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Draußen vor der Tür   am Samstag, 20. Februar 2016

 

Schauspiel von Wolfgang Borchert

Regisseurin Katka Schroth nähert sich Borcherts Stück gemeinsam mit dem Bühnenbildner Christoph Ernst und den Schauspielern auf assoziative Weise. In ihrer Inszenierung befinden sich sechs Männer von heute in einer Sinnkrise und phantasieren sich in Beckmanns Geschichte hinein. Für Momente glauben sie, selbst Beckmann zu sein, oder schlüpfen in die Rollen jener Personen, auf die er trifft. So entstehen Konfrontationen, die Fragen erzwingen: nach Verantwortung, nach Schuld und nach dem Sinn des Daseins.

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Hamlet   am Samstag, 21. Mai 2016

 

Tragödie von William Shakespeare

Die Situation in Dänemark ist fragil: An der Grenze wird das Land bedroht, innenpolitisch ist es im Umbruch. Nach dem Tod des Königs hat dessen Bruder Claudius den Thron bestiegen und die Witwe Gertrud geheiratet. Prinz Hamlet, der Sohn des Verstorbenen, betrachtet das alles mit Skepsis, irgendetwas scheint ihm hier faul. Da begegnet er nachts dem Geist seines Vaters, der behauptet, vergiftet worden zu sein. Er fordert von Hamlet, Rache zu nehmen und Claudius zu töten. Doch um Zeit zu gewinnen, spielt der junge Prinz am Hof den Wahnsinnigen ...

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Meier Müller Schulz oder Nie wieder einsam!   am Samstag, 26. September 2015

 

Eine Geiselfarce von Marc Becker

Nie klingelt jemand an Herrn Meiers Tür. Auch das Telefon bleibt stumm. Herr Meier beschließt, sein Leben zu ändern. Eines Tages kommt er nicht mehr allein, sondern mit Herrn Schulz nach Hause. Der trägt eine Augenbinde und Handschellen. Gerade, als er auf Herrn Meiers Sofa Platz nehmen will, klingelt es an der Tür: Frau Müller benötigt Nachbarschaftshilfe! – Es dauert nicht lange, bis alle drei der Situation ins Auge sehen: Sie stecken mitten in einer Geiselnahme ...

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Komödie von Oscar Wilde

Die Freunde Algernon und Jack erfinden sich falsche Identitäten, um ihr Leben zu genießen und sich in einer Welt gnadenloser Konkurrenz ein Stück Freiheit zu bewahren. Algernon schiebt einen Kranken namens „Bunbury“ vor, um lästigen Verpflichtungen in der Stadt zu entkommen und sich auf dem Land zu vergnügen. Jack begründet seine Abwesenheit auf seinem Landsitz mit einem verruchten Bruder namens „Ernst“, um den er sich in der Stadt kümmere, und gibt sich dort selbst als dieser aus. Alles liefe perfekt, brächte die Liebe nicht das Leben der beiden durcheinander ...

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Unschuld   am Samstag, 27. Februar 2016

 

Schauspiel von Dea Loher

Dea Loher zählt zu den wichtigsten und weltweit meistgespielten Dramatikerinnen unserer Zeit. Ihr Werk wurde bisher mit zahlreichen Preisen geehrt und in über 15 Sprachen übersetzt. In ihrem 2003 am Thalia Theater Hamburg uraufgeführten Stück UNSCHULD schildert sie mit sprachlichem Feingefühl, hoher Emotionalität und subtilem Humor ein Beziehungsgeflecht von skurrilen Figuren am Rand der Gesellschaft, die durch existenzielle Lebenserfahrungen geprägt sind, dem Glück skeptisch gegenüberstehen und das Leben gleichzeitig kompromisslos lieben.

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Pippi Langstrumpf   am Sonntag, 08. November 2015

 

Stück von Astrid Lindgren für alle ab 5

Bereits 1945 gelang der schwedischen Autorin Astrid Lindgren mit PIPPI LANGSTRUMPF ein Welterfolg. Seitdem ist Lindgrens unangepasste Heldin für Generationen von kleinen und großen Kindern eine Sehnsuchtsfigur, die ihren anarchistischen Trieben freien Lauf lassen darf und die Welt, so wie sie ist, infrage stellt. Schauspieldirektor Mario Holetzeck inszeniert Astrid Lindgrens großartigen Kinderbuchklassiker nun als fantasievollen Spaß für die ganze Familie.

