Der große Loriot-Abend

Ich heiße Erwin Lindemann, ich bin fünfhunderttausend Jahre … Und wenn Sie die Ente hereinlassen, lasse ich das Wasser heraus! … Sie machen mich ganz verrückt, Herr Meltzer, darf ich meine Brille absetzen? ... Du kannst das lange Blaue mit den Schößen anziehen … Ich habe es im Gefühl, wenn das Ei weich ist …

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Komödie von John von Düffel nach dem Bestseller von Esther Vilar

John von Düffels Komödie DER DRESSIERTE MANN spielt virtuos und pointiert mit alten und neuen Frauen- und Männerrollen. Sie treibt die Figuren und das Publikum zu einem herrlich komischen Salto Mortale rund um die Themen Emanzipation und Ehe heute.

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Komödie von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Beaumarchais verfolgte in seiner wohl berühmtesten Komödie die Entwicklung zweier Hauptcharaktere aus dem Stück „Der Barbier von Sevilla“ weiter, als dessen Fortsetzung sie sich lesen lässt. Mozart nutzte DER TOLLE TAG als Vorlage für seine Oper „Die Hochzeit des Figaro“. Bettina Rehm, dem Cottbuser Publikum bereits durch ihre Inszenierung DER DRESSIERTE MANN bekannt, inszeniert diese irrwitzige Komödie voll überbordender Komik nun als Sommerspektakel auf dem Hof der Alvensleben-Kaserne.

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Schwank von Franz Arnold und Ernst Bach

Der Komiker Franz Arnold und der Schauspieler, Regisseur und Autor Ernst Bach lernten sich 1909 in Berlin kennen, wo ihre fruchtbare Zusammenarbeit begann. Gemeinsam verfassten sie zahlreiche Schwänke. DIE SPANISCHE FLIEGE wurde 1913 uraufgeführt und war der erste große Erfolg dieses Autorenteams.

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Schauspiel von Wolfgang Borchert

Die Berliner Regisseurin Katka Schroth nähert sich Borcherts Stück gemeinsam mit dem Bühnenbildner Christoph Ernst und den Schauspielern auf assoziative Weise. In ihrer Inszenierung befinden sich sechs Männer von heute in einer Sinnkrise und phantasieren sich in Beckmanns Geschichte hinein. Für Momente glauben sie, selbst Beckmann zu sein, oder schlüpfen in die Rollen jener Personen, auf die er trifft. So entstehen Konfrontationen, die Fragen erzwingen: nach Verantwortung, nach Schuld und nach dem Sinn des Daseins.

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Trauerspiel von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings Trauerspiel aus dem Jahre 1772 zeigt Menschen, die Liebe tief empfinden und wahrhaftig leben wollen, die sie verzweifelt ersehnen oder sich ihrer zu bemächtigen versuchen. Es erzählt von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Sphären, deren konträre Lebensgrundsätze hart aufeinander prallen.

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Ein musikalisches Familienfest von Matthias Messmer, Hans Petith und Bettina Jantzen

Familienfeste bieten Gelegenheit sich wiederzutreffen, zu feiern, zu singen, zu tanzen oder sich darüber auszutauschen, woran wir glauben, was wir lieben, worauf wir hoffen. Jeder Anlass hat seine Rituale, Zeichen und Gebräuche. Doch an diesem Abend wird mit Liedern, Schlagern, Rock- und Popsongs ein besonderes Familienfest gefeiert: Hier verknüpfen sich witzig, skurril und überraschend Momente und Situationen, die jeder kennt, schon erlebt – oder noch vor sich hat.

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Ein Klassenzimmerstück

Vor 200 Jahre haben die Grimms ihrer Kinder- und Hausmärchen veröffentlicht. Grund genug, um mit diesen Geschichten in die Cottbuser Grundschulen zu ziehen und sie mit Schülern und Lehrern neu zu entdecken! Zwei Schauspieler lesen und spielen gemeinsam mit den Kindern Grimms Märchen, im Klassenzimmer, eine Schulstunde lang, mit einfachsten Mitteln.

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Tragödie von William Shakespeare

Die Situation in Dänemark ist fragil: An der Grenze wird das Land bedroht, innenpolitisch ist es im Umbruch. Nach dem Tod des Königs hat dessen Bruder Claudius den Thron bestiegen und die Witwe Gertrud geheiratet. Prinz Hamlet, der Sohn des Verstorbenen, betrachtet das alles mit Skepsis, irgendetwas scheint ihm hier faul. Da begegnet er nachts dem Geist seines Vaters, der behauptet, vergiftet worden zu sein. Er fordert von Hamlet, Rache zu nehmen und Claudius zu töten. Doch um Zeit zu gewinnen, spielt der junge Prinz am Hof den Wahnsinnigen ...

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Kurzstück von Christiane Wiegand und Harald Fuhrmann

In Cottbus bleiben oder nicht? Larrisa und Alex, zwei, die in Cottbus groß geworden sind, streiten darüber. Beide sind keine erfundenen Figuren. Ihre Ge­schichte beruht auf Erzählungen junger Cottbuser, aus denen die beiden Theatermacher Christiane Wiegand und Harald Fuhrmann ein Kurzstück schufen.

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Schauspiel von Arthur Miller

Arthur Miller schrieb HEXENJAGD 1953 als Kommentar auf die amerikanische Kommunisten-Hetzjagd unter Senator McCarthy. Als Vorlage dienten Miller historisch belegte Ereignisse in einer puritanischen Gemeinde in Salem um 1620, deren Mitgliedern ein fanatisch ausgerichteter Glaube half, sich als Einwanderer in einer fremden Umgebung zu orientieren. Regisseur Andreas Nathusius stellt sich mit diesem heute erneut hoch aktuellen Stoff erstmals in Cottbus vor.

