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Meier Müller Schulz oder Nie wieder einsam!   am Samstag, 26. September 2015

 

Eine Geiselfarce von Marc Becker

Nie klingelt jemand an Herrn Meiers Tür. Auch das Telefon bleibt stumm. Herr Meier beschließt, sein Leben zu ändern. Eines Tages kommt er nicht mehr allein, sondern mit Herrn Schulz nach Hause. Der trägt eine Augenbinde und Handschellen. Gerade, als er auf Herrn Meiers Sofa Platz nehmen will, klingelt es an der Tür: Frau Müller benötigt Nachbarschaftshilfe! – Es dauert nicht lange, bis alle drei der Situation ins Auge sehen: Sie stecken mitten in einer Geiselnahme ...

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Pippi Langstrumpf   am Sonntag, 08. November 2015

 

Stück von Astrid Lindgren für alle ab 5

Bereits 1945 gelang der schwedischen Autorin Astrid Lindgren mit PIPPI LANGSTRUMPF ein Welterfolg. Seitdem ist Lindgrens unangepasste Heldin für Generationen von kleinen und großen Kindern eine Sehnsuchtsfigur, die ihren anarchistischen Trieben freien Lauf lassen darf und die Welt, so wie sie ist, infrage stellt. Schauspieldirektor Mario Holetzeck inszeniert Astrid Lindgrens großartigen Kinderbuchklassiker nun als fantasievollen Spaß für die ganze Familie.

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Komödie von Oscar Wilde

Die Freunde Algernon und Jack erfinden sich falsche Identitäten, um ihr Leben zu genießen und sich in einer Welt gnadenloser Konkurrenz ein Stück Freiheit zu bewahren. Algernon schiebt einen Kranken namens „Bunbury“ vor, um lästigen Verpflichtungen in der Stadt zu entkommen und sich auf dem Land zu vergnügen. Jack begründet seine Abwesenheit auf seinem Landsitz mit einem verruchten Bruder namens „Ernst“, um den er sich in der Stadt kümmere, und gibt sich dort selbst als dieser aus. Alles liefe perfekt, brächte die Liebe nicht das Leben der beiden durcheinander ...

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Draußen vor der Tür   am Samstag, 20. Februar 2016

 

Schauspiel von Wolfgang Borchert

Regisseurin Katka Schroth nähert sich Borcherts Stück gemeinsam mit dem Bühnenbildner Christoph Ernst und den Schauspielern auf assoziative Weise. In ihrer Inszenierung befinden sich sechs Männer von heute in einer Sinnkrise und phantasieren sich in Beckmanns Geschichte hinein. Für Momente glauben sie, selbst Beckmann zu sein, oder schlüpfen in die Rollen jener Personen, auf die er trifft. So entstehen Konfrontationen, die Fragen erzwingen: nach Verantwortung, nach Schuld und nach dem Sinn des Daseins.

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Unschuld   am Samstag, 27. Februar 2016

 

Schauspiel von Dea Loher

Dea Loher zählt zu den wichtigsten und weltweit meistgespielten Dramatikerinnen unserer Zeit. Ihr Werk wurde bisher mit zahlreichen Preisen geehrt und in über 15 Sprachen übersetzt. In ihrem 2003 am Thalia Theater Hamburg uraufgeführten Stück UNSCHULD schildert sie mit sprachlichem Feingefühl, hoher Emotionalität und subtilem Humor ein Beziehungsgeflecht von skurrilen Figuren am Rand der Gesellschaft, die durch existenzielle Lebenserfahrungen geprägt sind, dem Glück skeptisch gegenüberstehen und das Leben gleichzeitig kompromisslos lieben.

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Novecento (Die Legende vom Ozeanpianisten)   am Samstag, 30. April 2016

 

Stück von Alessandro Baricco

Im Jahr 1900 findet Danny Boodmann, Maschinist des Ozeandampfers „Virginian“, eines Tages einen Säugling, der in einem Pappkarton mit der Aufschrift „T.D. Lemon“ auf dem Klavier zurückgelassen wurde. Boodmann nimmt sich des Waisenkindes an und gibt ihm den klangvollen Namen Danny Boodmann T.D. Lemon Novecento. Nach einem tödlichen Unfall seines Ziehvaters verschwindet der Herangewachsene auf mysteriöse Weise, um einige Wochen später wieder aufzutauchen und am Klavier selbstvergessen eine Melodie zu spielen ...

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Hamlet   am Samstag, 21. Mai 2016

 

Tragödie von William Shakespeare

Die Situation in Dänemark ist fragil: An der Grenze wird das Land bedroht, innenpolitisch ist es im Umbruch. Nach dem Tod des Königs hat dessen Bruder Claudius den Thron bestiegen und die Witwe Gertrud geheiratet. Prinz Hamlet, der Sohn des Verstorbenen, betrachtet das alles mit Skepsis, irgendetwas scheint ihm hier faul. Da begegnet er nachts dem Geist seines Vaters, der behauptet, vergiftet worden zu sein. Er fordert von Hamlet, Rache zu nehmen und Claudius zu töten. Doch um Zeit zu gewinnen, spielt der junge Prinz am Hof den Wahnsinnigen ...

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Glauben Lieben Hoffen   am Freitag, 07. Oktober 2016

 

Ein musikalisches Familienfest von Matthias Messmer, Hans Petith und Bettina Jantzen

Familienfeste bieten Gelegenheit sich wiederzutreffen, zu feiern, zu singen, zu tanzen oder sich darüber auszutauschen, woran wir glauben, was wir lieben, worauf wir hoffen. Jeder Anlass hat seine Rituale, Zeichen und Gebräuche. Doch an diesem Abend wird mit Liedern, Schlagern, Rock- und Popsongs ein besonderes Familienfest gefeiert: Hier verknüpfen sich witzig, skurril und überraschend Momente und Situationen, die jeder kennt, schon erlebt – oder noch vor sich hat.

