so schlimmÔÇť durch die einen und ÔÇ×War alles StasiÔÇť durch die anderen, sie dienen dem St├╝ck von Freyer nicht nur als Ausgangsbasis, sondern werden durch das Desinteresse aller Figuren an dem, was wirklich war, best├Ątigt und geheiligt. Wenden wir uns doch endlich anderen, den wichtigen Dingen zu! - das scheint mir die (traurige) Quintessenz vom Ganzen. Zum Beispiel der Selbstfindung in Asien mit Mann oder der Selbstbesinnung jenseits der Arbeitshatz im abgezahlten Eigenheim oder dem Leiden an der Welt schlechthin oder, vor allem im Alter, dem AlkoholÔÇŽ - Vielleicht gabÔÇÖs ja auch deshalb nicht mehr Auseinandersetzung beim ÔÇ×AbspannÔÇť, weil wir alle gerade erfahren hatte, dass Auseinandersetzung nicht lohnt.
Torsten

Auf diesen Beitrag antworten
Bertold Gräfe schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Dienstag, den 05.10.2010 um 12:00 Uhr
 

Eine Notiz nach einem gro├čartigen Konzert: In seiner Rede zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit vor dem Konzert am vergangenen Sonntag (3.10.) sprach Holger Kelch vom sch├Ânsten Saal im Land Brandenburg - und meinte damit den Saal des Gro├čen Hauses, in dem er gerade redete. Recht hat er! Es mag zwischen Uckermark und Elbe-Elster architektonisch raffiniertere, ├Ąltere, feinsinnigere S├Ąle geben. Einen zweiten, der 600 Menschen einen so heiter wie erhaben stimmenden Rahmen f├╝r ein gemeinsames Vergn├╝gen schafft, einen zweiten Raum dieser Art gibt es in Brandenburg nicht. Ich nehme B├╝rgermeister Kelchs Begeisterung f├╝r den Saal als Bekenntnis der Stadtspitze zu ihrem Theater. Die 600 Zuh├Ârer, die am Sonntag stehend ÔÇ×ihremÔÇť Orchester nach Beethovens Neunter applaudierten, werden es nicht anders verstanden haben.
Berthold Gr├Ąfe

Auf diesen Beitrag antworten
Ulrike Wiek schrieb zu SONDERKONZERTE:
verfasst am Sonntag, den 03.10.2010 um 22:52 Uhr
 

Ein gro├čes Dankesch├Ân f├╝r das klasse Sonderkonzert zum Tag der deutschen Einheit!
Beethovens IX. unter Leitung eines so engagierten Dirigenten zu erleben, das ist schon etwas ganz Besonderes. Ich (wie auch viele andere Konzertbesucher im 2. Rang) war aber sehr erstaunt, ja sogar sehr peinlich ber├╝hrt, dass Herr Christ zum Schluss nicht eine einzige Blume ├╝berreicht bekam. Herr Christ hat dem Konzert die besondere Note gegeben. Wieso bekam er keinen Blumenstrau├č?
H├Ątte ich das vorher gewusst, dann w├Ąre ich mit Blumen erschienen und h├Ątte alles versucht, diese dem Chef und Macher dieses Konzertes als gro├čes Dankesch├Ân zu ├╝berreichen.

Ulrike Wiek

Auf diesen Beitrag antworten
Petersohn Ingeborg und Günther schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Sonntag, den 26.09.2010 um 11:22 Uhr
 

zum Gastspiel am 25.09.2010,19.30 im GH.
Die Tonlage war derart schlecht so da├č wir in der reihe 4 nichts verstanden haben und sehr entt├Ąuscht in der Pause das Haus verlassen haben,nachdem
der Tonmeister verlauten lies, daran k├Ânne er nichts ├Ąndern.

Auf diesen Beitrag antworten
Ruth&Hans-Hermann Schneider schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Sonntag, den 26.09.2010 um 10:30 Uhr
 

Wir waren am Samstag, dem 25.09.2010 zum kabarettistischen Abend mit Peter Sodann.
Alles war Klasse, bis auf den technischen Tonausfall bis zur Pause. Man h├Ârte konzentriert zu und dachte, es muss so sein.
So eine Panne d├╝rfte aber doch in einem Staatstheater nicht passieren, oder war der Techniker an diesem Abend ein Beleuchtungstechniker?

Wir finden auch, dass eine Buchlesung nicht im Theater stattfinden sollte.
Dass man hierzu in leger Kleidung erscheint ist klar.
Aber zu Vorstellungen in diesem herrlichen Haus
geh├Âren auch einigerma├čen festlich gekleidete Menschen.

