Siad Malek schrieb zu DIE SPANISCHE FLIEGE:
verfasst am Montag, den 11.09.2017 um 07:34 Uhr
 

"Die spanische Fliege", Vorstellung vom 10.09.17: Mit viel Lust, ausgesprochen schrägen Kostümen und schön derbem Humor aus dem Schwank einen Schwank gemacht! Ein großes Lob an die Schauspieler, die Musiker ... und das Ganze noch mit einer Freikarte! (Siad Malek hat an einer Kartenverlosung des Drebkauer Magazins teilgenommen - Anm. d. Administrators)

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Alex schrieb zu Sonnenallee:
verfasst am Mittwoch, den 07.06.2017 um 22:53 Uhr
 

Habe heute zum dritten Mal Sonnenallee gesehen und es ist immer wieder ein toller Spaß! Ich finde unter anderem die gesanglichen Darbietungen großartig.

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Alex schrieb zu Hexenjagd:
verfasst am Sonntag, den 21.05.2017 um 18:43 Uhr
 

Mich (16, w.) hat das Schauspiel gestern so berührt, dass ich am Ende bzw. nahen Ende geweint habe, und ich weine selten überhaupt. Ich werde mir Hexenjagd auf jeden Fall noch einmal ansehen. Nur die Darstellung des stellv. Gouverneurs Danforth fand ich etwas eigenartig.

Grüße
an Cast & Crew ;)

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Bekka schrieb zu Verbrennungen:
verfasst am Samstag, den 13.05.2017 um 14:08 Uhr
 

Das Stück ist zutiefst beeindruckend und bewegend. Eine sensationelle schauspielerische Leistung. Ich bin begeistert und kann das Stück nur weiterempfehlen. Man sollte aber bereit sein für ein Stück, das etwas Einfühlungsvermögen und Mitdenken erfordert.

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Marit schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 04.01.2017 um 08:22 Uhr
 

Wir danken von Herzen für dieses kunterbunte Schauspiel (Pippi Langstrumpf - d. Redaktion) mit dem wunderbaren Bühnenbild, phantastischen, energiegeladenen Schauspielern und der vermeintlich ECHTEN Pippi. Es war sensationell und herzerfrischend, euch alle auf der Bühne zu sehen. Macht weiter so!
Die Cottbus-Theaterfans aus Kolkwitz,
Familie Frey

PS: Auch wenn nicht viele Meinungen schriftlich abgegeben werden, die Begeisterung ringsum war GROß!

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Gabriele Beyer, Erfurt schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Dienstag, den 20.12.2016 um 11:12 Uhr
 

Auch ich erlebte einen wunderbaren Theaterabend mit dem musikalischen Familienfest. Die Darstellern von "Glauben, Lieben, Hoffen" hatten soviel Schwung, konnten
tanzen, lieben, singen und spielen auf ihrer schrägen Bühne. Die gefühlvolle Darstellungen setzten auch bei mir große Gefühle frei. Das Cottbusser Staatstheater ist auch für Erfurter und andere "Großstädter" (Berliner) ein Erlebnis!

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Christine Speer schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Freitag, den 09.12.2016 um 13:16 Uhr
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
heute hatte ich das gro0e Vergnügen, gemeinsam mit einer Freundin die Aufführung von Glauben, Lieben, Hoffen besuchen zu dürfen. Noch unter dem Eindruck dieses wunderbaren Abends möchte ich mich, auch im Namen meiner Freundin, bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken. Es beeindruckt uns immer wieder, mit wie viel Engagement, Spielfreude und natürlich Können alle Mitwirkenden agieren und die Zuschauer mitreisen. Nochmals vielen Dank für den wunderschönen Theaterabend.
Mit freundlichen Grüßen
Christine Speer

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Filkow, Susen schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Mittwoch, den 16.11.2016 um 11:11 Uhr
 

Liebes Theater,
ich kann mich nur der Meinung von Herrn Dr. Saretz anschließen. Wir waren zu 4. und es ist einfach ärgerlich, schöne Sitzplätze im Rang, aber 130 Euro für nichts: Ich habe in Ihrem Programm gesucht, wozu man Gäste einladen könnte und aufgrund Ihrer "Rezensionen", alleweg positiv, mich für "Bunbury..." entschieden. Fehlentscheidung!
Ich habe selten etwas Enttäuschenderes bei Ihnen gesehen: Auf dem Boden umherkriechende Schauspieler, die die Brille suchen (ständig, nicht nur einmal), stolpernde, umfallende Darsteller (ständig, nicht nur einmal), selten hässliche "Kostüme" mit dicken Bäuchen, endlose Dialoge - sinnfrei - ...und, warum auch immer, die Musik von "The Clash"... Die armen Schauspieler. Das kann man nur gut finden, wenn man in der "Kunstszene" arbeitet und der Zuschauer keine Rolle mehr spielt. Ich finde, Sie haben ein so großes Repertoire, dass man alberne, witzige, geistreiche, absurde, komische Elemente kennt und sie auch erkennt. Nichts von alledem war an diesem Abend der Fall. Es ging nicht nur uns 4 Spaßbremsen so, sondern auch den anderen Zuschauern: Kein einziger Publikumslacher in der ersten Hälfte des Stückes, schwacher Höflichkeitsapplaus und fragende Blicke allseits zur Pause: Ist Pause oder ist Schluss? Das sollte sich eigentlich aus dem Stück ergeben, tat es aber nicht. Applaus, Amüsement, Gelächter sehen anders aus.
Nach der Pause sowohl bereits nicht mehr besetzte Plätze als auch Zuschauer, die vor dem Ende gingen. Das haben wir nicht getan, aber es war eben vertane Zeit: Billigster Klamauk, was den "Humor", aber auch Kostüme und Ausstattung betrifft.
Woher die Zeitungen diese positiven Bewertungen nehmen, weiß ich nicht, ich kann die dort gemachten positiven Beobachtungen in keiner Weise bestätigen.
Leider ist es wohl so gekommen, dass die Selbstverwirklichung der Verantwortlichen wichtiger ist als das Publikum. Ich denke, man muss nicht "Mainstream" machen, kritische oder groteske Angebote/Anteile sind wichtig, um zum Nachdenken anzuregen und künstlerisch zu überspitzen, was herausstechen soll. Aber das war einfach unterste Schublade.
Schade, dass man sich nicht mehr darauf verlassen kann, einfach ins Theater zu gehen und zu wissen: Der Abend wird sehr gut, und wenn es nicht meinen Geschmack trifft, wird es zumindest gut. Nein, es kann auch richtig blöd werden.

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Mario Ewert schrieb zu DIE SPANISCHE FLIEGE:
verfasst am Montag, den 10.10.2016 um 11:31 Uhr
 

Ein herrlich grotesker Klamauk, in bunten Bildern erzählt und mit dem Soundtrack meiner Jugend. Unverkrampft in der Handhabung des Stoffes, aber mit höchstem körperlichen Einsatz aller Darsteller. Wer die Ästhetik von Buster Keaton und Charlie Chaplin mag: unbedingt hingehen!

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Mario Ewert schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Montag, den 10.10.2016 um 11:20 Uhr
 

Ein tolles Ensemble, auch an singenden Schauspielern! Mit einer an das derzeitige Wetter angepassten Laune kam ich in das Haus am Schillerplatz und verließ es in bester Stimmung. Auch das kann Theater hier leisten.

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Sven Ridder schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Sonntag, den 09.10.2016 um 20:15 Uhr
 

eine tolle Premiere:)
der Weg aus Dresden hat sich gelohnt.
Beste Grüße

Sven Ridder

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Karl schrieb zu Hamlet:
verfasst am Dienstag, den 04.10.2016 um 16:01 Uhr
 

hamlet - erwartet hatte ich einen abend des anstrengenden bühnenstaubes, es war ganz ganz anders: erfrischend, lebendig, abwechslungsreich und munter.
danke!!!

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Karin Hofrichter schrieb zu Hamlet:
verfasst am Freitag, den 16.09.2016 um 09:55 Uhr
 

Zu der Handvoll Leute, die den Theatersaal nach Hamlets Aufforderung verließen, gehörte ich nicht. Die sehr gegenwärtige Inszenierung kam mit 8 Schauspielern aus, die die Bühne mit Leben füllten - und es war in meinen Augen eine prima Ensembleleistung. Zum Glück für uns Zuschauer hat Herr Holetzeck über die Jahre ein Team zusammengefügt, dem es Spaß macht zu spielen und das uns drunten im Parkett mitfreuen oder mitleiden läßt. Großes Theater, dieser Hamletdarsteller - jung, attraktiv, wendig in allen Facetten. (Hoffentlich bleibt er noch eine Weile in Cottbus.) Ophelias Texte konnte ich nicht immer verstehen, da standen ein paar Anspielungen zwischen den Zeilen, die im Sprechtempo untergingen. An dem Theaterstück hat mir gefallen, dass der Shakespeare in der Gegenwart angekommen ist. Dänemark als Überwachungsstaat, jeder kriegt nur soviel Freiheit, wie die Mächtigen erlauben, ansonsten wird reglementiert, egal wieviele menschliche Werte dabei vor die Hunde gehen. Und Liebe ist auch nur Kalkül. Ein bischen befremdlich wirkte das Interim von Hamlet und Horatio, aber am Ende schloß sich der Kreis und das passte schon. Ich glaube, das Ende wird nicht nur Schweigen sein!

