Die Favoritin (La Favorite) Balthazar, Prior
Don Carlos (Don Carlo) Mönche (5. Bild)
Don Carlos (Don Carlo) Großinquisitor

Jörn E. Werner

Bass

Der Bass Jörn E. Werner studierte in seiner Heimatstadt Köln bei Natalie Usselmann und Kammersänger Kurt Moll sowie am Royal College of Music in London bei Kenneth Woollam. Er nahm zudem an mehreren Meisterkursen teil, bei denen er Anregungen u. a. von Graziella Sciutti, Wolfgang Holzmair und Richard Van Allan erhielt. Er war Preisträger mehrerer internationaler Gesangswett-bewerbe wie u. a. des Mozart International Singing Competition in Großbritannien, des Gottlob-Frick-Wettbewerbs und des Internationalen Gesangswettbewerbs des Festivals für junge Opernsänger.

Aus letzterem Preis erfolgte ein erstes Engagement für die gemeinsam von der Kammeroper Schloss Rheinsberg und der Deutschen Oper Berlin produzierte Uraufführung der Oper „Kronprinz Friedrich“ von Siegfried Matthus unter der Regie von Götz Friedrich und der musikalischen Leitung von Rolf Reuter. Daraufhin wurde er an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf engagiert. Dort arbeitete er mit Regisseuren wie Christof Loy und mit Dirigenten wie Hans Wallat und John Fiore zusammen. Hierauf folgte ein Engagement am Deutschen Nationaltheater Weimar, wo er u. a. in den Partien des Mönch in „Don Carlo“ und des Basilio im „Barbiere di Siviglia“ zu hören war. Es folgte sein Rollendebüt als Sarastro in Mozarts „Zauberflöte“. Bei den Opernfestspielen in Heidenheim verkörperte er den Masetto in Mozarts „Don Giovanni“. Danach gehörte er dem Solistenensemble des Staatstheaters Meiningen an, wo er in weiteren großen Partien seines Faches wie dem Daland in Wagners „Fliegendem Holländer“, dem Komtur in Mozarts „Don Giovanni“, dem Ferrando in Verdis „Troubadour“, dem Dulcamara in Donizettis „Liebestrank“ und dem Pater Guardian in Verdis „La Forza del Destino“ zu hören war. Zudem war er den Opernhäusern in Bonn, Osnabrück, Detmold, Hof, Würzburg und Kaiserslautern als Gast verbunden.

Seit der Spielzeit 2012/13 ist er als Solist am Staatstheater Cottbus engagiert.

Unterstützt durch