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Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

von Bertolt Brecht

Wirtschaftskrise in Chicago. Die im Karfioltrust verbündeten Geschäftsleute stehen vor dem Bankrott: Sie finden keinen Absatz mehr für Blumenkohl und anderes Grünzeug, mit dem sie handeln. Da bietet der Gangster Arturo Ui helfende Dienste an: seinen Browning, Kaliber 38. Doch die Herren des Trusts haben eigene Pläne. Sie verwickeln den für seine Ehrlichkeit bekannten Dogsborough in ihre Machenschaften und bewegen die Stadtoberen zu einer Anleihe – Geld, das allerdings bald in privaten Taschen verschwindet. Arturo Ui wittert seine Chance: Er lässt die in einen Untersuchungsausschuss geladenen Zeugen ermorden und erzwingt damit für sich selbst den bisher verweigerten Rückhalt Dogsboroughs; er lässt die Speicher der einfachen Gemüsehändler in Brand stecken, erpresst Schutzgeld, manipuliert den Prozess zum Speicherbrand und spaziert selbst ungeschoren aus dem Gerichtssaal heraus. Arturo Ui scheut dabei weder vor ungeheuerlichen Lügen noch vor offensichtlichen Verbrechen zurück. Mit bissiger Überzeugungskraft zwingt er die kleinen Leute ebenso wie die Wirtschaft, die Politik und die Justiz auf seine Seite. Seinem Aufstieg steht nichts mehr im Wege.

Bertolt Brecht (1898-1956) begann im finnischen Exil 1941 mit der Arbeit an diesem „Gangsterspektakel“, das erst 1958 in Stuttgart uraufgeführt wurde. War das Stück für Brecht eine satirische Bearbeitung des Aufstiegs Hitlers, wird es mit Blick auf willkürlich und diktatorisch agierende Politiker unserer Zeit eine hochaktuelle, politische Farce.

Malte Kreutzfeldt, der sich als Regisseur erstmals in Cottbus vorstellt, studierte bis 1999 Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Er ist freischaffend tätig und erarbeitete bisher über fünfzig Inszenierungen, unter anderem in Darmstadt, Kiel, Chemnitz und Nürnberg. Seine Bearbeitung von Tolstois „Krieg und Frieden“ wurde im vergangenen Jahr am Schauspiel Würzburg uraufgeführt. Zuletzt brachte er Henriette Dushes „In einem dichten Birkenwald, Nebel“ zur Uraufführung und wurde damit zu den Autorentheatertagen an das Deutsche Theater Berlin eingeladen.

PREMIERE Samstag, 27. Januar 2018 | Großes Haus

Präsentiert von

Besetzung

Regie & BühneMalte Kreutzfeldt
KostümeKatharina Beth

Unterstützt durch

Meinungen

Habe heute zum dritten Mal Sonnenallee gesehen und es ist immer wieder ein toller Spaß! Ich finde unter anderem die gesanglichen Darbietungen großartig.