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Don't Worry, Be Lucky!   am Freitag, 03. Juli 2015

 

Theaterstück über Werbung und Manipulation | Eigenproduktion des Theaterjugendclubs

Wie funktioniert eigentlich Werbung und was macht sie mit uns?

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Wolokolamsker Chaussee (I-V)   am Samstag, 20. Juni 2015

 

von Heiner Müller

Heiner Müller, einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, schrieb das fünfteilige Stück zwischen 1983 und 1987. Er thematisierte darin die „Wunde Deutschland“, die sich als Trauma und Ansatzpunkt durch sein gesamtes dichterisches Schaffen zieht. Heute, Jahre nach dem Scheitern des Sozialismus, wird die Wiederbegegnung mit Heiner Müllers kritischem und poetischem Text zu einem spannenden Erinnerungsvorgang.

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Deutschland – Wunder und Wunden   am Freitag, 21. November 2014

 

Schauspielabend mit DAS HIMBEERREICH von Andres Veiel und ALLES GOLD WAS GLÄNZT von Mario Salazar

Ein Vierteljahrhundert nach der „Wende“ versucht das Schauspiel in einem Doppelabend die Bestandsaufnahme eines aktuellen, explosiven deutschen Spannungsverhältnisses, in welchem Gewinner und Verlierer des wirtschaftlichen Systems zur Sprache kommen.

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Ich habe Bryan Adams geschreddert   am Samstag, 11. April 2015

 

Schauspiel von Oliver Bukowski

In seinem neuen Stück richtet Oliver Bukowski seinen gnadenlos sarkastischen Blick auf die Situation einer mittelständischen Gesellschaft, deren Leben von der Arbeitswelt bestimmt wird und die dem Einzelnen permanente Anpassungsfähigkeit abverlangt. Mit viel Humor untersucht Bukowski die daraus resultierenden Ängste und mitunter absurden Verhaltensweisen.

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Shockheaded Peter   am Samstag, 21. Juni 2014

 

Grusical der Band „The Tiger Lillies", Phelim McDermott & Julian Crouch | Musik: Martyn Jacques | Nach Motiven aus „Der Struwwelpeter”

Phelim McDermott, Julian Crouch und Martyn Jacques haben mit ihrer Hamburger Bühnenfassung der Hoffmann‘schen Moritatenbilderbögen für alle Anhänger unerschrockener Frisuren eine beeindruckende Aufklärungsoper geschaffen, die mit lebenden Bildern und einer schaurig-schönen Musik auch den letzten Knigge-scheuen Grenzgänger verführt. Ein musikalischer Grusical-Spaß!

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Arsen und Spitzenhäubchen   am Samstag, 27. April 2013

 

Kriminalkomödie von Joseph Kesselring

Erst nachdem „Arsenic and Old Lace“ drei Jahre lang Erfolge am Broadway gefeiert hatte, verfilmte Frank Capra das Bühnenstück von Joseph Kes­selring mit dem unvergesslichen Cary Grant als Mortimer Brewster. Mario Holetzeck inszeniert diese grandiose Komödie nun zum ersten Mal in Cottbus.

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Nora oder Ein Puppenhaus   am Samstag, 03. Mai 2014

 

Schauspiel von Henrik Ibsen

Der zukünftige Bankdirektor Torvald Helmer und seine junge Frau Nora führen seit acht Jahren scheinbar eine glückliche Ehe. Doch dieses Glück basiert auf einem Geheimnis ...

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Das Cottbus-Projekt   am Samstag, 18. April 2015

 

Poetischer Theaterabend über eine Stadt von Christiane Wiegand und Harald Fuhrmann

Ausgehend von den gesammelten Gesprächen und Geschichten entsteht ein Theaterstück über Cottbus „von gestern bis morgen“: über den alten und neuen Umgang mit Freiheit, über Gewinne und Verluste und die Suche nach einer gemeinsamen Zukunft.

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Der Diener zweier Herren   am Samstag, 10. August 2013

 

Komödie von Carlo Goldoni | Sommertheater Open Air

Clarice und Silvio lieben sich. Die Väter der Liebenden, der venezianische Geschäftsmann Pantalone und der Jurist Dottore Lombardi, sind mehr als einverstanden, erhoffen sie sich doch nebenbei ein gutes Geschäft durch die Verbindung. Doch mitten in die Verlobungsfeier platzt der Diener Truffaldino und kündigt seinen tot geglaubten Herrn Federigo an, dem Clarice eigentlich versprochen war. Alles gerät durcheinander ...