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Volkmar Berger schrieb zu Unschuld:
verfasst am Freitag, den 18.03.2016 um 15:09 Uhr
 

„Schuld und Unschuld“ – das Staatstheater Cottbus regt zu diesem Thema eine Diskussion an:

Von außerordentlicher Bedeutung bei der Betrachtung differenzierter Möglichkeiten zu diesem Thema ist vorher zu definieren, für welchen realen Bereich eine Bewertung vorzunehmen ist.
Dabei sind nach menschlichem Ermessen in erster Linie die vorgelagerten Verhältnisse zwischen „Ursache und Wirkung“ sowie „Recht und Unrecht“ zu berücksichtigen, bevor weiterführend die Parallele „Schuld und Unschuld“ ins Blickfeld gerät.

Unbeschadet menschlicher Anschauungen wirken Naturgesetze dialektisch bewertungsneutral.
Aber durch menschliche Einwirkung kann deren Beeinflussung nach dem Prinzip „Ursache und Wirkung“ erfolgen, was erst danach wiederum eine Bewertung nach „Recht und Unrecht“ sowie „Schuld und Unschuld“ zulässt.
Dazu bietet die Gegenwart z.B. für den Bereich „Natur und Umwelt“ unzählige Beispiele, die u.a. durch Beantwortung der jeweils simplen Frage: „Was wäre, wenn...“ projiziert werden würden.
Es erübrigt sich, hier auf gesellschaftlich beeinflusstes „Recht und Unrecht“ usw. hinzuweisen.

Der bewertete Umgang mit dem Begriff „Schuld und Unschuld“ stellt in Verbindung mit „Recht und Unrecht“ seit eh und je eine Demonstration der menschlichen Machtausübung dar.
Die Zuordnung zu realen Ereignissen ist in jedem Fall eine individuelle Anmaßung, die bei anderer Betrachtung auch genau gegenteilig ausfallen kann.
Objektiv bleibt es dabei unbeschadet, ob eine Einzelmeinung vertreten wird bzw. sich in der Zuordnung überwältigende Mehrheiten widerspiegeln.
Prinzipiell ist zwischen „Schuld und Unschuld“ analog wie bei „Recht und Unrecht“ zu bewerten.

Im Verlauf der Zeiten wandeln sich häufig auf Grund veränderter gesellschaftlicher Verhältnisse die individuellen Wahrnehmungen und Beurteilungen. Die Möglichkeiten zwischen den konträren Begriffen zu entscheiden sind entwicklungsgeschichtlich stark sensibilisiert worden.
Eine verbindliche Aussage hierzu stellt in jedem Fall ein machtpolitisches Dogma dar.
Aus menschlicher Sicht sind bei Zeitgleichheit in jedem Fall unterschiedliche Entwicklungsstände bei der Wahrnehmung und Bewertung zu beachten.
Überprüft man weltweit epochal analoge gesellschaftliche Entwicklungsstände an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiteinheiten, ist es leicht, einen Wandel der gesellschaftlichen Aussagen zwischen „Schuld und Unschuld“ (bzw. „Recht und Unrecht“) festzustellen.

Innerhalb eines gesellschaftlichen Systems ist in jedem Fall das Individuum angepasst bzw. wird unterdrückt. Eine Neutralität wäre nur durch eine externe Beobachtung vorstellbar.
Der Bewertungsspielraum zwischen „Schuld und Unschuld“ verhält sich analog.

Alle bisherigen Aussagen lassen unzählige verschiedene Interpretationen zu.
Dialektischen Betrachtungen zwischen „Ursache und Wirkung“ lassen auf subjektive Entscheidungen zwischen „Recht und Unrecht“ bzw. individuelle Empfindungen zwischen „Schuld und Unschuld“ schließen.

Als Fazit aller vorstehenden Aussagen kann man nur den Schluss ziehen, dass sich natürliche menschliche Verhaltensweisen frei von „Schuld und Unschuld“ zeigen und erst durch gesellschaftliche Normen wie z.B „Recht und Unrecht“ bewertbar werden. Die gesellschaftlichen Normen wiederum werden beeinflusst durch den Stand der Erkenntnis und wirken weiter auf die individuellen Wahrnehmungen zu „Recht und Unrecht bzw. zu „Schuld und Unschuld“.

So lange der Erkenntnisprozess zum selben Zeitpunkt verschiedene Deutungen zwischen Realität und Glauben, wie auch zwischen Politik und Realität sowie zwischen „Recht und Unrecht“ zulässt, wird eine zuverlässige Definition von „Schuld und Unschuld“ nicht allgemeingültig möglich und es wird nach wie vor besser und richtig sein, zwischen „Ursache und Wirkung“ zu unterscheiden.

In diesem Zusammenhang sollte der Begriff „Verantwortung“ an 1. Stelle einer Agenda stehen.

Cottbus, 11.03.2016 Volkmar Berger

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M. Berndt schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Sonntag, den 14.02.2016 um 10:18 Uhr
 

Bei der von mir besuchten Vorstellung am 12.02.16 war die Rolle der Gwendolyn aus Krankheitsgründen mit Johannes Kienast besetzt. Die Aufführung war ein Riesenspaß, ich habe Tränen gelacht und fand, dass Johannes Kienast das Tüpfelchen auf dem i war. Am besten: diese Besetzung so lassen, denn das gibt der schrägen, schrillen Komödie noch zusätzlich den Witz der Travestie. Herzlichen Dank an das Ensemble für 90 Minuten unbeschwerter Heiterkeit! ...und wer keinen Spaß versteht, der soll zu Hause bleiben.
M. Berndt

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reiner andrä schrieb zu Sonnenallee:
verfasst am Montag, den 11.01.2016 um 15:40 Uhr
 

habe dieses wochenende sonnenallee in zwickau gesehen, werden versuchen am 13.5. in cottbus zu sein! sind sehr gespannt, wenn es in etwa wie dein "ballhaus" (eine Inszenierung Stefan Wolframs am Theater Plauen-Zwickau 2005) wird sind wir jetzt schon total entspannt. ob man sich in der pause sehen kann, roland haben wir ja schon getroffen, würden uns sehr freuen! bis dahin, zwei zwickauer "altlasten"

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Bernd Seidel schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Montag, den 30.11.2015 um 09:04 Uhr
 

Sehr geehrter Dr. Saretz,
danke für Ihren Kommentar. Schön, dass der "Pausensherry" half. Aber glauben Sie mir: Für Mitgefühl mit den Schauspielern gibt es keinen Grund. Lesen Sie nur, wie Renate Marschall in der Lausitzer Rundschau von heute deren Leistungen beschreibt. Und schließlich: Wie immer es Ihnen zum Premierenabend ergangen ist (und uns allen hier im Theater wäre es natürlich lieber, es würde Ihnen ohne Sherry gut gegangen sein) – warum Sie nach dem generationsübergreifenden Dauerbrenner SONNENALLEE, der gelungenen Auseinandersetzung mit unseren aktuellen Lebenswerten in Bukowskis ICH HABE BRYAN ADAM GESCHREDDERT und der vielbeachteten und -diskutierten WOLOKOLAMSKER CHAUSSEE von Mario Holetzeck (das waren die Schauspielpremieren im Großen Haus vor BUNBURY) nur noch einen "geringen Rest Hoffnung" haben, "doch vielleicht wieder einmal einen erfreulichen Schauspielabend im Theater zu erleben", verstehe ich nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Sonntag, den 29.11.2015 um 20:53 Uhr
 

Im modernen Online-Handel ist es üblich, bei Nichtgefallen oder Unpassendheit der gelieferten Ware den beigefügten Retourschein zu benutzen. Diesen Schein habe ich leider im beigelieferten Programmheft der Sonnabendpremiere von „Bunbury“ im Staatstheater vermisst. Ich hätte ihn nach durchlittenen 90 Minuten zur Pause gern benutzt.
So blieb nur die Frage: Gehen wir gleich oder nehmen wir den Pausensekt noch mit?
Da ich meinen Pausensherry bereits bestellt hatte, habe ich mich für die zweite Variante entschieden und damit auch den Versuch unternommen, den verunglückten angebrochenen Theaterabend doch noch zu einem halbwegs angenehmen Ende zu bringen.
Einzelheiten zu den dargebotenen 90 Minuten erspare ich mir. Auch, um nicht der Gefahr zu verfallen, gegen die Gebote der Höflichkeit in einem solchen Forum zu verstossen. Geblieben sind nach anfänglicher Sprachlosigkeit doch eher Wut und Verzweiflung, aber auch Mitgefühl mit den für dieses Desaster ja nicht verantwortlichen Schauspielern.
Und ein geringer Rest Hoffnung bleibt auch noch, doch vielleicht wieder einmal einen erfreulichen Schauspielabend im Theater zu erleben.

