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Wir werden’s Euch besorgen   am Sonntag, 19. November 2017

 

Politisches Kabarett von Breschke & Schaller

Das Dresdner Kabaretturgestein Manfred Breschke trifft auf Philipp Schaller, den Altmeister der Jungsatiriker. Sie wissen, es gibt nichts zu lachen. Sie wissen, das Publikum will lachen. Also machen sie das einzige, was sie können: Politisches Kabarett. Bis einer lacht! Ein Programm über Angst, Bildung und besorgte Bürger – und wie alles zusammenhängt. Dresden ist eine gespaltene Stadt, Deutschland ein zerrissenes Land. Seit Pegida, AfD und Flüchtlingskrise verläuft die Spaltung durch Familien, Betriebe, Sportvereine. In ihrem ersten gemeinsamen Programm bringen Schaller und Breschke diesen Riss auf die Bühne, fetzen sich über Ursachen und Lösungen. Keine Angst, es gibt dabei viel zu lachen! Und das über alle Gräben hinweg! Satire aus Notwehr!

Sonntag, 19. November 2017, 19.00 Uhr, Theaterscheune | Gastspiel

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Was ihr wollt   am Samstag, 30. Dezember 2017

 

Shakespeares Komödie, neu erzählt vom Theater Furioso

Zwei arbeitslose Schauspieler wollen sich mit der Rolle des Narren aus der Shakespeare Komödie „Was ihr wollt“ bei einem Vorsprechen bewerben. Die beiden Konkurrenten geraten ins Plaudern, jeder erzählt Anekdoten aus seiner Inszenierung; man zeigt sich gegenseitig, wie unmöglich Kollegen ihre Rollen spielen … und schon ist man mitten in der Geschichte um die geheimnisvolle Gräfin Olivia und den verliebten Herzog Orsino, die mit jenem Schiffsbruch beginnt, mit dem der Film „Skakespeare in Love“ endet. Mit viel Temperament und Vergnügen schlüpfen die Schauspieler des Theaters Furioso Moritz Röhl und Wolfgang Gundacker in die verschiedensten Rollen der Komödie.

Samstag, 30. Dezember 2017, 19.30 Uhr, Kammerbühne | Gastspiel


Ein Abend mit Katharina Koch (Gesang) und Sirid Heuts (Akkordeon)

Weiblich, witzig, verwegen… mit ihrem schmissigen und abwechslungsreichen 20er-Jahre-Programm katapultieren zwei waschechte Berliner Pflanzen ihr Publikum mitten in die wilden und frivolen Zeiten, mit Hits von Brecht/Weill, den Comedian Harmonists, Claire Waldoff, Friedrich Hollaender, Marlene Dietrich und co. Mal rotzfrech, mal lasziv-elegant, beschwört die Schauspielerin und Sängerin Katharina Koch mit facettenreicher Stimme und enormer Ausdruckskraft das pulsierende Berlin zwischen Luxus und Maloche. Sirid Heuts ist mit ihrem Akkordeon dabei mehr als eine Begleiterin: Mit jeder Menge Spielfreude illustriert sie die extremen Gegensätze von Absinth bis Zille-Milieu. Ein mitreißendes, zuweilen provokantes und verstörendes Programm, das heute so aktuell ist wie vor hundert Jahren!

Sonntag, 31. Dezember 2017, 17.00 Uhr & 20.00 Uhr, Kammerbühne | Gastspiel

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Ei(n)fälle. 23. Kabarett-Treffen der Studiosi   am Donnerstag, 18. Januar 2018

 

Vom 12. bis 21. Januar 2018 geben sich Studentenkabaretts aus ganz Deutschland in Cottbus wieder die Klinke in die Hand. Die satirische Bandbreite reicht vom Bühnenprogramm über Film und Lesung bis zur bildenden Kunst. Die große Eröffnungsgala KABARETT TOTAL am 18.1.2018 findet auch in diesem Jahr wieder im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus statt. Näheres unter www.studentenkabarett.de

Donnerstag, 18. Januar 2018, 19.00 Uhr | Großes Haus
Karten über Studentenwerk Frankfurt (Oder)


Ein Musik/Hör/Spiel mit Götz Schubert und Manuel Munzlinger

Winzige Entscheidungen führen oft zu absurden Momenten. In den Geschichten von der allgemeinen Undurchschaubarkeit stecken Menschen in ungewöhnlichen Situationen fest. Gefangen in ihrer Beharrlichkeit finden sie den Ausweg nicht und verfolgen scheinbar kopflos einen Plan. Soll es genauso sein oder haben Sie sich verirrt? Kathrin Passig, Kai Weyand und Philipp Weiss sind die Autoren dieses spannenden Abends. Alle Texte haben am renommierten Bachmannwettbewerb in Klagenfurt teilgenommen. Sie erzählen von Ver(w)irrten, die sich verrannt und den Blick verloren haben, die an der Undurchschaubarkeit ihrer Situation leiden. Mit einer genialen Mischung aus Tiefsinnigkeit und Humor wird das seelische Chaos der Helden entblößt. – Götz Schubert, einer der profiliertesten Schauspieler Deutschlands, gibt den Geschichten seine markante Stimme. Manuel Munzlinger, der für die Idee und die Auswahl der Texte verantwortlich ist, liefert zu den Geschichten den passenden Soundtrack. Der Oboist und Komponist gilt als Garant für mitreißende Klänge und hochwertigen Crossover.

