Greta Dato

Tänzerin

Die 1993 in Piemont (Italien) geborene Tänzerin Greta Dato ist seit der Spielzeit 2014/2015 festes Mitglied des Ballettensembles am Staatstheater Cottbus.

Bereits in ihrem 3. Lebensjahr begann sie mit dem Tanzen und beherrscht ein breites Repertoire an Stilen, die von klassischen, zeitgenössischen und modernen bis hin zu karibischen Tänzen und Hip Hop reichen. Schon drei Mal in Folge erkämpfte sie sich den Titel der italienischen Meisterin in den Disziplinen Salsa, Merengue, Mambo sowie Hip Hop. Ihr Lehrer für klassischen Tanz an der Akademie Music Art and Show in Mailand war Prof. Ludmill Cakalli. Bis 2011 setzte sie dann ihr Studium an der Schule des Balletto di Toscana in Florenz fort.

Das erste Engagement erhielt sie im selben Jahre am Baletto di Milano, wo sie zwei Jahre als Solistin in Rollen wie Julia in „Romeo
und Julia“ von Giorgio Madia und in der Titelrolle in „Cinderella“ zu erleben war. Des Weiteren hatte sie Hauptrollen in den Programmen „Soirée Ravel“, „Bolero“, „Chansons di Adriana Mortelliti“, in denen sie bei Gastspielen europaweit auftrat.

Bei ihrem ersten Gastauftritt gemeinsam mit dem Cottbuser Ballettensemble 2013 tanzte sie die Julia in Ralf Rossas Choreografie
„Romeo und Julia“. Im Sommer desselben Jahres war sie an der Arena von Verona in Italien engagiert.

Am Staatstheater Cottbus ist sie aktuell solistisch zu sehen: in „Im Fluss der Zeit“ in den Choreografien „Suite Nr. 2 (Rachmaninow)“
von Uwe Scholz und „SYNC“ von Nils Christe sowie als Sybil Vane in „Das Bildnis des Dorian Gray“ (Choreografie: Lode Devos). Ebenfalls in Solorollen war sie in „Pieces of Nyman” (Choreografie: Adriana Mortelliti) und „Purcell Pieces“ (Choreografie: Nils
Christe) zu erleben.

Für ihre Hauptrolle Odette im Tanzstück „Schwanenseele“ erhielt Greta Dato im Jahrbuch 2015 der international renommierten Zeitschrift „tanz“ eine Kritiker-Nennung als „Tänzerin des Jahres“.

Im Oktober 2016 wurde Greta Dato mit dem Max-Grünebaum-Preis geehrt.

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