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Jörg Appelt schrieb zu Pippi Langstrumpf:
verfasst am Sonntag, den 08.11.2015 um 21:25 Uhr
 

Wir haben die Premiere von "Pippi Langstrumpf" am 08.11.2015 besucht. Unseren herzlichen Glückwunsch zu einer tollen regiemäßigen und schauspielerischen Umsetzung dieses Kinder-Klassikers. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.

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Andreas schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Dienstag, den 07.07.2015 um 07:02 Uhr
 

Einfach Klasse!!!
Trotz der großen Hitze auch die Rollen super durchgehalten.
Vom Feinsten.

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R. Handrick schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Montag, den 06.07.2015 um 14:28 Uhr
 

Einfach großartig, dieses Stück ("Diener zweier Herren").
Die Karten haben wir beim "Lausitzer Lächeln" gewonnen und kamen passenderweise aus dem Lachen nicht mehr heraus. Tolles Bühnenbild, wirklich witzige Wortspiele ("ein Wesen mit Menstruationshintergrund"), fetzige Kostüme und ansteckende Schauspielkunst aller Beteiligten. Ein Rasensprenger, vom Theater an die Zuschauer geliehene Sommerhüte, die vom Hauptdarsteller hervorgezauberte Sonnenschutzcreme und die zusätzliche Situationskomik ("Hab dich nicht so, Du bist nur die Stange im Schatten runter gerutscht!") half uns über die gefühlten 45 °C hinweg. Vielen Dank für diesen zauberhaften Nachmittag. Ich ziehe meinen vom Fundus geliehenen Hut vor den schweißgebadeten Darstellern und danke für die wiedergefundene Lust auf Theater.

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Mario Ewert schrieb zu Das Cottbus-Projekt:
verfasst am Freitag, den 01.05.2015 um 11:18 Uhr
 

Der Wunsch nach theatraler Behandlung lokaler Themen (zumal im unten von Hr. Stark geforderten globalen Kontext) klingt nachvollziehbar und wünschenswert. Doch braucht ein solch anspruchvolles Verlangen kreative, leistungsfähige Menschen, die es hier(!) anpacken wollen. Solche Typen erwarten - wie anspruchsvolle Pflanzen - auch eine entsprechende Umwelt. Eine Stadt, die sich nur dem Bewahren verpflichtet fühlte, lässt keinen Raum für neues Wachstum. Eine Gesellschaft, deren Grundlage die Verdrängung der Vergangenheit bildet, hat keine Nährstoffe für neues Wachstum. So wachsen die interessantesten Exemplare halt da, wo Klima und Boden gut sind.
Bisher tun immer viele Entscheidungsträger so, als wenn dies nur mit dem Gehalt zusammen hinge. Ist dem denn wirklich so?
In welcher Welt wir leben, entscheiden wir jeden Tag ein wenig selbst, auch in unserem direkten persönlichen Umfeld. Das und nur das, möchte diese verspätete Aufarbeitung lokaler Geschichte - nach meiner Auffassung - verhandeln. Das es hier 25 Jahre gedauert hat, berichtet ja auch etwas. Was sind die Schlussfolgerungen aus jüngerer lokaler Geschichtsbewältigung? Sei ein skrupeloser Egoist und dann versteck dich mit der Beute und lass Zeit vergehen.
Die sich aus derartigen Lehren nährende Folgegeneration darf einem Sorgen machen. - Vielleicht gibt es ja auch einmal eine Fortsetzung des Cottbus Projekts, die uns etwas über das Hier und Jetzt berichtet.

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Michael Philipp Stark schrieb zu Das Cottbus-Projekt:
verfasst am Montag, den 20.04.2015 um 19:53 Uhr
 

Ach Gott, das wirkte ja wie aus der Zeit gefallen! Eine Reise aus der Wendezeit bis in die Zukunft von Cottbus soll’s sein – ja, aber da will doch keiner mit! Glaubt ihr wirklich, dass das von denjenigen, die angekommen sind in der Gegenwart, irgendeinen interessiert? Die sich engagieren, streiten um die Kommunalfinanzierung kurz vor der Kreisgebietsreform, die Geld machen wollen, vertreiben Spreewaldgurken in China und die „Kreativen“ gründen noch eine weitere „Wilde Barbara“ (gibt noch einige Straßennamen in dieser Stadt, die so eine vertragen!) Warum sollten diese Leute ihre Väter mit „Wahrheitskommissionen“ quälen? Warum ihren Enkelinnen nicht zuhören, statt immer wieder den gleichen Sermon über „Pauschalisierungen“ und „Aber mein gelebtes Leben!“ herunterzuleiern? Warum nicht wenigstens – statt Jugendklischees zu rappen – drei reale Gründe aufzählen, weshalb sie wiederkommen wollen oder meinethalben auch bleiben? Ich hab‘ nichts gegen Geschichte, keinesfalls. Aber nach einem Jahr in dieser Oststadt nichts anderes entdeckt zu haben als den alten Muff und Mief, das ist einfach zu wenig. Als wäre die Zeit seit 89 stehen geblieben! Liebe Theatermacher, globalisiert euch!

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Astrid Gerogk schrieb zu Das Cottbus-Projekt:
verfasst am Montag, den 20.04.2015 um 09:52 Uhr
 

Was für eine Premiere! Überhaupt: Was für ein Projekt!! Wie nah dran an dem, was mich in den vergangenen Jahre so sehr beschäftigte. Ein besonderer Dank an Michael Becker: Seine Gestaltung des ehemaligen Cottbuser Wohnungsbauchefs ging mir unter die Haut. Ein packender Abend. Danke!

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Hanna Schwarz schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Sonntag, den 19.04.2015 um 19:13 Uhr
 

Mitreißend auf allen Ebenen! Abgesehen von den wunderbaren Schauspielkünsten und der gute Balance zwischen komödiantischen Elementen und der Ernsthaftigkeit des Lebens ist dieses Stück in erster Linie bewegend. Im Vordergrund stehen zwar die Probleme der arbeitstüchtigen Mittelschicht, jedoch wird auch die Zerrissenheit der jüngeren Generation sehr treffend dargestellt. Diese können sich hervorragend mit der Rolle von Johannes Kienast identifizieren und machen sich Gedanken über ihren jetzigen Stand im Leben. Daher auch sehr empfehlenswert für Schüler und Studenten, die sich auf einen fesselnden Abend freuen können.

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Bärbel Manke schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Donnerstag, den 16.04.2015 um 09:08 Uhr
 

Gestern Abend durften wir eine wunderbare Inszenierung des Staatstheaters sehen.
Das Stück ist hochaktuell und sehr gut angelegt. Teilweise taten die Aussagen der Darsteller weh, richtig weh, denn dem Publikum wird der Spiegel vorgehalten. Wie weit geht der Einzelne, wenn er/sie fürchten muss, die Arbeitsstelle zu verlieren. Wen verrät man und wen hofiert man. Teilsweise habe ich an Manns "Untertan" denken müssen.
Ich danke dem Ensemble für den wunderbaren Abend. Das Stück ist sehenswert, dank der Darsteller, des Bühnenbildes und der Gesamtinszenierung.

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Mario Ewert schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Mittwoch, den 15.04.2015 um 11:47 Uhr
 

Am 11.04.15 sah ich in unserem Haus mehr als nur eine gute Schauspielinszenierung. Darsteller, Ausstattung und Dramaturgie ließen kaum jemanden unberührt. Hier wurde offensichtlich mehr als nur eine CD zerstört, auch so manche Illusion – des sogenannten Mittelstandes – wurde als solche lokalisiert und zur Bewertung gebeten.
Unbedingt ansehen, danach sollte man sich viel zu erzählen haben.

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Sonntag, den 12.04.2015 um 14:11 Uhr
 

Am Sonnabend vormittag war in der örtlichen Zeitung noch die Rede von einer Fusion des Staatstheaters mit den Uckermärkischen Bühnen Schwedt und den Theatern in Frankfurt und Senftenberg. Am Abend dann war alles Makulatur. Mit einer grandiosen Premiere wurde die Fusion des ehemaligen Staatstheaters als Studio mit den Heroen des bürgerlichen Bildungsfernsehens SuperRTLPro7Sat1.co gefeiert und vom Publikum mit begeistertem Applaus angenommen. Dargeboten wurde im bewährten Stile von „NewtopiaSuperDschungelCampStar“ das neue Showprofil „WirMachenParty – HautaufAllesundJeden“, vor allem laut und heftig. Eine differenzierte Auseinandersetzung mit den aktuellen Problemen des heutigen Wohlstandsbildungsmittelschichtbürgertum unserer Gesellschaft. Dank der
Einschalt(Auslastungs)quoten von mehr als 90% ist mit weiteren Folgen in Kürze zu rechnen.