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Die spanische Fliege   am Sonntag, 09. Oktober 2016

 

Schwank von Franz Arnold und Ernst Bach

Der Komiker Franz Arnold und der Schauspieler, Regisseur und Autor Ernst Bach lernten sich 1909 in Berlin kennen, wo ihre fruchtbare Zusammenarbeit begann. Gemeinsam verfassten sie zahlreiche Schwänke. DIE SPANISCHE FLIEGE wurde 1913 uraufgeführt und war der erste große Erfolg dieses Autorenteams.

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Mamma Medea   am Samstag, 21. Januar 2017

 

Schauspiel von Tom Lanoye

Den Stoff um Medea, die widersprüchliche Frauengestalt aus der griechischen Mythologie, verarbeitet der flämische Dramatiker Tom Lanoye in diesem 2001 uraufgeführten Schauspiel auf sehr moderne Weise. Er rückt die Beziehung zwischen Medea und Jason in den Mittelpunkt und thematisiert Konflikte, die beim Zusammentreffen von Menschen aus verschiedenen Kulturen entstehen können.

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Verbrennungen   am Freitag, 27. Januar 2017

 

Schauspiel von Wajdi Mouawad

Fünf Jahre vor ihrem Tod verstummt die aus dem Libanon stammende Nawal Marwan. Schließlich vermacht sie ihren erwachsenen Zwillingskindern Jeanne und Simon ein mysteriöses Testament: Beide erhalten einen Briefumschlag. Jeanne soll ihren Umschlag Simons und ihrem eigenen, unbekannten Vater überreichen, nachdem sie ihn gefunden hat. Simons Umschlag wiederum ist für seinen und Jeannes unbekannten, gemeinsamen Bruder bestimmt, den Simon ausfindig machen soll. Erst, wenn die Geschwister ihre Aufgaben erfüllt haben, dürfen sie auf Nawals Grab einen Stein mit ihrem Namen aufstellen.

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Wintersonnenwende   am Samstag, 28. Januar 2017

 

Schauspiel von Roland Schimmelpfennig

Roland Schimmelpfennig, dessen Werk vielfach preisgekrönt wurde, zählt zu den meistgespielten Gegenwartsdramatikern Deutschlands. In WINTERSONNENWENDE hält er dem gebildeten Bürgertum einer scheinbar gefestigten Mitte einen (Zerr-)Spiegel vor Augen. Was, wenn wir aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt haben? Katka Schroth inszeniert Schimmelpfennigs 2015 uraufgeführtes Stück nun in Cottbus.

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Venedig im Schnee   am Freitag, 24. März 2017

 

Komödie von Gilles Dyrek

Gilles Dyrek ist in Frankreich ein gefragter Schauspieler und Regisseur. Seine Komödie VENEDIG IM SCHNEE wirft einen äußerst humorvollen Blick auf allzu bekannte Vorurteile, welche tief verborgen möglicherweise auch im allerbesten bürgerlichen Gutmenschen lauern.

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Emilia Galotti   am Samstag, 01. April 2017

 

Trauerspiel von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings Trauerspiel aus dem Jahre 1772 zeigt Menschen, die Liebe tief empfinden und wahrhaftig leben wollen, die sie verzweifelt ersehnen oder sich ihrer zu bemächtigen versuchen. Es erzählt von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Sphären, deren konträre Lebensgrundsätze hart aufeinander prallen.

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Hexenjagd   am Samstag, 20. Mai 2017

 

Schauspiel von Arthur Miller

Arthur Miller schrieb HEXENJAGD 1953 als Kommentar auf die amerikanische Kommunisten-Hetzjagd unter Senator McCarthy. Als Vorlage dienten Miller historisch belegte Ereignisse in einer puritanischen Gemeinde in Salem um 1620, deren Mitgliedern ein fanatisch ausgerichteter Glaube half, sich als Einwanderer in einer fremden Umgebung zu orientieren. Regisseur Andreas Nathusius stellt sich mit diesem heute erneut hoch aktuellen Stoff erstmals in Cottbus vor.

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Michael Kohlhaas   am Freitag, 26. Mai 2017

 

Schauspiel nach der Novelle von Heinrich von Kleist

Wer war dieser Michael Kohlhaas, der in der Mitte des 16. Jahrhunderts in Brandenburg und Sachsen für Unruhe sorgte – ein Opfer bürokratischer Mühlen und machtpolitischer Ignoranz, ein Kämpfer für Gerechtigkeit, Racheengel oder verblendeter Terrorist? Kleist beschrieb ihn in seiner 1810 veröffentlichten Novelle als einen „der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ und die Cottbuser Bühnenadaption will der Frage nachgehen, warum sich dieser unbescholtene Mann derart radikalisierte.

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Bahnsteig 3 zehn   am Freitag, 23. Juni 2017

 

Eine Eigenproduktion des Theaterjugendclubs

Marvin ist unterwegs. Mit dem Zug von Berlin nach CB. An die letzte Nacht hat er nur undeutliche Erinnerungen. Eine verrückte Party! Viele Menschen. Keine Freunde, wie immer. Dafür jede Menge „Stoff“ gegen die Langeweile. Und dieses Mädchen – wie hieß sie nochmal? Und jetzt bloß noch Kopfschmerzen und ein trockener Mund. Eine irre Nacht, in der war doch was …

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Mit meiner Freundin besuchte ich über das Osterwochenende gleich mehrere Wagner- und Strauss-Opern: Gründonnerstag begann mit der „Salome“ in Stuttgart, Karfreitag der „Parsifal“ an der Staatsoper Berlin (Barenboim und Rene …