P. H. schrieb zu Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny:
verfasst am Mittwoch, den 24.05.2017 um 21:43 Uhr
 

Schon immer haben mich Genie und Talent der beiden Dreißigjährigen Brecht und Weill ob ihrer drei Meisterstücke "Dreigroschenoper", " Sieben Todsünden" und "Mahagonny" des frühen zwanzigsten Jahrhunderts fasziniert. Aber bis heute gilt "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung" (Ulrike Herrmann, taz). Und so springen folgerichtig die Mahagonny-Songs zwischen Prunk, Plage und Persiflage hin und her. Das Orchester spielt rasch und kräftig "Christ, mach die Musik von damals nach." Über allem thront Carola Fischer, die Grand Dame der Cottbuser Operntruppe als Leokadja Begbick. Die Vorstellung am 23. März war leider halbleer, aber so konnte ich die Songs ungeniert ohne die Nachbarn zu belästigen mit summen. Eine werkpassende Inszenierung verlangt (sinngemäß nach Joachim Kaiser) ein höheres Können als die narzisstischen Auslassungen der sogenannten Starregisseure. In Cottbus bekommen Sie "für einen Dollar Krach und Wonne, Krach und Wonne und was die Welt ihr eigen nennt."- einfach herrlich.

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Sybille Hofer schrieb zu Turandot:
verfasst am Samstag, den 06.05.2017 um 12:30 Uhr
 

Als begeisterte Besucherin des Staatstheaters Cottbus erlebte ich am 5.5.2017 das Gastspiel in Potsdam mit der Oper "Turandot". Wieder einmal eine hervorragende Inszenierung für konventionelle und moderne Opernliebhaber. Das Zusammenspiel von Regie, Dramaturgie, Maskenbildner, Bühnenbildner und die Freude am Spiel des gesamten Ensembles bringt mich jedes Mal zur Begeisterung. Ein Theater, welches es wert wäre, eine Auszeichnung zu erhalten. Ganz besonders sind für mich die Künstler Soojin Moon, Debra Stanley, Jens Klaus Wilde und Heiko Walter hervorzuheben. Danke für diesen schönen Opernabend.

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Phillip Schober schrieb zu Elektra:
verfasst am Mittwoch, den 19.04.2017 um 14:49 Uhr
 

Mit meiner Freundin besuchte ich über das Osterwochenende gleich mehrere Wagner- und Strauss-Opern: Gründonnerstag begann mit der „Salome“ in Stuttgart, Karfreitag der „Parsifal“ an der Staatsoper Berlin (Barenboim und Rene Pape!), Ostersonntag die Premiere der „Frau ohne Schatten“ (Nagano) in Hamburg. Eher zufällig haben wir dann eine „Elektra“ in Cottbus entdeckt. Die wollten wir auf dem Rückweg noch "mitnehmen".

Cottbus liegt so abseits, dass wir das dortige Theater bislang noch nicht besucht haben. Nach den großartigen Produktionen an den größten Opernbühnen der Welt an diesem Wochenende waren unsere Erwartungen an Cottbus doch niedrig. Was sollte denn annähernd an die Qualität der Staatsoper Berlin herankommen? Umso mehr kann ich Ihnen sagen, wir waren von der Elektra absolut begeistert! Dies war Theater auf ganz hohem Niveau.

Inszenierung: Ein simples Konzept. Die Personenregie überzeugte vollkommen und machte es spannend. Man braucht gar keine große Deutung, damit eine "Elektra" wirkt und der Schauer über den Rücken läuft. Auf diese Art könnte man auch "Elektra" an der Münchner Staatsoper zeigen.
Sänger: Ein solides Ensemble. Selbst die kleinen Rollen (Mägde, Aegisth etc.) haben hervorragend und überzeugt gespielt und gut gesungen. Bin sowieso baff, dass Ihre Elektra aus dem Ensemble ist und dafür kein Gast genommen wurde - eine anstrengende Rolle.
Orchester: Dieses auf die Bühne zu setzen bzw. mittig in der Inszenierung, ist für das kleine Haus sehr gut gelöst. Besonders spannend war die Geschwindigkeit. Wahrscheinlich hat kein Dirigent vorher die Elektra so schnell gespielt. 1:34 h sage meine Uhr. Trotzdem konnten die Sänger mithalten. Der Dirigent lies kein Zögern beim Orchester zu. Bin erstaunt, wie routiniert die Musiker da mitgemacht haben. Bitte geben Sie das Lob an die Musiker (insb. Dirigent + Sänger) weiter!

Mit freundlichen Grüßen
Phillip Schober

P. S. Besonders positiv ist uns der Barpianist im Foyer vor Beginn der Vorstellung aufgefallen. Dies kenne ich aus keinem anderen Haus.

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Hans-Jürgen Möde schrieb zu RITTER BLAUBART:
verfasst am Montag, den 03.04.2017 um 14:35 Uhr
 

Nach vielen Jahren mal wieder im Theater gewesen. Nicht bereut. Hier eine kleine Zusammenfassung.
MfG HM

Ritter Blaubart
Wovon viele Männer träumen,
Ritter Blaubart ließ keine Gelegenheit versäumen.
Er nahm die Weiber, schlank oder rund
und schloss mit ihnen den Ehebund.
Wenn er bei der einen die Lust verlor,
da nahm er sich die nächste vor.
Scheidung war damals nicht so modern.
In seinen Kreisen sah man das nicht gern.
So griff er denn zu einer List,
dabei half ihm ein Alchimist.
Der Alchimist mischte einen Trank,
wonach die Dame in einen tiefen Schlaf versank.
Der Ritter dachte sie wäre verschieden,
so konnte er sich neu verlieben.
Der Alchimist weckte die Dame auf
und machte mit ihr einen drauf.
Was machte das schon, dass sie gebraucht,
ihr „Können“ hob das wieder auf.
Er ließ die Dame weiter leben
Sie war ihn dafür sehr ergeben.
So waren denn alle froh,
Ritter Blaubart sowieso.
Die Beisetzung fiel üppig aus,
er hatte ja bald eine Neue in seinem Haus.
So trieb er es jahraus, jahrein.
Trotz Schwund war er nie allein.
Der Alchimist nutzte weiter seine List.
Bis ihn dann einst der Tod erwischt.
Jacques Offenbach hat es so beschrieben.
Blaubarts Nachkommen sind geblieben.
Nur den Alchimisten stellten sie kalt.
Das regelt heute ein Anwalt.

31.03.2017 HM

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Detlef Kurth schrieb zu Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny:
verfasst am Freitag, den 24.03.2017 um 22:42 Uhr
 

Vielen Dank an das Staatstheater Cottbus für eine - wieder einmal - gelungene Operninszenierung! Die Reise aus Berlin lohnt sich immer!! Dieses Werk ist im Grunde genommen brandaktuell und so wurde es auch auf die Bühne gebracht. Im Grunde sind das doch die immer wiederkehrenden Themen - fressen, saufen, Liebesakt und Sport - woran sich die Gesellschaft abarbeitet. Das alles wurde sehr unterhaltsam auf die Bühne gebracht in einem tollen Bühnenbild und mit jede Menge Typen auf der Bühne. Ich hoffe, ich schaffe es nochmal zu einer Aufführung von Mahagonny. Danke nochmal!! Beste Grüße aus Berlin

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klaus schrieb zu Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny:
verfasst am Freitag, den 17.03.2017 um 00:20 Uhr
 

Einfach stark, intelligent, schnörkellos einen Klassiker auf die Bühne gebracht. Der hohe Unterhaltungswert geht mit Aufklärung einher: Fressen, Sex, Saufen und Sport sollen genügen für ein "glückliches" Leben, so das Klischee, das den Praxistest nicht einmal in der Luststadt Mahagonny besteht.
Alt und jung sind begeistert - warum nur sind so wenige junge Leute in der Vorstellung? Ein Argument: Der Preis einer Karte ist trotz Ermäßigung ein Auschlusskriterium. Abhilfevorschlag: Warum sollten Sponsoren immer nur "Sachwerte" finanzieren, warum nicht mal einen Fond finanzieren für Theaterkarten für Jugendliche? Mahagonny lehrt ja auch: Ohne Geld wird es irgendwann auch kein Theater mehr geben. Und der Altersdurchschnitt des Publikums ist alarmierend. Selbst Jugendliche, die Theater erleben, sagen: Es ist doch etwas anderes als Film und Fernsehen - einfach schön! - , aber mein bisschen Stipendium reicht dafür nicht. Lassen wir uns etwas einfallen! Die Zukunft ist näher als man denkt. Regisseur Oldag und Dirigent E. Christ haben eine stimmige Aufführung auf hohem Niveau produziert, die Kenner wie Laien anspricht. Leute, geht einfach hin.

Eine Anmerkung des Theater zum Beitrag von Klaus:
Vielen Dank für Ihr Worte. Schön, dass Sie sich in unserer jüngsten Operninszenierung gut aufgehoben gefühlt haben. Ihre Beobachtung über die Anzahl junger Leute an diesem Abend ist richtig, auch wenn im 2. Rang gleich 40 Schüler aus einer Cottbuser Schule mit Ihnen MAHAGONNY gesehen haben. Wir arbeiten daran, Jugendliche stärker für Oper, Musical und Operette zu interessieren: In der MAHAGONNY-Premiere am 11.3. z.B. waren 70 Schüler aus zwei "Premierenklassen", die den Entstehungsprozess der Inszenierung begleitet haben. Sie besuchten die Premiere zu Jugendwahlanrechts-Preisen von 6 bis 8 €. Diese Preise gelten für alle Schülergruppen und für alle Studierenden unserer Universität. Mit dem Jugendanrecht VIER GEWINNT! kommt der einzelne Jugendliche zu 7 € ins Theater (und kann, da das Anrecht aus 4 Gutscheinen besteht, noch drei Freunde mitnehmen). Ich denke deshalb: Der Preis ist die eine Sache. Die andere sind gute Inszenierungen und eine intensive theaterpädagogische Arbeit. Wie gesagt: Daran arbeiten wir. Das Schauspiel mit Live-Musik SONNENALLEE heute Abend z.B. ist ausverkauft mit einem sehr, sehr hohen Anteil junger Zuschauer.
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Karin Hofrichter schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Mittwoch, den 15.03.2017 um 10:24 Uhr
 

Am 14.03.17 besuchte ich im Rahmen meines Dienstagsanrecht diese Aufführung. Ich bin begeistert! Welch Ensemble wurde hier zusammengeführt, die Musik, der Chor, Kulisse und Kostümierung: alles stimmte in meinen Augen. Cottbusser Operninszenierungen sind ja eine Klasse für sich. Aber hier war es wieder mal da - das Gänsehautgefühl, wenn Solisten und Chor zusammen singen und die Musik zu einem Crescendo anschwillt, dass mir die Tränen in die Augen steigen. Für diese Emotionen setze ich mich gern ins Parkett und ein paar Bilder aus der Aufführung werden im Gedächtnis bleiben. Alexander Geller habe ich schon in anderen Produktionen gesehen und er hat mir immer gefallen. Aber ich möchte keinen Solisten direkt hervorheben, denn nur in der Gemeinschaft kann der Erfolg gelingen.

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Heidrun Pohl schrieb zu Tosca:
verfasst am Dienstag, den 07.03.2017 um 04:06 Uhr
 

Ich war am 5.3. zum 10. Mal in der Tosca und war wieder begeistert. Kann diese phantastische Inszenierung nicht in der nächsten Spielzeit bleiben, trotz Turandot?

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Susen Filkow schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Mittwoch, den 01.02.2017 um 13:15 Uhr
 

Die Vorstellung am 25.12.2016 war einfach ein rundum gelungenes Erlebnis. Es fällt mir nichts ein, was man auch nur annährend kritisieren kann. Das Publikum war lautstark begeistert, und das, trotzdem für einen der Sänger improvisiert werden musste und für eine Sängerin wegen Krankheit eine Umbesetzung erfolgte. Ich kann nur raten hinzugehen, bin selbst (noch) keine Operngängerin, war aber trotzdem angetan, es war eine schöne Inszenierung, man konnte der Handlung gut folgen, die Gesänge waren meisterlich, Kostüme aussagekräftig, der Chor wunderbar und gut in Szene gesetzt, die Übertitel so gehalten, dass man gut mitgekommen ist. Einfach schön, schön, schön.
Danke, liebes Theater, für diesen Abend, welcher für mich noch lange positiv nachgewirkt hat.