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Windhunde und Turteltauben   am Samstag, 23. Februar 2013

 

Komödie nach Georges Courteline

Der Romancier und Dramatiker Georges Courteline (1858-1929) machte sich besonders durch seine kurzen, urkomischen Satiren einen Namen, in denen er bürgerliche Beziehungen und vor allem das Beamtentum karikierte, dessen teilweise absurde Lebenswelten er genau beobachtete.

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Es geht nicht um Bananen, es geht um die Wurst   am Samstag, 21. Februar 2015

 

Ein musikalisch-literarischer Abend mit Schauspielerin Heidrun Bartholomäus, Hannes Zerbe (Klavier) und Jörg Huke (Posaune)

Im Rahmen der Schauspielreihe DEUTSCHLAND – WUNDER UND WUNDEN unternimmt Heidrun Bartholomäus eine musikalisch-literarische Wanderung von ihren Anfängen als junge Schauspielerin 1977 durch ihr künstlerisches Leben und Wirken bis zum Mauerfall.

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Was ihr wollt   am Samstag, 26. April 2014

 

Komödie von William Shakespeare

Diese Komödie Shakespeares, dessen Geburtstag sich 2014 zum 450. Male jährt, verknüpft das erotisch ambivalente Spiel mit deftigster Komik und treibt die Liebenden in eine Spiegelwelt voller Täuschungen. „Nichts ist so, wie es ist“, sagt der Narr. Aber was ist? Vielleicht WAS IHR WOLLT?

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Drei Mal Leben   am Mittwoch, 08. Mai 2013

 

Stück von Yasmina Reza

Wie schon in ihrer Komödie „Kunst“, mit der Yasmina Reza 1994 der internationale Durchbruch gelang, oder in „Der Gott des Gemetzels“, dessen Verfilmung kürzlich in den Kinos lief, schreibt sie auch in DREI MAL LEBEN brillante Dialoge voller Humor und nimmt mit Feingespür die Probleme einer gutbürgerlichen Mittelschicht aufs Korn.

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Sein oder Nichtsein   am Samstag, 02. November 2013

 

Komödie von Nick Whitby nach dem Film von Ernst Lubitsch

Warschau, 1939: Das Ensemble des Polski Theaters rund um das Schauspielerpaar Josef und Maria Tura steckt in den Endproben zu einer antifaschistischen Komödie, als das Stück aus politischen Gründen abgesetzt wird. Anstelle dessen wird „Hamlet“ mit Josef Tura in der Titelrolle wieder aufgenommen. Dessen langen Monolog „Sein oder Nichtsein“ nutzt seine Frau Maria regelmäßig für heimliche Rendezvous mit dem jungen polnischen Flieger Stanislaw Sobinsky. – Als das Theater kurz darauf von den Nazis geschlossen wird, kämpft die Schauspiel-Truppe ums Überleben.

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Die Ratten   am Samstag, 20. September 2014

 

Tragikomödie von Gerhart Hauptmann

In der Tragikomödie von Gerhart Hauptmann aus dem Jahr 1911 treffen Menschen aufeinander, die in parallelen Welten leben und deren Hoffnungen so grundverschieden sind, dass es ihnen unmöglich wird, einander zu verstehen. Regisseurin Milena Paulovics, die in Cottbus zuletzt ELLING und WINDHUNDE UND TURTELTAUBEN inszenierte, bringt das psychologisch genau geschriebene Stück voller Humor und starker Emotionen auf die Bühne des Großen Hauses.

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Der Teufel mit den drei goldenen Haaren   am Freitag, 22. November 2013

 

Schauspiel von Katrin Lange für Kinder ab 6 Jahren nach dem Märchen der Brüder Grimm

Das Stück führt die Zuschauer ab 6 Jahren bis in die Hölle zum Teufel und seiner Großmutter und zeigt einen Jungen, der nicht nur Glück, sondern auch die Überzeugung hat, sich großen Herausforderungen stellen zu können. Das Märchen wurde von Catharina Fillers inszeniert, die in Cottbus schon RONJA RÄUBERTOCHTER auf die Bühne brachte.