Beste Gr├╝├če
Ruth & Hans-Hermann Schneider

Auf diesen Beitrag antworten
Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Freitag, den 01.10.2010 um 14:34 Uhr
 

Sehr geehrte Familie Schneider,
sehr geehrte Familie Peterson,
ich bedaure, dass Sie Peter Sodann bis zur Pause nicht so h├Âren konnten, wie das in unserem Haus m├Âglich sein sollte und - wie sich dann ja zeigte - auch m├Âglich ist. Ich habe unseren Tonchef dazu befragt.
Ulrich Salzbrenner informierte mich, dass mit unserer Tonanlage alles in Ordnung war. Der Abstand zwischen Peter Sodann und den Tischmikros wurde vor der Veranstaltung im Interesse des K├╝nstlers und mit ihm zusammen eingerichtet. Bei den Proben waren alle, Peter Sodann wie unsere Tontechniker, mit der Tonqualit├Ąt zufrieden. W├Ąhrend der Veranstaltung erwies sich dann jedoch die Haltung, die Herr Sodann w├Ąhlte, als hinderlich: Sie vergr├Â├čerte den Abstand zum Mikrofon. Nach der Pause wurden die Mikrofonpositionen korrigiert, Peter Sodann schr├Ąnkte seine Aktionen ein - in der Folge lief die ├ťbertragung besser und lauter.

Dass wir ab und an auch Lesungen anbieten, zumal von ber├╝hmten Theaterkollegen wie im vergangenen Jahr von Claus Peymann oder wie im November 2010 von Otto Mellies, passt unserer Meinung nach ausgezeichnet zum vielf├Ąltigen Programm des Staatstheaters. Daf├╝r spricht das Interesse, dass diese Lesungen beim Publikum finden.

Versuchen Sie es also bitte wieder mit uns; wir freuen uns, wenn Sie bei uns sind.

Herzliche Gr├╝├če
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
Geraldine Töpfer schrieb zu ROM├ëO ET JULIETTE:
verfasst am Sonntag, den 26.09.2010 um 00:27 Uhr
 

Eine wirklich gelungene Produktion! Aber was soll schon schiefgehen, wenn man eine Anna Sommerfeld als Juliette hat! Sie spielt und singt, als g├Ąbe es kein Morgen! Sehr ber├╝hrend und tiefgr├╝ndig, gesanglich tadellos. Das kann man zwar von ihrem Tenorkollegen nicht behaupten, aber dar├╝ber sieht man gerne hinweg. Die Inszenierung bleibt zur├╝ckhaltend, ist aber nicht wirklich st├Ârend und l├Ąsst den S├Ąngern Raum, sich zu entfalten. Evan Christ im Orchestergraben ist eine Sensation f├╝r sich, sehr sensibel gef├╝hrt!

Auf diesen Beitrag antworten
Wolff R. Achenbach schrieb:
verfasst am Dienstag, den 02.11.2010 um 17:44 Uhr
 

H├Âren Sie sich mal die Ten├Âre in anderen Theatern an, bis hin zur Semperoper. Cottbus sollte froh sein einen solchen vielseitig einsetzbaren stimmlich sicheren Tenor zu haben.

Auf diesen Beitrag antworten
P. + A. Montan schrieb:
verfasst am Montag, den 08.11.2010 um 13:01 Uhr
 

Herr Wilde ist ein gro├čartiger Schauspieler, der alle seine Rollen mit viel Leidenschaft und Liebe verk├Ârpert. Gesanglich st├Â├čt er leider jedoch recht schnell an seine Grenzen. Die hohen T├Âne fallen ihm sehr schwer. Vielleicht ist er als einzige Besetzung dieser ganzen gro├čen Opernrollen mit der Zeit einfach ├╝berfordert. Um die Stimme des S├Ąngers ein bisschen zu schonen, sollte man vielleicht doppelt besetzen.
Noch eine Anmerkung zu Herrn Achenbach: Die Ten├Âre an anderen H├Ąusern haben (bis auf ganz wenige Ausnahmen) die Leichtigkeit der hohen T├Âne und das erwartet das Publikum von einem Tenor. Also ist es auch verst├Ąndlich, dass Opernbesucher, wie z.B. Frau T├Âpfer, Herrn Wildes gesangliche Leistung nicht so beeindruckend finden.
Die gesamte Oper ist aber so klasse, dass wir am 11.11. selbstverst├Ąndlich wieder mit dabei sind!
Herzliche Gr├╝├če!

P.S.: Wir finden es ├╝brigens ganz toll, dass man sich hier jetzt auch mal austauschen kann mit anderen Theaterbesuchern :)

Auf diesen Beitrag antworten