Sonntag, 21. Januar 2018, 19.00 Uhr, Kammerbühne | Gastspiel

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Notizen aus dem Muttiheft   am Samstag, 27. Januar 2018

 

Kabarettprogramm mit Erik Lehmann

Uwe Wallisch ist am Ziel: nämlich dort, wo er nie hinwollte. Er ist Bürgermeister, für alles und jeden verantwortlich. Er kämpft mit Verordnungen aus Brüssel, Möchtegern-Reichsbürgern, Atommüllendlagersuchebeauftragten und seinen Mitbürgern. Schnell wird ihm klar, dass Nachbarschaftsstreitigkeiten schwerer aufzuhalten sind als der Klimawandel. Als dann auch noch die Bio-Kommune vom Ortsrand mit dem "Dexit"droht, dem Austritt des Dorfes aus der EU, heißt es für Uwe Wallisch: Nerven behalten! Denn postfaktisch war gestern.

Samstag, 27. Januar 2018, 19.30 Uhr, Theaterscheune | Gastspiel


Wir machen Musik

Nicht zum ersten Mal sind sie in Cottbus zu Gast: Musiker der Staatskapelle Berlin, die im Salonorchester „Unter‘n Linden“ zusammengefunden haben, und Countertenor Jochen Kowalski. Ausgewählt haben sie diesmal Musik, die für ihr Publikum wie für sie selbst mit vielen Erinnerungen verbunden ist. Das gilt besonders für den Schlager, der ihrem Programm den Titel gab: „Wir machen Musik“ entstammt einem gleichna­migen deutschen Revuefilm aus dem Jahre 1942, der das Verhält­nis von Unterhaltung und Kunst in einer Weise behandelte, die von Teilen des damaligen Regimes als anrüchig – von der jungen Gene­ration jedoch als vorbildlich empfunden wurde. Zum UFA-Schlager gesellen sich beliebte Tangos und Märsche, berühmte Orchesterstücke, weltbekannte Chansons, Operetten-Hits und klassische Walzer.

Sonntag, 28. Januar 2018, 19.00 Uhr, Großes Haus | Gastspiel

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Keimzeit Akustik Quintett: Albertine   am Freitag, 23. Februar 2018

 

Keimzeit gehört zu den wenigen ostdeutschen Bands, die sich bis heute gehalten und beständig entwickelt haben. Viel ist passiert seit der ersten Platte „Irrenhaus“ (1990). Das neuste Album „Albertine“ stellt der Band-Ableger, das Keimzeit Akustik Quintett, beim Cottbuser Konzert vor. Sein Sound ist in der Klangwelt der 60er und 70er verwurzelt. Alles ist handgemacht und auf dialektische Art modern-anachronistisch: schlicht-schöne Arrangements! Hier flackert mal eine Pedal Steel Gitarre, dort ein Vibraphon. Erfrischend, dass man dem Album das Entstehungsjahr kaum anhört: Keine schnell verfassten Zeitgeist-Analysen, keine Flüchtlingskrise, kein Klimawandel, keine Eurokrise. Die stabile Währung ist hier immer noch die Liebe, und die Band funktioniert wie eine alte Ehe.

Freitag, 23. Februar 2018, 19.30 Uhr, Großes Haus | Gastspiel


Kabarett mit den Leipziger academixern Carolin Fischer und Ralf Bärwolff

Es ist wirklich nicht leicht heutzutage. So viele Dinge strömen auf uns ein: Flüchtlinge, Überschwemmungen, umweltbewusster Strom mittels titanverstärkter fettvertilgender Ultralightpads direkt über die Epidermis in die untere Bauchdecke. Es strömt und strömt. Ständig ist man auf der Suche nach Antworten. Allein, man kann sie nicht finden, weil der Alltag die wahren, die wirklichen, die echten, die großen Probleme in sich birgt. Da bleibt kaum Zeit für Nebenschauplätze. Wie soll man Europa retten, wenn man erst mal Opa betten muss? Natürlich muss man den Flüchtlingen helfen, aber erst, wenn man den Volkshochschulkurs im Freiheitstöpfern erfolgreich bestanden hat. Und wenn der Klimawandel eh alle umbringt, warum kann man dann nicht auch sonntags den Rasen mähen?

