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Kabarett mit den Leipziger academixern Carolin Fischer und Ralf Bärwolff

Es ist wirklich nicht leicht heutzutage. So viele Dinge strömen auf uns ein: Flüchtlinge, Überschwemmungen, umweltbewusster Strom mittels titanverstärkter fettvertilgender Ultralightpads direkt über die Epidermis in die untere Bauchdecke. Es strömt und strömt. Ständig ist man auf der Suche nach Antworten. Allein, man kann sie nicht finden, weil der Alltag die wahren, die wirklichen, die echten, die großen Probleme in sich birgt. Da bleibt kaum Zeit für Nebenschauplätze. Wie soll man Europa retten, wenn man erst mal Opa betten muss? Natürlich muss man den Flüchtlingen helfen, aber erst, wenn man den Volkshochschulkurs im Freiheitstöpfern erfolgreich bestanden hat. Und wenn der Klimawandel eh alle umbringt, warum kann man dann nicht auch sonntags den Rasen mähen?

Freitag, 9. März 2018, 19.30 Uhr, Theaterscheune | Gastspiel

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medlz: Von Mozart bis Mercury   am Sonntag, 25. März 2018

 

Eine A-cappella-Reise durch die Musikgeschichte

Schon im Alter von sieben Jahren sangen die „medlz" (Nelly Palmowske, Silvana Mehnert, Joyce-Lynn Lella, Sabine Kaufmann) gemeinsam im Philharmonischen Kinderchor Dresden Stücke von Mozart, Beethoven, u.v.m. Diese klassische Ausbildung hört man auch heute noch. In ihrem Programm singen sich die Musikerinnen mit Leidenschaft durch gut 200 Jahre Musikgeschichte. Genießen Sie die außergewöhnliche Stecknadel-Stille bei Ave Verum (Mozart), schnipsen Sie mit bei „Mister Sandman" (The Chordettes), lassen Sie sich „von Kopf bis Fuß“ (Marlene Dietrich) verführen und tanken Sie Kraft bei gutem Rock, z. B. mit „Kashmir“ (Led Zeppelin) oder Pop, z.B. mit „Man in the mirror“ (Michael Jackson). Zu hören sind die ausgewählten Lieder der vier Dresdnerinnen im außergewöhnlichen und eigenen Stil und Sound der „medlz".

Sonntag, 25. März 2018, 19.00 Uhr, Großes Haus | Gastspiel


Potsdamer Kabarett Obelisk

Mann (A) und Frau (B) nach etwa 7 Jahren enger Partnerschaft im trauten Gespräch: A sagt: „Hmmh.” B: „Und?” A: „Hmmh”. B: „Von mir aus.“ A: „Hmmh“. Was in diesem ausufernden Dialog verhandelt wird, bleibt Ehegeheimnis. Was aber, wenn A zu B sagt: „Schatz, wir müssen reden!“??? Da ist äußerste Vorsicht geboten oder wie es die Protagonistin des gleichnamigen Kabarettabends sagt: „Hühnerarsch, sei wachsam“. Und wenn dann auch noch ein kuschliger Bär das dünne Eis des Eheglücks betritt, ist das kommunikative Desaster perfekt. Erleben Sie Andrea Meissner und Helmut Fensch im Strudel ihrer Kabarett-Hochzeit zwischen Handywahn, Airbagsprache, therapeutischen Rettungsversuchen und hinreißenden Kabarett-Hits.

Freitag, 13. April 2018, 19.30 Uhr, Theaterscheune | Gastspiel

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Von Bohsdorf nach Schulzenhof   am Sonntag, 15. April 2018

 

Erinnerungen an Eva und Erwin Strittmatter

Unter dem Titel „Loadengeschichten“ bat der Erwin-Strittmatter-Verein Freunde der Literatur von Eva und Erwin Strittmatter um Texte über „Begegnungen“ mit den beiden Autoren: mit ihnen selbst, mit ihren Lebens- und Schaffensorten, vor allem aber mit ihren Werken. Zu Wort kommen sollten diejenigen, für die beide Autoren ihr Leben lang geschrieben haben: die Leser! Ihre Wortmeldungen – Episoden und Erinnerungen, Gedichte, Briefe, Gespräche – sind in einem Büchlein versammelt, das von Renate Brucke und Matthias Stark herausgegeben wurde. Gemeinsam mit den beiden Herausgebern geben Oliver Breite und Michael Becker diesen Texten in der Theaterscheune Gestalt und Stimme. Beide wirkten in den „Laden“-Inszenierungen des Staatstheaters Cottbus von 2012 mit, als Esau Matt der eine, als Matthäus Kulka der andere. Mit dabei in der Theaterscheune sind auch Dr. Knut Strittmatter, Strittmatters Sohn aus erster Ehe und Judka Strittmatter, eine Enkelin des Dichters.

