Jekyll & Hyde

Für die Bühne konzipiert von Steve Cuden & Frank Wildhorn
Buch und Liedtexte von Leslie Bricusse
Musik von Frank Wildhorn
Orchestrierung von Kim Scharnberg
Arrangements von Jason Howland
Deutsch von Susanne Dengler und Eberhard Storz

Das Grauen geht um in London, die Angst regiert - zur gleichen Zeit, als Jack the Ripper sein Unwesen treibt. Dabei wollte der idealistische Arzt Dr. Jekyll doch nur das Beste, nämlich die Menschheit vom Bösen befreien. Wie grässlich dieser Plan daneben geht, schildert das Musical nach der berühmten Novelle von Robert Louis Stevenson. Mit der großartigen Musik von Frank Wildhorn wurde es am Broadway über 1500 Mal aufgeführt, ein Riesenerfolg. Nunmehr ist das Sensationsmusical erstmals auch in Cottbus zu erleben.
Dr. Jekyll entwickelt eine Droge, um die bösen Seiten eines Menschen von den guten zu trennen. Seine Theorien werden abgelehnt und so startet er heimlich einen Selbstversuch mit entsetzlichen Folgen. Das Böse nimmt ganz konkrete Gestalt an als Mr. Hyde. Der Wissenschaftler führt von nun an ein Doppelleben als Arzt und Verlobter Dr. Jekyll, der kaum noch da ist für seine Freunde, und als Mörder und Wüstling Mr. Hyde, der zügellos seinen Trieben hingegeben ist. Hyde gewinnt mehr und mehr die Oberhand. Wenn die Wirkung der Droge nachlässt, versucht Dr. Jekyll verzweifelt, ein Gegenmittel zu finden. Doch immer häufiger verwandelt er sich ohne jedes Zutun in Hyde. Ist das Böse das wahre Wesen des Menschen? Wird es nur durch die unauflösliche Verbindung mit dem Guten in jedem Einzelnen in Schach gehalten?

Die Inszenierung wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der Sparkasse Spree-Neiße
und des Vereins der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus e. V.

PREMIERE Samstag, 9. Oktober 2010

Präsentiert von

Besetzung

Musikalische LeitungMarc Niemann
RegieMartin Schüler
BühnenbildGundula Martin
KostümeNicole Lorenz
ChoreinstudierungChristian Möbius
DramaturgieDr. Carola Böhnisch
Choreographische MitarbeitAnnaLisa Canton
Musikalische AssistenzFrank Bernard, Irene Berlin, Christian Georgi, Andreas Simon, Peter Wingrich
RegieassistenzAnnaLisa Canton
ChorassistenzIrene Berlin
 
Dr. Henry Jekyll/Edward HydeHeiko Walter, Hardy Brachmann
Lucy HarrisCamilla Kallfaß
Sir Danvers CarewJörn E. Werner
Lisa CarewCornelia Zink, Gesine Forberger
John UttersonAndreas Jäpel
Simon StrideIngo Witzke
Sir Archibald ProopsMatthias Bleidorn
Lord GlossopHans-Joachim Schröpfer
Lord SavageHans Anacker
Der Bischof von BasingstokeDirk Kleinke
Lady BeaconsfieldCarola Fischer
NellieThorsten Coers
PfarrerThorsten Coers
Poole
BissetThomas Pöschel
Spider, ZuhälterHauke Tesch
 
Prostituierte, Passanten Damen und Herren des Ballettensembles
Bewohner Londons (Aristokraten, Volk, Gäste, Kunden) Damen und Herren des Opernchores
Vater von Dr. Jekyll, Polizisten, Krankenschwestern Statisterie
 
Es spielt das Philharmonische Orchester.

Rezensionen

Frank Wesner, Lausitzer Rundschau, 11.10.2010

„Intendant Martin Schüler inszeniert ‚Jekyll und Hyde' als gelungene Ensembleleistung mit klarem Erzählkonzept. [...]
Heiko Walter meistert überzeugend die Titelrolle, motiviert seine Zweifel und mutiert zum sich selbst hassenden Monster. [...]
Camilla Kallfaß zeigt als Lucy eine bodenständige, ehrliche Prostituierte, deren Schicksal niemanden kalt lässt. Ihr ‚Jemand wie du' ist eine perfekte, differenzierte Bitte. [...] Cornelia Zink steht als Jekylls Verlobte Lisa für die moralische Seite. Mit Spielfreude und starker Stimme komplettiert sie die Dreiecksliebesgeschichte. Die Chance in der Aufwertung der Rolle des Freundes John weiß Andreas Jäpel zu nutzen. Neben den Sängern ist der von AnnaLisa Canton choreografierte Chor eine starke Kraft und Stütze der Inszenierung. Christian Möbius schafft mit seinen bewegungsfreudigen Damen und Herren zudem immer wieder Differenzierungen, die zu einem Piano zurückgehen und sich zum Crescendo steigern. [...] Dirigent Marc Niemann hat [...] das Timing für die Musik und (beg)leitet einen großen Abend. [...] Die Kostüme von Nicole Lorenz lassen zusammen mit der Bühne von Gundula Martin die Geschichte im London des 19. Jahrhunderts. [...] Das Theater wagt eine Interpretation aus der Kraft des Ensembles auf und hinter der Bühne. Ein begeistertes Premierenpublikum ist der Lohn dafür."

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