Don Carlos (Don Carlo) Prinzessin Eboli, Hofdame
Hänsel und Gretel Hänsel
Ritter Blaubart Héloise

Marlene Lichtenberg

Mezzosopran

Marlene Lichtenberg wurde in Latzfons (Südtirol) geboren. Nach dem Abschluss der pädagogischen Musikausbildung und 3jähriger Tätigkeit im Lehramt folgte sie einem Rat des deutschen Dirigenten Fritz Weisse und nahm ihr Gesangsstudium auf.

Am Mozarteum in Salzburg sowie an der Janáček-Akademie in Brno studierte sie Gesang und Chorleitung. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie von dem tschechischen Bass-Bariton Richard Novak. Derzeit arbeitet sie mit Kammersängerin Brigitte Eisenfeld.

Ihr Operndebüt gab Marlene Lichtenberg beim Opernfestival von Avenches. Sie verkörperte in ihren ersten Jahren am Theater Turin die Partie der Maddalena, am Stadttheater Bozen die Julie (Boesmans), am Theater Nordhausen die Ulrica und in Sirmione die Zia Principessa. Am Teatro Massimo in Catania debütierte sie unter der Leitung von Will Humburg (Elektra/1. Magd).

Als Carmen wurde sie für April/Mai 2010 an die Oper nach Liberec verpflichtet. Im Sommer 2010 sang sie die Fenena bei den Opernfestspielen in Bad Hersfeld. Für ihre Darstellung erhielt sie den Opernpreis als beste Sängerin der Festspiele 2010. Im September 2010 gastierte sie in „Romeo et Juliette“ an den Opernhäusern Pisa, Ravenna und Trento.

Seit November 2010 ist Marlene Lichtenberg Ensemblemitglied des Staatstheaters Cottbus. Hier singt sie die Partien des dramatischen Mezzosoprans wie Amneris, Ježibaba, Erda, Carmen und Waltraute. Im Oktober 2011 erhielt sie in Cottbus den Max-Grünebaum-Preis.

Marlene Lichtenberg wird mittlerweile als große Hoffnung für das dramatische Fach bezeichnet. Neben ihren zahlreichen Opernauftritten etablierte sie sich auch im internationalen Konzertfach. Im Mai 2013 sang sie im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele in internationaler Besetzung die Altpartie in Elgars „The Dream of Gerontius“.

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