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Wo die Sterne leuchten   am Samstag, 18. Juni 2011

 

Eine Heimat-Revue von Milena Paulovics | Uraufführung

Die singenden Schauspieler nehmen ihr Publikum in der Theaterscheune Ströbitz mit zu einer musikalischen Wanderung quer durch die vergangenen Jahrzehnte. Verschiedene Lieder, Schlager, Rock- und Popsongs umkreisen das, was man als „Heimat" beschreiben und besingen könnte.

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Überlebenskünstler. Ein Spektakulum   am Freitag, 28. Februar 2014

 

Bei diesem Spektakulum des Schauspiels rücken aktive und potentielle ÜBERLEBENSKÜNSTLER in den Mittelpunkt. Immer sind es Menschen, die den Kopf nicht hängen lassen und sich neu ermutigen, die nach einer Niederlage wieder aufstehen, die nach Lösungen suchen oder bereit sind, nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst zu verändern.

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Der eingebildete Kranke   am Samstag, 15. Dezember 2012

 

Komödie von Jean Baptiste Molière

Was den reichen Bürger Argan am Leben hält, sind seine Krankheiten. Mit medizinischen Mixturen, teuren Rezepten und stimulierenden Einläufen wird bei ihm von Kopf bis Darm alles behandelt, was behandelt werden kann. Unangenehme Nebenwir­kungen sind nur die hohen Rechnungen, die er dafür bezahlen muss. Doch Argan weiß Rat: Er will seine Tochter Angélique mit einem jungen Arzt aus einer etablierten Ärztefamilie verheiraten.

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Der Kirschgarten   am Samstag, 02. März 2013

 

Komödie von Anton Tschechow

Nach DER HAUPTMANN VON KÖPENICK und STEINKES RETTUNG inszeniert Peter Kupke nun den „Kirschgarten". Tschechow selbst sah ihn als Komödie, die für Momente zur Farce wird. Wohl deshalb, weil er hier das Bild einer Gesell­schaft zeichnete, die hilflos an einem Leben festhielt, für das sie längst jede Grundlage verloren hatte. Dabei gelang es ihm, die tiefe Tragik der Menschen in eine humorvolle Leichtigkeit zu verpacken, die weh tut.

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Harold und Maude   am Freitag, 14. Oktober 2011

 

Stück von Colin Higgins

Colin Higgins schrieb HAROLD UND MAUDE als Abschlussarbeit eines Drehbuchseminars an der Universität von Los Angeles. Die zunächst als Kurzfilm geplante Arbeit wurde das Fundament zu dem 1971 entstandenen Spielfilm unter der Regie von Hal Ashby, der bald zu einem Riesenerfolg mit Kultstatus avancierte.

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DNA   am Sonntag, 09. Juni 2013

 

Stück von Dennis Kelly | Ein Projekt vom Jugendclub des Staatstheaters Cottbus

Adam will dazu gehören. Zu den anderen. Dafür ist er auch bereit,  jede Schikane zu ertragen. Adam isst Blätter, Zigaretten werden auf ihm ausgedrückt und zum krönenden Abschluss soll Adam oben auf dem Hügel über ein Gitter balancieren. Er gehorcht, rutscht ab und stürzt in einen metertiefen, dunklen Schacht ... 

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Unbeschreiblich weiblich   am Sonntag, 09. Mai 2010

 

Liederabend von Hans Petith | Spielwut No.4

Drei Frauen aus drei Generationen begegnen sich - wo wohl - in einem Schuhgeschäft! Zwischen Trekking Boots, Kinderschuhen und High Heels werden bei Ihnen, Wünsche und Sehnsüchte wachgerüttelt, die manchmal gar nicht weit voneinander entfernt sind ...

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Der Laden (Erster Abend)   am Samstag, 09. Juni 2012

 

von Erwin Strittmatter | Theaterfassung von Holger Teschke | Uraufführung

In seiner autobiografischen Romantrilogie, die zwischen 1983 und 1992 erschienen ist, beschreibt Erwin Strittmatter poetisch und philosophisch das Leben auf dem Lande im Osten Deutschlands in den 20er, 30er und den Nachkriegsjahren des letzten Jahrhunderts. Strittmatter verbrachte seine Kindheit und Jugend in Bohsdorf nahe Sprem­berg, dem Ort, den er unter dem Namen „Bossdom“ literarisch verewigt hat. 

