Phillip Schober schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 19.04.2017 um 14:49 Uhr
 

Mit meiner Freundin besuchte ich über das Osterwochenende gleich mehrere Wagner- und Strauss-Opern: Gründonnerstag begann mit der „Salome“ in Stuttgart, Karfreitag der „Parsifal“ an der Staatsoper Berlin (Barenboim und Rene Pape!), Ostersonntag die Premiere der „Frau ohne Schatten“ (Nagano) in Hamburg. Eher zufällig haben wir dann eine „Elektra“ in Cottbus entdeckt. Die wollten wir auf dem Rückweg noch "mitnehmen".

Cottbus liegt so abseits, dass wir das dortige Theater bislang noch nicht besucht haben. Nach den großartigen Produktionen an den größten Opernbühnen der Welt an diesem Wochenende waren unsere Erwartungen an Cottbus doch niedrig. Was sollte denn annähernd an die Qualität der Staatsoper Berlin herankommen? Umso mehr kann ich Ihnen sagen, wir waren von der Elektra absolut begeistert! Dies war Theater auf ganz hohem Niveau.

Inszenierung: Ein simples Konzept. Die Personenregie überzeugte vollkommen und machte es spannend. Man braucht gar keine große Deutung, damit eine "Elektra" wirkt und der Schauer über den Rücken läuft. Auf diese Art könnte man auch "Elektra" an der Münchner Staatsoper zeigen.
Sänger: Ein solides Ensemble. Selbst die kleinen Rollen (Mägde, Aegisth etc.) haben hervorragend und überzeugt gespielt und gut gesungen. Bin sowieso baff, dass Ihre Elektra aus dem Ensemble ist und dafür kein Gast genommen wurde - eine anstrengende Rolle.
Orchester: Dieses auf die Bühne zu setzen bzw. mittig in der Inszenierung, ist für das kleine Haus sehr gut gelöst. Besonders spannend war die Geschwindigkeit. Wahrscheinlich hat kein Dirigent vorher die Elektra so schnell gespielt. 1:34 h sage meine Uhr. Trotzdem konnten die Sänger mithalten. Der Dirigent lies kein Zögern beim Orchester zu. Bin erstaunt, wie routiniert die Musiker da mitgemacht haben. Bitte geben Sie das Lob an die Musiker (insb. Dirigent + Sänger) weiter!

Mit freundlichen Grüßen
Phillip Schober

P. S. Besonders positiv ist uns der Barpianist im Foyer vor Beginn der Vorstellung aufgefallen. Dies kenne ich aus keinem anderen Haus.

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Stefan Schwarz schrieb:
verfasst am Sonntag, den 10.01.2016 um 18:49 Uhr
 

Ich habe zwar schon viele Elektra-Inszenierungen gesehen (u.a. in London und Berlin), aber keine Aufführung hat mich bisher so beeindruckt wie die in Cottbus. Das Inszenierungskonzept ist absolut stimmig und die Besetzung bis in die kleinsten Nebenrollen überzeugend. Im Zusammenwirken mit der ebenfalls hervorragenden Orchesterleistung ist hier ein wirkliches Gesamtkunstwerk entstanden. Diese Inszenierung hätte es verdient, noch sehr viel länger im Repertoire zu bleiben.

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Achenbach , Wolff- R. schrieb:
verfasst am Sonntag, den 11.10.2015 um 01:50 Uhr
 

Eigentlich von allen alles gesagt. War eigentlich nur Frau Forbergers wegen gekommen. Und von der Wucht der Aufführung und ihrer Qualität in allen Bereichen erschlagen. Vielleicht sollte man erwägen, wenn's wieder wärmer wird und auch die "Ausländer" aus Sachen Anhalt und Hamburg sicher nach Cottbus kommen könnten, noch einmal eine Vorstellung anzuberaumen, die sicher durch zweimal, dreimal oder viermal Hörer gefüllt wäre, also mit bestem Theaterpublikum, ich würde mir sehr wünschen.

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wolfgang rosenthal schrieb:
verfasst am Montag, den 05.10.2015 um 10:23 Uhr
 

Wir waren hin und weg. Eine Supervorstellung, wir kommen noch mal.
Wolfgang Rosenthal Berlin

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Constanze Hesse schrieb:
verfasst am Montag, den 05.10.2015 um 06:27 Uhr
 

Elektra - die Aufführung macht süchtig! Wir waren zum 2. Mal dabei und kommen wieder. Danke für das großartige Erlebnis!

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Detlef Kurth / Berlin schrieb:
verfasst am Sonntag, den 12.07.2015 um 13:34 Uhr
 

Eine sehr überzeugende Premiere der ELEKTRA ging gestern über die Cottbusser Bühne. Sowohl szenisch als auch musikalisch. Die Solisten waren durchweg überzeugend in Gesang und Spiel. Das Orchester kam trotz Positionierung auf der Bühne gut herüber. Das schaue ich mir noch 2-, 3-mal an. Gratulation an alle Beteiligten!!

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