Es war einmal vor längerer Zeit, als in dem damaligen noch Staatstheater Stücke mit Titeln wie „Schimmelreiter“, „Wie im Himmel“ oder auch „Effi Briest“ gespielt wurden, ja Vereinzelte erinnern sich noch wage daran, dass in längst vergangenen Zeiten Stücke von Autoren wie Lessing, Schiller, Kleist und, jawohl sogar Brecht, auf dem Programm gestanden haben sollen.

Oh Theater, wo fährst Du hin…….?

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Laura Heyner schrieb zu Shockheaded Peter:
verfasst am Dienstag, den 24.02.2015 um 15:21 Uhr
 

Tolles Stück, super Kostüme und Bühnenbild und die Musik bleibt einem im Ohr. Für Groß und Klein was dabei!

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Reinhard schrieb zu Sonnenallee:
verfasst am Sonntag, den 01.02.2015 um 11:27 Uhr
 

Das war ein derb-prächtiger Abend! Musik, Gesang, Handlung total stimmig und, auch wenn man die Filmvorlage kannte, immer wieder spannend. Obendrein noch das überaus gelungene Bühnenbild nebst den vielen Kostümen (wie viele waren es eigentlich?), ein Augenschmaus! Klar, dass die Premiere ausverkauft war, die Zufriedenheit der Zuschauer dürfte wohl für weitere ausverkaufte Vorstellungen sorgen. Danke für den gelungenen Abend!

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Eberhard Richter schrieb:
verfasst am Dienstag, den 20.01.2015 um 14:53 Uhr
 

Für mich waren beide Stücke (aus dem Schauspielabend "Deutschland - Wunder und Wunden" - A.d.R.) beeindruckend und ich habe sie unter Bekannten weiter empfohlen.
Eine kritische Anmerkung: Ein ehemaliger Oberst der NVA hätte niemals freiwillig die Jacke mit den 2 Sternen eines Oberstleutnant angezogen. (Wenn ich mich nicht verguckt habe, waren es nur 2.) Das käme einer Selbstdegradierung gleich. Meine Meinung: wer in der Historie herumwandert und Botschaften rüber bringen will, sollte auch auf Details achten. Ungenauigkeiten machen zumindest mich misstrauisch.

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B.Manke schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Freitag, den 19.09.2014 um 09:43 Uhr
 

Das war ein wundervoller Abend, wenn auch leider sehr kalt - da haben nicht nur die Zuschauer gelitten, das Ensemble auch. Die Inszenierung ist großartig und die Schauspieler ebenfalls großartig und schlagfertig. Es hat uns sehr gut gefallen.
Vielleicht sollte für nächstes Jahr das kulinarische Angebot vielfältiger und mediteraner sein. Wir bedanken uns auf alle Fälle bei allen, die diesen wunderbaren Abend möglich gemacht haben.

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Uta Janietz schrieb zu Was ihr wollt:
verfasst am Freitag, den 30.05.2014 um 16:28 Uhr
 

Sehr sehenswert, auch wenn sich der Anfang schwer tut. Die Inszenierung wird mit jeder Szene unterhaltsamer, tiefgründiger kurzweilig.... selber überzeugen lohnt sehr! FG

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N. Woßing schrieb zu Sein oder Nichtsein:
verfasst am Montag, den 20.01.2014 um 11:17 Uhr
 

Mein Freund und ich sind am 18.01. in den Genuss gekommen dieses Stück zu sehen, nachdem uns bei der Architekturführung verraten wurde, dass es noch freie Karten gibt.
Nachdem wir beide schon lange nicht mehr im Theater gewesen sind, war es ein wundervoller Abend und man hat überhaupt nicht bemerkt, dass zwei Darsteller wegen Erkrankung ausgetauscht werden mussten.
Eine kleine Randnotiz habe ich dann aber doch anzumerken - In der Szene mit Gruppenführer Erhard in Sportklamotten beim "Tennisspiel" habe ich mich gewundert, wieso er die französischen Nationalfarben als Schweißband trägt. Erst danach habe ich gesehen, dass auch der Sportdress mit rot/weiß/blau verziert war. Ich denke doch, dass kein gestandener Nazi mit französischer Flagge am Körper herum gelaufen wäre. :-)

Vielen Dank für den tollen Abend und sicherlich werde ich / werden wir nun öfters das Theater aufsuchen.

N. Woßing
aus Gablenz

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susanne marten schrieb zu Der gute Mensch von Sezuan:
verfasst am Mittwoch, den 11.12.2013 um 23:36 Uhr
 

Warum verwandelt Herr Holetschek Brechts Stück in eine Klamotte? Brecht muss nicht todernst und Überzeugungstheater sein. Aber diesen Klamauk hat er nicht verdient. Ich bin erstaunt, dass die Schauspieler das mitgemacht haben. Was ist hier noch übriggeblieben von Brechtschem Theater? Oder ist diese Inszenierung der Anbiederung an den Zuschauer geschuldet, der auf primitivstem Niveau zum Schenkelklopfer degradiert werden soll? Aus Paul Dessaus Musik Schlager-Schunkel-Einerlei zu machen, finde ich genauso schrecklich, wenn es auch nur an einigen Stellen war. Mir jedenfalls blieb das Lachen im Halse stecken.
Immerhin fand ich einen Lichtschimmer in dieser für mich finsteren Inszenierung. Das Bühnenbild ist einfallsreich, bietet Raum für aktives Spiel und Verwandlung.
Ich hoffe nicht, dass das die Zukunft meines Theaters ist!

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Bernd Seidel schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Montag, den 11.11.2013 um 16:31 Uhr
 

Sehr geehrte(r) Frau .... Herr .... Glykol?
Vor allem deshalb, weil wir anonyme Meinungen wie in Ihrem Fall nicht gern auf unserer Seite haben wollen. Wir zeigen Ihnen Abend für Abend unser Gesicht; Ihren vollständigen Namen zu Ihrer Mail zu schreiben, ist das Mindeste, was Sie im Gegenzug tun sollten. Noch dazu, wenn Sie Ihrer Sache so sicher sind. Schade trotzdem, dass Sie einer Wiederbegegnung mit Strittmatters Lebensgeschichte aus dem Wege gehen. Man muss den Mann nicht verehren, um in seinen Entscheidungen und Sehnsüchten eine ganze Epoche oder ab und an sich selbst wieder zu finden. Mal vom Vergnügen an unserem Ensemble und Mario Holetzecks Regie ganz abgesehen! Glauben Sie mir, Sie lassen sich etwas entgehen.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Auf diesen Beitrag antworten
glykol schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Freitag, den 08.11.2013 um 18:09 Uhr
 

Wieso soll man dafür Verständnis haben, wenn Sie Meinungen erst zensieren müssen?

Auf diesen Beitrag antworten
glykol schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Freitag, den 08.11.2013 um 18:07 Uhr
 

Ich habe den alten Strittmatter früher nicht gelesen, ein paar Ausschnitte im Abdruck der Lausitzer Rundschau haben völlig gereicht, - und ich werde mir auch das Theaterstück nicht antun.

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A. Ruhe schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Dienstag, den 03.09.2013 um 12:14 Uhr
 

Der erste Besuch war schon ein tolles Erlebnis – ich habe selten zwei Stunden lang so aufrichtig über die Spielfreude von Schauspielern lachen können. Alle haben Spaß – Schauspieler, Zuschauer – und stecken sich gegenseitig an. Ich habe mir glatt noch eine weitere Vorstellung „gegönnt“ und es war wieder ein großes Spektakel. Ständig kann man über neue Witze und Situationen lachen – das ist große Komödie! Vielleicht klappt es im nächsten Sommer sogar nochmal!

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K. Ratzmann schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Donnerstag, den 29.08.2013 um 13:59 Uhr
 

Meine anfängliche Skepsis gegenüber einer Komödie, noch dazu einer italienischen hier in Cottbus, hat sich schnell in Luft aufgelöst. Das Bühnenbild ist schön einfach und lässt Platz für die eigene Phantasie. Als die Schauspieler mit einem Boot herein segelten, war ich in Venedig angekommen. Auch meine Komödienvorbehalte waren bald vergessen. Man kann nur dankbar sein für diese unzähligen genialen Einfälle.

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Diana Damaschek schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Montag, den 26.08.2013 um 12:00 Uhr
 

Ein rundum gelungener Abend
Am vergangenen Freitag besuchte ich mit meinen Eltern und meinem Bruder die letzte Vorstellung „Der Diener zweier Herren“ in der Alvensleben Kaserne. Es war ein sehr schöner Abend, den wir unserer Mama zum 73. Geburtstag geschenkt hatten. Angefangen beim Vorprogramm, weiter über eine tolle (ausverkaufte) Vorstellung, in welcher die Clarice mit fremder Stimme sprechen musste, da ihre eigene versagte, sie aber das Publikum nicht enttäuschen wollte und trotzdem für uns spielte.
Gunnar Golkowski brillierte in der Hauptrolle und bezog das Publikum schön mit ein.
Ein großer Dank gilt auch Herrn Hajek und seinem Team, die uns aufmerksam versorgten.
Kurzum, ein rundum gelungener Abend. Weiter so!