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Peter Häupl schrieb zu Tosca:
verfasst am Samstag, den 31.12.2016 um 10:08 Uhr
 

"Tosca" am 13. Oktober 2016: Soojin Moon erhält (zurecht) von der kleinen Besucherschar viel Beifall für ihre Arie "VISSI D`ARTE". Aber bitte: das "E LUCEVAN LE STELLE", gesungen vom Haustenor Jens Klaus Wilde, verdient an diesem Abend ebenfalls ein dickes Bravo. Und Andreas Jäpel (Scarpia) ist sowieso (fast) immer perfekt.
Ich überlege, was mir an den großen Opernaufführungen auf der doch eher kleinen Staatstheaterbühne Cottbus so fasziniert. Es ist wohl das punktgenaue Zusammensein von Musik, Spiel, Kostüm und Bild bei Vermeidung allzu penetranter Zeitgeisteleien. - Nun freue ich mich auf die "Netzenstadt Mahagonny".

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Helmut Harff schrieb zu RITTER BLAUBART:
verfasst am Donnerstag, den 15.12.2016 um 10:23 Uhr
 

Ich bin Großstädter, ich bin Berliner und ich bin Theaterfan. Da liegt es alles andere als nah, dass ich mich auf den Weg in ein Provinztheater mache. Da ist es auch unwichtig, dass sich das Haus Staatstheater nennt und wohl das schönste Jugendstiltheater des Landes ist. Wovon ich rede? Vom Staatstheater in Cottbus. Ja, das ist schon fast in Polen – zumindest für Ignoranten. Cottbus ist nicht unbedingt der Nabel der Welt, auch wenn die noch kreisfreie Stadt eine Uni beherbergt und einen wunderschönen Weihnachtsmarkt hat.

Doch all das zog mich nicht in die Lausitzmetropole. Mein Ziel war, wie schon gesagt, das Staatstheater. Dort läuft seit kurzer Zeit die Offenbach-Operette „Ritter Blaubart“. Da ich in jungen Jahren acht Jahre an der Komischen Oper als Requisiteur tätig war, kenne ich das Stück so gut, dass ich noch heute weite Passagen auswendig kann. Ich habe rund 200 Vorstellungen der legendären Blaubart-Inszenierung des ebenfalls legendären Gründers, Intendanten und Top-Regisseurs Prof. Walter Felsenstein hinter der Bühne miterleben dürfen. Nun kündigte das Cottbuser Staatstheater an, dieser Inszenierung neues Leben einzuhauchen und das Stück in seiner Fassung der Komischen Oper auf die Bretter der Provinzbühne zu bringen.

Ich machte mich also mit der besten Frau der Welt auf in die Provinz in das Theater. Ich war mehr als skeptisch und auf eine große Enttäuschung eingestellt. Um es gleich zu sagen: Die Enttäuschung blieb aus. Ich kam mir vor, als wenn ich im verkleinerten Zuschauerraum der Komischen Oper sitzen würde. Ich hätte wohl einfach hinter die Bühne gehen und meinen Job als Requisiteur machen können. Die Dekoration, aber auch die Kostüme schienen die von vor Jahrzehnten zu sein. Eine Chorsängerin erinnerte mich sogar an eine längst verflossene Liaison.

Und dann erst das Geschehen auf der Bühne – ich ziehe vor der Regie, dem Orchester, den Solisten, dem Chor und den Kleindarstellern meinen Hut. Auch wenn vielleicht nicht jeder Ton perfekt saß – das kenne ich auch noch aus meiner Berliner Theaterzeit – so war die Spielfreude wirklich ansteckend. Und ich konnte meine Textsicherheit überprüfen.

Eines ist klar, Prof. Felsenstein wird angesichts dieser Inszenierung in Cottbus ruhig in seinem Grab auf Hiddensee liegen oder er schaut voller Wohlwollen von einer Wolke auf das, was da in Cottbus passiert. An alle, die einst an der Komischen Oper den „Ritter Blaubart“ gesehen haben oder die Offenbachs Melodien lieben, eine Empfehlung: Reisen Sie nach Cottbus und besuchen Sie das Staatstheater.

Jetzt genieße ich erst einmal mein Frühstück. Die Musik Offenbachs wird mir noch lange im Kopf rumspuken. Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Gehen Sie mal wieder ins Theater.

www.genussmaenner.de

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Eine Familie aus Frankfurt (Oder) schrieb zu Don Carlo:
verfasst am Samstag, den 26.11.2016 um 16:49 Uhr
 

Eine grandiose Aufführung am 25.11.2016 ("Don Carlos", Oper von Giuseppe Verdi - Anm. d. Redaktion) mit einem beeindruckendem Ensemble und einem wunderbaren klangvollen Orchester, für uns eine der eindrucksvollsten Inszenierungen, die hier in Frankfurt (Oder) je zu sehen war. Wir sind keine Opernkenner, aber wir sind immer noch geflasht, wie man heute sagt. Diese Aufführung mit diesem Ensemble und Orchester verdient es, bei jeder Aufführung ausverkauft zu sein. Vielen Dank an alle Beteiligten für diese schöne Erlebnis.

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu RITTER BLAUBART:
verfasst am Mittwoch, den 09.11.2016 um 14:37 Uhr
 

Blau-bärtiger/-blütiger Spaß im Theater
Mit der Premiere von Offenbachs "Ritter Blaubart" bringt das Staatstheater eine tolle Reminiszenz an Felsensteins legendärer Erfolgsinszenierung in der Komischen Oper auf die Bühne. Dabei gelingt Steffen Piontek mit seiner Inszenierung der Spagat zwischen Offenbachs geheimen großen Opernwunsch und einer zeitgemäßen, leicht parodistischen Operette ganz hervorragend, vor allem auch Dank der großartigen Leistungen aller Beteiligten. Bühnenbildner und die Kostümabteilung konnten mal so richtig aus dem Vollen schöpfen. Die Musik, von Ivo Hentschel gesteuert, kam leicht und locker aus dem Orchestergraben, ein Labsal gegenüber dem sonst leider oft doch sehr heftigen Getöse unter anderer musikalischer Leitung. Und die Solisten gaben durchweg ihr Bestes. Frau Constantins Einschätzung (siehe Lausitzer Rundschau vom 7. Nov.) über eine ihrer Meinung nach Fehlbesetzung der Hauptrollen kann ich in keiner Weise teilen. Selbstverständlich war entsprechend dem Grundanliegen der Inszenierung kein jugendlich strahlender Tenor in der Titelpartie zu erwarten, wohl auch nicht erwünscht. Wie Herr Wilde den alternden Möchtegerncasanova mit vollem Einsatz und dezenter Parodie darbot, war schon köstlich. Frau Fischers Boulotte war von einer erfrischend derben und spielfreudigen Komik, dass mit Sicherheit auch Walter Felsenstein seine Freude daran gehabt hätte. Besonders günstig empfand ich den stimmlichen Kontrast der erfahrenen Mezzostimme zum glockengleichen Sopran von Frau Lokaichuk als Fleurette. Und die beiden männlichen Strippenzieher dieses Abends waren mit den Herren Walter und Jäpel souverän besetzt.
Rundum ein gelungener Abend, lediglich zum Beginn des zweiten Aktes mit etwas Leerlauf. Hier wäre eine dramaturgische Straffung angebracht.
Viele Dank für diesen theatermäßigen Spaß. Eine musikalische Klamotte, wirklich theatermäßig mit viel Witz, Fantasie, Poesie und dezenter Parodie geboten.
Und Herr Schüler, sparen Sie sich teure Gäste für die beiden Hautpartien, die kaum passender sein könnten als Ihre hauseigenen Kräfte.

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Wischniewski, Edeltraut schrieb zu Sugar (Manche mögen's heiß):
verfasst am Donnerstag, den 06.10.2016 um 19:32 Uhr
 

Es war wie ein Wunder: Wir hatten am selben Tag für den Abend noch Karten in der zweiten Reihe bekommen. Ein wunderbares Stück, temperamentvoll und musikalisch vorgetragen! Der Abend (30.09..2016) war ein Genuss (speziell, weil die Kassiererin im Kleist-Forum Frankfurt(Oder) so nett war, uns die Übernachtung im City-Park-Hotel zu buchen). Mit dem Zug wäre es nach Berlin und nach Hause zu spät geworden. Ein Dankeschön an die Theateraufführung und die nette Kassiererin. Viele Grüße aus Berlin
Edeltraut Wischniewski

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Karin Hofrichter schrieb zu Sugar (Manche mögen's heiß):
verfasst am Freitag, den 02.09.2016 um 09:07 Uhr
 

Die erste Vorstellung nach der Sommerpause im Großen Haus fand ich sehr gelungen. Alle, Darsteller und Zuschauer, hatten Lust, sich vom Theaterzauber einfangen zu lassen. So gab es gerechtfertigt viel Szenenapplaus. Auch wenn man glaubt, schon das Meiste gesehen zu haben, was Künstler imstande sind zu bringen, war ich doch erstaunt, wieder Neues zu sehen. Highlight war für mich der Tanz der "alten Millonäre" und deren "verrenkter" Abgang. Wirklich aüßerst amüsant auch die Idee, den Gangsterboss steppen zu lassen. Die Herren Walter und Brachmann liefen zur Höchstform auf, und Herr Jäpel kann für mich alles, was schaupielerisches und sängerisches Talent betrifft - lustig, ernst - besonders sein Schlußsatz trieb mir nochmal die Lachtränen ins Auge. Ich kann die Vorstellung nur weiter empfehlen und freue mich schon auf meinen nächsten Theaterbesuch.

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Peter Häupl schrieb zu Don Carlo:
verfasst am Donnerstag, den 05.05.2016 um 15:41 Uhr
 

Don Carlo am 26. April im Staatstheater Cottbus: Noch nie habe ich bei einer Bass Arie Tränen in den Augen gehabt. Tilmann Rönnebeck, in Dresden leider nicht so oft in tragenden Rollen zu sehen, sang sich in Glanzform. Das gesamte Ensemble, voran Andreas Jäpel und Marlene Lichtenberg, war, wie in den vielen quasikonservativen, aber noblen Inszenierungen der vergangenen Jahre, wieder beinahe perfekt. Evan Christ (endlich auch mal in der ZEIT wegen seiner Uraufführungen und Interpretationen lebender Komponisten gewürdigt) hat das Philharmonische Orchester Cottbus Schritt für Schritt aus der Mittelmäßigkeit dirigiert.
Cottbus musste sich in den letzten fünfundzwanzig Jahren völlig entkleiden: von Kohle und Energie, von Textilien und nun auch vom Fußball. Geblieben sind die Universität und das Theater. Ich kenne die Opernhäuser von San Francisco bis Mailand, von New York bis Wien, von Buenos Aires bis Zürich et cetera. Besuchen Sie das Sehringsche Jugendstiljuwel in Cottbus. Auch Diamanten funkeln nicht ewig unter dem Mond.
Prof. Peter Häupl, Dresden

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Heidrun Pohl schrieb zu Don Carlo:
verfasst am Mittwoch, den 27.04.2016 um 11:46 Uhr
 

Ich war gestern mit Freunden in der zweiten Vorstellung von Don Carlo, die mir noch besser gefallen hat als die Premiere. Alle Sänger und das Orchester waren großartig und wir freuen uns schon auf die nächsten Vorstellungen im Mai und Juni.
Heidrun Pohl

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Detlef Kurth schrieb zu Don Carlo:
verfasst am Sonntag, den 17.04.2016 um 15:42 Uhr
 

Herzliche Gratulation zur sehr gelungenen und packenden Premiere der Neuinszenierung von Verdis DON CARLO. Es wurde auf sehr hohem Niveau gesungen, musiziert und gespielt. Auch eine sehr gelungene Inszenierung, die dem Werk sehr gerecht wird. Vielen Dank dafür an alle Beteiligten. Wir kommen bestimmt noch 2-3 mal zum Don Carlo. Alles Gute aus Berlin!!

