Georg Katzer (*1935) studierte bei Rudolf Wagner-Regeny und Ruth Zechlin in Berlin (Ost), war Meisterschüler von Hanns Eisler. 1978 wurde er Mitglied der Akademie der Künste der DDR und Professor für Komposition. Neben seiner kompositorischen Arbeit (Kammermusik, Orchesterwerke, Solokonzerte, drei Opern, zwei Ballette, 2 Puppenspiele, Computermusik) beschäftigt er sich mit Multimedia-Projekten und Improvisation.

Mehr Informationen unter www.georgkatzer.de

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Valerio Sannicandro (*1971), in der Spielzeit 2008/09 „Composer-in-residence" am Staatstheater Cottbus („Beweise über die Abwesenheit der Seele"), erhielt wichtige künstlerische Impulse von York Höller, Hans Zender, Emmanuel Nunes und Peter Eötvös. Ihn faszinieren besonders die Zusammenhänge von Raum und Klang, die er auch systematisch erforscht. Sannicandro hat die Reihe der Uraufführungen konzipiert und organisiert.

Mehr Informationen unter www.valeriosannicandro.eu

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Martin Matalon (*1958), geboren in Buenos Aires, studierte Komposition am Boston Conservatory of Music und an der Juilliard School in New York. 1989 bis 1996 leitete er das von ihm gegründete Ensemble „Music Mobile" für zeitgenössische Musik. 1993 zog er nach Paris. Neben zahlreichen Werken für Orchester und Kammerensemble schrieb er Filmmusiken, so für „Metropolis" von Fritz Lang und Werke von Luis Buñuel. Ein Hauptwerk ist „Traces", ein kompositorisches Tagebuch.

Mehr Informationen unter www.martin.matalon.free.fr

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Ludger Brümmer (*1958), einer der führenden Komponisten von Computermusik seiner Generation, der visuelle, bildhafte und gestische Aspekte kompositorisch integriert. Intensiv befasst er sich mit der Verknüpfung von Tanz und interaktiven technischen Umgebungen. Er studierte bei Nikolaus A. Huber und Dirk Reith, arbeitete unter anderem mit der Choreographin Susanne Linke und dem Nederlands Danstheater zusammen. Er ist international auch als Dozent und Professor tätig.

Mehr Informatioen unter icem-www.folkwang-hochschule.de/~ludi

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Sidney Corbett (*1960), geboren in Chicago, studierte Musik und Philosophie an der University of California und der Yale University sowie bei György Ligeti an der Hamburger Musikhochschule. Corbett lebt in Berlin. Seit 2006 ist er Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim. Seine Werkliste umfasst Bühnen-, Orchester-, Instrumental-, Solo- und Vokalliteratur. Einen besonderen Schwerpunkt bilden das Musiktheater und die Vokalmusik.

Mehr Informationen unter www.sidneycorbett.de

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Philippe Hurel (*1955), studierte in Toulouse und Paris unter anderem bei Ivo Malec, außerdem Computermusik bei Tristan Murail. Er schreibt hauptsächlich Orchester- und Kammermusikwerke. Seit 1990 leitet er das von ihm mit begründete „ensemble Court-circuit". Seine Musik ist vielschichtig. Serielle Polyphonie trifft auf Jazzelemente, ausgeklügelte Konstruktion auf Unvorhersehbares.

Mehr Informationen unter www.philippe-hurel.com

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Nina Šenk (*1982), in der Spielzeit 2008/09 „Composer-in-residence" am Staatstheater Cottbus (2. Violinkonzert mit der Solistin Anja Bukovec), geboren in Slowenien, lebt und arbeitet dort und in Berlin. Sie studierte Komposition an dem Musikhochschulen in Ljubljana und Dresden sowie bei Matthias Pintscher in München. Zu ihrem Schaffen äußerte sie selbst: „Wenn ich meine Musik beschreiben sollte, dann würde ich nur drei Wörter verwenden: direkt, rhythmisch und virtuos."

Mehr Informationen unter www.ninasenk.net

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Oliver Schneller (*1966), geboren in Köln, wuchs im Sudan, Belgien und auf den Philippinen auf. Er studierte Musikwissenschaft in Bonn und anschließend Komposition unter anderem an der New Yorker Columbia University. Ende der neunziger Jahre leitete er das Electronic Music Studio an der City University of New York. Ein Schwerpunkt seiner kompositorischen Arbeit liegt auf der Erkundung des Verhältnisses von Instrumentalklang und architektonischem Raum.

Mehr Informationen unter www.oliverschneller.net

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