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Sybille von Danckelman schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Montag, den 26.08.2013 um 10:59 Uhr
 

Vielen Dank für den launigen und amüsanten Sommerabend in der Kaserne mit dem „Diener zweier Herren“. Herr Golkowski ist schon eine Klasse für sich! Auch Herr Gollner gefiel mir ausgezeichnet in seiner Rolle, die blasierte Vornehmheit stand ihm bestens.
Ein toller Abend, über den wir noch ein paar Mal lachen mussten!
Sybille v. Danckelman

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L. Brander schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Freitag, den 23.08.2013 um 15:36 Uhr
 

Was haben wir doch für wundervolle Schauspieler! Als tauber, blinder, armloser und dann doch „nur“ hungriger Truffaldino wickelt Gunnar Golkowski das Publikum ein, als wäre dies das Leichteste überhaupt. Oliver Breite muss nur seine Augen aufreißen, schon ist das Gelächter groß. Ich könnte die Aufzählung mit den anderen Darstellern immer weiter fortführen… Großartig, was Mario Holetzeck und seine Künstler auf die Beine gestellt haben!

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K. Chill-Noack schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Freitag, den 23.08.2013 um 15:31 Uhr
 

Die Inszenierung hat uns am letzten Dienstag oft zum Lachen gebracht und einen wunderbaren Abend beschert. Auch das Vorprogramm war toll und hat uns gut auf das Stück eingestimmt. Gunnar Golkowski spielt den Truffaldino, als wäre die Rolle für ihn geschrieben – herrlich.

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Ludwig schrieb zu Drei Mal Leben:
verfasst am Samstag, den 01.06.2013 um 21:32 Uhr
 

Ich hatte das Glück, ein Premierenticket zu bekommen und war von der Inszenierung angetan. Schauspieler, Handlung passten, das Bühnenbild aufs Neue sehr gelungen. Einzig störte mich, dass der Spannungsbogen nach der Pause kippte. Vielleicht wäre es besser gewesen, den ersten Teil ans Ende zu stellen, denn der war so mitreißend, dass ich fast auf die Bühne gelaufen wäre. Da ist der Spannungsbogen bis ins gesamte Publikum übergesprungen, Zeichen einer wirklich gelungenen Darstellung.

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Jens Lück schrieb zu Drei Mal Leben:
verfasst am Montag, den 13.05.2013 um 16:55 Uhr
 

Hallo, leider habe ich zum o.g. Stück am gestrigen Abend (12.5.2013) in der Kammerbühne eine eher negative Anmerkung zu machen. Exakterweise nicht mal zum Stück selber, weil nicht gesehen. Ich hatte bei RadioEins 2Freikarten gewonnen. Ca. 18.50 Uhr wurde mir von Ihrer Mitarbeiterin am Schalter gesagt, dass es 1. keine Freikarten mehr gibt und 2. alle Plätze vergeben sind. Wie kann das sein? Weiterhin meinte sie, weil schon der "Gong" ertönte, käme eh keiner mehr in den Saal und dass Freikarten sowieso nur bis 30min vor Beginn reserviert werden und die Zeit daher auch schon abgelaufen sei. Also: weder RadioEins "belehrte" uns über zeitiges Erscheinen zu einem best. Zeitpunkt, noch kannte ich es bisher von der Kammerbühne generell!! Und selbst wenn ich und ein Freund 10min vor Beginn, wie geschehen, erscheinen, hätten die Zeit ausgereicht, um rechtzeitig im Saal Platz zu nehmen!
Das Verhalten Ihrer Mitarbeiterin, Freikarten so zeitig (also 30min vor Veranstaltungsbeginn) weiterzuverkaufen, ist vorsichtig gesagt nicht in Ordnung! Sehr unschön das Ganze, aber auch Danke, dass es die Möglichkeit der Äusserung hier gibt.
Schönen Gruß!

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Dienstag, den 21.05.2013 um 13:52 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Lück,
es tut mir leid, dass Sie die gewonnenen Karten nicht nutzen konnten. Ich habe mit der Mitarbeiterin, die an diesem Abend in der Kammerbühne die Karten verkaufte, Rücksprache genommen: Es ließ sich tatsächlich nichts machen, wir hatten bereits vor 18 Uhr eine Warteschlange vor der Tür. Die Kollegin hat die wenigen freien bzw. reservierten Karten so verkauft, wie das in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt worden ist: Nicht abgeholte Karten gehen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn zurück in den Verkauf. Radioeins ist von dieser Regelung unterrichtet. Da auch ein anderer Gewinner von radioeins-Karten an diesem Abend vom Sender die falsche Auskunft bekommen hatte, es würde reichen, wenn er 19 Uhr in der Kammerbühne sei, gehe ich davon aus, dass radioeins seiner Auskunft unsere übliche Vorstellungszeit - 19.30 Uhr - zugrunde legte. An diesem Sonntag aber begann die Vorstellung bereits 19 Uhr. Eine ärgerliche Verwechslung.

Mit radioeins haben wir inzwischen gesprochen: Zukünftig werden die Gewinner genauer auf die Fristen und Zeiten aufmerksam gemacht. Den verunglückten Abend vom 12.5. kann ich Ihnen leider nicht wieder „einrenken“. Wenn Sie Lust und Zeit haben, so seien Sie bitte am 25.5. in DREI MAL LEBEN unsere Gäste. Zwei Karten sind auf Ihren Namen reserviert und warten an der Abendkasse – bis eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Der ist um 19.30 Uhr.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

P.S. Sie finden die AGBs des Theater an jeder Abendkasse oder auch unter www.staatstheater-cottbus.de

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Der Kirschgarten:
verfasst am Montag, den 04.03.2013 um 15:14 Uhr
 

Sonnabend Abend in den „Kirschgarten“. „Sie tun wenig oder nichts, jedenfalls nichts Entscheidendes, …“ (Zitat aus dem Programmheft). Genau dies wurde vom Regieteam ernst genommen, und das 21/2 Stunden lang! Schade drum!

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Patrick schrieb zu Windhunde und Turteltauben:
verfasst am Sonntag, den 24.02.2013 um 07:58 Uhr
 

Der Ausflug aus Berlin hat sich gelohnt.
Komödie? Nicht mein Ding. Verwechslungskomödie? Die schon gar nicht. Aber hier wurde mehrere Einakter geschickt zu einer Gesamtgeschichte zusammen gestrickt, die gern noch eine Stunde hätte länger gehen können. Witzig, feinsinnig, grotesk. Das alles zusammen ergab eine derart gute Mischung, die zugleich nicht leicht ist. Hoffentlich leicht genug, damit die Cottbusser sie genießen können. Ansonsten: ab mit der Inszenierung auf größere Bühnen.

Die Schauspieler: insgesamt toll, anfängliche Holprigkeit in der Premiere verschwindet nach wenigen Minuten. Das Bühnenbild: eine Wohltat für das Auge, ein Spielplatz für verschiedenste Handlungen ohne unnütze Effekthascherei. Einfach und dennoch genial.
Das Publikum: trotz der überschaubaren Größe von Cottbuss zeigt Größe, indem es nicht schenkelklopfend lacht und schunkelt, sondern ebenso sich feinsinnig amüsiert.

Danke an das Staatstheater für diesen brillanten Abend!

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Antje Kranig schrieb zu Der Laden (Erster Abend):
verfasst am Dienstag, den 01.01.2013 um 12:51 Uhr
 

Hallo liebes Theaterteam,

ein ganz großes Lob an die Protagonisten des Stückes "Der Laden", diese beiden Abende waren Teil unseres Deutschunterrichtes. Aufgrund der extremen Mimik und Gestik wußte ich anfangs nicht ob ich es mag oder nicht, da ich so gut wie nie ins Theater gehe und eine solch intensive Darbietung nicht gewohnt bin. Jedoch hat mich gerade der zweite Abend zu Tränen gerührt und deshalb weiter so!!!!
Ganz liebe Grüße an die Souffleuse(saß am zweiten Abend fast neben ihr und bedanke mich für den netten small talk :-)....alles Liebe und Gute weiterhin!!!

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Seliger schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Sonntag, den 18.11.2012 um 11:24 Uhr
 

Herzlichen Dank für die fantastische Umsetzung der Romane Strittmatters in beiden Abenden des "Laden". Besser kann man Literatur nicht auf die Bühne bringen. Tolle Schauspieler, die mit ihren Rollen verschmelzen, alles Notwendige aussagende Bühnenbilder - zeitweise war für uns die Bühnenfassung besser als die Romane. Herzlichen Dank - 4 weibliche Theaterfans (jetzt noch mehr) aus der ersten Reihe.
Theaterkritiker in einigen Zeitungen (z.B. SZ) erscheinen uns krampfhaft bemüht, etwas zu finden, was zu kritisieren ist. (Juni 2012)

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Stefanie schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 03.10.2012 um 23:41 Uhr
 

Liebes Theater,
ENDLICH hast du wieder ¨Der Kontrabass¨ von Süßkind auf deinem Programm stehen!!!!
Erstmal ein großes Lob an Thomas Harms, dass er dieses Stück in Cottbus wieder spielt!
Ich habe es mittlerweile auch schon in einer anderen Inszenierung gesehen und muss sagen, dass der einzig wahre Kontrabassist einfach Thomas Harms ist!!!! Ich freue mich schon auf Freitag. Da sehe ich die Inszenierung das 5. Mal in Cottbus, und ich bin mir sicher, dass es wieder super wird!!!
P.S. Warum gibt es denn zu allen Stücken hier bei den Meinungen eine eigene Schaltfläche zum anklicken, aber für ¨Der Kontrabass¨ nicht???