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Siegfried H. schrieb zu Alcina:
verfasst am Sonntag, den 06.03.2016 um 19:35 Uhr
 

Was war das für ein großartiger Abend! Ein bombastisches Bühnenbild, großartige Musik. Ein wunderbares Sängerensemble! Besonders hervorheben muss man allerdings die Titelheldin. Laila Salome Fischer hat mich schon als Konstanze restlos begeistert, was auch ein Hauptgrund war, mir die Alcina anzusehen. Dramatik, brillante Koloraturen und großartiges Schauspiel - wenn man das nur immer so sehen und hören würde!!! Wie Ivo Hentschel das Orchester anleitet und sich alle Musiker auf die barocke Musizierweise einlassen, ist ebenfalls beeindruckend! Viele große Theater können sich von so einer wunderbaren Aufführung einiges abschauen! Hut ab!

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Christiane Roßmann schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Donnerstag, den 25.02.2016 um 20:56 Uhr
 

Können Sie uns bitte die Termine für d.o.g. Oper mtteilen.

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Susanne B. schrieb zu Die Entführung aus dem Serail:
verfasst am Sonntag, den 21.02.2016 um 12:09 Uhr
 

Gestern habe ich im Staatstheater Cottbus die wunderbare Aufführung von Mozarts "Entführung aus dem Serail" erlebt. Diese Vorstellung war die Reise nach Cottbus unbedingt wert. Die Inszenierung dieses hochaktuellen Stoffes ist gelungen, zwingt sie einem doch keine Meinung auf und lässt Spielraum, sich mit den eigenen Vorurteilen von der islamischen Welt zu beschäftigen. Alle Szenen sind von einer großen Beweglichkeit, Aktion und Flexibilität geprägt, sodass nie Längen aufkommen. Die Sänger und das Orchester schauspielern, singen und musizieren um ihr Leben, allen voran Laila Salome Fischer als entführte Konstanze. Sie macht die Zerrissenheit zwischen Sympathie und Angst in der Begegnung mit Bassa Selim und später Belmonte durch eine atemberaubend echte Darstellung fast schmerzhaft spürbar. Alle gesanglichen Schwierigkeiten werden bravourös gemeistert und die junge Sängerin biete eine bemerkenswerte dynamische Bandbreite bis hin zu wunderbar schmelzenden Pianissimi. Alexander Geller spielt den Belmonte nicht ohne Feinsinn, den hochwohlgeborenen Adligen nimmt man ihm ohne Zweifel ab. Er weiß durch seinen wunderbar lyrischen Tenor in den anspruchsvollen Arien und Ensembles durchaus zu gefallen. Hardy Brachmann brilliert als verschmitzter und stimmgewaltiger Pedrillo und bildet mit der wunderbar patzigen Blonde (Katerina Fridland) ein erfrischendes Buffo-Paar. Ingo Witzke meistert die Monsterpartie Osmin bravourös, schwingt sich von der Tiefe in die Höhe und zurück und bleibt dabei eine physisch präsente Erscheinung. Paul Enke als Gast-Bassa verleiht der Rolle viele Facetten, von irrem Lachen bis hin zu großmütigem Verständnis.

Ein herrlicher Abend im Staatstheater. Berliner, Brandenburger und Cottbuser, eilt in die nächsten Vorstellungen der "Entführung". Hier wird mit Verve und Enthusiasmus gespielt und gesungen!!

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Inka schrieb zu Die Entführung aus dem Serail:
verfasst am Sonntag, den 21.02.2016 um 11:51 Uhr
 

Am 20.02. haben wir uns die wunderschöne Inszenierung von Mozarts "Die Entführung aus dem Serail" im Staatstheater Cottbus angeguckt und kamen dafür sogar aus Berlin angefahren. Die Mischung aus dramatischen und witzigen Szenen mit grandiosen Hauptdarstellern und einer bezaubernden Laila Salome Fischer in der Rolle als Konstanze hat uns restlos überzeugt. Wir können die Vorführung jedem ans Herz legen, der gute Unterhaltung schätzt und sich auch traut, das Kino mal gegen eine Oper einzutauschen ;-) Ihr werdet es nicht bereuen!

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Andreas Saremba schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Samstag, den 13.02.2016 um 12:17 Uhr
 

Warum erfahre ich auf der Seite zur Oper "La Favorita" nicht, welche Aufführungen außer der Premiere noch stattfinden? Finden Sie das nicht interessant für potentielle Besucher?

Sehr geehrter Herr Saremba,
die letzte Aufführung der FAVORITIN in dieser Spielzeit fand am 14.1.2016 statt. Die erste Vorstellung in der kommenden Spielzeit ist für den 26.12. geplant. Allerdings sind wir noch beim Planen; wir veröffentlichen die Termine, sobald wir uns unserer Sehe sicher sind. Deshalb nehmen Sie den 26.12. bitte nur als unverbindliche Voraborientierung. Sie finden die aktuellen Termine auf der Seite der Oper Ende Mai; der Vorverkauf beginnt am 1.6.2016.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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H.S. schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Samstag, den 13.02.2016 um 10:27 Uhr
 

"Die Favoriten" - Frankfurt/Oder - Kleist Forum, Vorstellung 11. Februar
Wieder einmal eine sehr gut gelungene Inszenierung Ihres Hauses. Großartige Solisten. Ein durchschlagend strahlender Tenor!! Held und Liebling des Abends: Herr Ciprian Marlene. Bärenstarke Arie!! (tapfer durchgesungen bis zum Schluss, gute Besserung;-)) Großes Lob auch an die Damen und Herren des Chores. Die einstimmige Meinung der Frankfurter Opernfreunde:"Die Cottbuser sind immer gut." Bitte weiter so!!
Liebe Grüße
H.S.

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Sonja Surikowa schrieb zu Die Entführung aus dem Serail:
verfasst am Donnerstag, den 11.02.2016 um 09:44 Uhr
 

Absolut spontan überlegten wir uns am 10.02.2016, ins Theater zu gehen. Wir schauten nach und stellten fest, dass das Cottbuser Staatstheater an diesem Tag "Die Entführung aus dem Serail" von Mozart auf dem Spielplan hat. Ich wunderte mich, warum die Vorstellung bis fast auf den letzten Platz ausverkauft ist und wir nur Karten im 2. Rang bekommen konnten. Es war ganz gewiss nicht der Mittwochspreis, worüber wir erst im Nachhinein erfuhren, der die kulturinteressierten Zuschauer ins Cottbuser Staatstheater lockte. Es war ganz gewiss die Vorstellung als solche!

Nach geringfügigen Anfangsschwierigkeiten erwies sich der Darsteller des Belmonte als ebenfalls hervorragender Sänger und Darsteller wie auch die übrige Besetzung. Es war ein Ohrenschmaus jedem zuzuhören.

Ein Applaus für den Regiesseur der Oper Martin Schüler. Er hat es sogar mit Witz geschafft, dieses heutige schwierige Thema umzusetzen, was für sein brillantes Regiekönnen spricht.

Auch das Bühnenbild und die Kostüme von Gundula Martin waren passend, auch wenn nicht unbedingt der Zeit der Oper entsprechend.

Alles wurde so wunderbar umgesetzt, dass es ein Augen- und Ohrenschmaus gewesen ist. Applaus für die Regie, Applaus für die Sänger, Applaus für die Bühnen- und Kostümbildnerin, Applaus für das Orchester und die Damen und Herren des Chores sowie die kleinen Kinder, die es gewiss nicht nur genossen haben, auf der Bühne zu stehen, sondern auch mal bis spät abends aufbleiben zu können.

APPLAUS und eine tiefe Verbeugung vor dem hervorragenden Können des gesamten Ensembles.

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Siegfried H. schrieb zu Die Entführung aus dem Serail:
verfasst am Montag, den 01.02.2016 um 20:51 Uhr
 

Ich war am Samstag in der Premiere der Entführung und war restlos begeistert! So eine wunderschöne Inszenierung habe ich lange nicht mehr gesehen. Witzig, berührend und stark! Besonders hervorheben möchte ich allerdings die Leistung der Konstanze von Laila Salome Fischer. Gesanglich absolute Oberklasse und das Schauspiel eines Hollywoodstars. Hardy Brachmann als Pedrillo und Sebastian Wirnitzer als Bassa Selim waren ebenso überragend. Noch nie ist mir ein Bassa Selim als wichtige Figur aufgefallen! Vielen Dank für den wunderbaren Abend! Ich werde wiederkommen und es weiterempfehlen!

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Stefan Schwarz schrieb zu Elektra:
verfasst am Sonntag, den 10.01.2016 um 18:49 Uhr
 

Ich habe zwar schon viele Elektra-Inszenierungen gesehen (u.a. in London und Berlin), aber keine Aufführung hat mich bisher so beeindruckt wie die in Cottbus. Das Inszenierungskonzept ist absolut stimmig und die Besetzung bis in die kleinsten Nebenrollen überzeugend. Im Zusammenwirken mit der ebenfalls hervorragenden Orchesterleistung ist hier ein wirkliches Gesamtkunstwerk entstanden. Diese Inszenierung hätte es verdient, noch sehr viel länger im Repertoire zu bleiben.

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Paul Quast schrieb zu Tosca:
verfasst am Sonntag, den 27.12.2015 um 18:05 Uhr
 

Am 26.12.2015 waren Jens Klaus Wilde und "seine" Tosca sowie das Orchester unter GMD Christ nicht zu übertreffen. Die Aufführung war im Wortsinn beseelt; Puccini muss anwesend gewesen sein …

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Achenbach , Wolff- R. schrieb zu Elektra:
verfasst am Sonntag, den 11.10.2015 um 01:50 Uhr
 

Eigentlich von allen alles gesagt. War eigentlich nur Frau Forbergers wegen gekommen. Und von der Wucht der Aufführung und ihrer Qualität in allen Bereichen erschlagen. Vielleicht sollte man erwägen, wenn's wieder wärmer wird und auch die "Ausländer" aus Sachen Anhalt und Hamburg sicher nach Cottbus kommen könnten, noch einmal eine Vorstellung anzuberaumen, die sicher durch zweimal, dreimal oder viermal Hörer gefüllt wäre, also mit bestem Theaterpublikum, ich würde mir sehr wünschen.

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wolfgang rosenthal schrieb zu Elektra:
verfasst am Montag, den 05.10.2015 um 10:23 Uhr
 

Wir waren hin und weg. Eine Supervorstellung, wir kommen noch mal.
Wolfgang Rosenthal Berlin

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Constanze Hesse schrieb zu Elektra:
verfasst am Montag, den 05.10.2015 um 06:27 Uhr
 

Elektra - die Aufführung macht süchtig! Wir waren zum 2. Mal dabei und kommen wieder. Danke für das großartige Erlebnis!

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Detlef Kurth / Berlin schrieb zu Elektra:
verfasst am Sonntag, den 12.07.2015 um 13:34 Uhr
 

Eine sehr überzeugende Premiere der ELEKTRA ging gestern über die Cottbusser Bühne. Sowohl szenisch als auch musikalisch. Die Solisten waren durchweg überzeugend in Gesang und Spiel. Das Orchester kam trotz Positionierung auf der Bühne gut herüber. Das schaue ich mir noch 2-, 3-mal an. Gratulation an alle Beteiligten!!

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Arno Neumann schrieb zu Tosca:
verfasst am Montag, den 15.06.2015 um 21:38 Uhr
 

Die werkgetreue Aufführung der „Tosca“, von der musikalischen Interpretation bis zum Bühnenbild eingebunden in den historischen Kontext, ließ für den Besucher, der offen dem gegenwärtigen politischen Panorama gegenübersteht, Ahnungen zur Aktualität des Dramas aufkommen, ohne dass sie ihm aufgedrängt wurden – eine solide und dennoch lebensvolle Inszenierung mit schauspielerisch wie musikalisch überzeugender Leistung.