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Der Laden (Zweiter Abend)   am Samstag, 22. September 2012

 

von Erwin Strittmatter | Theaterfassung von Holger Teschke | Uraufführung

In seiner autobiografischen Romantrilogie, die zwischen 1983 und 1992 erschienen ist, beschreibt Erwin Strittmatter poetisch und philosophisch das Leben auf dem Lande im Osten Deutschlands in den 20er, 30er und den Nachkriegsjahren des letzten Jahrhunderts. Strittmatter verbrachte seine Kindheit und Jugend in Bohsdorf nahe Sprem­berg, dem Ort, den er unter dem Namen „Bossdom“ literarisch verewigt hat. 

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Der gute Mensch von Sezuan   am Samstag, 24. November 2012

 

Schauspiel von Bertolt Brecht | Musik von Paul Dessau

Erste Gedanken zum später berühmt gewordenen Parabelstück über den Kapitalismus verfasste Bertolt Brecht 1926 in einem Gedicht, das er im skandinavischen und amerikanischen Exil mit Plänen zu einem Stück über Prostitution kombinierte. Unter Verarbeitung von Motiven und Techniken des chinesischen Theaters und chinesischer Philosophie entstand schließlich das 1943 in Zürich uraufgeführte Stück DER GUTE MENSCH VON SEZUAN.

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FamilienBande! Ein Spektakulum   am Samstag, 28. Januar 2012

 

Dieses Spektakulum ist ein Schauspielabend für alle, die Lust haben auf mehr Theater rund um die „FamilienBande“!

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Woyzeck & Marie   am Freitag, 17. Juni 2011

 

frei nach Georg Büchner

Georg Büchner hat mit WOYZECK eine der wichtigsten Figuren der Theatergeschichte geschaffen. Er ließ sich für sein Stück vom Fall des Leipziger Friseurs und Perückenmachers Johann Christian Woyzeck inspirieren, der seine Geliebte aus Eifersucht erstochen hatte. Büchner schuf den Archetypen eines herumgeschubsten und missbrauchten armen Kerls, heute würde man sagen eines „Underdogs", der jeglichen Halt verliert.

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Alle meine Söhne   am Samstag, 07. April 2012

 

Schauspiel von Arthur Miller

Es sollte der letzte Versuch sein, sich als Dramatiker durchzusetzen, bevor der bis dahin weitgehend unbekannte Arthur Miller das Schreiben aufgeben wollte. Drei Jahre harte Arbeit folgten. Die Sehnsucht nach einer heilen Welt, das Verhältnis von Marktwirtschaft und Krieg sowie die Frage nach Verantwortung des Einzelnen in der Gesellschaft sind die großen Themen des Stückes, mit dem Miller schließlich 1947 der Durchbruch am Broadway gelang.

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Der Kontrabass   am Samstag, 27. Januar 2007

 

Schauspiel von Patrick Süskind

Patrick Süskind, dessen fulminanter kurzweiliger Monolog 1981 uraufgeführt wurde und seitdem kontinuierlich auf den Spielplänen der Theater zu finden ist, lässt uns in die Seele eines sensiblen, aber auch trotzigen Eigenbrötlers blicken, für den sein Instrument Freund und Feind, Geliebte aber auch Verhinderer eines selbstbestimmten Lebens ist. Thomas Harms ist als der Kontrabassist zu sehen.

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Schauspiel mit Musik von Bert Koß | Uraufführung

Thomas kommt zum fünften Mal auf eine neue Schule. Aber hier ist einiges anders: Er darf vor allen freimütig sagen, warum er Schule und Lehrer nicht mag. Die daraus resultierende Diskussion hat Folgen. Denn der Direktor beschließt, dass der Stundenplan probehalber auf die wahren Wünsche der Schüler zugeschnitten wird... Was anfangs großes Vergnügen bereitet, verwandelt sich vor Thomas' Augen bald in einen Alptraum.

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Der Schimmelreiter   am Samstag, 28. November 2009

 

von Theodor Storm | Bühnenfassung von John von Düffel

DER SCHIMMELREITER ist Theodor Storms bekannteste Dichtung und gehört zu den meist gelesenen deutschen Novellen. Sie ist einerseits eine außergewöhnliche Liebesgeschichte und spiegelt andererseits den verbissenen und rücksichtslosen Versuch, sich die Natur untertan zu machen. Sich im eigenen „Missionarseifer" zu radikalisieren und die Gemeinschaft dabei nicht mit auf den gemeinsamen Weg zu nehmen, ist auch heutzutage von erstaunlicher Aktualität ...