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Freitag, den 05.10.2012 um 09:26 Uhr
 

Liebe Stefanie,
das ändern wir sofort: Kontrabassist und Kontrabass haben auf jeden Fall eine eigene Schaltfläche verdient.
Bernd Seidel
LT PR/Marketing

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Theresa schrieb zu Der Laden (Erster Abend):
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 12:05 Uhr
 

Es war ein toller Theaterabend! Die Schauspieler spielten mit viel Energie und Leidenschaft, jedoch fand ich die Vermischung zwischen dem sehr spartanischen Bühnenbild und dem sehr realistischen Einzelrequisiten, beispielsweise das Pferd und das Motorrad, nicht sehr passend. Die schlichte Umgebung wurde durch diese platten Elemente zerstört und man dachte nicht mehr daran, dass dies eigentlich eine Traumwelt von Esau Matt ist.

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Robert schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 13:16 Uhr
 

Gerade diese Vermischung hat mir am Abend gefallen! So wurde doch erst richtig gezeigt, wie realistisch Esau Matts Erinnerungen manchmal werden konnten! Und das Pferd war eine tolle Erscheinung, da haben sie eine gute Wahl getroffen!
Für mich war eher unschlüssig, warum die eigentlich melancholische Stimmung des Stückes so heruntergedrückt wurde durch den komödiantischen Charakter der Bäckerfamilie. An manchen Stellen mag es passend sein, aber mir war es am Ende zu viel. Es wurde mehr eine Komödie, und meiner Meinung nach ist es das eigentlich nicht. Robert

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Carsten schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 13:55 Uhr
 

Erstmal möchte ich sagen: Tolle Musik! Der selbst geschriebene Soundtrack war einsame Spitze! Er fing die Gefühlswelt von Esau Matt genau ein und war traumhaft anzuhören. Leider muss ich meinem Vorredner zustimmen, dass mir das Stück an manchen Stellen zu komödiantisch wurde, was aber meiner Meinung nicht mit der Inszenierung oder den Schauspielern zusammenhängt, sondern mehr mit dem Publikum. Es stürzte sich ja auf jeden Wortwitz! Außerdem möchte ich noch sagen, dass ich den ersten Teil vor der Pause sehr stimmig und im Einklang fand, während der zweite Teil etwas versackte. Er hatte keine wichtige Handlung und zog sich für das eigene Gefühl sehr lange hin. Schade eigentlich, aber ich freue mich trotzdem schon auf den zweiten Abend, vielleicht verfliegt dann das Gefühl!

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Robert schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 14:15 Uhr
 

Um auf den Kommentar nach mir zu antworten. Ich sage auch nicht, dass dieser strickt durchgezogene Humor schlecht war oder von dem Regisseur ausschließlich gewollt, sondern dass er mir an manchen Stellen einfach unpassend vorkam und platt. Das er vorhanden ist, lässt sich nun mal nicht bestreiten, und ich finde: das Publikum trägt daran keine Schuld. Robert

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Bärbel schrieb zu Der Laden (Erster Abend):
verfasst am Dienstag, den 26.06.2012 um 08:50 Uhr
 

Ich möchte mich bei dem gesamten Ensemble für die wunderbar gelungene Inszenierung bedanken. Es war ein toller Abend. Ich hatte erst meine Zweifel, dass es künstlerisch gelingen kann, den "Laden" auf die Bühne zu bekommen, wurde aber eines Besseren belehrt.
Die 3 1/2 Stunden vergingen wie im Flug. Und ich freue mich schon auf den 2. Abend.
Danke

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Juliette Gärtner schrieb zu UNBESCHREIBLICH WEIBLICH:
verfasst am Montag, den 14.05.2012 um 18:13 Uhr
 

In mitten eines Schuhgeschäftes prallen die unterschiedlichsten Lebensgeschichten aufeinander und dies wird dem Puplikum mit unglaublicher Überzeugung und Freude, sowie mit den schönsten Liedern vermittelt. Dieses Stück aus der ersten Reihe beobachten zu dürfen war wirklich unglaublich!
Ob nun mit Its raining men, Er gehört zu mir oder auch dem wunderbar erzählten (oder besser gesungenen) Märchen von Aschenbrödel - die Schauspielerinnen überzeugen auf ganzer Linie. Allen Mitwirkenden gilt ein Dank für diesen unbeschreiblich weiblichen Abend! Doch obwohl alle Schauspielerinnen fantastisch spielten, möchte ich Sigrun Fischer ein besonderes Lob, unter anderem für ihre Darstellungskunst und Freude am Spielen, vermitteln. Dieser Theaterbesuch bleibt unvergesslich und ich werde ihn defintiv bald wiederholen.

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Ulrike Noatsch schrieb zu Alle meine Söhne:
verfasst am Montag, den 16.04.2012 um 16:37 Uhr
 

Ich mag diese tiefgründigen Produktionen, die uns die Augen öffnen, uns zum Nachdenken anregen. Es war wieder hervorragend gespielt worden. Es passte alles, auch das auseinanderbröckelnde Bühnenbild. Täglich wird uns unter anderem über die Medien eine heile schöne, intakte Welt vorgegaukelt. Volkstümliche Musik, die vor "Schmalz" nur so tropft.
Eine Frage wurde bei dem Gespräch im Kuppelfoyer nicht beantwortet, die Meinung zur Äußerung des Vaters "Das habe ich alles nur für dich (Sohn) getan." Dem kann ich mich nicht anschließen. Die Kinder haben ihre eigenen Vorstellungen von ihrem zukünftigen Leben. Ich habe Ähnliches persönlich zu hören bekömmen. Der Vater erwartet dann Dankbarkeit des Kindes, die meistens nicht kommt. Damit entsteht der nächste Konflikt.
Sehr passend finde ich dazu die Worte von Khalil Gibram: "Deine Kinder sind nicht deine Kinder, sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst ... sie haben ihre eigenen Gedanken ... Du bist der Bogen, von dem deine Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden."
Diesen komplette Ausspruch, nett gestaltet, schenkte uns unsere Tochter. Seit dem hängt er in unserem Schlafzimmer.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Theaterbesuch.
Ich wünsche dem gesamten Ensemble weiterhin viel Erfolg.

Viele Grüße
Ulrike Noatsch

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Sophia Lungwitz schrieb:
verfasst am Dienstag, den 17.04.2012 um 10:02 Uhr
 

Liebe Frau Noatsch,
haben Sie vielen Dank für Ihre anregenden Gedanken zu unserer Inszenierung "Alle meine Söhne". Schön, dass auch Sie bei dem Publikumsgespräch nach der zweiten Vorstellung dabei waren und uns die Worte von Khalil Gibram nun auf diesem Weg zukommen lassen. Sie sind wunderschön - schade, dass Sie sie nicht bei dem Gespräch eingebracht haben, denn genau dazu dienen Nachgespräche: Wir wollen Ihre Meinung zu unserer Arbeit hören, was Sie bewegt, was Ihnen gefallen, was Ihnen gefehlt hat. Ich hatte bei der Diskussion am vergangenen Sonnabend den Eindruck, dass auch von Seiten des Publikums her es als eindeutig, evident und für die Figur lebensnotwendig empfunden wurde, dass Sohn Chris aus diesem moralischen Gefängnis seines Vaters ("Ich hab das alles nur für dich getan") ausbrechen will und muss, dass dies nicht noch mal explizit ausgesprochen werden musste. Würde Chris seinen Vater nicht lieben, hätte er keinen Grund, so maßlos enttäuscht und entsetzt über sein Handeln zu sein - die heftige Reaktion des Sohnes bestimmt das Ende des Stückes und der Inszenierung ja maßgeblich und jeder Zuschauer erlebt dies mit. Die unsäglichen Worte des Vaters sprechen für sich - so war mein Eindruck. Gestern Abend war Regisseur Harry Fuhrmann beim "Theatertreff" in der Kammerbühne zu Gast - auch dort gab es erneut eine angeregte Diskussion zu dem Stück und zu Harry Fuhrmanns Theaterarbeit. Waren Sie dabei?
Arthur Miller hat in "Alle meine Söhne" einen familiären Konflikt auf den Punkt gebracht, der wahrscheinlich jeden von uns betrifft, da wir alle eine Familie haben - archaische Konflikte, da sie soziale Rollen von uns betreffen, die mit unserer Geburt gleich "mitgeliefert" wurden: Wir alle sind Söhne und Töchter - unser Leben lang.
Beste Grüße aus der Dramaturgie,
Sophia Lungwitz

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Katrin schrieb zu KÖNIG LEAR:
verfasst am Mittwoch, den 28.12.2011 um 13:07 Uhr
 

Eine wirklich klasse Inszenierung! Ein großes Lob an Mario Holetzeck für diesen grandiosen Theaterabend! Ich bin ganz begeistert von den Kostümen und dem Bühnenbild und möchte auch gleich meinen Hut vor den Schauspielern ziehen, die die ganze Zeit auf einer schrägen Bühne spielen. Ich kann mir vorstellen, dass das sehr anstrengend sein muss. Heidrun Bartholomäus hat mich in der Rolle der Königin Lear vollkommen überzeugt! Es ist schön zu sehen, dass wir so eine brilliante Spielerin in unserem Ensemble in Cottbus haben! Es ist sehr schade, dass dieses Stück schon abgesetzt wird. Es sollte noch viel länger gespielt werden!!!!!