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Arno Neumann schrieb zu Alcina:
verfasst am Montag, den 15.06.2015 um 21:35 Uhr
 

Mir war klar, dass die Regie sich bei Händel etwas einfallen lassen muss, es sei denn, man versucht es à la Berliner Staatsoper in den achtziger Jahren mit einer historisch bis ins Detail peniblen, hoch ästhetischen Darbietung. Doch schon der Publikumszuspruch jetzt in Cottbus ließ Ungewohntes erwarten. Und so war es dann auch. Um es kurz zu machen: Es war ein Glücksfall, ein Musterbeispiel des Heranholens eines historischen Werkes in die Gegenwart, keine im Kostüm hängen bleibende Aktualisierung, sondern ein Aufschließen von der gesellschaftlichen wie menschlichen Substanz her. Da stimmte alles: Die äußere Schäbigkeit der Eingangssentenzen, der Rahmen, der die Handlung historisch erdete, Händels Zeit. Und dann der Kontrast, der schon die Hohlheit signalisierte, mit dem Konsumtempel, in dem die Verführung durch Alcina nur eine der Verführungen ist. Und plötzlich sieht, hört und fühlt man, welch menschlicher Wert, welche Tragik, welch pulsierendes Leben in dieser Zaubergeschichte steckt. Ich musste mir einige Male bewusst machen, dass ich Händel höre und nichts Gegenwärtiges!

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Susanne B. schrieb zu Alcina:
verfasst am Donnerstag, den 04.06.2015 um 18:54 Uhr
 

Ich war gestern in der "Alcina" - eine tolle Produktion mit einer fantastischen Hauptdarstellerin. Mir hat Laila Salome Fischer wahnsinnig gut gefallen und ich hatte sehr oft Tränen in den Augen vor Rührung. Und der Countertenor hat mir auch sehr gut gefallen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser wunderbaren Produktion! Ich werde wiederkommen!

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Marion Goetz schrieb zu Gräfin Mariza:
verfasst am Donnerstag, den 14.05.2015 um 09:36 Uhr
 

Es war eine der schönsten Aufführungen im Theater Cottbus, eine tolle Leistung vom gesamten Team.

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Siegfried H. schrieb zu Alcina:
verfasst am Donnerstag, den 09.04.2015 um 21:11 Uhr
 

Ich bin extra aus Berlin angereist, um diese wunderbare Oper zu sehen und bin restlos begeistert von dieser Alcina-Produktion. Eine kluge Inszenierung, ein beeindruckendes Bühnenbild, interessanter Einsatz des Balletts und eine fantastische Hauptdarstellerin! Laila Salome Fischer ist eine atemberaubende Sängerin sowie Darstellerin und hat mich als Alcina restlos überzeugt! Ich freue mich sehr, dass man hier wahrscheinlich den Beginn einer großen Karriere sehen kann.

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Paul Quast schrieb zu La Traviata:
verfasst am Mittwoch, den 08.04.2015 um 16:30 Uhr
 

Bezüglich des Bühnenbildes und der Inszenierung mag man geteilter Meinung sein; das ist aber bei einer Opernaufführung doch nicht so wichtig.
Ich hatte fast alle (!) Aufführungen besucht; jene aber am Ostermontag war unvergleichlich schön, mitreissend und unvergesslich. Es hätte ein Abend in der Met oder der Scala gewesen sein können mit Maria Callas in der Titelrolle. Am Ostermontag war Frau Stanley mindestens ebenbürtig; ihre Stimme ist allerdings wärmer und schöner. Man brauchte nur einmal mit geschlossenen Augen zuzuhören, dann wusste man, dass Charme und Schönheit der Sängerin nur eine "Zugabe" waren.
Auf jeden Fall hat Debra Stanley das Publikum (s. Standing Ovations) nicht nur verzaubert, sondern wie ein Wesen von einem anderen Stern entführt, einschließlich aller Mitwirkenden, welche sich auch ihrerseits der Violetta (Traviata) nicht entziehen konnten.
Ein besonderes Lob gilt auch dem Dirigenten; er war einfühlsam wie seinerzeit Karl Böhm, welcher immer den Sängerinnen und Sängern Zeit zum Singen liess und nie durch Überziehung der Tempi gedrängt hatte.
Ich wünschte, eine Wiederholung dieses Abends mit Frau Stanley wäre möglich.

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johanna karma schrieb zu Alcina:
verfasst am Samstag, den 14.03.2015 um 22:48 Uhr
 

Gerade aus der ALCINA zurück: DAS BESTE, WAS COTTBUS JE AUF DIE BÜHNE GEBRACHT HAT. Gesang, Orchester, Inszenierung - eine großartige Produktion!

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Marcus Lausch schrieb zu Alcina:
verfasst am Mittwoch, den 11.03.2015 um 19:10 Uhr
 

Eine Alcina!
Wünsche dem Haus eine großartige Premiere.
Bis zum 1. Mai freue ich mich unbändig auf ein großartiges Werk und Ihre Sicht auf das Stück.

Toi, toi, toi dem Team! Das kann nicht schiefgehen. ;-)

Mit hohem Respekt, Sympathie und Grüßen aus der Hauptstadt

Marcus Lausch

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4 Kleinkoschener schrieb zu Papagenos Zauberflöte:
verfasst am Montag, den 02.03.2015 um 21:15 Uhr
 

Unseren Kindern (2x9 Jahre) und uns hat die Vorstellung sehr gut gefallen. Das Thema wurde wirklich sehr gut verständlich für Kinder und Opernlaien aufgearbeitet. Man kann dieses Stück Kindern und Schulklassen nur empfehlen.

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Wilke schrieb zu La Traviata:
verfasst am Samstag, den 17.01.2015 um 09:26 Uhr
 

Haben La Traviata als Gastvorstellung am 16.01.15 im Brandenburger Theater gesehen.
Einfach wunderbar. Tolle Sänger. Wir sind begeistert.
Vielen Dank

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Susanne Swajka schrieb zu Gräfin Mariza:
verfasst am Sonntag, den 26.10.2014 um 11:14 Uhr
 

Einfach nur begeistert! Super Gesangs- und Schauspielleistung. Wunderbare Inszenierung mit Herz und Humor! Kostüme grandios und überhaupt: es war ein wunderbarer Operetten-Abend! Ich komme wieder!

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Böhm, Dieter schrieb zu La Traviata:
verfasst am Samstag, den 04.10.2014 um 22:38 Uhr
 

Es war eine grandiose Vorstellung. Wir sind noch ganz beeindruckt von dieser gelungenen Vorstellung. Das Bühnenbild gefiel uns außerordentlich. Wir sind sehr stolz auf unser Theater.

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Montag, den 15.09.2014 um 10:16 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Harbott,
was macht Sie so zornig? Vertrauen Sie uns bitte, wir haben einen - angesichts unserer Ensemblegröße und unserer Produktionskapazität - vernünftigen Plan. Besetzungen veröffentlichen wir, wenn die Operndirektion sie ausgehangen hat. Das ist bei der ersten Produktion dieser Spielzeit, der GRÄFIN MARIZA, der Fall. Alle weiteren Besetzungen für eine neue Kinderoper, für Händels ALICINA, Puccinis TURANDOT und eben Richard Strauss' ELEKTRA sind noch "in Arbeit". Die Premiere von ELEKTRA findet am letzten Tag der laufenden Spielzeit statt; diesen Termin konnten wir bereits vermelden. Alle weiteren Vorstellungen werden in der kommenden Saison gezeigt. Sie werden auswählen können. Ich hoffe sehr, dass einer unserer Spieltermine in Ihren Kalender passt.
Viele Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Ulrich Harbott schrieb:
verfasst am Samstag, den 13.09.2014 um 18:05 Uhr
 

Was ist das für eine Kapriole mit Elektra. Sie machen eine Operninszenierung, Neuinszenierung und habe keine Besetzung? Gut, kann sich ja noch finden. Aber Sie machen nur eine einzige Aufführung? Was soll der Unsinn?

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Anne schrieb zu Fidelio:
verfasst am Mittwoch, den 09.07.2014 um 20:18 Uhr
 

Ein großartiges Projekt, vor allem bei dieser historisch beladenen Aufführungsstätte! Ein besseres Zeichen lässt sich kaum setzen. Und wenn Altkader und sonstige fragwürdige Personen versuchen, die Veranstaltung mit Feuerwerkskörpern zu stören, können wir angesichts solch plakativer Primitivität nur mitleidig lächeln.
Glückwunsch an das Staatstheater, das sich trotz der Versuche aus gewissen Kreisen, das Projekt zu verhindern, nicht von seinem Plan abbringen ließ.

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Jens Arndt schrieb zu Fidelio:
verfasst am Mittwoch, den 09.07.2014 um 15:07 Uhr
 

Ich besuchte die Vorstellung am Fr., den 04.06.14. Dieses Projekt hat mich sehr ergriffen, die Atmosphäre dieses Schauplatzes war beeindruckend. Darstellerisch und von der Inszenierung her fand ich es toll (wobei "Fidelio" musikalisch nicht zu meinen Lieblingsopern gehört).
Eine Vorgehensweise Eures Hauses finde ich jedoch sehr zwiespältig: Sicher wollt Ihr den Besuchern einen Gefallen tun, wenn die teureren Preiskategorien im Falle von Unwetter dann alternativ eine Aufführung direkt im Theater sehen dürften. Ich persönlich bin froh, eine der "günstigeren" Kategorien gewählt zu haben. Abgesehen davon, dass es akkustisch und vor allem vom visuellen Gesamteindruck keinen Unterschied macht, wenn man mehr seitlich und hinten sitzt, finde ich es unangemessen, bei verdoppelten Ticketpreisen (55.-€ /69.-€) dann lediglich einer nur halbszenischen Aufführung beizuwohnen.
Mein großes Kompliment an Eure Sänger aus dem Ensemble, aber die eingekauften Gäste Miriam Gordon-Stewart und Craig Bermingham waren sängerisch wirklich nur Mittelmaß bei Intonation und Stimschönheit. Möge hoffentlich ein Großteil der Einnahmen diesem Menschenrechtszentrum zugute kommen.

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Achenbach,Wolff schrieb zu Fidelio:
verfasst am Sonntag, den 06.07.2014 um 01:46 Uhr
 

Es ist sehr erschütternd gewesen, wer noch nicht richtig geglaubt hat, was in der DDR passiert ist, erfährt es hier, zumal, wenn er indirekt von einem Gefangenen weiß, der 4 Jahre dort ausharren mußte, weil er als Akademiker eine riesige Summe kostete. Dank dem Menschenrechtsverein für die Idee, danke, Herr Schüler, für die hervorragende Inszenierung und die Erstellung eines erschütterfnden riesigen Opernevents, dass trotz seiner Größe nichts an Eindringlichkeit einbüßte. 21 Uhr ist nicht zu spät, eine Kerkerszene im Hellen geht nun mal nicht, da muß man schon mal übernachten. Danke den ohne Ausnahme hervorragend agierenden hauseigenen Solisten, von denen Herr Jäpel als Pizarro eine atemberaubende Stimme und darstellerische Partie lieferte, und auch Cornelia Zink sowie den anderen Solisten, in beiden Besetzungen. Das müßte man man nächstes Jahr wieder machen. Bis dahin kann man sicher auch die Hauptpartien, insbesondere den Tenor besser besetzen, womöglich auch aus eigenem Kräfte, und es gibt ja noch andere Opern über Willkür....WRA

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S. von Fiebig schrieb zu Fidelio:
verfasst am Donnerstag, den 26.06.2014 um 12:09 Uhr
 

Um die Resonanz des Spektakels beneide ich das Theater nicht. Falsche Zeit, falscher Ort, falscher Spielleiter. Warum wurde Casdorf nicht gefragt?

