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Steffen Schleiermacher | „Klangrufe 3" Uraufführung 25.9.2015 | „Klangrufe 4" Uraufführung 30.10.2015 | „Klangrufe 5" Uraufführung 11.3.2016

 

Antworten auf drei Fragen

Steffen Schleiermacher, Pianist, Komponist, Festival- und Konzertorganisator, geboren in Halle, studierte von 1980 bis 1985 an der Leipziger Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Klavier bei Gerhard Erber, Komposition bei Siegfried Thiele und Friedrich Schenker sowie Dirigieren bei Günter Blumhagen. 1986/87 war er Meisterschüler des Komponisten Friedrich Goldmann, 1989/90 absolvierte er ein Klavier-Zusatzstudium bei Aloys Kontarsky. Seit 1988 engagiert er sich intensiv für Neue Musik, so spielte er als Erster das gesamte Klavierwerk von John Cage ein. Als gefragter Pianist konzertiert er weltweit. Von seiner hohen Wertschätzung als Komponist zeugen zahlreiche Auftragswerke.

1. Meine ersten Kompositionen …
fand ich neulich in einem Notenheft, auf dessen Umschlag in krakeliger Kinderschrift geschrieben steht: „Steffen Schleiermacher, Komponist“ – überraschenderweise enthielt das Heftchen ausschließlich Schlüsse, von imaginären Kompositionen …

2. Beim Erdenken von Kompositionen inspirieren mich …
verschiedenste Dinge, beim Aufschreiben derselben vorwiegend Ruhe.

3. Komponieren fasziniert mich …
eigentlich nicht.

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Iris ter Schiphorst | „La tristesse durera...“ Uraufführung 20.11.2015 | „Sometimes“ Uraufführung 19.2.2016 | „Aus Liebe II“ für Streichorchester und Solovioline frei nach der Arie Nr. 49 aus der „Matthäus-Passion" von J. S. Bach - Uraufführung 3.6.2016

 

Antworten auf drei Fragen

Iris ter Schiphorst wurde in Hamburg geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Pianistin reiste sie zwei Jahre durch die Welt. Zurück in Deutschland studierte sie Theater- und Kulturwissenschaften sowie Philosophie in Berlin und besuchte Seminare bei Dieter Schnebel, Luigi Nono und Helga de la Motte. Gleichzeitig befasste sie sich intensiv mit elektronischer Musik und Sample-Techniken. Iris ter Schiphorst erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, u. a. den „Heidelberger Künst­lerinnenpreis 2015“. Seit Sommer 2013 ist sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Ihr Œuvre umfasst alle Gattungen, darunter sieben große Orchesterwerke, die von namhaften Orchestern im In- und Ausland uraufgeführt wurden. Zurzeit lehrt sie an der Universität der Künste Berlin und betreut dort die Reihe „Neue Musik im Diskurs“ des Instituts für Neue Musik „Klangzeitort“.

1. Meine erste Komposition …
hieß „Terrible“ – für Schlagzeug, Trompete, E-Bass und Stimme ... Sie entstand irgendwann in den 80er Jahren für eine Rockband.

2. Beim Komponieren inspirieren mich …
zum Beispiel gesellschaftliche Geschehnisse oder aktuelle philosophische Debatten sehr, ... wenn sie in mir eine Re-Aktion auslösen, die ich dann versuche, klanglich darzustellen, zum Re-Sonieren zu bringen.

3. Komponieren fasziniert mich, weil …
ich, seit ich zurückdenken kann, von Klang und von Musik fasziniert bin.

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