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Mario Ewert schrieb zu WO DIE STERNE LEUCHTEN:
verfasst am Sonntag, den 13.11.2011 um 11:05 Uhr
 

Aus meiner kritischen Grundhaltung gegenüber dem Schlager u. ä. Kitsch wurde eine große Begeisterung für diesen Abend (WO DIE STERNE LEUCHTEN - d. Admin.). Klasse arangiert sowie hochwertig und mitreißend dargeboten, muss dieser Abend auf Tournee.
Der Erfolg ist diesem Ereignis nicht nur in der Theaterscheune sicher und kann dem Ensemble viele weitere Freunde über die Region hinaus sichern. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt bei den anstehenden schwierigen Verhandlungen mit dem Land.

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jema schrieb zu Harold und Maude:
verfasst am Freitag, den 21.10.2011 um 23:57 Uhr
 

Es war am 21.10.11 ein sehr schöner Abend - Danke dem ganzen Theater-Team und alles erdenklich Gute für Euch.

mfg jema

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Cristin jannaschk schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Mittwoch, den 11.05.2011 um 20:22 Uhr
 

Ich finde dieses Stück richtig gut,ich habs mir schon 5mal angeschaut und würde es mal gerne wieder sehen, aber im Moment geht es nicht, weil ich erst vor kurzem mit meiner Ausbildung angefangen habe. Schade, kann man ja leider nichts machen. Aber vielleicht schaffe ich es irgendwann, es mal wieder zu schauen.

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miere schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Sonntag, den 27.03.2011 um 01:31 Uhr
 

das theaterstück war so cool und die musik erstmal! 1+ gibt es dafür, eine tolle glanzleistung. Würde gerne wissen, ob man irgendwo alle lieder herbekommen kann, z.B. auf einer cd. Würde mich freuen über rückantwort.

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 30.03.2011 um 20:14 Uhr
 

Guten Abend Miere,
freut mich sehr, dass die Inszenierung so "ankommt". Einen Teil der Songs haben der Schauspielkapellmeister Hans Petith, die Schauspieler und die Band bereits eingespielt. Einer davon steht auf unerer Theaterhomepage zum Download bereit. Wir hoffen, dass wir das auch noch mit weiteren Liedern schaffen. Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Laura Kaase schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Freitag, den 25.03.2011 um 13:04 Uhr
 

Ich fande das Stück richtig geil gemacht,
es war ja bald wie im Musical und richtig toll gesungen.
Das war das beste Theaterstück, das ich bisher gesehen habe.

Ich möchte es nochmal sehen :D
echt daumen hoch ;)

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Anita Honderboom und Peter Jakob schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Freitag, den 28.01.2011 um 15:25 Uhr
 

Danke für den wunderschönen Abend, ein perfekt inszeniertes Stück - Schauspieler, Schüler, Musiker und Bühnenbild einfach mitreißend. Alles hat gestimmt!
Das einige Zuschauer nicht wissen, wie man sich im Theater benimmt und alles laut kommentieren müssen, ist eine neue Erfahrung für uns. In unserer Heimatstadt Augsburg ist das nicht üblich. Wir werden sicher wieder das Staatstheater in Cottbus besuchen.

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Margit Jahn schrieb zu WIE IM HIMMEL:
verfasst am Samstag, den 06.11.2010 um 10:03 Uhr
 

Grandios!
Wäre das erste Wort, welches mir zu dem gestrigen wundervollen Abend einfällt. Gespannt darauf, wie man einen solchen wunderbaren Film auf einer Bühne umsetzen kann, bin ich noch heute tief berührt, wie es dem ganzen Team gelungen ist, ein kleines Meisterwerk zu schaffen. Alle Leistungen der Schauspieler und Sänger, aber auch das Bühnenbild, waren so authentisch, das man voll ins Geschehen einbezogen war. Absoluten Respekt und nochmals meinen ganz herzlichen Dank für diesen wunderschönen Abend.

Der einzige Kritikpunkt - der aber nichts mit dem Schauspiel zu tun hat - wäre, das wohl offentlich die Belüftung des Theaters versagt hat, die Luft war zum Schneiden dünn, und oben auf dem Rang kamen gefühlte 33 Grad rüber. In der Pause kam man nicht umhin, nach Draußen in den Nieselregen zu gehen, weil auch im Foyer kein Luft zum Atmen war. Hier muß sich das Theater unbedingt etwas einfallen lassen, das ist kein Niveau wie man es von anderen Häusern her kennt und auch erwartet.

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Sonntag, den 14.11.2010 um 21:05 Uhr
 

Sehr geehrte Frau Jahn,
zur Vorstellung WIE IM HIMMEL am 5.11. waren zum Ende der Aufführung im ersten Rang 24,6 °C, im zweiten Rang 26 °C. Das ist sehr warm, ohne Frage, und dass Sie sich in Ihrem Theatererlebnis dadurch gestört fühlten, bedaure ich sehr. Wir sind leider nicht in der Lage, während der Vorstellung das Klima im Saal konstant auf einer mittleren Temperatur zu halten. Unser Haus verfügt über keine Voll-, sondern nur über eine Teilklimatisierung. Die Folge: die eingestellten Temperaturwerte werden nicht auf allen Ebenen gleichmäßig erreicht, vor allem nicht bei ausverkauftem Haus und vollem Scheinwerferbetrieb. Wir können jedoch nicht in jedem Fall die oberen Bereiche stärker abkühlen, da dann im Parkett Luft von 15 °C einströmt. Das ist den dort Sitzenden nicht zuzumuten.

Nichtsdestotrotz bemühen wir uns, vor den und während der Vorstellungen im Haus die besten Bedingungen zu schaffen. Ich hoffe, dass uns das bei Ihrem nächsten Besuch besser gelingt.

Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Matthias Baumgartl schrieb zu DER SCHIMMELREITER:
verfasst am Dienstag, den 26.10.2010 um 12:13 Uhr
 

Mal ehrlich, ich bin da ziemlich abgebremst rein gestern Abend (Der Schimmelreiter am 24.10.2010 - Anm. d. Admin.). Aber dann kam gleich am Anfang die Apokalypse und den möcht‘ ich sehen, der angesichts dieses schönen Mädchens das verknitterte Deutschstundengesicht seiner verflossenen EOS-Jugend zusammenhalten kann. Sehr raffiniert, dieser Auftakt – ich machte einen Strich unter alle Schimmelschulstunden und setzte mich im Theatersessel zu recht … - um am Schluss dann doch gerade das weiße Engelchen auf der Bühnenschräge zum Teufel zu wünschen! Mal ehrlich, Herr Holetzeck, Ihre Mystifikationen hat dieses Ensemble gar nicht nötig. Ihre Damen und Herren Schauspieler bauen nämlich aus dem trockensten Friesensand die tollsten Seelenlabyrinthe, sie spielen fast mühelos mit abgrundtiefen Widersprüchen und genau die verschließen Sie im Handumdrehen wieder mit Ihrer weißverstärkten Weissagerei - gerade so, als wollten Sie dem, was da hervorbricht, sobald es nur halbwegs Kopf und Hals aus dem Ungewissen herausstreckt, mit hammerharter Zitiererei schnell das Genick brechen. Trauen Sie Ihrer unglaublichen Bühne und der wilden Musik so wenig? Da und im Kampf aller auf der steilen Schräge ist doch alles drin. Matthias Baumgartl

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Frank Marowjak schrieb zu EGMONT:
verfasst am Sonntag, den 17.10.2010 um 16:47 Uhr
 