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Detlef Kurth schrieb zu Orfeo ed Euridice (Orpheus und Eurydike):
verfasst am Donnerstag, den 22.05.2014 um 18:38 Uhr
 

An all Beteilgten der Aufführung von ORFEO ED EURIDICE

Mit großer Vorfreude sind wir wieder aus Berlin abgereist und wurden belohnt mit einer tollen Aufführung von ORFEO ED EURIDICE. Die Solisten waren großartig, das Orchester unter Marc Niemann spielte hervorragend und Die Inszenierung von Martin Schüler war einfach nur bezaubernd. Wie auch alle anderen Inszenierungen von Herrn Schüler, die wir kennenlernen durften überzeugte auch diese wieder voll und ganz. Keine Mätzchen oder alberne Regieeinfälle, wie sie auf grüßeren Opernbühnen heutzutage gang und gäbe sind, sondern eine kluge Regie und wiedermal auch die tolle Lichtregie sorgten für einen atemberaubenden Opernabend. Wir sind jedenfall glücklich nach Berlin zurück gefahren. Danke an alle Beteiligten und besonderen Dank an Martin Schüler.
Jetzt kommen wir in dieer Spielzeit nochmal zu FIDELIO und freuen uns besonders auf TURANDOT und ELEKTRA in der Spielzeit 14/15.

Herzliche Grüße aus Berlin
Ilona Hinz und Detlef Kurth

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Christoph Dehnhardt schrieb zu Fidelio:
verfasst am Sonntag, den 18.05.2014 um 16:12 Uhr
 

Auch mich interessiert es sehr (das Projekt FIDELIO. Die Freiheitsoper im Zuchthaus - Anm. d. Adm.), und ich werde dafür wohl zum ersten Mal in meinem Leben nach Cottbus fahren. Uhrzeit und Ort sehen auch interessant aus!

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Joachim Groß schrieb zu La Traviata:
verfasst am Sonntag, den 18.05.2014 um 05:57 Uhr
 

Wir- meine Frau und ich - erlebten gestern (17.5.2014) Ihr Gastspiel in Potsdam und sind begeistert! Es war unser 41. Polterabend, der gekrönt wurde von Ihrer Aufführung.
Mit Leidenschaft, großer Hingabe und Können brachte Ihr Ensemble diese großartige Musiktragödie zum Klingen. Ich weiß gar nicht, wen ich hervorheben soll, denn damit gerieten andere ins Hintertreffen. Alles stimmte: Die Musiker und der Dirigent harmonierten perfekt mit den Bühnenakteuren, der Chor entfaltete eine große Dynamik und Frische; die Gegensätze der Handlungsinhalte waren klar und mit großem Können herausgearbeitet; alles war prima!
Ich bedanke mich für dieses Erlebnis und hoffe, einmal in Ihrem Theater eine Aufführung miterleben zu dürfen.
Wir sind sonst mehr dem Konzert zugewandt, aber diese Aufführung zeigte uns, dass man auch in der klassischen Musik nicht einseitig bleiben darf.
Alles Gute und weiter so!

Mit freundlichem Gruß

Joachim Groß

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Hans Wähner, Görlitz schrieb zu Fidelio:
verfasst am Donnerstag, den 08.05.2014 um 17:53 Uhr
 

Schade, der letzte Zug der ODEG geht ab Cottbis 23.04h.

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Detlef Kurth schrieb zu La Traviata:
verfasst am Mittwoch, den 07.05.2014 um 13:44 Uhr
 

Wieder einmal Gratulation an das Staatstheater Cottbus zu dieser Produktion. Sowohl musikalisch als auch szenisch sehr gut gelungen.Die Inszenierung entspricht dem Zeitgeist, ohne ohne aufgesetzt modern wirken zu müssen. Auch musikalisch und sängerisch lohnt ein Besuch in jedem Fall. Wir werden uns noch eine weitere Vorstellung ansehen.

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Thomas Hilberer schrieb zu Fidelio:
verfasst am Sonntag, den 27.04.2014 um 09:17 Uhr
 

Die Aufführung interessiert mich sehr, und ich wäre dafür gerne nach Cottbus gefahren - aber 21 Uhr ist entschieden zu spät. Schade!

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Christoph Hein schrieb zu La Traviata:
verfasst am Samstag, den 26.04.2014 um 02:01 Uhr
 

Ich habe die Inszenierung nun zweimal gesehen und bin musikalisch sehr begeistert! Orchester und Sänger sind einfach grandios. Die Inszenierung finde ich dagegen eher nicht gelungen.

Sehr ärgerlich: Sitzt man im zweiten Rang, so hängen die Scheinwerfer über der Vorbühne vor den Übertiteln. Für jemanden, der die Handlung und den Text nicht kennt, ist es so schwieriger mitzulesen. Darauf hätte man achten müssen.

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Detlef Kurth schrieb zu Peer Gynt:
verfasst am Mittwoch, den 09.04.2014 um 23:36 Uhr
 

Glückwunsch an das Staatstheater Cottbus und Intendant Martin Schüler zu dieser Produktion. Diese Opernrarität zu erleben hat wieder einmal die Reise nach Cottbus gelohnt. Eine tolle phantasievolle und spannende Inszenierung mit großartigen Bühnenbildern und Kostümen hat diesen Abend sehr kurzweilig gemacht. Dazu begetragen haben natürlich auch das Orchester unter Evan Christ und die Sänger, allen voran Andreas Jäpel und Cornelia Zink. Ich hoffe, das dieses Stück auch in der nächsten Spielzeit auf dem Spielplan steht. Leider können wir am 3. Mai nicht kommen.
Nochmals Gratulation!!

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Heidrun Pohl schrieb zu La Traviata:
verfasst am Mittwoch, den 02.04.2014 um 09:19 Uhr
 

Ich war am 29.3. in der Premiere und fand sie musikalisch sehr gut. Gestern war ich in der zweiten Aufführung und war total begeistert. Sie war noch ergreifender, packender - einfach großartig. Danke!

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FEZ schrieb zu La Traviata:
verfasst am Sonntag, den 30.03.2014 um 14:07 Uhr
 

Bei Verdi kommt es auf die ausdrucksvolle Darbietung der Einzelparts an. Dabei ist mir auch hier die Exposition meines Heimattheaters wichtig. Und wenn ich mich auf den voran gegangenen Beitrag beziehen darf, steht mir ein interessanter Theaterabend bevor. Will mir auch hier die Musik, die ich im Überblick bereits kenne, anhand des Klavierauszuges erarbeiten. Dies v.a. um die Leistungen der Künstlerinnen und Künstler auch diesmal fachbezogen würdigen zu können. Für mich ist der Kontakt zu diesem Hause ein unbeschreibliches Stück Lebensqualität.

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Claudia Finkbeiner schrieb zu La Traviata:
verfasst am Sonntag, den 30.03.2014 um 00:39 Uhr
 

Was für eine ergreifende Inzenierung! Ich danke dem ganzen Ensemble, auf und hinter der Bühne für diesen großartigen Abend! Ich liebe diese Oper ganz besonders...es war außergewöhnlich schön!

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Andrea Fröhlich schrieb zu Götterdämmerung:
verfasst am Montag, den 03.03.2014 um 13:47 Uhr
 

Wundervoll, fulminant, großartig, komisch: Was für ein herrlicher Opernabend, und Dank auch an die sensationell freundlichen Servicekräfte, die auch die Pausen zu einer Freude machten.

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Bernd Seidel schrieb zu Hoffmanns Erzählungen:
verfasst am Dienstag, den 04.02.2014 um 22:15 Uhr
 

Sehr geehrte Frau Pohl,
ich bedaure sehr, dass wir Ihnen bei Ihrem Besuch nicht den erhofften großen Opernabend zeigen konnten. Der Krankheitsfall im Opernensemble traf uns zu kurzfristig, um nach einen guten Ersatz finden zu können. Vom Vormittag zum Abend des gleichen Tages ist das kaum zu bewerkstelligen. Intendant Martin Schüler, der im Fall von HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN auch der Regisseur ist, hat auch improvisierte Ersatzlösungen (z.B. mit einem stummen Darsteller, die Partie wird von der Seiten "eingesungen") geprüft. Auch hier war keine Lösung zu finden. In allen anderen Opern, die wir zu diesem Zeitpunkt im Repertoire hatten, spielte das erkrankte Ensemblemitglied ebenfalls tragende Rollen. Um unsere Besucher, die so kurzfristig nicht seriös über einen Ausfall zu informieren waren, nicht ohne jeden Ersatz wegschicken zu müssen, haben wir uns für das neue Weihnachtsprogramm entschieden - wissend, dass wir damit nicht allen Erwartungen gerecht werden können.

Ich hoffe sehr, dass Ihr nächster Besuch bei uns von solchen Misslichkeiten unbehelligt bleibt. Versuchen Sie es bitte, wir geben uns alle Mühe. HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN erleben Sie wieder ab Januar 2015 im Großen Haus.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Peer Gynt:
verfasst am Sonntag, den 26.01.2014 um 14:51 Uhr
 

Glückwunsch Herr Schüler,
normalerweise bekommt man zum Jubiläum ja selbst Geschenke, Sie aber haben anlässlich Ihrer 100. Inszenierung dem Publikum und allen Opernfreunden ein großartiges Geschenk gemacht, Werner Egks Opernrarität „Peer Gynt“. Eine tolle Regieleistung, die dieses durchaus sperrige und ungewöhnliche Opernwerk zu einem spannenden und ideenreichen Abend werden ließ. Alles passte, vom Bühnenbild über fantasievolle Kostüme bis zu bestens aufgelegtem Solistenensemble und Chor. Übertroffen nur noch von Herrn Jäpel. Man hat das Gefühl, dieser Peer Gynt hat nur solange im Opernfundus geschlummert, bis er auf diese Sängerpersönlichkeit gestoßen ist. Herr Jäpel ist die Idealbesetzung, er verkörpert Peer Gynt wie ihn sich wohl Werner Egk nicht besser erträumen konnte.
Großes Dankeschön an Sie, Herr Schüler, verbunden natürlich mit dem Wunsch nach weiteren solchen außergewöhnlichen Opernerlebnissen von

Prof. Dr. Agnes , Dr. Joachim und Sandra Saretz

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Heidrun Pohl schrieb zu Hoffmanns Erzählungen:
verfasst am Donnerstag, den 26.12.2013 um 12:16 Uhr
 

Am 22.12. freute ich mich auf Hoffmanns Erzählungen und hatte noch drei Freunde überzeugt mit mir aus Berlin anzureisen. Dann gab es eine Spielplanänderung - Unterm Weihnachtsbaum. Hätte man nicht wenigstens eine Oper auswählen können? Über Lucia wären wir geradezu begeistert gewesen. Oder auch ein Hoffmann ohne Muse, aber diese Entscheidung war sehr enttäuschend.

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Dr. Ch. Runge schrieb:
verfasst am Samstag, den 30.11.2013 um 17:24 Uhr
 

Am 29.10.13 sahen wir in Potsdam Hoffmanns Erzählungen und waren total begeistert. Endlich eine schöne Aufführung und nicht modern verfremdet. Es hat alles gestimmt.(Bühnenbild, die Leistungen des Orchesters, die schönen Stimmen der Sänger). Dieses Musikerlebnis macht einfach glücklich!!!!!!!!!!!!!!!!!! Weiter so!!!!!!!!!!!!

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Florian Noel schrieb zu Carmen:
verfasst am Sonntag, den 17.11.2013 um 14:59 Uhr
 

Die Aufführung der Oper war technisch sehr gut umgesetzt. Die Bühnenbilder waren detailreich, haben aber nicht zu sehr von der Handlung abgelenkt. Die Handlung war gut nachvollziehbar und eindrucksvoll umgesetzt. Die Darsteller haben eine gute schauspielerische Leistung abgeliefert; die gesangliche Leistung kann ich nicht beurteilen, weil ich dafür nicht qualifiziert bin. Die Musik des Orchesters passte sehr gut zu der Handlung auf der Bühne.

Abschließend kann ich sagen, dass diese Oper wesentlich besser als “Hoffmanns Erzählungen“ war. Sie ist für Operliebhaber zu empfehlen. Es ist und bleibt aber eine Oper, welche meinen Geschmack nicht trifft, weil die Handlung sich am Ende nur unnötig streckt.

