Nächste Vorstellungen

Großes Haus
12.01.2018, Freitag, 20:00 UhrKarten online kaufen
 

Großes Haus
14.01.2018, Sonntag, 19:00 UhrKarten online kaufen

4. Philharmonisches Konzert

EDVARD GRIEG (1843-1907)
Lyrische Suite op. 54

MAX BRUCH (1838-1920)
Doppelkonzert für Klarinette, Viola und Orchester e-Moll op. 88 (Fassung für zwei Klarinetten)

ENRICO CHAPELA (*1977)
Werk für zwei Klarinetten und Orchester | Auftragswerk des Staatstheaters | Uraufführung | In Zusammenarbeit mit Boosey & Hawkes

EDVARD GRIEG
Sinfonische Tänze op. 64

Bereits Jugendwerke Edvard Griegs zeigen in ihrer Harmonik deutliche Einflüsse norwegischer Volksmusik. Mit fünfzehn Jahren zog Grieg zum Klavier- und Musiktheoriestudium nach Leipzig, wo er sich für Robert Schumanns Klavierstil und kompo­- sitorische Intentionen begeisterte. Zurück in Norwegen kultivierte er seinen „norwegischen“ Stil, der ihn auch international berühmt machte. Direkten Niederschlag fand Volksmusik nur selten, es waren vielmehr die aus ihr abgeleiteten, in der Kunstmusik neuartigen harmonischen Wendungen, die Griegs Bedeutung ausmachen. Die Lyrische Suite besteht aus Orchestrierungen von vier Nummern des 5. Buchs der „Lyrischen Stücke“ für Klavier, beendet 1891. Seine Suite setzte der Komponist 1905 an die Stelle der Orchesterfassung, die Anton Seidl zuvor mit Griegs Zustimmung arrangiert hatte. Sie trug den Titel „Norwegische Suite“. Statt Seidls an Wagner geschulter Instrumentation wählte Grieg eine leichtere, folkloristischere.

Max Bruch war ein unbequemer, streitbarer Mensch. Er bekämpfte, was er ablehnte, wie etwa die Werke von Strauss, die er „grauenhafte Producte“ nannte. Selbst war er empfindlich gegenüber Kritik und gefühlter Missachtung durch andere. Im Laufe seines Lebens verbitterte Bruch zusehends. In seinen Werken jedoch suchte er die „reine, vollkommene Schönheit“ zu verwirklichen und stellte die Melodie ins Zentrum seines Schaffens. Das Doppelkonzert komponierte er 1911 für seinen Sohn, den Klarinettisten Max Felix Bruch.

Duo Gurfinkel – Klarinette
Philharmonisches Orchester
Dirigent: Eckart Preu

Freitag, 12. Januar 2018 & Sonntag, 14. Januar 2018 | Großes Haus

Unterstützt durch

Meinungen

Es wurden keine Meinungen gefunden.
Jetzt eine schreiben!