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Schauspiel von Tom Lanoye

Den Stoff um Medea, die widersprüchliche Frauengestalt aus der griechischen Mythologie, verarbeitet der flämische Dramatiker Tom Lanoye in diesem 2001 uraufgeführten Schauspiel auf sehr moderne Weise. Er rückt die Beziehung zwischen Medea und Jason in den Mittelpunkt und thematisiert Konflikte, die beim Zusammentreffen von Menschen aus verschiedenen Kulturen entstehen können.

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Eine Geiselfarce von Marc Becker

Nie klingelt jemand an Herrn Meiers Tür. Auch das Telefon bleibt stumm. Herr Meier beschließt, sein Leben zu ändern. Eines Tages kommt er nicht mehr allein, sondern mit Herrn Schulz nach Hause. Der trägt eine Augenbinde und Handschellen. Gerade, als er auf Herrn Meiers Sofa Platz nehmen will, klingelt es an der Tür: Frau Müller benötigt Nachbarschaftshilfe! – Es dauert nicht lange, bis alle drei der Situation ins Auge sehen: Sie stecken mitten in einer Geiselnahme ...

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Schauspiel nach der Novelle von Heinrich von Kleist

Wer war dieser Michael Kohlhaas, der in der Mitte des 16. Jahrhunderts in Brandenburg und Sachsen für Unruhe sorgte – ein Opfer bürokratischer Mühlen und machtpolitischer Ignoranz, ein Kämpfer für Gerechtigkeit, Racheengel oder verblendeter Terrorist? Kleist beschrieb ihn in seiner 1810 veröffentlichten Novelle als einen „der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ und die Cottbuser Bühnenadaption will der Frage nachgehen, warum sich dieser unbescholtene Mann derart radikalisierte.

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Stück von Ulrich Hub

In Jerusalem tobt der Glaubenskrieg. Mittendrin verlieben sich Recha, die Tochter des weisen Juden Nathan, und Kurt, ein Christ, der als Kreuzritter im Heiligen Land kämpft. Aber hat diese Liebe Zukunft? Als herauskommt, dass Recha ein Christenkind ist, greifen Sultan und Bischof Nathan an. Da stellen die Jugendlichen Fragen: Was ist ein wahrer Vater? Welcher ist der rechte Glaube?

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Stück von Alessandro Baricco

Im Jahr 1900 findet Danny Boodmann, Maschinist des Ozeandampfers „Virginian“, eines Tages einen Säugling, der in einem Pappkarton mit der Aufschrift „T.D. Lemon“ auf dem Klavier zurückgelassen wurde. Boodmann nimmt sich des Waisenkindes an und gibt ihm den klangvollen Namen Danny Boodmann T.D. Lemon Novecento. Nach einem tödlichen Unfall seines Ziehvaters verschwindet der Herangewachsene auf mysteriöse Weise, um einige Wochen später wieder aufzutauchen und am Klavier selbstvergessen eine Melodie zu spielen ...

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Ein Schauspiel mit Live-Musik nach dem gleichnamigen Film von Thomas Brussig, Detlev Buck und Leander Haußmann

Mit seinem ersten Kinofilm „Sonnenallee“ gelang dem Schauspieler und Regisseur Leander Haußmann 1999 auf Anhieb ein Kassenknüller: Mehrere Millionen Menschen feierten den Film, der ein völlig anderes Bild zeigte als das Klischee von der grauen Diktatur des Proletariats: eines voll Leben, Liebe, Musik und vor allem jeder Menge Humor.

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Komödie von Gilles Dyrek

Gilles Dyrek ist in Frankreich ein gefragter Schauspieler und Regisseur. Seine Komödie VENEDIG IM SCHNEE wirft einen äußerst humorvollen Blick auf allzu bekannte Vorurteile, welche tief verborgen möglicherweise auch im allerbesten bürgerlichen Gutmenschen lauern.

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Schauspiel von Wajdi Mouawad

Fünf Jahre vor ihrem Tod verstummt die aus dem Libanon stammende Nawal Marwan. Schließlich vermacht sie ihren erwachsenen Zwillingskindern Jeanne und Simon ein mysteriöses Testament: Beide erhalten einen Briefumschlag. Jeanne soll ihren Umschlag Simons und ihrem eigenen, unbekannten Vater überreichen, nachdem sie ihn gefunden hat. Simons Umschlag wiederum ist für seinen und Jeannes unbekannten, gemeinsamen Bruder bestimmt, den Simon ausfindig machen soll. Erst, wenn die Geschwister ihre Aufgaben erfüllt haben, dürfen sie auf Nawals Grab einen Stein mit ihrem Namen aufstellen.

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Schauspiel von Roland Schimmelpfennig

Roland Schimmelpfennig, dessen Werk vielfach preisgekrönt wurde, zählt zu den meistgespielten Gegenwartsdramatikern Deutschlands. In WINTERSONNENWENDE hält er dem gebildeten Bürgertum einer scheinbar gefestigten Mitte einen (Zerr-)Spiegel vor Augen. Was, wenn wir aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt haben? Katka Schroth inszeniert Schimmelpfennigs 2015 uraufgeführtes Stück nun in Cottbus.

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Wir danken von Herzen für dieses kunterbunte Schauspiel (Pippi Langstrumpf - d. Redaktion) mit dem wunderbaren Bühnenbild, phantastischen, energiegeladenen Schauspielern und der vermeintlich ECHTEN Pippi. Es war sensationell und herzerfrischend, …