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Heimbach schrieb zu Lucia di Lammermoor:
verfasst am Donnerstag, den 14.11.2013 um 23:39 Uhr
 

Ich stehe noch im Banne des heutigen Abends im Staatstheater. Das war mindestens 1.Bundesliga! Großartige Inszenierung mit prima Solisten, vorneweg Cornelia Zink, aber auch Andreas Jäpel und Jens Klaus Wilde und die Glasharmonika. Schade ist ,das am 12.12. für dieses Stück die letzte Vorstellung läuft. Bitte verlängern.
Hans-Christoph Heimbach

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Fritz-Eckart Zahn schrieb zu Carmen:
verfasst am Sonntag, den 10.11.2013 um 17:34 Uhr
 

Also wenn ich schon über das Tempo lästere,dann der Vollständigkeit halber auch das:
Habe eine Carmen-Aufnahme aus dem Teatro di San Carlo (Neapel) ausgegraben wo der stattliche Dirigent Daniel Ohen noch schneller war ! Habe versucht, dem etwas abzugewinnen, denke aber, es geht den Zuschauern wie mir: Es beißt! Aber vielleicht noch das: Die hatten da - wie vielfach so üblich - überhaupt kein Bühnenbild, sondern nur mit auf das Auge angenehm wirkenden Lichteffekten gearbeitet und höchstens zwei,drei Requisiten auf der leicht geneigten Bühnenplattform und sehr einfache, aber passende Kostüme. Ich bin mir sicher, mit so etwas kann man auch in Cottbus den kompletten Seelenkitzel erreichen.
Also, die Frau Lichtenberg hat das bei mir erreicht, und auch an dem Spiel der Herren Brachmann und Walter hatte ich sehr viel Vergnügen und an deren Gesang natürlich auch viel Freude! Wichtig ist es mir, den "Seelenkitzel" daheim (hier in Cottbus) zu erleben.

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Fritz-Eckart Zahn schrieb zu Carmen:
verfasst am Samstag, den 09.11.2013 um 19:20 Uhr
 

Satte instrumental-und vokalkünstlerische Leistung bei sehr hohen Anforderungen. Gilt auch für das Einstudierungsteam. Frau Forberger hat übrigens die Michaela sehr gut rüber gebracht. Die empfolenen 116 Taktschläge beim Einleitungsmarsch kann man durchaus auch einhalten.
Die Frage ist nur ob man sich als Zuschauer im Kino,bei der Tagesschau mit Nato-Uniformen und Demo-Absperrungen sowie am Zaun eines Truppenübungsplatzes (ggf.Flüchtlingslager) wieder finden muss. Das Staatstehater Cottbus wird die Probleme dieser Welt nicht lösen,aber es kann den Sehnsüchten seiner (!) Besucher entsprechen.

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Ilka Beust schrieb zu Hoffmanns Erzählungen:
verfasst am Mittwoch, den 30.10.2013 um 09:33 Uhr
 

Dank und Gratulation allen Akteuren für ihre Aufführung am 29. Oktober 2013 im Hans-Otto-Theater Potsdam, Wir waren begeistert und haben uns nur allzu gern in das Geschehen hineinziehen lassen!

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Josefine schrieb zu 20.000 Meilen unter dem Meer:
verfasst am Samstag, den 31.08.2013 um 16:13 Uhr
 

Es war super! Wir waren total begeistert! Der Gesang hat sich wunderbar angehört. Nicht schrill oder ähnliches, alles hat sehr harmonisch geklungen. Auch die Musik war einsame Spitze, wirklich toll. Aber am aller aller besten fand ich die Szene auf der Insel mit den Neon-Quallen und Fischen. Die war wirklich super! Kein Wunder, dass wir gleich nach der Szene alle geklatscht haben. Ich hoffe, ich finde noch jemanden, der es sich mit mir noch einmal anschaut ;)

Ganz ganz großes Lob!

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Hans-Jürgen Nabel schrieb zu Lucia di Lammermoor:
verfasst am Mittwoch, den 01.05.2013 um 00:22 Uhr
 

Die Meinung wurde vom Administrator ausgeblendet

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Detlef Kurth schrieb zu Götterdämmerung:
verfasst am Montag, den 08.04.2013 um 16:34 Uhr
 

Meine Frau und ich stehen noch ganz unter dem Eindruck der Götterdämmerung am Samstag. Das war ein sensationeller Abend und eine der intensivsten Aufführungen, die wir je gesehen haben.
Schon, wenn man den Saal betritt und der Blick auf die Bühne geht, ist man voller Begeisterung. Das dann erlebte ist, wie gesagt, sensationell. Tolle Inszenierung, tolle Sänger (vor allem Sabine Paßow, Andreas Jäpel und Gary Jankowski) ein toll aufspielendes Orchester mit einem sehr guten Dirigenten. Auch sehr gute Ideen ( Hagen zerschneidet das Nornenseil z.B.) und sehr gute schauspielerische Leistungen, alles sehr intensiv. Schade, das wir am 28.4. keine Gelegenheit haben, das noch einmal zu sehen. Aber wir haben schon Freunde überzeugt, die fahren dann am 28. nach Cottbus.
Also, GRATULATION an das Staatstheater Cottbus für diesen Abend.

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Gotthardt Fleischer schrieb zu Götterdämmerung:
verfasst am Samstag, den 06.04.2013 um 23:30 Uhr
 

Ich habe lange nicht mit solch einer Begeisterung die Götterdämmerung erlebt, bin von der Musik, dem Gesang und der Darstellung einfach ganz begeistert. Solche Inszenierungen locken in die Vorstellungen.

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Dr. Sabine Vollmert-Spiesky, Berlin schrieb zu Götterdämmerung:
verfasst am Montag, den 01.04.2013 um 14:08 Uhr
 

Vielen Dank für die furiose "Götterdämmerung" - besonders an das Orchester und den GMD - und an Andreas Jäpel, dessen Gunther sowohl sängerisch als auch darstellerisch ein Fest war!!! Ähnlichkeiten mit beliebten Tatort-Wagnerianern können kein Zufall sein. Zu neuen Taten, teure Helden!

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Wolfgang rosenthal,berlin schrieb zu Götterdämmerung:
verfasst am Sonntag, den 31.03.2013 um 11:41 Uhr
 

Vielen Dank für die hervorragende Aufführung der GÖTTERDÄMMERUNG. Wir fuhren sehr begeistert zurück nach berlin. MfG

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Eckehart Stamer schrieb zu Hoffmanns Erzählungen:
verfasst am Sonntag, den 24.03.2013 um 21:21 Uhr
 

Überzeugnde Vorstellung! Frisch, musikalisch, unterhaltsam, Action!

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Orfeo ed Euridice (Orpheus und Eurydike):
verfasst am Sonntag, den 17.02.2013 um 14:31 Uhr
 

Die Skepsis war da. Mit der Erinnerung an eine grandiosen Orpheus mit M. Bleidorn vor vielen Jahren, diversen musikalischen Crash-Aktionen aus letzter Zeit und einer nur halben „Madame Pompadour“ zum Karneval nun wieder Orpheus mit seiner Euridice. Würde dies gut gehen?
Es ging gut, noch mehr, es war wunderbar. Endlich wurde in unserem schönen Haus des Staatstheaters wieder musiziert, und wie!
Dabei war es ganz einfach. Auf allen Schnickschnack, auf Events und andere „moderne“ Regieeinfälle wurde verzichtet. Man nehme einen versierten Regisseur, exzellente Sängerinnen, die ihre Rollen beherrschen und einen musikalischen Spiritus Rector, der nicht sich selbst, sondern die Musik in den Vordergrund stellt und schon kommt ein großer Opernabend heraus. Zugegeben, ganz so einfach wird es nicht gewesen sein. Die Mühe und die Arbeit, die darin stecken sind zu erahnen. So zum Beispiel das Rollendebüt von Frau Lichtenberg in dieser höchst anspruchsvollen Rolle, welche sie auf beeindruckende Art und Weise gemeistert hat. Die kleinen Konzentrationsprobleme im 3. Akt schmälern den Gesamteindruck in keiner Weise. Beeindruckend auch die musikalische Leitung von Herrn Niemann. In stiller Bescheidenheit genau die passende musikalische Stimmung, durchaus auch mit etwas spröder Barockakustik, aus dem Orchestergraben gezaubert, die zum Orpheus und dem Haus passt. Und dabei gab er den SängerInnen alle Zeit der Welt, die sie nutzen konnten, ihre Stimme in alle Details und Verzierungen der Partie fliessen zu lassen. Dies tat einfach gut und war auch Labsal für den Zuhörer. Und wenn dann noch die Regie (alle reden vom „Regietheater“, hier wurde ganz einfach Regie geführt!) mit einer emanzipierten Euridice eine wohl für barocke Verhältnisse ungewöhnliche Schlusslösung präsentiert war die Welt in Ordnung, das Publikum begeistert.
Ach warum kann Operntheater nicht immer so beeindruckend sein?
PS: Noch eine abschließende Bemerkung. Warum wird eine solche Inszenierung dem Cottbusser Anrechtspublikum vorenthalten? Vorschlag: Die verunglückte „Rusalka“ endgültig aus dem Spielplan nehmen und durch Orpheus mit seiner Euridice ersetzen.

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Jan schrieb zu Der Fall des Hauses Usher:
verfasst am Freitag, den 01.02.2013 um 08:48 Uhr
 

Das Beste, was ich je gesehen habe. Ihr habt mich ins Theater zurueck gebracht. Danke!

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Madame Pompadour:
verfasst am Sonntag, den 27.01.2013 um 14:55 Uhr
 

„Madame Pompadour“ als Karnevalsspektakel groß angekündigt begann nach diversen Vorspielen in versteckten und weniger versteckten Ecken des Großen Hauses auf der Bühne mit einem beschwingten Auftritt. Fantasievolle Kostümierungen und eine tolle Bühnenbildidee sorgten für die notwendige Karnevalsatmosphäre und die Musik erklang heiter und beschwingt, bei Bedarf sogar besinnlich aus dem Orchestergraben. Eine wohltuende Abwechslung, muss man doch in letzter Zeit des Öfteren musikalisches Getöse und Chaos bei anderer musikalischer Leitung über sich ergehen lassen. Ein großes Lob an Herrn Niemann, möge er noch möglichst viele musikdramatische Abende leiten. Die Solisten, allen voran Gesine Forberger und der Chor in bester Spiel- und Sangeslaune. Es hätte doch ein rundum gelungener Abend werden können.
Ist es leider nicht! Nach der Pause begann die P. doch erheblich zu lahmen (ich meine nicht die Sängerin). Musikalische Einfälle waren offenbar in der vorangegangenen Karnevalsnacht irgendwo verschüttet oder verloren gegangen, die Handlung trottelt so dahin. Eine Operette lebt von der Musik und wenn diese Mangelware ist, können auch beste Regieeinfälle kaum noch etwas retten. Als nach dem abrupten Abgang der Titelheldin, der doch eher einer Flucht (wovor bloß?) gleichkam, sich der Vorhang senkte und es eine gefühlte Ewigkeit dauerte, bis sich die Mitwirkenden zum Schlussapplaus mit musikalischer Begleitung fanden, war auch im Publikum Erleichterung zu spüren, es überstanden zu haben. Blieb nur die Frage: Was machen wir denn nun jetzt mit dem angebrauchten Karnevalsabend?

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Wolfgang rosenthal schrieb zu Rusalka:
verfasst am Samstag, den 26.01.2013 um 10:54 Uhr
 

Die Meinung des Besuchers aus der Potsdamer Vorstellung ist indiskutabel. Wir waren zu acht in Cottbus und alle sehr, besonders von der musikalischen Seite, begeistert.
mfg

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Bernhard Segesser schrieb zu AIDA:
verfasst am Dienstag, den 18.12.2012 um 17:34 Uhr
 

Als in Basel Ansässiger (2 mal Opernhaus des Jahres) war ich von der hervorragenden szenischen und musikalischen Leistung der AIDA begeistert und habe gleichzeitig über den schwachen Besuch dieser Aufführung gestaunt. Dass Sänger und Orchester trotz halb leerem Theater alles gaben, verdient höchsten Respekt! Sind die Cottbuser so verwöhnt oder haben sie (noch) nicht gemerkt, auf welch hohem künstlerischem Niveau ihr Theater steht?

