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Malika Kishino | Zur Tiefe | Uraufführung 20.9.2013

 

Malika Kishino stammt aus Kyoto (Japan) und lebt in Köln. Komposition studierte sie bei Yoshihisa Taira an der Pariser L’Ecole Normale de Musique und bei Philippe Leroux im Rahmen des IRCAM-Programms „Komposition und Computermusik“. Die vielfach preisgekrönte Komponistin schreibt reine Instrumentalmusik und Musik für Instrumente und Elektronik. Ihre Werke werden weltweit von namhaften Orchestern und Dirigenten bei internationalen Festivals aufgeführt. Musikalisch geht sie von der Vorstellung eines „Klangorganismus“ aus: Jede Komposition besitzt – wie jedes organische Leben – eine Entwicklungsdauer, eine Eigenzeit und eine charakteristische Form.

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Philipp Maintz | estudio horizontal | Uraufführung 25.10.2013

 

Philipp Maintz wurde 1977 in Aachen geboren und studierte von 1997 bis 2003 Komposition bei Robert HP Platz am Conservatorium in Maastricht. Ergänzt hat er seine Studien durch Aufenthalte unter anderem am IRCAM. Namhafte Orchester und Ensembles spielen seine Kompositionen. Sie sind zwar der musikalischen Moderne verpflichtet, wollen deren „Bedrängungen und Beschränkungen jedoch auch unverkrampft und lustvoll überspringen“, wie es in einer Laudatio heißt. Maintz selbst beschreibt seine Musiksprache als „balance aus seriellem denken, wildwuchs, kalkül und intuitiver entscheidung“. Er spielt mit Perspektiven der Wahrnehmung und entwickelt dabei eine poetische Sinnlichkeit.

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Dominique Schafer | Gravity as the Source of Lightness | Uraufführung 15.11.2013

 

Dominique Schafer, geboren in Fribourg (Schweiz), schreibt rein instrumentale und elektroakustische Musik. Seine Werke wurden in den USA, in Asien, Lateinamerika und Europa von bedeutenden Interpreten aufgeführt, unter ihnen das Arditti Quartet. Schafer erhielt zahlreiche Preise. Er wurde an der Harvard University in Komposition promoviert, zu seinen Lehrern zählen Helmut Lachenmann, Brian Ferneyhough und Chaya Czernowin. Schafer selbst unterrichtet unter anderem an der Harvard University. Seine Musiksprache ist geprägt von Klangfarbenreichtum und mikrotonalen Schwebungen, sie steckt voller Energie. Schafer findet oft zu ungewohnten formalen Gestaltungen.

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Siegfried Matthus | Gewitter in einer Sommernacht | Uraufführung 13.12.2013

 

Siegfried Matthus war in der DDR lange der am häufigsten aufgeführte zeitgenössische Komponist. Seit den 70er Jahren konnte er sich auch im westlichen Musikbetrieb zunehmend Gehör verschaffen. Matthus studierte Komposition bei Rudolf Wagner-Régeny und war Meisterschüler Hanns Eislers. Als Berater für zeitgenössische Musik an der Komischen Oper Berlin arbeitete er eng mit Walter Felsenstein zusammen. Er schuf ein umfangreiches Œuvre und widmete sich von jeher der Förderung des musikalischen Nachwuchses. 1991 gründete er die Kammeroper „Schloss Rheinsberg“ in dem Ort, in dem er zur Schule ging. Sie findet überregional breite Beachtung.

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Atli Ingólfsson | Cottbus Diptych I: Profile | Uraufführung 7.3.2014 & Cottbus Diptych II: Slur | Uraufführung 11.4.2014

 

Atli Ingólfsson studierte Komposition zunächst in Reykjavík, dann am Mailänder Konservatorium. 1988 begegnete er Franco Donatoni in Siena und ging anschließend nach Paris, um bei Gérard Grisey zu studieren, dessen Assistent er wurde. In Paris besuchte er auch die Analysekurse am IRCAM und Veranstaltungen am Conservatoire. Gegenwärtig lebt er in Reykjavík, wo er Komposition unterrichtet und selbst komponiert. Er hat Dutzende von Werken geschrieben, die in seiner Heimat und anderen europäischen Ländern häufig aufgeführt werden.

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Luís Antunes Pena | 1441 | Uraufführung 2.5.2014 & Acceleration | Uraufführung 23.5.2014

 

Luís Antunes Pena stammt aus Lissabon. 1999 setzte er sein Kompositionsstudium in Deutschland bei Nicolaus A. Huber fort und begann das Studium der Elektronischen Musik bei Dirk Reith und Günter Steinke. Zwischen 1997 und 2002 leitete er zusammen mit den Komponisten Diana Ferreira und João M. Pais das jährlich stattfindende internationale Festival für zeitgenössische Musik „Jornadas Nova Música“ in Aveiro, Portugal. Werke von ihm erklingen in Europa, in den USA und Asien. Die Beschäftigung mit dem Rhythmus sowie mit dem Rauschanteil von Klängen ist in vielen seiner letzten Stücke besonders relevant. Er unterrichtet Klanginteraktion an der Musikhochschule Trossingen.

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