Wir möchten danke sagen für den gestrigen Abend (Egmont am 16.10.2010 – Anm. d. Adm.). Eine sehr schöne Ensembleleistung, bei der uns besonders Amadeus Gollner, Kai Börner, Kathrin Panzer und Roland Schroll gefallen haben. Ein Abend voller aktueller Bezüge, ohne das Goethe „auf den Kopf gehauen“ worden ist. Danke! Danke auch für die Gelegenheit, danach noch Regisseur Bernd Mottl und einigen der Darsteller begegnen zu können. Im Gespräch mit ihnen hat sich für uns vieles noch besser geklärt. Vor allem den Hinweis auf Stuttgart 21, den ein älterer Herr gleich anfangs in die Diskussion einwarf, finden wir sehr treffend. Wer ist der Souverän – die Auseinandersetzung zwischen Alba und Egmont, so wie sie von den beiden Schauspielern ausgetragen worden ist, stellt diese Frage sehr eindringlich für unsere Zeit. Egmonts Argumente sollten allen, die das Sagen zu haben glauben, als Pflichtlektüre vor Kabinetts- und Parlamentssitzungen verordnet werden.
Frank und Elfriede Marowjak, Berlin

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Bert schrieb:
verfasst am Sonntag, den 17.10.2010 um 20:55 Uhr
 

Dem Dank schließe ich mich gern an. Die Lobhymne auf die aktuellen Bezügen scheint mir hingegen unangebracht. Zum Beispiel der erste Auftritt von Egmont: Für mich ist die Dandy- und Playboy-Nummer, die er da hinlegen muss, eine einzige Peinlichkeit. Man ahnt die Absicht und ist verstimmt. Völlig unglaubhaft wird dadurch (und kann im Weiteren für mich auch nicht glaubhafter gemacht werden) die Achtung, die Egmont im Volk genießt. Wenn es die aber nicht gibt, wenn die Bürger von Anfang an nur heucheln, sich selbst und ihren Führern nur etwas vorspielen oder wenn die Regie gerade das zeigen will, weil sie der Meinung ist, dass es glaubhafte charismatische Politiker ebensowenig gibt wie Bürger, die diese Politiker und ihre eigenen Überzeugungen verteidigen, dann braucht man nicht gerade „Egmont“ auf die Bühne zu bringen. – Insofern ist dieser „Egmont“ für mich eher ein Beitrag gegen alles, was sich zur Zeit in Stuttgart ereignet oder sich vor 20 Jahren in Ostdeutschland ereignete, Ausdruck eines intellektualistischen Skeptizismus, der dem Bürger, nur weil der ab und an schlafen muss, gleich das Rückrat herausoperiert. Bert

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Frank Petzold schrieb:
verfasst am Sonntag, den 17.10.2010 um 21:00 Uhr
 

Sehe ich genau so. Statt genau ausgeloteter Beziehungen zwischen denen da oben und denen da unten nur spaßige Typen auf beiden Seiten. Dabei können die Schauspieler viel mehr. Wie die junge Schauspielerin, deren Namen ich nicht weiß, und Herr Schroll (den ich mit meinen Schülern in LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN erlebt habe) das Paar Klärchen und Brackenburg spielten, das war überraschend und glaubwürdig und unter die Haut gehend. Für Momente leuchtete da große Schauspielkunst auf … - um gleich wieder durch ärgerliche, platte, oberflächliche Typisierungen erschlagen zu werden. Eine besonders verhängnisvolle Rolle spielten in dieser Hinsicht Maske und Kostüm.
Frank P.

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Franziska Fischer schrieb:
verfasst am Montag, den 18.10.2010 um 21:28 Uhr
 

Ich will auf die Meinung der Familie Marowjak Bezug nehmen. Ich war am Samstag ebenfalls zum Inszenierungsgespräch geblieben (bei dem eine Dame Herrn Gollner Blumen schenkte – ein Hoch auf die Cottbuser und ihre Theaterleidenschaft!). „Die aktuellen Bezüge“, die der eine oder andere in der Inszenierung in Anspielungen auf Politiker und Volk gefunden zu haben glaubte, lagen für mich in erster Linie auf einer psychologischen Ebene. Wie Regie und Schauspieler das Verhältnis der Protagonisten entwickelten, hat mich zunächst sehr überrascht, dann aber völlig überzeugt. Frau und Herr Marowjak haben völlig recht: Die Szene zwischen Alba und Egmont gehört zu den Sternstunden dieser guten Inszenierung. Wie die beiden Ritter sich im ersten Augenblick begegneten, das glich der Begegnung zweier alter Schulfreunde. Zuerst verhalten und unsicher, wie der andere nach der langen Zeit der Trennung reagieren werde, flüchteten beide dankbar in eine rückhaltlose Umarmung und einen großen Gefühlsüberschwang - ganz so, als wollten sie die „alten Zeiten“ der Kindheit und Jugend noch einmal heraufbeschwören (die „alten Zeiten“, von denen wir doch durch die beiden, das Spiel begleitenden Knaben längst wußten, dass sie keine "goldenen Zeiten" waren). Wie der eine, Alba, aus diesem Überschwang mehr und mehr ausstieg, was der andere, Egmont, gar nicht bemerkte; wie jener sich vorbereitete auf den Todesstoß und dieser sich bis zuletzt in Sicherheit wiegte, noch immer im Glauben, ein Gleicher neben einem Gleichen zu sein, da er doch längst als Todgeweihter neben seinem Henker stand … - das alles stimmte in einem solchen Maße in Gestus, Sprachrhythmus und Arrangement, dass ich völlig vergaß, dass das alles in eine alte Geschichte gehört, in eine sehr alte Geschichte. Mir schien es ganz und gar von heute zu sein. So sind wir, oder?
Franziska Fischer

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Daniel Dambrowsky schrieb zu DER SCHIMMELREITER:
verfasst am Dienstag, den 12.10.2010 um 11:40 Uhr
 

Eine grandiose Aufführung!!!, ein Ensemble, das perfekt zusammenpaßt!
Weiter so!
Daniel Dambrowsky
(eine Meinung zu "Der Schimmelreiter" - Anm. d. Adm.)

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Beate Werhold schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Samstag, den 09.10.2010 um 13:28 Uhr
 

Ich habe wieder den „nackten Lehrern“ zugesehen. Zum dritten Mal. Und wieder mitten in einem „aufgeheizten Haus“. Was für eine Stimmung! Selbst die Quatscher, die hinter mir im Parkett saßen und alles kommentieren mussten, waren ab und an hin und weg. Dass Roland Thomas Schroll und Monster Oliver Seidel Spitze sind, wissen alle, die das Stück schon einmal gesehen haben. Was mir dieses Mal besonders auffiel, war, wie urkomisch und doch total typisch und vor allem mit welcher Lust Thomas Harms und Bernd Stichler und die anderen Schauspieler die Lehrer spielen. Wie Frau Lohmar rockt – stark! Gibt es die Musik dazu schon irgendwo? Die Songs, die Roland singt? Ich fände das gut.
Beate

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Montag, den 11.10.2010 um 11:42 Uhr
 

Guten Tag Beate Werhold,
die Songs aus den LEHRERN werden Ende Oktober als Download zur Verfügung stehen. Schauen Sie dann bitte wieder auf unsere Seiten.
Herzliche Grüße, Bernd Seidel

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Torsten R. Karst schrieb zu IM RÜCKEN DIE STADT:
verfasst am Mittwoch, den 06.10.2010 um 13:01 Uhr
 

Ich bin nach der Vorstellung "Im Rücken die Stadt" am letzten Samstag zum sogenannten „Abspann“ geblieben. Leider wollten die meisten von denen, die auch geblieben waren, wohl eher „abspannen“ als diskutieren: Wortmeldungenund Disput plätscherten leise vor sich hin. Trotz des aktuellen Themas resp. Stücks! Für mich überraschend war allerdings die Meinung, die Inszenierung sei mehr allgemeines Gleichnis (für in allen Zeiten übliche Generationenkonflikte oder allbekannten Nachbarschaftsneid) als Zeitdokument. Wie’s scheint, gibt’s in Cottbus keine Töchter, die ihren Eltern oder Großeltern ungeduldig Fragen stellen wie die Studentin Ina im Stück. Beeindruckend, wie Ariadne Pabst das spielt und Sigrun Fischer darauf reagiert und schon deshalb sehenswert das Ganze. Aber gerade deshalb auch ließ mich die Dramaturgie des Stückes dann ratlos zurück: Die Klischees, gegen die die junge Ina anfragt, nämlich die Reduktion der Ost-Geschichten auf „War alles nicht so schlimm“ durch die einen und „War alles Stasi“ durch die anderen, sie dienen dem Stück von Freyer nicht nur als Ausgangsbasis, sondern werden durch das Desinteresse aller Figuren an dem, was wirklich war, bestätigt und geheiligt. Wenden wir uns doch endlich anderen, den wichtigen Dingen zu! - das scheint mir die (traurige) Quintessenz vom Ganzen. Zum Beispiel der Selbstfindung in Asien mit Mann oder der Selbstbesinnung jenseits der Arbeitshatz im abgezahlten Eigenheim oder dem Leiden an der Welt schlechthin oder, vor allem im Alter, dem Alkohol… - Vielleicht gab’s ja auch deshalb nicht mehr Auseinandersetzung beim „Abspann“, weil wir alle gerade erfahren hatte, dass Auseinandersetzung nicht lohnt.
Torsten

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