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Annette Schlünz (*1964) de lonh | Uraufführung 14.10.2011

 

Annette Schlünz (*1964) studierte Komposition zunächst in Halle, ging dann nach Dresden zu Udo Zimmermann und anschließend nach Berlin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Hanns-Eisler-Preis und den Heidelberger Künstlerinnenpreis. Ein Schwerpunkt ihrer Ar­beit liegt auf der Verbindung von alter und neuer Musik. Ihre Werke sind feinschichtig und voller subtiler Wirkungen, wobei die Komponistin Klang­farben empfindsam herausarbeitet und verändert.

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Luis de Pablo (*1930) Largo – En torno a una antigua canción popular | Uraufführung 11.11.2011

 

Luis de Pablo (*1930) wurde in Bilbao geboren und arbeitete zunächst als Jurist bei der Fluggesellschaft „Iberia“, ehe er sich Ende der 50er Jahre ganz dem Komponieren zuwandte. Seit den 60er Jahren ist er als Lehrer und Konzertorganisator einer der wichtigen Vermittler neuer Musik in seinem Heimatland. In sein Schaffen fließt Musik vieler Länder und Zeiten ein, er ist ein „Reisender durch die Kulturen“. Er zielt auf Musik als Genuss für den Komponisten und die Hörer gleichermaßen.

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Atli Ingólfsson (*1962) Mani | Uraufführung 16.12.2011

 

Atli Ingólfsson (*1962) wurde in Island geboren, wo er Gitarre, Mu­siktheorie, Komposition und Philosophie studierte. Sein Komposi­tions­studium setzte er in Italien und Paris fort. Gegenwärtig lebt er in Island, wo er sich ganz dem Schreiben von Musik widmet. In vielen seiner Werke stehen Rhythmus und Metrik im Mittelpunkt seines Interesses. In jüngerer Zeit werden ihm die Berührungspunkte zwischen Klang, Harmonie und Rhythmus zunehmend wichtig. Ingólfssons Musik ist bei zahlreichen internationalen Festivals zu hören.

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Jörg-Peter Mittmann (*1962) Phantasma | Uraufführung 20.1.2012

 

Jörg-Peter Mittmann (*1962), geboren in Minden, studierte Kom­position, Musiktheorie und Oboe an der Detmolder Musikhochschule unter anderem bei Giselher Klebe. Das parallel dazu betriebene Studium der Philosophie und Geschichte schloss er 1992 mit einer Dissertation über den frühen Deutschen Idealismus ab. 1990 gründete er das Ensemble „Horizonte“ mit, dessen konzeptioneller und künstlerischer Leiter er ist. Für seine Kompositionen erhielt er mehrere Preise und Auszeichnungen.

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Jeffrey Roberts (*1970) Shadows of Tang | Uraufführung 24.2.2012

 

Jeffrey Roberts (*1970) verschmilzt als Komponist und Improvisator Elemente unterschiedlichster Musikrichtungen. Ausgebildet in Jazz und freier Improvisation bezieht er gefundene Objekte und Samples in seine Musik ein. Hierzu gründete er eigens ein Ensemble, das „Walden Per­cus­sion Project“. Gegenwärtig lebt er in Beijing und beschäftigt sich unter anderem mit der Tradition der guqin, der chinesischen Griffbrettzither. Die Werke des mehrfach ausgezeichneten Komponisten erklingen in den USA, in Europa und China.

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Hiroyuki Itoh (*1963) A Chant From The East | Uraufführung 30.3.2012

 

Hiroyuki Itoh (*1963), geboren in Sakata (Japan), studierte an der University of California, San Diego. Zu seinen Kompositionslehrern zählen Joji Yuasa, Shinichiro Ikebe, Brian Ferneyhough und Roger Reynolds. Seine Werke werden weltweit häufig aufgeführt, er gewann mehrere internationale Preise. Itoh ist seit 2001 Leiter der „New Horizons Concert Series” beim Internationalen Takefu-Kompositions-Workshop und seit 2010 Kompositionsprofessor an der Tokioter Nihon Universität.

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Jacopo Baboni Schilingi (*1971) Natura – Phoenix | Uraufführung 11.5.2012

 

Jacopo Baboni Schilingi (*1971), geboren in Mailand, lebt in Paris. Er schreibt Musik für Solointerpreten, Kammerensembles und Orchester. Dabei komponiert er auch für Installationen und Filme. Seine Werke werden auf bedeutenden Festivals aufgeführt. Von 1995 bis 2000 arbeitete er am Pariser IRCAM und leitete von 1999 bis 2005 die Abteilung für Musik­pädagogik am Centro Tempo Reale in Florenz. 2001 gründete er „Prisma“, eine Gruppe von zwanzig Komponisten, die sich intensiv mit Fragen der Musikästhetik beschäftigen.

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Chaya Czernowin (*1957) Esh | Uraufführung 8.6.2012

 

Chaya Czernowin (*1957) wuchs in Israel auf, wo sie auch ihre Kom­positionsstudien begann. Seit ihrem 25. Lebensjahr lebte sie in Deutsch­land, Japan, den USA und Österreich, studierte bei Dieter Schnebel, Brian Ferneyhough und anderen. Sie schreibt Opern, Werke für Kammer­musik­besetzungen, Ensemble sowie Orchester, die bereits auf über 60 Festivals weltweit zu hören waren. Die mehrfach ausgezeichnete Komponistin war Professorin unter anderem an der University of Cali­fornia, der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst und folgte 2009 einem Ruf nach Harvard.

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