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Frau Müller muss weg   am Samstag, 16. April 2011

 

Komödie von Lutz Hübner

Der Autor Lutz Hübner ist in Cottbus kein Unbekannter, wurde doch bereits sein Stück BLÜTENTRÄUME über den Volkshochschulkurs der unverzagten Senioren begeistert aufgenommen. Nun kommt seine neue Komödie FRAU MÜLLER MUSS WEG auf die Bühne. Hier steht die aufgebrachte Elternschaft einer Grundschulklasse im Mittelpunkt. Diese blickt mit Sorge dem Zeugnis entgegen, das darüber entscheidet, wer von den Kindern den Sprung ins Gymnasium schafft und wer nicht ...

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Die Räuber   am Montag, 18. Juni 2012

 

frei nach Schiller | Produktion des Theaterjugendclubs

Friedrich Schiller veröffentlichte sein Erstlingsstück „Die Räuber“ im Alter von 21 Jahren. 230 Jahre später widmet sich der Theaterjugendclub des Staatstheaters Schillers Drama. In der Bearbeitung und Regie von Rudi Piesk hatte die Geschichte über die Suche nach Identität, Gerechtigkeit und Liebe im Februar 2012 in der Kammerbühne Premiere.

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Der Hauptmann von Köpenick   am Samstag, 27. Juni 2009

 

Ein deutsches Märchen von Carl Zuckmayer | Sommertheater Open Air

Tauchen Sie bei Bouletten, Bier und Leierkastenmusik ein in das alte Berlin! Auf sechs verschiedenen Bühnen werden die einzelnen Stationen des berührenden Schicksals des „Hauptmanns von Köpenick" erzählt...

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Die vier von nebenan   am Freitag, 25. Mai 2012

 

Stück frei nach Tom Griffin | Produktion des Theaterjugendclubs

Isabelle, Norman, Lucy und Barry teilen sich eine Wohnung. Die jungen Leute schlagen sich mit Problemen herum, die jeder in ihrem Alter hat. Unterstützung erhalten sie von Olivia, einer Sozialarbeiterin. Sie steht den vieren bei, die außer der Wohnung noch etwas gemeinsam haben: Alle vier leben mit einer geistigen Behinderung.

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Danton # Büchner   am Samstag, 21. Februar 2009

 

Die jungen Wilden. Klassiker auf den Kopf gehauen!

Ein berührendes und in seiner Konsequenz aufrüttelndes Stück, das zwar in seiner Entstehungszeit ein Reflex auf Büchners 1834 gegründete „Gesellschaft für Menschenrechte" und den damit verbundenen Aufruf zum Kampf gegen die großherzogliche Unterdrückung der hessischen Bauern war, aber heute nichts von seiner Aktualität verloren hat. Regisseur Ingo Putz zeigt eine heutige Sicht auf den spannenden Machtkampf zweier Menschen, die einmal den gleichen Traum hatten ...

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Auf hoher See   am Mittwoch, 30. Dezember 2009

 

Schauspiel von Sławomir Mrożek | Spielwut No.3

Der Abend beginnt im Foyer mit kurzen Satiren von Mrożek, in denen die Tücken unseres zivilisierten Lebens kräftig aufs Korn genommen werden. Anschließend geht es im Saal „auf hohe See". Dort stehen drei schiffbrüchige Männer auf einem Floß der Tatsache gegenüber, dass ihre Lebensmittelvorräte erschöpft sind. Eine Lösung ist schnell gefunden: „Wir müssen essen, aber nicht etwas, sondern jemanden." Doch wer von ihnen hat das Zeug zu einem saftigen Braten oder ist bereit, als „appetitliche Persönlichkeit" dem Überleben der Gemeinschaft zu dienen? 

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Ronja Räubertochter   am Dienstag, 07. Dezember 2010

 

von Astrid Lindgren

Die Mattisburg wird bei Ronjas Geburt durch einen gewaltigen Blitzschlag in zwei Teile zerrissen. Der dabei entstandene abgrundtiefe Höllenschlund trennt zwei seit langem verfeindete Räuberbanden. Auf der einen Seite wohnt die Bande von Räuberhauptmann Mattis, Ronjas Vater, und auf der anderen die Bande von Räuberhauptmann Borka ... Ronja Räubertochter ist die Hauptfigur aus dem gleichnamigen Kinderbuch von Astrid Lindgren. 