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gottfried wenzel schrieb zu AIDA:
verfasst am Freitag, den 07.12.2012 um 16:54 Uhr
 

06.12.2012 toller und ergreifender Opernabend (Aida), wird unvergessen bleiben. Danke - Fam. Wenzel

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Werner Stickel schrieb zu Rusalka:
verfasst am Samstag, den 03.11.2012 um 19:17 Uhr
 

Habe Rusalka in Potsdam gesehen. Leider muss ich sagen: voll provinziell und dilettantisch. Gesangsstudenten singen engagierter als müde gewordene Kleinstadtmatadore. Die Musik schrill und unsensibel interpretiert. Die Inszenierung einfach indiskutabel. Aber in Potsdam fand man das dazu passende Publikum. Sagt jedenfalls der verwöhnte Berliner.

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wolfgang rosenthal schrieb zu Rusalka:
verfasst am Samstag, den 06.10.2012 um 19:17 Uhr
 

Wir kamen zu 12 aus berlin zu der aufführung rusalka und waren alle sehr begeistert, besonders von der titeldarstellerin und dem orchester. mfg

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Elisabeth F. schrieb zu EUGEN ONEGIN:
verfasst am Sonntag, den 13.05.2012 um 13:05 Uhr
 

Die Oper Eugen Onegin war Spitze! Hat Lust auf mehr geweckt.

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Uwe Hofmann schrieb zu Lucia di Lammermoor:
verfasst am Dienstag, den 24.04.2012 um 08:31 Uhr
 

Ein meist grandioser Opernabend. Vor allem Cornelia Zink als Lucia. Ein kostbarer Edelstein am Cottbuser Opernhimmel. - Weltklasse !!

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A. Werner und A. Ruben schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Sonntag, den 01.01.2012 um 20:22 Uhr
 

wir sind begeistert, besser hättet Ihr es nicht umsetzen können. weiter so!
herzlichen Dank

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George schrieb zu EUGEN ONEGIN:
verfasst am Montag, den 19.12.2011 um 13:14 Uhr
 

Wir fanden es gut, dass auf deutsch gesungen wurde. Irgendwie besser. Wir würden das auch mal gerne bei Verdi oder Puccini so hören. Die Inszenierung war überwiegend stilvoll. Bravo an Herrn Schüler, dass er den Mut dazu hatte. Lediglich der letzte Akt war etwas zu grell. Dennoch: Danke!

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George schrieb zu Hänsel und Gretel:
verfasst am Montag, den 19.12.2011 um 13:06 Uhr
 

Vielen Dank für die - fast - werktreue Inszenierung dieses Klassikers. Eine Wohltat nach dem ganzen Regietheater hierzulande. Wir sind extra aus Berlin angereist. Bitte mehr solcher Produktionen, die sich an das Libretto halten!

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Ursel Stakowiak schrieb zu AIDA:
verfasst am Sonntag, den 11.12.2011 um 14:07 Uhr
 

Dem Staatstheater Cottbus meinen herzlichsten Glückwunsch zu dieser gelungenen AIDA. Diese Oper komplett aus dem Ensemble zu besetzen (und das auf hohem Niveau) ist wirklich eine Leistung. Allen voran eine hervorragende Gesine Forberger in der Titelrolle, die ergreifend singt und spielt. Als Radamès hätte man sich wahrlich zwar einen richtigen Verdi-Tenor gewünscht, aber dafür kann man durch Marlene Lichtenberg mit einer wunderbaren Amneris aufwarten. Wunderbar kühl ihre Ausstrahlung, die glaubhaft den Übergang von der stolzen Prinzessin bis hin zur wahnsinnigen Hilflosen schafft. Große Klasse!

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Achenbach, Wolff- R. schrieb zu Hänsel und Gretel:
verfasst am Freitag, den 09.12.2011 um 20:20 Uhr
 

Zweimal in einer Woche Hänsel und Gretel!

Zum ersten in der Leipziger Oper mit Gewandhausorchester, es war mit Enkelkind der nähere Weg, zum zweiten: Cottbus. Kurz, die Cottbuser Aufführung war der blassen Leipziger in der Regie, der gesamten Ausstattung, dem sängerischen Format weit überlegen. Das Ensemble in Cottbus war geschlossen, Marlene Lichtenberg ein schlanker schlaksiger Hänsel mit schöner Stimmgebung, Cornelia Zink eine nicht gekünstelte, sehr agile Gretel mit bestechender Stimmgebung und Textverständlichkeit, die im Abendsegen zusammen mit Frau Lichtenberg zu betörendem innigem Wohllaut fand. Das Dirigat (Marc Niemann) gab den starken Teilen der Partitur genügend Raum und Kraft, war aber genauso den Sängern ein dezenter Begleiter, und zumindest im Verhalten gegenüber den Sängern dem Gewandhausorchester überlegen. Andreas Jäpel als Vater mit kräftiger tragender klangvoller Stimme. Auf die weitere Entwicklung des Sängers kann man ebenso wie bei seinen Mitstreiten sehr gespannt sein!! Herr Kleinke gab eine herrliche Hexe!

Die Regie war märchenhaft, anders kann man es nicht formulieren. Die Grenze vom Märchen bis zum Kitsch ist sicher nicht weit, aber Herr Schüler hat sie gut ausgelotet. Und trotzdem hatte das erste Bild vor dem Spielzeuggeschäft eine gewisse Schärfe. Etwas unglücklich kam mir das eingesetzte Ballett vor, dass Männer keine Engel sind, ist ja bekannt. Die Projektionen waren schon aufgrund ihrer Neuheit überwältigend und ein schönes Mittel, Illusionen zu erzeugen und zu verstärken.

Also eine märchenhafte Aufführung in allen Belangen. Man kann sich nur noch wünsche, dass diese Inszenierung das Staatstheater noch eine Vorweihnachtszeit begleitet und Eltern und Großeltern mit Ihren Kindern das zu vertretbaren Zeiten besuchen können ...

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Katja schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Montag, den 07.11.2011 um 08:38 Uhr
 

Vielen vielen Dank für die super Vorstellung am 06.11.11 ! Die Darsteller, vor allem Dr. Jekyll , waren brillant! Meine Freundin und ich waren begeistert. Ich selbst gehe sehr gern ins Staatstheater und ich finde, Ihr müsst euch, liebes Theaterteam, überhaupt nicht verstecken. Die Vorstellung hatte Weltklasseniveau. (Habe schon einiges gesehen, in Berlin und co!)! Vielen, vielen Dank für den tollen Abend!
Mfg Katja

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Nowak, Karin schrieb zu Orpheus in der Unterwelt:
verfasst am Freitag, den 30.09.2011 um 11:36 Uhr
 

Wir waren gestern in der Vorstellung. Möchte mich für die gelungene Vorstellung bedanken. Wir haben schon lange nicht mehr so viel gelacht. Auch die Künstler haben ihr Bestes gegeben. Danke, macht bitte weiter so.
Karin Nowak

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Wolfgang Rosenthal schrieb zu ROMÉO ET JULIETTE:
verfasst am Montag, den 30.05.2011 um 18:12 Uhr
 

Toller Opernabend, aber warum deutsch und französisch? MfG

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Carola Böhnisch schrieb:
verfasst am Montag, den 30.05.2011 um 20:16 Uhr
 

Lieber Herr Rosenthal, schön, dass Ihnen der Abend so gut gefallen hat! Wir haben uns für eine zweisprachige Variante entschieden, um Inhalt und Struktur des Werkes sinnfällig zu verdeutlichen: Die rezitativischen Passagen, in denen die Handlung "vorwärtsschreitet", bringen wir in deutscher Sprache, die ariosen Teile und die vehementen musikalischen Gefühlsausbrüche (in denen die Handlung im wesentlichen auf der Stelle tritt) dagegen in französischer Sprache, so wie es der Komponist geschrieben hat.
Herzliche Grüße
Carola Böhnisch

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Jens Arndt schrieb zu AIDA:
verfasst am Donnerstag, den 26.05.2011 um 12:21 Uhr
 

Ich besuchte die 2. "AIDA"-Vorstellung am 24. Mai und mir hat es sehr gut gefallen. Erstmal Respekt an die umbesetzte "Aida": Lucja Zarzyska, die den Mut hat, so kurzfristig diese Rolle zu übernehmen und diese dann mit sehr viel Intensität und stimmlicher Eindringlichkeit darstellte. Hervorheben möchte ich auch die mich ausgesprochen ergreifende Leistung von Marlene Lichtenberg als Amneris. Als junge, neuengagierte Künstlerin hat sie dermaßen viel charismatische Ausstrahlung auf der Bühne und eine stimmlich sowie schauspielerische Glanzleistung hingelegt, mit überzeugender Mimik und Gestik. Als Radames sang Jens Klaus Wilde und gefiel mir auch. Anfänglich empfand ich es als etwas zuwenig interpretierte Leidenschaft, er steigerte sich aber im Laufe der Vorstellung. Insgesamt eine sehr gute Ensembleleistung, auch Evan Christ triumphierte mit zügigen Tempi. Schmunzeln musste ich bei den Gesängen der Priesterin auf der Hinterbühne, es scheint eine der Lieblingsstellen für Evan Christ zu sein, so dass er selbst bei Dirigieren dabei eine ganz "sphärisch mitschwebende" Mimik aufsetzte (saß 1. Reihe außen rechts:-) Ich hoffe, ihr setzt diese Oper öfters auf den Spielplan, denn wer wünscht sich nicht gern ein ausverkauftes Haus?

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wolfgang Rosenthal schrieb zu SIEGFRIED:
verfasst am Mittwoch, den 11.05.2011 um 19:09 Uhr
 

Eine Super-Leistung des Theaters Cottbus. Wir kamen aus Berlin und werden bald wieder im schönen Cottbusr Theater sitzen.

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Achenbach, Wolff-R. schrieb zu SIEGFRIED:
verfasst am Dienstag, den 29.03.2011 um 21:11 Uhr
 

Zunächst möchte ich der Auffassung widersprechen , daß Wagner mit dem Siegfried eine Komödie installieren wollte(Lausitzer Rundschau, 28.3.2011) und ich denke, dass das auch nicht die Absicht von Herrn Schüler war. Sonst kann ich der Kritik nur zustimmen. Das Wunderbare an der Regie war, daß semiscenisch nicht semiscenisch war, und das ein sehr feines Gespür für die Grenze zwischen Kömödie und sehr gelungener Auslegung des Textes bis in die letze Feinheit gelang. Ich glaube, hier näherte man sich der Vorstellung Richards Wagners vom Gesamtkunstwerk nach Jahrzehnten der Abstinenz oder des Klaumauks oder der totalen Sterilität sehr.

Langeweile gab es wirklich nicht: das Phantastische - die bis ins kleinste auch sehr mit realer Situationskomik gestaltete Personenführung - verzichtete nicht auf eine teilweise fast bissige Ironie, die aber nicht die Tiefe der Beziehungen abschwächte, sondern deren Ernsthaftigkeit vertiefte. Bei aller Heiterkeit - ein lautes Lachen ist zu mir in die 10. Reihe weder vom Rang noch vom Parkett gedrungen. Intendant und Regisseur Martin Schüler knüpft hier an die besten Dresdener Inszenierungen Harry Kupfers an.

