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03.06.2018, Sonntag, 19:00 UhrKarten online kaufen

8. Philharmonisches Konzert

CLAUDE DEBUSSY (1862-1918)
Jeux

PHILIPPE HUREL (*1955)
Konzert für Klarinette und Orchester | Auftragswerk des Staatstheaters Cottbus, des Buffet Crampon (Frankreich) und des Orchestre Régional de Normandie (Frankreich) | Uraufführung

CLAUDE DEBUSSY
Images pour Orchestre

Claude Debussy kennt man als den Vater der impressionistischen Musik. Er führte in seinem Schaffen die französische Musiktradition seit Jean-Philippe Rameau mit aktuellen Entwicklungen in Malerei und Literatur seiner Zeit zusammen, beeinflusste Komponisten wie Béla Bartók und Olivier Messiaen. Igor Strawinski und er wirkten wechselseitig aufeinander. Welche Bedeutung Debussys Tonsprache für die Entwicklung der Neuen Musik des 20. Jahrhunderts hatte, lässt sich beim Hören seines Balletts „Jeux“ (Spiele) hervorragend erleben. Debussy vermied Regelmäßigkeiten und zielgerichtete Entwicklungen, wie sie die Musik der Wiener Klassik und der Romantik kennzeichnen, gerade auch im Spiel mit ebendieser Folgerichtigkeit. Solchen klar erkennbaren Schemata arbeitete der Komponist auf harmonischer und rhythmischer Ebene entgegen. Nie ging er in seiner freien musikalischen Gestaltung, der Bildung „offener Formen“, weiter als in „Jeux“. Assoziative Bezüge zu Außermusikalischem vermied er. Niemand, der es nicht weiß, würde bei dieser Musik vermuten, dass sie für ein Ballett geschrieben wurde, das die Suche nach einem Tennisball im dämmrigen Zwielicht schildert.

Frei gestaltet sind auch Debussys „Images“ (Bilder), die jedoch spanisches Kolorit verarbeiten und erzeugen.

Jérôme Comte – Klarinette
Philharmonisches Orchester
Dirigent: GMD Evan Alexis Christ

Freitag, 1. Juni 2018 & Sonntag, 3. Juni 2018 | Großes Haus

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