Freitag, 9. März 2018, 19.30 Uhr, Theaterscheune | Gastspiel

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medlz: Von Mozart bis Mercury   am Sonntag, 25. März 2018

 

Eine A-cappella-Reise durch die Musikgeschichte

Schon im Alter von sieben Jahren sangen die „medlz" (Nelly Palmowske, Silvana Mehnert, Joyce-Lynn Lella, Sabine Kaufmann) gemeinsam im Philharmonischen Kinderchor Dresden Stücke von Mozart, Beethoven, u.v.m. Diese klassische Ausbildung hört man auch heute noch. In ihrem Programm singen sich die Musikerinnen mit Leidenschaft durch gut 200 Jahre Musikgeschichte. Genießen Sie die außergewöhnliche Stecknadel-Stille bei Ave Verum (Mozart), schnipsen Sie mit bei „Mister Sandman" (The Chordettes), lassen Sie sich „von Kopf bis Fuß“ (Marlene Dietrich) verführen und tanken Sie Kraft bei gutem Rock, z. B. mit „Kashmir“ (Led Zeppelin) oder Pop, z.B. mit „Man in the mirror“ (Michael Jackson). Zu hören sind die ausgewählten Lieder der vier Dresdnerinnen im außergewöhnlichen und eigenen Stil und Sound der „medlz".

Sonntag, 25. März 2018, 19.00 Uhr, Großes Haus | Gastspiel


Potsdamer Kabarett Obelisk

Mann (A) und Frau (B) nach etwa 7 Jahren enger Partnerschaft im trauten Gespräch: A sagt: „Hmmh.” B: „Und?” A: „Hmmh”. B: „Von mir aus.“ A: „Hmmh“. Was in diesem ausufernden Dialog verhandelt wird, bleibt Ehegeheimnis. Was aber, wenn A zu B sagt: „Schatz, wir müssen reden!“??? Da ist äußerste Vorsicht geboten oder wie es die Protagonistin des gleichnamigen Kabarettabends sagt: „Hühnerarsch, sei wachsam“. Und wenn dann auch noch ein kuschliger Bär das dünne Eis des Eheglücks betritt, ist das kommunikative Desaster perfekt. Erleben Sie Andrea Meissner und Helmut Fensch im Strudel ihrer Kabarett-Hochzeit zwischen Handywahn, Airbagsprache, therapeutischen Rettungsversuchen und hinreißenden Kabarett-Hits.

Freitag, 13. April 2018, 19.30 Uhr, Theaterscheune | Gastspiel


Veranstaltung des Erwin-Strittmatter-Vereins e. V. Bohsdorf

Unter dem Titel „Loadengeschichten“ bat der Erwin-Strittmatter-Verein Freunde der Literatur von Eva und Erwin Strittmatter um Texte über „Begegnungen“ mit den beiden Autoren: mit ihnen selbst, mit ihren Lebens- und Schaffensorten, vor allem aber mit ihren Werken. Zu Wort kommen sollten diejenigen, für die beide Autoren ihr Leben lang geschrieben haben: die Leser! Ihre Wortmeldungen – Episoden und Erinnerungen, Gedichte, Briefe, Gespräche – sind in einem Büchlein versammelt, das von Renate Brucke und Matthias Stark herausgegeben wurde. Gemeinsam mit den beiden Herausgebern geben Oliver Breite und Michael Becker diesen Texten in der Theaterscheune Gestalt und Stimme. Beide wirkten in den „Laden“-Inszenierungen des Staatstheaters Cottbus von 2012 mit, als Esau Matt der eine, als Matthäus Kulka der andere. Mit dabei in der Theaterscheune sind auch Dr. Knut Strittmatter, Strittmatters Sohn aus erster Ehe und Judka Strittmatter, eine Enkelin des Dichters.

Sonntag, 15. April 2018, 16.00 Uhr, Theaterscheune | Gastspiel

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Wenn wir über Schatten tanzen   am Sonntag, 22. April 2018

 

Stepptanz-Revue mit Michaela Duhme und Alexander von Hugo

Auf der Bühne: Ein Tisch, zwei Stühle und ein Schlager: „Ich brauche keine Millionen, mir fehlt kein Pfennig zum Glück. Ich brauche weiter nichts als nur Musik, Musik, Musik ...“. Das Lied stammt aus „Hallo Janine“, einem Film mit Marika Rökk und Johannes Heesters. Uraufgeführt 1939 zwei Monate vor Kriegsbeginn und von der Zensur sofort mit einem Jugendverbot belegt, wurde der Unterhaltungsstreifen dennoch ein Kassenhit. –  Alexander von Hugo, der „Gamaschen-Colombo“ aus SUGAR, und Michaela Duhme, zweifache Deutsche Meisterin im Stepptanz, entführen mit ihm und weiteren Songs von Peter Kreuder, Friedrich Hollaender u.a. in die 30er und 40er Jahre des 20. Jahrhunderts. Der „Sound der Jugend“ war damals ebenso sympathisch-beschwingt und verliebt-sorglos, wie er es heute ist. Die Zeiten selbst aber waren gänzlich andere. Von Hugo und Duhme loten diese Unterschiede aus – als Tänzer, Schauspieler und Sänger. Mit einer Hommage an das Leben auch in den schwierigsten Zeiten! Ein Traumpaar auf dem Tanzboden, von der Kritik verglichen mit Fred Astaire und Ginger Rogers.

Sonntag, 22. April 2018, 16.00 Uhr, Theaterscheune | Gastspiel

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