Es ist nicht alles zu schildern, ich glaube, das ist auch für einen Nichtwagnerianer nicht nur attraktiv, sonder womöglich eine Einstiegsbasis. Wundervolles Orchester, ohne zuzudecken!! Das Solistenensemble ohne Fehl und Tadel, Siegfried verhaltensähnelnd einem noch unausgereiftem Jugendlichen, wie es ihn wohl zu allen Zeiten gab, geradezu drauflos bis zur Grobheit, nur selten beeindruckbar, mit erhebliche Spiellaune und Gewandheit. Mime mit einer spielerischen und sängerischen Perfektion , die auch die Leistungen berühmter Vorbilder übertraf (Zednik, was sicher auch ein Verdienst der Regie war). Nico Wouterse als Wotan mit enormer physischer und sängerischer Präsenz, wie Siegfried kaum eine Möglichkeit irgendwann mal unter dem Limit zu singen, Erda mit einer Stimme aus einem Guß, wie sie wohl kaum noch ausgebildet wird, Waldvogel wie schon in der Kritik beschrieben, aber dazu auch noch mühelose Höhen. Mal ganz altertümlich: Den Alberich gab Herr Jäpel, dessen Qualitäten mir in lyrischen Partien bekannt waren, dessen Qualität in
dramatischen Bereichen bisher nicht. Hervorragende Verständlichkeit, makellose und ausdrucksstarke und anscheinend mühelose Tonqualität bis zu den Grenzbereichen, kombiniert mit enormer darstellischer Qualität. Nicht zuletzt Brünhilde Sabine Passow, nicht nur von der Erscheinung eine attraktive Brünhilde, sie vereint in ihrer Stimme lyrische Qualität, ohne deshalb leise oder dünn zu sein, mit kraftvollen, aber hellen, gut timbrierten Spitzentönen. Ausstattung prima, illusionsanregend.

Es sollte sich bei dieser Aufführung keiner von dem Namen Wagner abschrecken lassen, ein heutzutage selten intensives Theatererlebnis, das sich Opernfreunde zumindest zur Meinungsbildung anhören und -schauen sollten. Ich glaube kaum daß es jemand bereuen wird.

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Wolff-R. Achenbach schrieb zu ROMÉO ET JULIETTE:
verfasst am Dienstag, den 01.02.2011 um 08:56 Uhr
 

Hallo, etwas sehr spät zu Herrn Montan, bin durch Zufall erst darauf gestoßen: Ich bin recht froh darüber, dass nicht alle Welt unbedingt Herrn Wilde hören will. So bleibt er Cottbus erhalten. Ein Tenor, der in kurzen Zeiträumen so vielseitige Partien aus Troubadour, Rheinnixen, Walküre, Eisenstein, Genoveva und demnächst Aida interpretiert, muss wohl als vielseitig und technisch solide betrachtet werden. Da ist es auch unbillig, in allen Partien, von einer auch oder erst recht bei Sängern
gering schwankenden Tagesform abgesehen, immer sehr hohe Leistungen zu erwarten. Offenbar haben wir unterschiedliche Aufführungen gesehen. Es ist sicher auch unbestritten, dass die französischen Opern, die - mit Ausnahme von Bizet - eher selten den Spielplan zieren, besonders anspruchsvoll sind. Dass Herr Wilde spielen und damit auch Emotionen transportieren kann, haben Sie selbst bestätigt. Meiner Meinung nach gelingt das dann besonders gut, wenn eine Stimme noch einen eigenen Charakter hat. Im Rahmen der Globalisierung macht sich immer mehr ein sängerischer Einheitsbrei breit, der über sängerische Schönheit und Perfektion kaum noch hinausgeht und Persönlichkeiten seltener werden lässt. So kann man, vom Namen abgesehen, den slawischen Ursprung bei Anna Netrebkos makelloser Stimme nicht mehr hören. Es gibt natürlich auch den makellosen Schönsänger, der brillant ist, dafür aber ausdrucksschwach. Was Ihre Ausführungen zu den Sängern an anderen Opernhäusern angeht, so kann ich die nicht teilen. Einige Beispiele: der asiatische Manrico im Dresdener Troubadour war völlig unbeweglich, hatte eine stählerne Stimme mit einem strahlenden hohen C, falls es eins war, sang dafür aber nur eine Strophe der Stretta und schenkte sich die Auseinandersetzung mit dem Chor. Ich war unangenehm überrascht, mit wie viel Aufwand man wenig erreicht hat. Das galt auch für die in dieser Zeit in einer Krise steckende Staatskapelle. Als anderes Beispiel möchte ich Lohengrin und Rienzi in Leipzig nennen , wo sich Herr Stefan Vinke mehr oder weniger glanzlos durch die Partien arbeitete, oder den Dessauer Maskenball , wo eine Fülle von skurrilen Einfällen die Zuschauer, zusammen mit der Notwendigkeit des Lesens des deutschen Textes in Spruchbändern, so von der Musik ablenkte, dass Besucher zwei Tage später nach Vorspielen eines Querschnittes angaben, die Musik noch nie gehört zu haben. Wie viel geht da verloren!
Freuen wir uns doch alle über eine gelungene, lebhafte, nicht verstaubte Inszenierung mit unaufdringlichen Parallelen, einem starken Orchester, einem guten, spielfreudigen Solistenensemble , wobei die Betonung auf Ensemble liegt, siehe auch Fechtszenen, und nehmen die hier wohl kleinen Unzulänglichkeiten des Liveerlebnisses Oper eher dankbar an, weil sie einfach dazu gehören, so wie Sie es letztlich auch getan haben. Und über die womöglich letzten Stimmen mit Individualität! Alternativ bleibt ja noch die Lüge der CD. Übrigens wäre ich an einem Gespräch über das weite Feld Oper sehr interessiert und bin in Cottbus Ostern zu „Candide“.
Mit freundlichen Grüßen, Ihr Wolff- R. Achenbach

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Anja schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Mittwoch, den 19.01.2011 um 00:36 Uhr
 

Habe mir das Stück nun schon zum dritten und nicht letzten Mal angesehen. Ich muss sagen, meine Freundin und ich waren wieder begeistert. Es ist einfach eine tolle Inszenierung mit überzeugenden Akteuren.

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Susanne schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Samstag, den 15.01.2011 um 23:31 Uhr
 

Glücklicherweise habe ich kurzfristig Karten für den 15.01. bekommen. Es ist eine tolle, mitreißende Vorstellung gewesen, besonders Hardy Brachmann in der Hauptrolle hat überzeugt, auch Cornelia Zink, Alexander Voigt, C. Kallfaß - es war wirklich Klasse! Warum sieht man das Musical so lange nicht im Spielplan? Ich würde es glatt noch einmal anschauen.

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Montag, den 17.01.2011 um 11:22 Uhr
 

Liebe Susanne Drogan,
Gelegenheit dazu gibt es am 25. und am 26. April, dem Ostermontag und dem Dienstag nach Ostern. Unser Spielplan ist bis dahin so gut gefüllt mit Premieren und Wiederaufnahmen aller Sparten, mit Konzerten und Gastspielverpflichtungen, dass wir für JEKYLL & HYDE erst zu diesem Zeitpunkt neue Termine finden können. Wir zeigen das Musical aber auch in der kommenden Spielzeit (ab September 2011); Sie werden sich also ganz sicher noch einmal das Vergnügen machen können.
Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Lt. PR/Marketing

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Jens Arndt schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Sonntag, den 26.12.2010 um 09:28 Uhr
 

Ich durfte am 12. Dez. Heiko Walther als Jekyll/Hyde erleben, und war begeistert von seiner Intensität. Überhaupt hat Ihr Theater einen ganz großen Wurf gemacht; spannend, tolle Regie und eindrucksvolle Darsteller. Respekt auch an Cornelia Zink, die überraschend gekonnt ihre Sopran-Opern-Stimme auf's Musicalgenre modulieren konnte. Auch Lucy-Darstellerin C. Kallfaß hatte eine dermaßen betörend durchgestylte "Musicalvoice" und Grazie - also, es blieb mir nichts weiter übrig, als noch eine der raren Karten für den 26.Dez. zu ergattern und mich auf Hardy Brachmanns Jekyll/Hyde-Interpretation zu freuen. Macht weiter so... !!!

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Josephine Geissert schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Samstag, den 20.11.2010 um 17:09 Uhr
 

Am 17.11. war ich im Staatstheater zu der grandiosen Inszenierung "Jekyll & Hyde". Bühnenbild, Kostüme und Requisiten begeisterten mich und vermittelten eine wunderbar historische Atmosphäre. Das Orchester und die großartigen Sänger machten jedes einzelne Musikstück zu einem Erlebnis. Auch schauspielerisch sah ich sehr beeindruckende Leistungen, besonders Hardy Brachmann als Jekyll/Hyde war der Wahnsinn! Ich hoffe, das Musical so bald wie möglich noch einmal sehen zu können, denn es war ein wundervoller Abend mit einem Musical, das man nicht besser hätte auf die Bühne bringen können!
Josephine Geissert

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Helga Franken schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Freitag, den 15.10.2010 um 13:01 Uhr
 

Eine fantastische Darstellung des Musicals Jekyll & Hyde erlebte ich am Donnerstagabend. Die Thematik, eine echte Herausforderung, wurde von den Akteuren, ob Bühnenbilder, Gesang, Orchester mit einmaliger Leistung unvergleichlich umgesetzt. Herzlichen Dank für diesen genußvollen Abend. Helga Franken

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Frank Dieter Elsner schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Montag, den 11.10.2010 um 10:50 Uhr
 

Glückwunsch allen Beteiligten zur Musicalpremiere vom letzten Samstag! (JEKYLL & HYDE 9.10.2010 Anm. d. Admin.) Eine tolle Leistung von allen. Eine attraktive Bühne, ein großartig musizierendes Orchester, bestens eingestellte SängerInnen, denen zuzuhören und zuzuschauen ein Genuss war. In Heiko Walters Dr. Jekyll war Hyde immer präsent. Eine große Leistung. Auch von Camilla Kallfaß, von Conny Zink, von … allen, allen! Glückwunsch noch einmal!
Frank Dieter Elsner

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Geraldine Töpfer schrieb zu ROMÉO ET JULIETTE:
verfasst am Sonntag, den 26.09.2010 um 00:27 Uhr
 

Eine wirklich gelungene Produktion! Aber was soll schon schiefgehen, wenn man eine Anna Sommerfeld als Juliette hat! Sie spielt und singt, als gäbe es kein Morgen! Sehr berührend und tiefgründig, gesanglich tadellos. Das kann man zwar von ihrem Tenorkollegen nicht behaupten, aber darüber sieht man gerne hinweg. Die Inszenierung bleibt zurückhaltend, ist aber nicht wirklich störend und lässt den Sängern Raum, sich zu entfalten. Evan Christ im Orchestergraben ist eine Sensation für sich, sehr sensibel geführt!

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Wolff R. Achenbach schrieb:
verfasst am Dienstag, den 02.11.2010 um 17:44 Uhr
 

Hören Sie sich mal die Tenöre in anderen Theatern an, bis hin zur Semperoper. Cottbus sollte froh sein einen solchen vielseitig einsetzbaren stimmlich sicheren Tenor zu haben.

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P. + A. Montan schrieb:
verfasst am Montag, den 08.11.2010 um 13:01 Uhr
 

Herr Wilde ist ein großartiger Schauspieler, der alle seine Rollen mit viel Leidenschaft und Liebe verkörpert. Gesanglich stößt er leider jedoch recht schnell an seine Grenzen. Die hohen Töne fallen ihm sehr schwer. Vielleicht ist er als einzige Besetzung dieser ganzen großen Opernrollen mit der Zeit einfach überfordert. Um die Stimme des Sängers ein bisschen zu schonen, sollte man vielleicht doppelt besetzen.
Noch eine Anmerkung zu Herrn Achenbach: Die Tenöre an anderen Häusern haben (bis auf ganz wenige Ausnahmen) die Leichtigkeit der hohen Töne und das erwartet das Publikum von einem Tenor. Also ist es auch verständlich, dass Opernbesucher, wie z.B. Frau Töpfer, Herrn Wildes gesangliche Leistung nicht so beeindruckend finden.
Die gesamte Oper ist aber so klasse, dass wir am 11.11. selbstverständlich wieder mit dabei sind!
Herzliche Grüße!

P.S.: Wir finden es übrigens ganz toll, dass man sich hier jetzt auch mal austauschen kann mit anderen Theaterbesuchern :)

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