Sonntag, 15. April 2018, 16.00 Uhr, Theaterscheune | Gastspiel

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Das Herz eines Boxers – Wjelika wutšoba   am Dienstag, 17. April 2018

 

Stück von Lutz Hübner, niedersorbisch von Ingrid Hustetowa

Zwei Außenseiter, zwei Generationen, zwei Lebenskonzepte. Eine verrückte Freundschaft. Jojo hat mehr als Pech: Er hat für den Boss seiner Clique eine Bewährungsstrafe wegen Mofa-Diebstahls übernommen. Dafür muss er im Altenheim Sozialarbeitsstunden ableisten und Wände anstreichen. Was zunächst nicht schlimm klingt, aber Jojo hatte auch sonst bislang kein großes Glück. Keine Lehrstelle, keine Freundin, keine Hoffnung. Im Altenheim trifft er auf Leo, einen alten, ehemaligen Preisboxer, der stumpfsinnig herum sitzt und „die Zähne nicht auseinander kriegt" und gerade dessen Zimmer muss er streichen. Beide hat das Leben in eine Ecke gedrängt. Zuerst stehen sie sich noch feindselig gegenüber, wie im Ring: Der eine Außenseiter in seiner Clique, der andere abgeschoben ins Altenheim. Doch schon bald findet Jojo in Leo einen Freund mit dem großen Herzen eines Boxers, der ihm hilft sein Leben auf die Reihe zu kriegen. In einer turbulenten Handlung kämpfen die anfänglichen Kontrahenten bald gemeinsam für die Verwirklichung ihrer Wünsche und Sehnsüchte und gestalten ihr Leben neu. Nach einer Weile beginnt Leo doch zu reden und Jojo kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eine verrückte Freundschaft beginnt, die das Leben der beiden völlig verändert. – Diese Aufführung des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters Bautzen in der Regie von Claus Tröger können Sie in niedersorbisch/wendischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche erleben.

Dienstag, 17. April 2018, 15.00 Uhr, Kammerbühne | Gastspiel
Kartenverkauf über die Domowina-Gruppen sowie über die Stiftung für das sorbische Volk

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Wenn wir über Schatten tanzen   am Sonntag, 22. April 2018

 

Stepptanz-Revue mit Michaela Duhme und Alexander von Hugo

Auf der Bühne: Ein Tisch, zwei Stühle, ein Schlager: „Ich brauche keine Millionen, mir fehlt kein Pfennig zum Glück. Ich brauche weiter nichts als nur Musik, Musik, Musik ...“. Das Lied stammt aus „Hallo Janine“, einem Film mit Marika Rökk und Johannes Heesters. Uraufgeführt 1939 zwei Monate vor Kriegsbeginn und von der Zensur sofort mit einem Jugendverbot belegt, wurde der Unterhaltungsstreifen dennoch ein Kassenhit. Alexander von Hugo, der „Gamaschen-Colombo“ aus SUGAR, und Michaela Duhme, zweifache Deutsche Meisterin im Stepptanz, entführen mit ihm und weiteren Songs von Peter Kreuder, Friedrich Hollaender u.a. in die 30er und 40er Jahre des 20. Jahrhunderts. Der „Sound der Jugend“ war damals ebenso sympathisch-beschwingt und verliebt-sorglos, wie er es heute ist. Die Zeiten selbst aber waren gänzlich andere. Von Hugo und Duhme loten diese Unterschiede aus als Tänzer, Schauspieler und Sänger. Mit einer Hommage an das Leben auch in den schwierigsten Zeiten! Ein Traumpaar auf dem Tanzboden, von der Kritik verglichen mit Fred Astaire und Ginger Rogers.

Sonntag, 22. April 2018, 16.00 Uhr, Theaterscheune | Gastspiel

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