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Alles kehrt wieder   am Sonntag, 10. Juni 2018

 

Konzert & Lesung mit Gisela Steineckert und Jürgen Walter

„Alles kehrt wieder“ ist der Titel der vorerst letzten CD Jürgen Walters, für die Gisela Steineckert die Texte schrieb. Die Lyrik der Berliner Schriftstellerin und die spezielle Art der Lied-Interpretation Walters, immer am klassischen französischen Chanson orientiert, ergänzen einander wieder auf das Vorzüglichste und erzählen vom Anfang nach schwerer Zeit, vom Blühen nach Kälte und Frost. Die Kompositionen stammen von Andreas Bicking, Wilfried Peetz, Ulli Schwinge u.a.  Jürgen Walter gehört zu den „Musiklegenden des Ostens“. Seine Lieder „Schallala, Schallali...“, „Clown sein“ ... wurden Hits und werden noch heute oft gespielt. Anfang der 1970 Jahre begann seine Karriere u.a. mit Günther Fischer, Arndt Bause und Thomas Natschinski. Über die vielen Jahre war Gisela Steineckert immer als Texterin und künstlerische Beraterin an seiner Seite. Seit den 70er verfasst sie mit Leidenschaft Liedtexte, u. a. auch für Holger Biege, Veronika Fischer, Frank Schöbel und die Gruppe Karussell („Als ich fortging“). Jetzt kommen Gisela Steineckert und Jürgen Walter nach Cottbus. Im Gepäck: Alles, was ans Herz geht. Natürlich darf gelacht werden. Aber auch Tränen sind ehrbar.

Video radioBERLIN-Musikchef Jürgen Jürgens im Gespräch mit Jürgen Walter über Lebensstationen, Weggefährten Gisela Steineckert, Arndt Bause und Thomas Natschinski.

Sonntag, 10. Juni 2018, 19 Uhr, Kammerbühne | Gastspiel

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Isabel Dörfler: Berlin – Hollywood   am Sonntag, 17. Juni 2018

 

Songs zwischen Ruhm und Exil

Sie kennen sie aus dem aktuellen Musicalerfolg im Großen Haus: Isabel Dörfler, die Norma Desmond aus SUNSET BOULEVARD. Am 17. Juni gastiert die Sängerin mit einem Soloprogramm in Cottbus. Mit diesem Programm schlägt Isabel Dörfler eine musikalische Brücke zwischen zwei Kontinenten: zwischen Europa und Amerika. Sie widmet ihren Abend Künstlern, die aus dem brodelnden Berlin der 1930er Jahre aufbrachen, in vielen Fällen gezwungenermaßen, um jenseits des Atlantiks, in der goldenen Ära Hollywoods, neu anzufangen. Unter ihnen z.B. Friedrich Hollaender, Werner Richard Heymann oder Kurt Weill. Andere, wie Charlie Chaplin, gingen 20 Jahre später – wiederum nicht aus freien Stücken, wiewohl nicht an Leib und Leben bedroht – den umgekehrten Weg. In Dörflers Hommage an jene Künstler wird der vermeintliche Heymann-Schlager „Das gibt’s nur einmal“ zu einem stillen, tief­sinnigen Chanson. Weills Kompositionen aus der „Dreigroschenoper“ oder „Mahagonny“ gewinnen durch eine äußerst facetten­reiche Interpretation an ungewohnter subtiler Dramatik. Und Chaplins „Smile“ gerät zur innigen Hoffnungshymne. In vertrauten Titeln wie „Over the rainbow“ oder „La vie en rose“ entdeckt Isabel Dörfler völlig neue Seiten, und Lieder wie „Nimm dich in Acht vor blonden Frauen“ oder „Guck doch nicht immer nach dem Tangogeiger“ formt sie zu kabarettistischen Kabinettstückchen. Begleitet wird Isabel Dörfler am Klavier von Jeff Cohen. Der gebürtige Amerikaner, in Paris zu Hause, arbeitet mit „Klassikgrößen“ wie Cecilia Bartoli und Angela Gheorghiu, aber auch mit Theaterkünstlern wie Peter Brook und  Giorgio Strehler oder Filmregisseuren wie Roman Polanski. Wenn Sie unserem SUNSET-Star noch einmal auf andere Weise begegnen wollen – an diesem Abend haben Sie die (einmalige) Gelegenheit. Video

Sonntag, 17. Juni 2018, 18 Uhr, Großes Haus | Gastspiel

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Jasmin Tabatabai und das David-Klein-Quartett   am Freitag, 19. Oktober 2018

 

Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist?

Jasmin Tabatabai live in concert! Mit einem hervorragend besetzten Quartett streift sie in einem weiten Bogen durch Zeit und Raum, vom persischen Volkslied zu einer Ballade Kurt Weills, von Rock-Hymnen aus den 1990ern zu Liedern, die von der Liebe erzählen. Das Lied „Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist?“, das dem Abend den Titel gibt, ist von Georg Kreisler. Jasmin Tabatabai und David Klein finden berührende Antworten auf diese Frage. Ein feiner, melancholischer Abgesang auf die Spaßgesellschaft… Die Lieder erstrahlen in einem radikal anderen Licht und erinnern an die goldene Zeit des legendären „Blue Note“-Labels – an Miles Davis, John Coltrane, Horace Silver oder Lee Morgan. Das ist die perfekte Grundlage für Jasmin Tabatabais höchst differenzierte Vortragskunst, mit der sie jede auch noch so versteckte Bedeutungsnuance den Texten entlockt und wachküsst.

Freitag, 19. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Großes Haus | Gastspiel | Karten online kaufen

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