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Egmont   am Samstag, 11. September 2010

 

Ein Trauerspiel von Johann Wolfgang Goethe

EGMONT, an dem Goethe mit Unterbrechungen von 1775 bis 1788 schrieb, ist ein Stück, in das die politischen Erfahrungen Goethes einfließen. Zum einen zeigt es deutlich die Wankelmütigkeit des Volkes, zum anderen aber auch die Kräfte, die auf persönlicher Ebene ganze Landesgeschicke formen können - sei es die Rivalität zwischen Alba und Egmont oder die Freundschaft zwischen Egmont und Oranien. Dabei ist gut zu beobachten, wie das Persönliche und das Politische nicht voneinander zu trennen sind ...

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Die Orestie   am Samstag, 22. Oktober 2011

 

von Aischylos

Der Vater opfert eine Tochter, damit ein ehrgeiziges Kriegsgeschäft ge­lingt. Die Mutter bringt ihn und seine Geliebte dafür bei der siegreicher Rückkehr nach zehn Jahren um. Die übrig gebliebenen beiden Kinder beschließen, dies zu rächen, und so tötet der Sohn die Mutter und deren Liebhaber. Rachegöttinnen der erschlagenen Mutter jagen den Sohn. Der Verzweifelte sucht Beistand und Hilfe bei Göttern, die ihm wohlgesonnen scheinen. Ein Gericht wird einberufen und über seine Tat verhandelt ...

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the killer in me is the killer in you my love   am Freitag, 03. Oktober 2008

 

Schauspiel von Andri Beyeler

Liebevoll und mit einer soghaften Sprache erzählt das Stück von jungen Leuten und ihren Nöten beim Erwachsenwerden. Zwischen Gefühlswirrnis, bohrenden Selbstzweifeln und unbeholfenem Imponiergehabe entdecken sie das, was „Liebe" sein könnte.

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König Lear   am Samstag, 20. November 2010

 

von William Shakespeare | Fassung von Mario Holetzeck

In einer eigenen Fassung bringt Regisseur Mario Holetzeck Shakespeares kraftvolles Stück aus dem Jahr 1606 auf die Bühne und erzählt von Menschen, die ihre äußere und zugleich ihre innere Heimat verlieren.

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Minna # Lessing   am Samstag, 21. Februar 2009

 

Die jungen Wilden. Klassiker auf den Kopf gehauen!

Eben noch war Major von Tellheim ein angesehener und gut verdienender Mann und nun sitzt er als Bettler auf der Straße. Während die Freunde um ihn herum im Geld tanzen, verbietet es ihm seine Ehre, von anderen Hilfe (also: Geld) anzunehmen. Auch glaubt er, seiner wohlhabenden Verlobten Minna von Barnhelm als Lebenspartner nicht mehr würdig zu sein ...

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Sechs Tanzstunden in sechs Wochen   am Donnerstag, 02. September 2010

 

Schauspiel von Richard Alfieri

Zwischen Swing, Wiener Walzer, Cha-cha-cha, Tango, Foxtrott und modernem Tanz begegnen sich in einer pointenreichen Konfrontation zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Und das, was zwischen ihnen entsteht, könnte man als eine der ungewöhnlichsten Liebesbeziehungen bezeichnen!

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Im Rücken die Stadt   am Samstag, 25. September 2010

 

Schauspiel von Thomas Freyer

Ina studiert in der Metropole. Zum Geburtstag ihres Großvaters kommt sie für einen kurzen Besuch in ihre Heimatstadt. Hier sind Arbeit und Perspektiven rar geworden und die meisten Menschen mussten in den zwei Jahrzehnten nach der Deutschen Einheit ihr Leben völlig neu entwerfen ...

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Amphitryon   am Samstag, 19. Februar 2011

 

Lustspiel von Heinrich von Kleist

Merkwürdige Begegnungen und eine Heimkehr der besonderen Art erleben Amphitryon und sein Diener Sosias. Denn Göttervater Jupiter und Götterbote Merkur waren in deren Gestalt schon eine Nacht vor ihnen bei ihren Frauen, Alkmene und Charis. Als nun Amphitryon und Sosias, nach dem siegreichen Krieg über die Athener, ihre Frauen in die Arme schließen, sind sie in höchstem Maße irritiert, dass sie die vorangegangene Nacht schon mit ihnen verbracht haben sollen ...

