Nächste Vorstellungen

Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus
14.06.2018, Donnerstag, 20:30 Uhr
 

Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus
15.06.2018, Freitag, 20:30 Uhr
 

Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus
17.06.2018, Sonntag, 15:00 Uhr
 

Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus
21.06.2018, Donnerstag, 20:30 Uhr
 

Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus
22.06.2018, Freitag, 20:30 Uhr
 

Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus
23.06.2018, Samstag, 20:30 Uhr
 

Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus
24.06.2018, Sonntag, 20:30 Uhr
 

Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus
27.06.2018, Mittwoch, 20:30 Uhr
 

Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus
28.06.2018, Donnerstag, 20:30 Uhr
 

Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus
30.06.2018, Samstag, 20:30 Uhr
 

Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus
01.07.2018, Sonntag, 15:00 Uhr

Theaterjahrmarkt

König Kasper Kann Immer
Heiterer Erinnerungsparcours durch das dunkle Mittelalter
auf dem Theaterjahrmarkt im Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus

Erster Einlass (verlässlich): 19.45 Uhr
Beginn (schleichend): gegen 20.30 Uhr
Pause: individuell, einmal, zweimal ...
Ende des Programms (abrupt): exakt 22.15 Uhr
Letzter Auslass (aber so was von): 23 Uhr

So 17.6. & So 1.7. Beginn 15 Uhr – Einlass ab 14.15 Uhr

KASPER HAT VIELE BRÜDER, VIELE SCHWESTERN, AUCH SIE ALLE KASPERS.
Unser Kasper ist eigentlich nicht wirklich richtig König, eher einige Nummern kleiner und dazu übel krass gelaunt, denn in der Zeit, in der er lebt, da wo er gerade ist, ist für einen wie ihn nichts leicht. Er hat zu viele Chefs, die mal dorthin, mal dahin zeigen; mal geht es gegen Napoleon, dann wieder gegen die Türken.

Kasper lebt mit vielen anderen Kaspers auf einem Kasernenhof. Der Drill des Militärs schmeckt ihm ganz und gar nicht, sein Bauch ist leer, nie hat er genug zu trinken, immer ist er zu müde und in den wenigen aufgeladenen Momenten des königlichen Faulenzer-Lebens finden die heißen Bräute der Stadt seine Nase wieder Mal zu groß und sonst alles zu klein. Die neuen Ideen der Zeit, Aufklärung und so, sind seine Sache nicht. Viel lieber schwelgt unser Kasper in Erinnerungen, lässt die Erzählungen der Ururururgroßväter in Wort und Tat aufleben, die rauen Sitten und handfesten Bräuche des Mittelalters. Kurz: die gute alte Zeit. Das Geraufe, das Gesaufe, die Ritter, die Minnesänger, die derben Witze, die unverblümten Sinnesfreuden, der Schlamm und das Feuer. Das macht alle Kaspers glücklich, da leuchten ihre Augen. Kotzend und küssend tollen sie kreuz und quer durchs grasgrüne Gelände.

Bis zu dem denkwürdigen Moment, als die Kaspers im Publikum die schöne Brünhilde, die wahrhaft echte Königin von Island, entdecken. Ihr werden übernatürliche magische Fähigkeiten nachgesagt. Kaspers sind sofort entflammt und stellen allerhand an, um die Gunst dieser Walküre zu gewinnen. Und Brünhilde? Ja, sie zeigt Herz, sie ist wirklich bereit, sich auf die merkwürdigen Vögel körperlich einzulassen, wenn sie es schaffen, sie in drei Prüfungen zu besiegen. Tja, und dann nimmt alles seinen Lauf.

Auf dem Hof der Alvensleben-Kaserne erwarten den Zuschauer eine grasflächige Parkanlage, die zum Flanieren einlädt. Eine einmalige Open-Air-Ausstellung gibt es auf den Wegen zu bewundern, gestaltet von noch lebenden Cottbusern, berühmt und halbberühmt. Aufgefordert wird etwas später zum Mitmachen bei Sängerwettstreits um die schönste Cottbuserin, zum Tauziehen gegen die dünnarmige Armee der vielen Kaspers oder zum Dösen in die Mittsommernacht hinein. Dazu gibt es genug Essen und Trinken ganz nach dem Geschmack unserer Protagonisten. Trommeln. Schreie. Musik! Tanz und krass ansteckende gute Laune. Einfach königlich! Und Theater natürlich! Schon meldet sich der Kasper: "Wer spielt denn da Theater? Lasst mich mitspielen! Ich bin doch der Kasper! Auch noch König in Personalunion! Ich bin die Ziege! Und der Schneider! Und die Welt ist eine Scheibe! Wir laufen an ihre Kante und stürzen uns in die Tiefe, hurra!"

Eines muss man dem Kasper neidlos zugestehen, er hat den Mutterwitz eines wiehernden Esels. Krass.
Oder wie man im Mittelalter gerne sagte:

DIE BÜHNE IST DA, WO DU BIST!
Stürzen wir uns also mitten hinein, hinunter oder oben drüber!
Eintritt nur mit guter Laune!
Waffen sind zu Hause zu lassen, sie werden gestellt.
Wenn es schifft, wird im Schirm geschlafen!
Geweckt wird mit der Knattertröte,
aber erst zur süßen Morgenröte!
DieDaDu ... fideralala ... DieDaDu ... der Kasper ist schon wieder
daaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!


PREMIERE Donnerstag, 14. Juni 2018 | Open Air im Hof der Alvensleben-Kaserne
Sie erreichen den Kasernenhof über den Zugang Karl-Liebknecht-Straße 36.

Präsentiert von

 


Besetzung

Idee/Regie/BühneAlbrecht Hirche

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