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Heimat-Spektakulum   am Samstag, 12. Februar 2011

 

Theater, Lesungen, Videos, Musik

Das Schauspiel sucht an diesem Abend eine lustvolle Annährung an das Thema „Heimat". Ob mit berührenden, komischen oder bissigen Stücken, ob mit Fotos oder Videos, ob mit Satire oder Musik - immer wieder rücken unsere Gegenwart, unsere Region und die darin lebenden Menschen ins Zentrum. Dabei entstehen verschiedenste thematische Assoziationen und es wird die Frage gestellt, wo Menschen heute Heimat suchen, wo sie sie finden und was geschieht, wenn sie ihnen verloren geht.

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Ladies Night   am Donnerstag, 02. September 2010

 

Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten

Diese wunderbare Komödie, die sich an den englischen Film „Ganz oder gar nicht" anlehnt, erzählt davon, wie im Zeitalter von Arbeitslosigkeit und Hartz IV eine gemeinsame Utopie ungeahnte Fähigkeiten und Möglichkeiten zum Leben erwecken kann ...

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Wie im Himmel   am Samstag, 06. März 2010

 

von Kay Pollak

WIE IM HIMMEL ist ein poetisches, humorvolles Theaterstück nach dem gleichnamigen schwedischen Film, der 2005 als „Bester fremdsprachiger Film" für den Oscar nominiert wurde.

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Room Service   am Samstag, 01. Mai 2010

 

Komödie von John Murray und Allen Boretz

Die turbulente Slapstickkomödie wurde 1937 mit großem Erfolg am Broadway uraufgeführt. Sie zeigt auf zwerchfellerschütternde Weise, dass Theaterleute enorme kreative, aber auch kriminelle Energien freisetzen können, um der größten für sie denkbaren Katastrophe zu entgehen: einer wegen Geldnöten geplatzten Premiere ...

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Mini-Komödien   am Freitag, 02. Oktober 2009

 

Drei Komödien von Anton Čechov | Spielwut No.1

Eine Gruppe von Schauspielern klopft im wahrsten Sinne des Wortes den Staub von Anton Čechovs 120 Jahre alten kleinen Theaterstücken. Die wunderbare Mischung aus genauer Charakterzeichnung und genialer Situationskomik macht Čechovs MINI-KOMÖDIEN zu einem Futter für spielwütige Schauspieler ...

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ManSpieltNichtMitDerLiebe # Musset   am Samstag, 27. Februar 2010

 

Die jungen Wilden. Klassiker auf den Kopf gehauen!

Perdican kehrt nach seinem Studium in Paris in das väterliche Haus zurück. Er ist mittlerweile 21 Jahre alt und sein Vater möchte den frisch Promovierten mit dessen Cousine Camille verheiraten. Camille ist gerade zu Besuch aus einer der ersten Klosterschulen Frankreichs. Beide kennen sich schon aus ihrer Kindheit, sehen sich nun seit langem wieder und verlieben sich. So weit, so gut!

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Der Kick   am Donnerstag, 13. Dezember 2007

 

Schauspiel von Andres Veiel und Gesine Schmidt

Das dokumentarische Theaterstück rückt die Vorgänge in der Nacht zum 13. Juli 2002 in Potzlow, einem Dorf in der Uckermark, ins Blickfeld. Dort misshandeln drei Jugendliche auf brutalste Weise den 16-jährigen Marinus. Es gibt erwachsene Zeugen, die nicht eingreifen. Täter und Opfer kennen sich, sie kommen alle aus Potzlow. Die Gewalt der Tat aber beginnt nicht in dieser Nacht. Und auch nicht mit dem Zerfall der Dörfer nach der Wende. Bei genauerem Hinsehen findet sie sich fortwährend in den Lebensgeschichten der Beteiligten, deren Eltern und Großeltern.

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Alles. In einer Nacht   am Freitag, 18. Juni 2010

 

Schauspiel von Falk Richter | Spielwut No.5

Alles. In einer Nacht. Von ihrem Freund im Hotelzimmer zurückgelassen, begibt sich eine junge Frau auf eine nächtliche Odyssee und gerät dabei in Untiefen und Extreme ...

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Fräulein Julie   am Samstag, 03. Oktober 2009

 

Schauspiel von August Strindberg | Spielwut No.2

Ein „naturalistisches Trauerspiel" nannte August Strindberg sein Stück. Am zweiten Spielwut-Abend ist eher eine Mittsommernacht der Extreme zu erwarten: Zwischen erniedrigender Selbstaufgabe, maßloser Selbstüberschätzung und verletzender Hassliebe. Kurz: Ein Krieg der Geschlechter.

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